ideenfindungRatgeber Ideenfindung: Das bzw. die Ziele zu formulieren und dabei die entsprechenden wichtigen Aspekte zu beachten ist eine wertvolle und wichtige Aufgabe.

Doch nun muss das Angestrebte ins Werk gesetzt werden, was Kreativität, Geduld, Fleiß und oft auch Mut erfordert.

Die Soll-Ist-Differenz, der Weg zwischen Ausgangspunkt und Ziel kann als Aufgabe oder Problem erlebt werden. Als Aufgabe dann, wenn die zur Zielerreichung notwendigen Schritte beherrscht und die hilfreichen Mittel vorhanden und nutzbar sind. Als Problem, wenn sowohl der Weg als auch die hilfreichen Mittel unbekannt sind. So ist ein Problem neben der Soll-Ist-Differenz bei unbekannter Lösung oder Lösungsweg auch eine spezifische Korrelation zwischen einer Person und einer Situation. Was für den Einen ein Problem ist, muss nicht auf für jemand anderen ein Problem sein.

Kreativitätstechniken helfen, sowohl den Weg, als auch die Mittel zu finden.

Deshalb haben wir diesem Kapitel einen entsprechend breiten Raum gewidmet. Was helfen schließlich Ziele, wenn sie nicht erreicht werden? In diesem Kapitel werden wir Ihnen vorstellen welche Techniken Sie einsetzen können, um für Ihren Weg zu Ihrem Ziel Lösungen bzw. geeignete Maßnahmen zu finden. Wir haben die Techniken so beschrieben, dass sie im Team bzw. von mehreren Personen genutzt werden können. Natürlich können Sie die Techniken in etwas angepasster Form auch alleine nutzen.

Das Wort Kreativität kommt vom lateinischen Wort "creare" und bedeutet "schöpferisch" bzw. "erschaffen". Kreativität kann man auch umschreiben als das Suchen und Finden von ungewöhnlichen Lösungswegen, die geeignet sind, um Ziele zu erreichen.

Die Techniken sollten Sie flexibel nutzen, um Ihre kreativen Potentiale bzw. die Ihrer Gruppe zu entfalten. Notieren Sie auch "verrückte" Ideen, denn häufig entpuppen diese sich nach weiterer Diskussion als wertvolle Lösungswege bzw. Maßnahmen.

Ideenfindung mit Assoziationstechniken

Eine Assoziation ist die Verbindung zweier Informationsinhalte (Eindrücke, Gefühle, Bilder, Sprache etc.). In der Lernpsychologie wird das Phänomen beobachtet, dass das Auftreten einer Information oft die Erinnerung an die zweite Information aktiviert. Daher werden "Assoziationstechniken" bevorzugt zur Gedächtnisschulung und in der Kreativitätsförderung eingesetzt.

Brainstorming

Eine der bekanntesten Techniken ist das "Brainstorming" (engl. Geistesblitz).

Diese in den 50er Jahren vom amerikanischen Werbefachmann Alexander Osborn entwickelte Technik dient der Anregung des kreativen Denkens in Gruppen. Die Teilnehmer äußern spontan ihre Gedanken zu einem Problem, wobei Kritik und Diskussion untersagt ist, damit die Ideenfindung nicht gehemmt wird.

Diese Technik eignet sich sehr gut für Gruppen, wenn ein klar definiertes Problem bzw. Ziel besteht. Die Herausforderung ist auch schüchterne und weniger eloquente Teilnehmer in die Arbeit mit dieser Technik zu integrieren.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schreiben Sie das Ziel bzw. das Problem für alle sichtbar auf.
  2. Nun werden alle Beiträge der Teilnehmer sichtbar notiert (z.B. Flipchart, Pinnwand)
  3. Beachten Sie beim Suchen und Aufschreiben folgende Regeln, die alle Teilnehmer kennen sollten. Idealerweise hängen Sie die Regeln für alle sichtbar auf.
    a.    Keine Bewertung!
    b.    Mut zum Außergewöhnlichen!
    c.    Quantität ist wichtig!
    d.    Durchhalten bis zum Ende!
    e.    Integration der "stillen Zeitgenossen"
  4. Nach dem "Sturm der Ideen" sollte eine Pause gemacht werde.
  5. Nun fangen Sie gemeinsam mit der Auswertung der Ergebnisse an und bewerten die gewonnenen Ergebnisse durch die Brillen Ziel, Werte, Erwartungen der Zielgruppen u.a. Fassen Sie ähnliche Ideen zusammen, bewerten Sie gemeinsam die Erfolgsaussichten und lassen Sie eine konkrete Maßnahmen- und Ideenliste entstehen.

Brainwriting

Beim "Brainwriting" werden im Gegensatz zum "Brainstorming" die Ideen nicht laut ausgesprochen, sondern von jedem Teilnehmer auf ein Stück Papier bzw. Karten geschrieben und anschließend zusammengeführt. Diese Methode hat den Vorteil, dass es schüchterne bzw. ruhige Gruppenteilnehmer leichter haben, ihre Ideen einzubringen.

Der Ablauf entspricht dem des Brainstormings. Wenn bei dieser Methode Karten genutzt werden, können im Anschluss Cluster (Haufen) von Karten mit ähnlichen Ideen gebildet werden, was der Anfang der Auswertung der gemeinsamen Ergebnisse darstellt.

Mindmapping

Mindmapping ist eine sehr effiziente Kreativitäts- und Notiztechnik, mit der man Ideen erfassen, Lösungen entwickeln bzw. Aufgaben planen kann.

Die Technik des Mindmapping basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und arbeitet mit einem ähnlichen System, das schon große Denkern wie Leonardo da Vinci, Mark Twain, Albert Einstein und Winston Churchill nutzten.

Die Grundidee des Mindmapping ist, Informationen nicht vertikal von links oben nach rechts unten zu notieren, sondern ausgehend von einem zentralen Begriff in der Mitte des Blattes weiterzuentwickeln.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schreiben Sie das Thema als einzelnes Wort in die Mitte eines Flipchart oder Pinwandpapiers und kreisen es ein. (Beispiel: Zielgruppe)
  2. Bitte nur in GROSSBUCHSTABEN auf dem Mindmap schreiben. So erleichtern Sie Ihrem Gedächtnis (und denen der Teilnehmer), die Wörter als Bilder aufzunehmen und zu behalten.
  3. Nun schreiben Sie die Unterthemen in Stichwörtern an "Äste", die vom zentralen Thema wegführen. Diese Hauptäste sind Assoziationen zum zentralen Begriff. (Beispiel: KUNDEN, NEUE, AUSLAND, MARKETING)
  4. Von den Hauptästen verlaufen nun weitere Seitenäste in die Randbereiche des Blattes, auf denen die jeweils ergänzenden Ideen (Stichwörter) notiert werden.
  5. Lassen Sie Ihrer bzw. der Kreativität der Gruppe ihren Lauf. Nutzen Sie z.B. verschiedene Farben für die einzelnen Ebenen, machen Sie kleine Zeichnungen, nutzen Sie Symbole etc. Schreiben Sie alles auf, was Ihrer Gruppe zu dem Thema einfällt.

Mit etwas Übung wird diese Kreativitätsübung Ihnen wertvolle Dienste leisten. Versuchen Sie jedoch folgende Punkte zu beachten, die anfänglich oft vergessen werden.

  1. Lassen Sie das Ordnen weg.
  2. Die Ideen müssen noch keine Logik haben.
  3. Es wird an Farben, Formen und Bildern gespart.
  4. Zeit wird für die Methode gegeben und nicht für z.B. "Hauptäste" eingeteilt.
  5. Ideen werden nicht nach Wichtigkeit geordnet.
  6. Man versucht mit "Gewalt" das Blatt zu füllen. Treten Denkblockade auf, dann machen Sie mit Ihrer Gruppe eine Pause. Trinken Sie einen Kaffee, machen Sie eine Atemübung oder gehen Sie mit der Gruppe 15 Minuten an die frische Luft.

Ideenfindung mit Bild- und Analogietechniken

Bionik – Lernen aus der Natur

In der Natur haben sich über. Jahrmilliarden und Jahrmillionen sehr erfolgreiche Prinzipien, Symbiosen, Konstruktionen, Systeme etc. entwickelt. Im Sinne des Lernens aus der Natur, des Benchmarkings könnte man nun fragen: "Was können wir für die eigenen Herausforderungen, Aufgaben und Ziele aus den erfolgreichen Lösungen der Evolution nutzen?"

Ein Beispiel für das Lernen aus der Natur ist die Bionik, ein Begriff, den der amerikanische Luftwaffenmajor Jack E. Steele 1958 prägte.

In der Bionik orientiert man sich bei der Entwicklung und des Baus von technischen sowie elektronischen Anlagen an die Funktion von erfolgreichen biologischen Lösungen, die durch Evolution entstanden sind. Der Begriff setzt sich zusammen aus "biology" und "technik".

Beispiele hierfür sind:

  • Delphinhaut - Beschichtung von Unterwasserfahrzeugen
  • Kletten (Pflanzen) - Klettverschluss
  • Haifischhaut - Oberfläche von Verkehrsflugzeugen, Anzüge für Schwimmer
  • Pinguin - U-Bootbau
  • Lotusblatt - schmutzabweisende Oberflächen
  • Vogelflügel - Flugzeug (Anstellwinkel, Wölbung, Multiwinglets, Rückstromtaschen)
  • Sandfisch - energiesparende Oberflächen

Was Wissenschaftler, Ingenieure und Entwickler für Ihre Arbeit erfolgreich nutzen, können auch wir für die Bearbeitung von Problemen und die Lösung von  Aufgaben, verwenden.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Definition
    Definieren Sie Ihr Problem bzw Ihre Aufgabe. Schreiben Sie Details auf. Visualisieren Sie und lassen Sie eine konkrete Fragestellung aus diesem Schritt entstehen.
    Beispiel: Unser Team ist schlecht organisiert. Prioritäten und Aufgaben sind nur bedingt klar. Wie schaffen wir es, unser Team besser zu organisieren?
  2. Analogiensuche
    Suchen Sie nach Analogien in der Natur. Wie hat die Natur ähnliche Aufgabenstellungen gelöst? Sammeln Sie Analogien und beschreiben Sie kurz und knapp, wie es Ihrer Meinung nach funktioniert.
    Beispiel: Wer oder was organisiert sich sehr gut? Wo sind Vorbilder für perfekte Organisation? Weshalb funktioniert das Prinzip? etc.
    Ameisenhaufen, Bienenstock, Vogelschwarm (Zug nach Süden) etc.
    Ameisenhaufen: eindeutige Rollen und Zuständigkeiten, organisierter Raum, Schutz vor Feinden und Gestaltung eines günstigen Klimas
    Bienenstock: genaue Arbeitsaufteilung (Arbeiter, Wächter etc.), Ordnung, klare Kommunikation
    Vogelschwarm: Klares gemeinsames Ziel, räumliche und zeitliche Koordination, aerodynamischen Vorteil, gruppeninternes Wechseln an der Spitze etc.
  3. Adaption und Verwirklichung
    Nun stellt sich die Frage, welche Bedeutung die einzelnen Aspekte für Ihre anfängliche Fragestellung haben und was Sie daraus lernen können.
    Beispiel:
    o    klares gemeinsames Ziel im Team
    o    eindeutige Zuständigkeiten und Rollen
    o    klare Kommunikation
    o    gemeinsame Ordnung
    o    etc.
    Die Erkenntnisse, die noch nicht bzw. anders genutzt werden, ergänzen nun das gemeinsame Arbeiten im Team.
  4. Korrektur und Weiterführung

Wie erwähnt, haben sich die erfolgreichen Lösungen in der Natur über sehr lange Zeiträume durch natürliche Selektion entwickelt. Das Erfolgreiche und Anpassungsfähige konnte auf Dauer seinen Platz behaupten.

Auch dieser Punkt ist eine wichtige Erkenntnis, die wir aus der Natur lernen können. Wir haben jedoch den Nachtteil, dass uns nicht Jahrmillionen zur Verfügung stehen. Wir müssen deshalb unsere Vorteile nutzen, mit denen wir bewusst Veränderungen herbeiführen können, und herausfinden, was besonders tauglich ist. Dies ist ein Prozess, der nicht endet und stets das Ausprobieren und "Testen" von Neuem fordert.

Probieren Sie diese interessante Technik mit Ihren Kolleginnen und Kollegen aus und ergänzen Sie aktiv den "Werkzeugkasten" des kreativen Denkens und der Entwicklung von Ideen und Lösungen für die optimale Bearbeitung von Problemen, Lösung von Aufgaben und Suche nach neuen "Wegen" und Möglichkeiten.

Visualisierung

In der Medizin, der Raumfahrt, der Pilotenausbildung oder auch im Leistungssport werden Techniken der Visualisierung eingesetzt. Diese Techniken setzen Energiereserven frei, erhöhen die Konzentration auf die Zielerreichung und fördern die Kreativität in Bezug auf das Suchen und Finden geeigneter Maßnahmen und Lösungen.

Bei der Technik des Visualisierens geht es darum, sich das gewünschte Ergebnis (das erreichte Ziel) als ganz konkretes Bild vor seinem "geistigen Auge" entstehen zu lassen, um im Anschluss eine Art Zeitreise vom Heute zum Ziel anzutreten.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Alle Teilnehmer lassen das gewünschte Ergebnis (das Ziel) in Gedanken als ein Bild entstehen. Alle versuchen möglichst viele Details in ihrem Bild entstehen zulassen. Welche Farben, Formen sieht man? Was riecht man bzw. wie fühlt es sich an? Es entsteht eine Art von Tagtraum, der die Vorstellungskraft fordert und fördert.
  2. Im Anschluss versuchen alle den Weg zum Ziel in Gedanken zu "gehen". Was passiert auf diesem Weg? Gehen sie den Weg vor und zurück. Verweilen Sie, wo es ihnen gefällt. Prägen Sie sich die Einzelheiten ein und machen Sie weiter bis Sie das anfängliche Bild vom gewünschten Ergebnis wieder erreicht haben.
  3. Nun kommen wieder alle in das Hier und Jetzt zurück und das Notieren der Ideen, Maßnahmen und Lösungen beginnt. Hier können Sie eine der anderen Techniken nutzen (z.B. das Brainstorming).

Bisoziation

Bei der Kreativitätstechnik der Bisoziation nutzt man bildhafte Vergleiche bzw. Bilder, um Ideen zu generieren und Lösungen zu finden. Bei dieser Technik löst man sich vom Problem bzw. von der Frage, um spielerisch kreative Ideen zu finden. Vorraussetzung ist jedoch, dass sich die Gruppe auf diese Technik einlässt und bereit ist diesen etwas "anderen Weg" zu gehen.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Formulieren Sie das Problem bzw. das Ziel als Frage und visualisieren Sie es sichtbar für alle Teilnehmer.
  2. Nun wählt jeder Teilnehmer eines von mehrer Bildern aus, die vorher zusammengestellt wurden. Sie können auch Zeitschriften, Zeitung oder Magazine nutzen und jeder Teilnehmer schneidet ein Bild aus. Die Bilder müssen nichts mit dem Thema zu tun haben. (Beispiel: Bild vom Stau auf der A8, Bild zur neuen Magermilchdiät, Anzeige für Feinwaschmittel)
  3. Nun lassen sich alle Teilnehmer von einem Teilnehmerbild inspirieren. Das Bild wird mit der Fragestellung verbunden und die Ideen werden gesammelt. Diese Ideen sollte für alle sichtbar notiert werden. Alle Teilnehmerbilder sollten genutzt werden. Wenn Sie weniger Zeit bzw. eine Große Gruppe haben, dann lassen Sie jeweils zwei Teilnehmer ein Bild aussuchen.
  4. Im letzten Schritt werden dann alle Gedanken anhand ihrer Umsetzbarkeit beurteilt.

Reizworttechnik

Bei der Reizworttechnik werden ebenfalls Begriffe miteinander verbunden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Es wird mit Reizwörtern oder Reizbildern gearbeitet, die per Zufall ausgewählt werden. Das Suchen und Finden neuer Produktvarianten, Anwendungsfelder, Kundengruppen für ein Produkt sind mögliche Themen für die Anwendung dieser Technik.

Für diese Technik benötigen Sie ein Flipchart oder Pinnwandpapier, Stifte und ein Lexikon.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schreiben Sie das Problem bzw. Ziel für alle sichtbar auf.
    Beispiel: IT-Unternehmen – Weiterentwicklung einer Software
  2. Schlagen Sie dann das Lexikon auf einer beliebigen Seite auf und wählen Sie spontan einen Begriff. Sie können auch einen Teilnehmer bitten Ihnen eine Seitenzahl zu nennen und den wievielten Begriff Sie von der Seite auswählen sollen.
    Beispiel: Go-Kart
  3. Schreiben Sie alle Eigenschaften auf, die Sie mit diesem Reizwort verbinden.
    Beispiel:
    - liegt gut in den Kurven
    - sind klein und interessant angemalt
    - Spitzengeschwindigkeiten über 200 km/h
    - sind flach und ungefedert
    - sind laut und stinken nach Benzin
  4. Adaptieren Sie nun die Eigenschaften auf das Problem bzw. gewollte Ergebnis.
    Beispiel:
    - absturzsicher machen
    - überflüssige Funktionen rausnehmen, optisch aufwerten
    - das Programm schneller machen
    - den Spaß der Anwendung vergrößern (akustische Signale etc.)

Systematische Ideensuche

Morphologische Matrix

Morphologie ist die Lehre von den Gestalten oder Formen eines Gegenstands- oder Sinnbereichs. Die "Erfindung" dieser Kreativitätstechnik wird dem schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky zugeschrieben und basiert auf Analyse und Strukturierung eines Problems, um systematisch Ideen zu finden.

Das Problem wird in kleinere Einheiten aufgeteilt und für jedes Teilproblem wird jeweils eine Teillösung entwickelt. Danach werden alle Teillösungen zu einer Gesamtlösung kombiniert und das Ergebnis bewertet.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schreiben Sie das Problem auf und unterteilen Sie es in Unterprobleme
  2. Beispiel: Mehr Kunden, Teilprobleme: alte Kunden halten, ehemalige Kunden zurückgewinnen, neue Kundengruppen finden
  3. Schreiben Sie die Eigenschaften dieser Unterprobleme auf die linke Seite eines Blatt Papiers.
  4. Nun Erstellen Sie auf der rechten Seite ein Raster, in das sie die entsprechenden Abteilungen, Personen etc. eintragen.
  5. Nun werden die einzelnen Felder gefüllt. Es gibt keine Reihenfolge und es geht um das systematische Sammeln von Ideen. In einem Kasten der inneren Matrix können auch mehrere Ideen Stichwortartig aufgeführt sein.
       Marketing  Vertrieb  Service  Produkte
    Bestehende
    Kunden
      Nutzen besser argumentieren, Training Servicebereich im Web  
    Ehemalige
    Kunden
    Neue Imagebroschüre zusenden Jeder Vertriebsmitarbeiter ruft pro Monat 10 "Altkunden" an   Kostenloser Wechsel auf neue Version, Befragung
    neue
    Kunden
    Votragsveranstaltungen auch International Bei bestehenden Kunden nach potentiellen Kunden fragen  
  6. Im Anschluss werden die Lösungen bewertet und zu einer Gesamtlösung zusammengesetzt. Diese gilt es dann in Bezug auf Realisierbarkeit (Werte, Zeit, Geld, Mitarbeiter) zu überprüfen und gemeinsam zu verabschieden.

Osborn-Methode

Der amerikanischer Werbefachmann Alexander Osborn entwickelte in den 50er Jahren diese Technik, die einen Fragenkatalog nutzt, der neun Komplexe umfasst. Durch die Umstrukturierung eines Problems durch bestimmte Fragen sollen andere Lösungen gefunden werden.

Diese Technik eignet sich besonders dann, wenn es um die Weiterentwicklung bestehender Ideen, Produkte, Projekte etc. geht.

Die Fragenliste kann beliebig ergänzt werden. Ziel der Osborn-Methode ist es, andere Aspekte zu gewinnen und gemeinsam neue Möglichkeiten zu entwickeln.

Entscheidend ist, dass jede Frage der Liste beantwortet und bis zum Ende durchdacht wird. Erst wenn der Gruppe nichts mehr zu einer Frage einfällt, sollte zur nächsten Frage gewechselt werden.

Mögliche Vorgehensweise

  1. Schreiben Sie für alle sichtbar das Problem auf?
    Beispiel: Das Buch „Ziele zerstören Motivation“ entwickeln
  2. Analysieren Sie ggf. mit der Gruppe das Problem unter folgenden Gesichtspunkten. Gehen Sie von Frage zu Frage und visualisieren Sie die Ergebnisse. Die Fragen müssen dem Ziel bzw. Problem entsprechend formuliert und angepasst werden.
    Beispiel: Machen Sie bitte die Übung und beantworten Sie die Fragen zum obigen Problem oder nutzen Sie ein ganz konkretes aus Ihrer Praxis.
    1.)    Verwendung: Wofür können wir es noch verwenden? Kann der Leser es anders einsetzen? Können wir es anders einsetzen? Gibt es weitere Zielgruppen?
    2.)    Anpassen: Auf welche anderen Ideen bezieht es sich? Was kann nachgeahmt werden? Weist das Problem auf andere Ideen hin? Ist es etwas anderem ähnlich?
    3.)    Verändern: Was lässt sich ändern? Welche Inhalte, Instrumente, Übungen etc. lassen sich umgestalten? Gibt es andere Möglichkeiten der Darstellung, Unterstützung, Struktur oder Schreibweise?
    4.)    Vergrößern: Wie macht man das Buch größer, dicker, schwerer? Welche Kapitel können verlängert werden? Wie fügt man etwas hinzu? Sind Wiederholungen möglich? Wie erhöht man die Seitenzahl?
    5.)    Verkleinern: Was kann weglassen werden? Welche Kapitel können verkürzt werden? Wie macht das Buch kleiner, kompakter, kürzer? Wie verringert man die Seitenzahl?
    6.)    Umformen/ersetzen: Kann man die Kapitel, Übungen und Instrumente neu gruppieren? Wie kann man die Reihenfolge ändern? Was lässt sich austauschen?
    7.)    Umkehren/Umstellen/Ins Gegenteil verkehren: Wie verschlechtert man das Buch? Wie kann man Ursache und Wirkung vertauschen? Kann der Ablauf umgekehrt werden? Kann man die Kapitel umstellen?
    8.)    Kombinieren: Können Ideen kombiniert werden? Ist eine Mischung mit anderen Inhalten möglich? Lassen sich unterschiedliche Bücher/Medien verbinden? Ist das Buch in Bausteine zu zerlegen?
    9.)    Transformieren: Lässt sich das Buch in anderen Medien darstellen? Kann man einen Film, Hörbuch, eine Webseite, ein Roman oder ein Spielfilm daraus machen?
  3. Nachdem alle Fragen beantwortet wurden liegt eine große Sammlung von Ideen vor, die nun weiterentwickelt werden bis die Mehrheit mit dem Ergebnis zufrieden ist. Das Ergebnis wird schriftlich fixiert und die daraus resultierenden Aufgaben verteilt.

Walt Disney-Methode

Die Walt-Disney-Methode ist eine Kreativitäts-Strategie, die der Amerikaner Robert Dilts durch Modellieren von Walter Elias Disney entwickelt hat. (Modellieren bezeichnet hier den Prozess des Ab- und Nachbildens menschlicher Höchstleistungen.)

Diese Methode eignet sich besonders um Ziele zu erarbeiten und geeignete Lösungen bzw. Maßnahmen zu finden.

Der Gründer und Namensgeber der weltbekannten Disney Company war ein Mensch mit sehr ausgeprägten Träumen und Visionen. Er trennte drei verschiedene Phasen der Erarbeitung seiner Ziele und unterschied diese räumlich und zeitlich voneinander.

Diese Phasen oder Positionen waren: der Träumer, der Planer und der Kritiker. Für jede dieser drei Positionen hatte Walt Disney sich einen anderen Raum eingerichtet, der ihn auch durch seine Ausstattung unterstützte, in günstige Denk- und Gefühlszustände für die jeweilige Rolle zu gelangen.

Leider werden diese Rollen oft vermischt, denn beim Träumen wird häufig bereits an die Umsetzbarkeit gedacht und beim Planen denkt man an die viele Arbeit und an die Kritik anderer.

Ziel der Walt-Disney-Strategie ist es, den Träumer, Realisten und Kritiker in ein Gleichgewicht zu bringen, denn häufig haben wir viele Kritiker, etwas Realisten und kaum Träumer.

Mögliche Vorgehensweise

  1. Schreiben Sie das Problem bzw. das schon bekannte Ziel für alle sichtbar auf.
  2. Nun trennen Sie räumlich drei Gruppen, die die Rolle des Träumers, des Realisten und des Kritikers übernehmen. Sollte die Gruppe nur 3-4 Personen groß sein, dann können Sie als gesamte Gruppe die jeweiligen Rollen übernehmen. Versuchen Sie bei der Gestaltung der „Orte“ an die jeweiligen Rollen zu denken. Setzen Sie z.B. die Träumer an das Fenster oder lassen Sie die Realisten an einem streng geordneten und aufgeräumten Schreibtisch arbeiten.
    1.    Die Gruppe der Träumer beginnt
    Egal wie man das realisiert, ob es realistisch ist, ob es machbar ist, die Gruppe schreibt alle Idee auf. Die Gruppe träumt mit offenen oder geschlossenen Augen und lässt ihren Ideen und Wünschen freien Lauf. Die Gruppe notiert alle ihre Ergebnisse.
    2.    Danach betrachtet die Gruppe der Realisten
    Der Gruppe erhält das Ergebnis der Träumer. Die Realisten fragen sich nun: "Wie kann man das realisieren?"
    Die Gruppe erarbeitet einen Plan. Alle Maßnahmen, die notwendig sind, um das Ziel zu erreichen werden notiert. Schreiben Sie auf, über welche Mittel und Möglichkeiten Sie bereits verfügen und welche Sie noch benötigen. Welche Menschen, Teams, Abteilungen oder Unternehmen könnten Ihnen dabei helfen? Welche Ressourcen und Qualifikationen benötigt man? etc. Notieren Sie Ihren Plan der Realisierung.
    3.    Nun treten die Kritiker auf
    Die Gruppe der Kritiker fragen: "Können wir das realisieren?" Sie suchen nach Fehlern und Schwachpunkten im Plan. Die Kritiker sind sehr kritisch und wollen nicht nett sein. Was halten sie für möglich? Was kann gar nicht funktionieren? Was ist einfach nur Träumerei?
    4.    Und wieder die Träumer
    Die Träumer erhalten das Ergebnis und erarbeiten aus den bisherigen Ergebnissen etwas noch Großartigeres. Sie nehmen sich die Kritik Punkt für Punkt vor und erweitern das Ziel bis sich die Kritik auflöst.
    In dieser Phase geht es darum das Ziel zu erweitern bzw. es zu ergänzen. Es soll nicht zusammen geschnitten werden. Erweitern Sie Ihr Ziel anstatt es zu reduzieren. Wenn der Kritiker anmerkte, dass Ihre Zeit dazu nicht ausreicht, dann könnten Sie Ihr Ziel um Mitarbeiter erweitern, die Sie begeistert unterstützen. Wenn der Platz dafür in Ihrem Haus oder Unternehmen nicht ausreicht, dann mieten wir Räume dazu etc.
    Erweitern Sie Ihr Ziel bis die Kritik sich auflöst.
    5.    Bis der Kritiker verstummt
    Bitte wechseln Sie solange die Rollen bzw. geben Sie es solange den unterschiedlichen Gruppen, bis der Gruppe der Kritiker nichts mehr einfällt.
    Vergessen Sie nicht Ihre Ergänzungen zu notieren. Im Anschluss formulieren Sie Ihr Ziel bzw. Ihre Lösung aus und fangen in den nächsten drei Tagen mit den ersten Schritten der Umsetzung an.

Umkehrmethode

Bei dieser Kreativitätstechnik wird das Problem auf den Kopf gestellt bzw. das Ziel ins Gegenteil verkehrt. Der zentrale Gedanke dieser Technik ist, darüber nachzudenken, was man unterlassen oder unternehmen muss, um genau das Gegenteil zu erreichen.

Wenn der Umsatz gesteigert werden soll, dann überlegt man bei dieser Methode, was zu einer Reduzierung führen würde. Wenn man mehr Kunden gewinnen will, überlegt man wie man Kunden verliert.

Wir wechseln die Perspektive auf das Problem bzw. Ziel und erhalten „andere Ideen“, denn Kreativität heißt auch verrückte (im Sinne von Weckrücken) Standpunkte anzunehmen, um aus anderen Blickwinkeln unsere Situation zu betrachten.

Mögliche Vorgehensweise

  1. Formulieren Sie das zu lösende Problem in sein Gegenteil um bzw. ändern Sie das Ziel entsprechend ab und visualisieren Sie es.
    Beispiel: 100 neue Kunden gewinnen -> 100 Kunden verlieren
  2. Nutzen Sie nun eine andere Kreativitätstechnik (z.B. Brainstorming, -writing), um Lösungsvorschläge, Maßnahmen und Ideen zu finden. Schreiben Sie die Ergebnisse für alle sichtbar auf.
    Beispiel:
    o    Unsere Hotline ist nicht mehr erreichbar.
    o    Die Mitarbeiter in der Hotline sind unfreundlich und kennen die Produkte nicht.
    o    Das Produkt wird nicht mehr weiterentwickelt.
    o    Wir pflegen die „Hilfsangebote“ im Internet nicht weiter bzw. nehmen sie raus.
    o    Der Vertrieb kommuniziert nur noch über E-Mail mit den Kunden
    o    etc.
  3. Im nächsten Schritt wandeln Sie erarbeiteten Ideen wieder in ihr Gegenteil um und betrachten kritisch die Umsetzbarkeit der Ideen für das anfängliche Problem bzw. Ziel.
    Beispiel:
    o    Wir verlängern die Zeit der Erreichbarkeit unserer Hotline.
    o    Wir schulen die Mitarbeiter in der Hotline und stellen mehr Mitarbeiter ein.
    o    Das Produkt wird stärker weiterentwickelt, was wir unseren Kunden und Interessenten kommunizieren.
    o    Die „Hilfsangebote“ im Internet werden erweitert und besser beworben.
    o    Der Vertrieb nutzt wieder verstärkt das Telefon, um die Bedarfe der Kunden und Interessenten zu erfahren.
    o    etc.

Der große Nutzen dieser Methode ist, dass auch in den Blickwinkeln gerät, was gut und erfolgreich läuft. Diese Punkte sind häufig den Teilnehmern zu selbstverständlich, als das man diese erwähnen müsste, bzw. sind nicht mehr bewusst. Die seit Jahren gut funktionierende Hotline und die gute Arbeit der Entwicklungsabteilung werden zum Beispiel dann nicht mehr betrachtet, wenn es darum geht neue Kunden zu gewinnen.

Das 6-Hut-Denken

Diese Technik geht zurück auf den Psychologen Edward de Bono. Die Idee dieser Technik ist, systematisch unterschiedliche Positionen zu einer Frage, Problemstellung oder einen Ziel einzunehmen, um so verschiedene Denkansätze durchzuspielen. Erfahrungsgemäß erhält man so mehr Problemlösungen, Ideen und geeignete Maßnahmen, als wenn nur die gewohnten Standpunkte eingenommen werden.

Mögliche Vorgehensweise

  1. Schreiben Sie das Problem bzw. das Ziel für alle Teilnehmer gut sichtbar auf.
    Verteilen Sie in der Gruppe nun sechs Rollen und ein Symbol, das die verschiedenen Denkrichtungen symbolisiert. Wichtig ist, dass jeder weiß – und sehen kann - aus welcher Denkrichtung er das Ziel bzw. Problem betrachten soll. Sie können entsprechend farbige Tischkarten vor den jeweiligen Teilnehmer stellen, die von ihm zu repräsentierende Eigenschaft auf eine Karte schreiben und diese vor ihn stellen oder ihm einen entsprechenden Hut aufsetzen. 
    1.    Der weiße Hut symbolisiert Objektivität und Neutralität. Wer den weißen Hut aufsetzt, sammelt Informationen ohne zu bewerten. Alle Daten, Fakten, Zahlen und relevanten Informationen sammelt der Träger des weißen Hutes. Beurteilen und bewerten ist ihm nicht gestattet. Es geht um einen möglichst objektiven Überblick über alle verfügbaren Daten und Informationen - vollkommen unabhängig von der persönlichen Meinung.
    2.    Der rote Hut symbolisiert das ganz persönliche Empfinden und subjektive Meinungen. Der Träger dieses "Hutes" beschreibt alle Gefühle, die er bei diesem Problem bzw. Ziel hat. Auch diffuse Äußerungen sind erlaubt und werden notiert. Ängste, Freude, Zweifel, Hoffnungen, Frustration etc. werden vom Träger des roten Hutes ausgesprochen, ohne dass er sich dafür rechtfertigen muss.
    3.    Der schwarze Hut symbolisiert alle negativen Aspekte. Der Träger des schwarzen Hutes äußert alle Bedenken, Zweifel und Risiken, die er klar begründen kann. Diffuse Äußerungen über negative Gefühle und Emotionen sind ihm nicht gestattet.
    4.    Der gelbe Hut symbolisiert alle positiven Eigenschaften. Dieser Hutträger hat die Aufgabe alle Chancen, Hoffnungen und positiven Auswirkungen zu sammeln, die dafür sprechen.
    5.    Der grüne Hut symbolisiert die neuen Ideen, Kreativität, Alternativen und Wachstum. Der Träger hat die Aufgabe über das Bisherige hinaus zudenken und darf alles formulieren, was zu neuen Ideen führt. Egal wie verrückt oder undurchführbar diese Ideen sind, er trägt sie vor. Der Träger des grünen Hutes darf bei seiner Suche Kreativitätstechniken einsetzen aber auch bewusst die Provokation nutzen. Egal was zu neuen Ideen und Ansätzen führt, egal wie verrückt oder unrealistisch diese sind, der Träger des grünen Hutes hat „kreative Narrenfreiheit“.
    6.    Der blaue Hut symbolisiert Kontrolle und Organisation. Der Träger von einer höheren Ebene auf den Gesamtprozess. Von dieser Metaebene aus behält er den Überblick und fasst die einzelnen Ergebnisse zusammen. Er trifft auch die Entscheidung darüber, welche Hüte im weiteren Prozess noch einmal aufgesetzt werden müssen. Der Träger des blauen Hutes ist quasi der Moderator, der die Arbeit führt und auf die Einhaltung der Regeln achtet.
  2. Nun gehen Sie je nach Gruppengröße und zur Verfügung stehender Zeit vor. Es kann die ganze Gruppe, einzelne Teilnehmer aber auch ein Teilnehmer einen bestimmten „Hut aufsetzen“. Starten am besten mit dem Träger des weißen Hutes, um die Daten und Fakten zu sammeln und um sich einen Überblick zu verschaffen.
  3. Es gibt nicht DIE Vorgehensweise. Es gibt nicht EINE Reihenfolge. Seien Sie auch hier kreativ und flexibel. Wichtig ist jedoch, dass alle Hüte „aufgesetzt“ werden, um eine ganzheitliche Lösung zu finden.

Kombinieren Sie die Techniken zur Ideenfindung

Die vorgestellten Techniken eignen sich aus unserer Berater- und Trainererfahrung am besten um kreative Lösungen, Wege, Ideen, Maßnahmen und Vorgehensweisen zu finden.

Je nach Gruppengröße, Aufgabenstellung und zur Verfügung stehender Zeit ist eine Technik zu wählen. Im Einsatz und in der Kombination der Techniken empfehlen wir flexibel zu sein und sich nicht starr an bestimmte „Regeln“ zu halten. Um kreatives zu Arbeiten, bedarf es zwar einiger Regeln und einem gemeinsamen Verständnis der jeweiligen Aufgabe, es sollte aber Pedanterie, Ergeiz, Rechthaberei und Technikverliebtheit vermieden werden. Das sind nämlich die „Bremsen“ jeder Kreativität.

Empfehlungen für den Einsatz von Kreativitätstechniken:

Dort wie es zur genutzten Technik und Situation passt, helfen folgende Kriterien:

  • Visualisieren Sie das Problem sichtbar für alle
  • Verständigen Sie sich über Verhaltensregeln (Anregungen hierzu finden Sie in der Checkliste „Regeln für Team- und Gruppenarbeit“ am Ende des Buches)
  • Notieren Sie die Ergebnisse leserlich und für alle sichtbar
  • Hängen Sie die Ergebnisse im Raum auf (motiviert und inspiriert)
  • Nutzen Sie Farben, Bilder, Symbole etc.
  • Schaffen Sie eine etwas andere Arbeitsatmosphäre
    o    Nutzen Sie eventuell einen anderen Ort (Fernsehturm)
    o    Setzen oder stellen Sie sich anders hin (auf dem Boden sitzen?)
    o    Leise z.B. klassische Musik kann helfen (Schub durch Schubert)
    o    Die Verpflegung könnte auch mal anders sein (Weißwurst oder Curry?)
    o    etc.
  • Machen Sie „kreative Pausen“ (Waldspaziergang, Bootsfahrt in der Mittagspause, Kutschfahrt, Konferenzrad)
  • Seien Sie kreativ, um kreativ zu sein!
  • Haben Sie ein gemeinsames Ziel und Spaß zusammen.

Zitate zum Thema Ideenfindung

Das Geheimnis allen geistigen Schaffens ist Sammlung, Konzentration. Nur wer sich in vollkommener Hingabe versenkt, kann Eigenes sehen, Schöpferisches leisten. Solche köstliche Frucht geistiger Arbeit muss aber lange und im Stillen reifen.
(Othmar Spann, österreichischer Nationalökonom und Soziologe, 1878 - 1950)  

Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
(Victor Hugo, französischer Schriftsteller, 1802 - 1885) 

Das Wesentliche an der Erfindung tut der Zufall, aber den meisten Menschen begegnet dieser Zufall nicht.
Was er Zufall nennt, ist in Wahrheit der Einfall, und der begegnet jedem, der sich für ihn wach und bereithält.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844 - 1900)

Bücher zum Thema Ideenfindung

Bionik, Werner Nachtigall, Springer, Berlin, 2002, ISBN: 354043660X
De Bono's neue Denkschule, Edward De Bono, mvg Verlag, 2002, 1. Aufla-ge,
ISBN: 3478729904
Erfolgsgeheimnis Kreativität, Michael Michalko, Moderne Verlagsges. Mvg, 2001, ISBN: 3478732417
Das Mind-Map-Buch - Die beste Methode zur Steigerung Ihres geistigen Potentials, Tony und Barry Buzan, MVG, 2001, ISBN: 3478717302
Mind Mapping - Die kreative Arbeitstechnik, Spielerisch lernen und organisieren, Margit Hertlein, Rowohlt TB., 2000, ISBN: 3499602296
Six Thinking Hats, Edward De Bono, Penguin Books Ltd, 2004,
ISBN: 0140296662
Vorbild Natur, Werner Nachtigall, Springer, Berlin, 1997, ISBN: 354063245X
Warum Fliegen sich im Kino langweilen, Helga Kleisny, Book on Demand, 2003, ISBN: 3831101558

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GUTEN-MORGEN-GAZETTE

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Aktuelle Inhalte der Gazette vom 21.01.2017

  • Wie Sie in 1 Minute einschlafen – die 4-7-8-Technik
  • Zitat der Woche
  • Wort der Woche
  • Die Sonne und der Wind
  • Anregung für die kommende Woche
  • Pauline experimentiert
  • Allgemeinwissen
  • Rätsel von Jakob Glatz
  • Humorige Anekdote

 

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