Fortbildung bringt einen fortTabea Schmitt arbeitet bereits seit 3 Jahren als Pflegerin in einer Dortmunder Reha-Klinik und ist sich sicher, dass sie hier ihre berufliche Heimat gefunden hat. Die Arbeit mit Menschen, die sich nach einem Unfall oder einer Krankheit auf dem Weg der Besserung befinden, empfindet sie als erfüllend und ihre Arbeitsstelle ist genauso, wie sie es sich erhofft hatte. Was allerdings schon jetzt klar ist: Die Aufstiegsmöglichkeiten werden auch bei größter Anstrengung für sie nur sehr begrenzt sein, da ihre Qualifikationen nicht ausreichen, um sich deutlich weiterzuentwickeln. Exemplarisch soll hier gezeigt werden, welche Wege in diesem Fall gegangen werden können.

Fort- und Weiterbildungen zur Verbesserung der Qualifikation

Um beruflich weiter voranzukommen, lohnt es sich, Fort- und Weiterbildungsprogramme im Blick zu haben. Eine Weiterbildung im Bereich des Gesundheitswesens, wie sie beispielsweise von den WBS Schulen angeboten wird und für Frau Schmitt infrage kommt, ist für alle jene interessant, die bereits in diesem Bereich arbeiten und ihre fachspezifischen Kenntnisse um nennenswerte Qualifikationen erweitern möchten. In einem Sektor, der so begehrt und gut ausgebaut ist wie das Gesundheitswesen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen – was man nach Möglichkeit auch unbedingt tun sollte, denn wer sich in einem bestimmten Bereich besonders gut auskennt, ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Und natürlich auch bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Dies lässt sich auf jede weitere Branche übertragen. Schließlich unterliegen moderne Gesellschaften einem stetigen Wandel, was nicht zuletzt durch den technischen Fortschritt bedingt wird. Für Arbeitnehmer bedeutet dies demnach, ständig aktuelle Entwicklungen im Blick zu behalten, um letztlich auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Durch passende Weiterbildungen können bestehende Wissenslücken beseitigt werden. Neben spezialisierten Weiterbildungsschulen bieten nicht selten auch die Unternehmen selbst Fortbildungsmöglichkeiten an. Wichtig ist es hier als Arbeitnehmer, das Gespräch mit der Geschäftsleitung zu suchen und mögliche Optionen zu besprechen.

Inhalte und Zertifizierungen

Frau Schmitt hat sich für eine Weiterbildung im Wundmanagement entschieden, denn in diesem Bereich fühlt sie sich zuhause und sieht innerhalb ihres Betriebs viel Zukunftspotential. Die allgemein steigende Lebenserwartung und der demographische Wandel werden dafür sorgen, dass auch künftig Pflegekräfte gebraucht werden, die eine fachgerechte Wundversorgung gewährleisten können. Neben den fachspezifischen Aufgaben wie zum Beispiel dem Erstellen einer Wunddokumentation wird in dem Seminar auch gelehrt, wie wichtige Aufgaben in diesem Pflegesegment an zum Beispiel Auszubildende weitergegeben werden.

An dem speziellen Beispiel ist erkennbar, dass die Inhalte der jeweiligen Weiterbildung umfassend und zielführend strukturiert sein sollten. Der Lehrinhalt sollte zudem dem Interessenten einen deutlichen Wissenszuwachs gewährleisten, um schließlich überhaupt von einer weiterführenden Qualifikation sprechen zu können. Darüber hinaus gelten Praxisnähe und Aktualität als zentrale Faktoren für eine optimale Fortbildung.

Zunehmend wird beim Thema Weiterbildung der Aspekt Flexibilität wichtig. Aufgrund unregelmäßiger Arbeitszeiten und wechselnder Arbeitsorte steht das Thema Fernlernen mehr und mehr im Fokus. Trotz zahlreicher Anbieter bedarf es bei dieser Form der Weiterbildung eines hohen Maßes an Disziplin, Motivation sowie Organisation. Schließlich sollten Weiterbildungsangebote den Erhalt eines beglaubigten Zertifikats gewährleisten können. Nur so lassen sich zum einen zusätzliche Qualifikationen vor dem Arbeitgeber belegen und zum anderen können zertifizierte Fortbildungen unter bestimmten Voraussetzungen auch staatlich bis zu 100 Prozent gefördert werden.

Nicht nur langfristig sinnvoll

Eine Weiterbildung schafft nicht nur langfristig Perspektiven, sondern sendet von Anfang an ein Signal an die Vorgesetzten: Ich will etwas schaffen, ich habe Lust auf interessante und verantwortungsvolle Aufgaben. So können sich die erworbenen Zusatzqualifikationen positiv auf künftige Gehaltsgespräche auswirken oder aber entscheidende Vorteile bei Bewerbungen für Führungspositionen bedeuten. 

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