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Stress und Burnout - Was tun? Wie Sie ihn vermeiden und 6 hilfreiche Gegenmittel

So mancher erleidet Stress bis zum Burnout aufgrund von Umständen, die ihm notwendig erscheinen. Ein anderer erlebt Stress, weil er sich immer wieder etwas Neues vornimmt und sich diesem anschließend verpflichtet fühlt.

Eine andere setzt sich unrealistische Ziele (oder erhält diese von anderen) und wird Opfer moderner Anpeitscher-Strategien wie "Du musst nur dran glauben!" - "Du schaffst das!" - "Andere schaffen das doch auch!" 

Lassen Sie uns dem Thema "Stress und Burnout" auf den Grund gehen und uns dagegen wappnen.

 

Für den Stress in der heutigen Zeit ist nicht die Gesellschaft verantwortlich. Dann müssten alle an Stress erkrankt sein. Die Ursache für Stress liegt stattdessen in der Einstellung jedes Einzelnen. Wer nur an sich selbst denke, leide bald unter vielen unerfüllten Wünschen: Dies führt zu innerer Schwäche.

Dalai Lama

 

Gründe für Stress

Der Grund dafür ist, dass unser Geist stets auf der Suche nach Dingen ist, die Glücksgefühle versprechen, Sicherheit bringen oder Negatives vermeiden helfen.

So füllen sich die Tage mit Aktivitäten, Verpflichtung, Terminen ... Druck baut sich auf. Das führt dazu, dass wir leider oft keine Tätigkeit mehr wirklich genießen können bzw. konzentriert bei der Sache sind. Das kann böse enden.

 

Definition des Begriffs Stress

Der Begriff Stress wurde in den 50er-Jahren geprägt. Damals fanden Beobachtungen an Tieren statt, die unter ungewöhnlich anstrengenden Bedingungen lebten, sich künstlichem Stress ausgesetzt fanden (Hitze, Kälte, unangenehme Umgebungen) oder die einfach nur verletzt waren.

Untersucht wurden die physiologischen Veränderungen der Versuchstiere aufgrund dieser ungünstigen Gegebenheiten. Hierbei entstanden die Definitionen für Stressfaktor, dies ist der auslösende Reiz oder Umstand, und Stress, als die Reaktion des Tieres/Menschen auf die Faktoren. Stress ist also die jeweilige Rückmeldung des Organismus auf Druck oder Anspannung.

 

Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.

Oscar Wilde

 

 

Stress als Folge der Rahmenbedingungen

Diese Reaktion des Körpers kann als Adaption an den stressauslösenden Faktor gesehen werden. Anpassung ist notwendig und evolutionär sinnvoll, da unser Organismus versucht, mit den neuen Bedingungen umzugehen. Leider werden bei dieser Anpassungsreaktion oft Krankheiten ausgelöst. Wir kennen heute viele stressspezifische oder durch Stress verschlimmerte Krankheitsbilder.

 

Psychosomatik

Der eine hat schwer zu tragen, dem nächsten geht etwas an die Nieren und da hat jemand einfach nur Schiss.

Die deutsche Sprache ist voll von Hinweisen auf die Wechselwirkungen zwischen Seele und Körper.

 

Ein gewisses Maß an Stress gehört zum Leben

Stress, Schmerz oder Krankheit sind eine Gratisbeigabe zum Leben. Sie unterliegen oft nicht unserem Einfluss. Aber wir können den Umgang mit diesen widrigen Faktoren verbessern.

Schon das Akzeptieren, dass unser Dasein aus positiven und negativen Erlebnissen besteht, wird oft als eine große Erleichterung bewertet: Freude und Leid, Gesundheit und Erkrankung, Zeiten der Ruhe und der Aktivität.

In aller Regel überwiegen die positiven Abschnitte bei Weitem, bedauerlicherweise bewerten wir die Negativen meist höher. Doch dazu später mehr.

 

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Stressarten

  • Körperlicher Stress
    Als körperliche Stressfaktoren oder Stressoren werden Lebensumstände bezeichnet, die real auf unseren Organismus einwirken. Hierunter fallen Lärm, Hitze, mangelnder Schlaf oder schlechte Luft.
  • Seelischer Stress
    Seelischer Stress ist zum Beispiel eine innere Daueranspannung, Kontrollzwang, Einsamkeit oder Traurigkeit. Alle diese Zustände gehören zeitweise zum Leben dazu, werden aber zu einem Problem, wenn sie länger anhalten.
  • Sozialer Stress
    Hierunter versteht man in der Stressforschung Berufsprobleme, Ehestreitigkeiten, gesellschaftliche Zwänge oder Konkurrenz mit anderen.

 

Boreout

Als Boreout (von boring, gelangweilt) wird der mentale Zustand bezeichnet, der durch langfristige Unterforderung enstehen kann. Der Zustand des Boreout selbst kann wiederum im Burnout münden.

 

Stress und Burnout - Der Zusammenhang

Das bekannteste Symptom für Krankheiten durch Stress ist sicherlich das Burn-out-Syndrom und soll hier stellvertretend für viele ähnliche Krankheitsbilder beschrieben werden. Auch das Burnout-Syndrom ist von fließenden Übergängen gekennzeichnet. Einige der Krankheitszeichen bzw. Stress Burnout Symptome sind:

  • wenig Energie/Kraft haben
  • man hat nie das Gefühl, fertig zu sein
  • man hat keine Lust mehr auf Freunde
  • man trinkt vermehrt Alkohol
  • der Fernsehkonsum steigt
  • man hat erfolglos Änderungen versucht
  • die kleinsten Dinge stehen wie Berge vor einem

Der Zusammenhang Stress und Burnout ist klar erkennbar. Was sind die Einzelnen Stadien des Burnout?

 

Die Phasen des Burnout

Typischerweise werden die folgenden Phasen unterschieden, es treten aber auch andere Abläufe auf:

1. Phase
Gesteigerte Arbeitszeit / Aktivität, es hört aber langsam auf, Spaß zu machen und die Energie wird weniger.

2. Phase
Abbau des Engagements: Man lebt von Wochenende zu Wochenende, alles wird zu viel, viele Dinge gehen einem auf die Nerven.

3. Phase
Man ist häufiger niedergeschlagen, ohne einen konkreten Grund benennen zu können. Man fühlt sich leer und kraftlos.

4. Phase
Der Abbau schreitet voran, alles fällt immer schwerer.

5. Phase
Die Gemütslage nähert sich der Depressivität, das soziale Leben ist erheblich reduziert.

6. Phase
Verzweiflung: eventuell Selbstmordgedanken. Alles macht keinen Sinn mehr.

 

 

Stress, Burnout und Arbeit

Das Burnout-Syndrom ist nicht auf die arbeitende Bevölkerung beschränkt. Auch Hausfrauen, Arbeitslose oder Künstler sind davon betroffen. Selbst bei Kindern wurde dieser Symptomkomplex beschrieben. Überfordert - ausgebrannt ist ein Artikel vom Managementtrainer und Top-Coach Horst Rückle zum Thema.

Das Phänomen ist nicht neu. Bereits in der Bibel leidet Elija (1. Könige 19,4) an Beschwerden, die wie ein „Burnout-Syndrom“ klingen.

 

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Eustress oder Disstress – oder guter versus negativer Stress – Stressresistenz

Ein Leben völlig ohne Aufregung wäre recht langweilig. Stellen Sie sich ein Dasein ohne Partner, Arbeit, Freunde oder Familie vor – Sie würden vermutlich vor Langeweile verkümmern. Stresssituationen würzen unsere Existenz. Ein Baby zum Beispiel betrachtet mit großen Augen neue Eindrücke um sich herum. Wenn es zu viel wird, macht es einfach die Augen zu und schläft. Oder fängt an zu schreien, wenn es nicht schlafen kann.

Uns als Kulturmenschen, eingebunden in das Korsett aus Beruf, Freizeit und Sozialem, fehlen scheinbar oft diese natürlichen Reaktionsmöglichkeiten, der Stressfaktor wird zum Problem.

Daneben gibt es das Phänomen der Stressresistenz – manche Menschen leiden unter den gleichen äußeren Bedingungen deutlich weniger als andere – welche Faktoren stehen dahinter? Machen Sie unbedingt den Stress Burnout Test am Ende des Artikels.

 

Stress, Burnout und Copingstrategien

Bewältigungsstrategie oder Copingstrategie (von englisch to cope with, „mit etwas fertig werden", "es bewältigen können“) bezeichnet die Art des Umgangs mit einem als schwierig empfundenen Lebensphase. Es sind quasi Burnout Tipps zur Selbsthilfe! - Aber Vorsicht: Bitte denken Sie daran, dass Sie professionelle Hilfe suchen, wenn das Problem zu groß erscheint. Sie werden viel Zeit und Energie sparen, wenn Sie die richtige Hilfe erhalten.   

Hierbei ist es besonders hilfreich an der eigenen Bewertung von Situationen bzw. an unserer Einstellung zu arbeiten. 

Wovon hängt es ab, ob wir Stress als positiv oder negativ erleben?  Dazu wurden viele Studien durchgeführt, u.a. bei Anwälten, Busfahrern in Großstädten, Geschäftsleuten, ja, selbst an Insassen von Gefängnissen. Heraus kamen die folgenden Faktoren, die das Stressempfinden bei Menschen beeinflussen können. Was sind nun diese Mittel gegen Burnout bzw. Mittel um ihn zu vermeiden? 

1. Bewertung der Umstände hinterfragen

Sehr stark hängt die mentale Auswirkung einer Situation von der Beurteilung ab, die wir der Situation zukommen lassen. Nehmen wir die Aussage des Chefs: „Dieser Text ist zu lang.“ Vorerst sind das ja nur Schallwellen, die auf mein Trommelfell treffen. Mein Gehirn setzt diese Worte in Bedeutungen um und bewertet diese für mich. Erst danach kommt es zur emotionalen Reaktion auf die Kritik.

Der eine sieht es positiv: Danke für die Hilfe, ich kürze den Text. Und das nächste Mal brauche ich weniger schreiben. Oder: „Ich habe mir scheinbar zu viel Mühe gegeben, die Hälfte hätte schon gereicht. Gut so.“

Viel öfter finden wir die negative Reaktion: „Immer mache ich etwas falsch“. Oder: „Ständig werde ich kritisiert“. „Stehe ich auf der Abschussliste?“ Kopfkino ensteht.

Entscheidend ist also die eigene Einschätzung der Situation. Wir wissen häufig nicht genau, wie der andere seine Kritik genau meint und wir neigen dazu, das Schlechteste aus der Aussage herauszudeuten. Das ist wenig hilfreich und führt zu Stress. (siehe Übung: Lernen Sie Ihre blinden Flecken kennen)

Leider vergessen wir, den Kritisierenden zu fragen. Das führt überwiegend dazu, dass die fehlenden Informationen zu Gerüchten und Spekulationen führen, die fast nie vorteilhaft sind und weiteren Stress auslösen.

Anregung: Versuchen Sie auch das Hilfreiche und Gute in Kritik zu sehen. Wenn Sie für 30 Minuten den besten Trainer der Welt in einem Bereich hätten, den Sie wirklich lieben, würde Sie ihn fragen, was Sie schon alles gut machen oder was Sie besser machen könnten? Wenn Sie jetzt zum Letzteren JA sagen, dann wünschen Sie Kritik.

   

 

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2. Eigene Fähigkeiten / Kompetenzen / Engagement

Was wir können, macht uns (meist) auch Spaß. Gut zu bewältigende Herausforderungen beleben den Menschen, geben nach getaner Arbeit ein gutes Gefühl. Glücksgefühle stellen sich vor allem ein, wenn wir Anerkennung und Lob erhalten.

Wenn wir aber etwas nicht beherrschen, das Thema uns Unbehagen bereitet und wir erkennen, dass wir es einfach nicht gut lösen können, stellt sich Unzufriedenheit und Stress ein. Auf der anderen Seite bieten zu leichte Herausforderungen kaum die Möglichkeit Glücksgefühle zu erleben, es sollte schon ein bisschen anstrengend sein. Wenn es aber über die eigenen, momentanen Fähigkeiten hinaus geht und uns ängstigt, wird es zum Problem.

Anregung: Versuchen Sie immer wieder ein wenig Ihre Grenzen des Möglichen auszudehnen. Lernen Sie weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzubauen, um flexibler und schneller im Lösen von Problemen werden. Stellen Sie sich aktiv Situationen, die Sie herausfordern. Sie werden so stärker, selbstbewusster und bauen Ihr seelisches Make-up auf.   

  

 

3. Unterstützung – ein Team haben

Oftmals stresst uns vorrangig nicht die absolute Menge der Arbeit, sondern das Gefühl, sie alleine bewältigen zu müssen. Alleine da zu stehen. Im Team arbeitet es sich zumeist viel einfacher. Bereits den Eindruck zu haben, bei Bedarf unterstützt zu werden, reduziert den Stress.

Entscheidend ist dabei nicht die objektive Höhe der Unterstützung, sondern das subjektive Empfinden der Mithilfe. Das gilt in vielen Bereichen: für die Hausfrau, den Radsportler oder den Arbeitnehmer.

Anregung: Suchen Sie sich ein Team, bieten Sie Hilfe an und bitten Sie um Hilfe. Die besten Möglichkeiten zu lernen und Freude zu erleben sind, miteinander zu arbeiten, Probleme zu lösen und Projekte zu realisieren. 

 

4. Kontrolle über die Situation / das Leben

Eine Situation oder eine Verhaltensweise stresst uns umso mehr, je weniger subjektive Kontrolle wir darüber haben und je mehr unser Wohlbefinden vom jeweiligen Verlauf abhängt. So ist der launische Chef eine Bürde, weil wir einfach keinen Einfluss auf seine Launen haben.Er ist unberechenbar.

Ebenso der potenzielle Schnarcher, der jederzeit loslegen kann und auch nach dem fünften Anstupsen weiter schnarcht. Und wir können den Raum nicht verlassen ...

Am schlimmsten ist es, wenn sich eine Grundstimmung der Unsicherheit einstellt. Wenn wir meinen, wir hätten das Leben generell nicht mehr unter Kontrolle.

Wir warten demzufolge die ganze Zeit nur noch auf das nächste schlechte Ereignis – natürlich mit negativer Grundstimmung.

Dies kann zum Beispiel nach einer Zeit von mehreren Fehlschlägen im Leben auftreten. Oder wenn ein Grundpfeiler im Leben wegbricht, wie zum Beispiel nach einer Scheidung. Selbst der kleinste Stressfaktor erscheint in diesem Fall wie ein Riesenproblem und wird zu einer großen Belastung.

Anregung: Versuchen Sie Ihre Einstellung zu verändern. Sehen Sie Ihren Vorgesetzten als Ihren Trainingspartner, der Ihnen auf Dauer hilft Gelassenheit zu entwickeln. Denken Sie bitte daran, wir haben es kaum in der Hand andere zu ändern aber an uns können wir arbeiten ... und je früher, je besser.

Manchmal ist auch der Weg Feedback zu geben hilfreich oder wenn es gar nicht anders geht "die Gegend zu verlassen", die zu Dauerstress führt.

 

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5. Vorhersagbarkeit der Situation

Recht ähnlich zur Kontrolle über eine Situation verhält es sich mit deren Vorhersagbarkeit. Alles Unsichere im Leben erhöht tendenziell den Stressgrad.

Mitunter reicht hier als Gegenmaßnahme bereits ein einfacher Terminplaner, um die Zukunft subjektiv besser in den Griff zu bekommen. Eine gesunde Portion Optimismus („das geht sich schon aus“, wie der Österreicher sagt) ist ebenfalls förderlich, wobei sich die optimistische Haltung auch mit konkretem Tun verbinden muss.

Wie Sie Stressfaktoren unter Kontrolle bringen und endlich weniger gestresst sind können Sie in diesem Beitrag lesen.
 

Alles nur eingebildet?

Oft existieren Gefahren nur in der Einbildung, aber dieser Stress wirkt genauso real für uns wie jeder andere. (Haben Sie es bemerkt? Stress und Stressfaktor wird allgemein synonym verwendet) Stress hat nämlich oft mit fehlender Kontrolle zu tun, mit Hilflosigkeit. Da sind zum Beispiel die Launen des Gatten oder der Kollegen, die Tonart des Kunden, die nicht gelieferte Information über etwas usw. 

Es verhält sich im Grunde wie mit dem Wetter: Dieses kann von uns nicht kontrolliert werden, wir können aber lernen, damit umzugehen. Insbesondere auf hoher See ist das besonders bedeutend. :-)

 

6. Die persönliche Verfassung

Und, last, but not least, entscheidet über die Stresshaftigkeit einer Situation die eigene körperliche und seelische Konstitution. Sind wir gut drauf und fühlen uns wohl, kann uns kaum etwas anhaben.

Wir verfügen über genug Energie, das Erleben korrekt einzuordnen oder die Herausforderungen zu bewältigen. Sind wir geschwächt oder gar krank, liegen eine Reihe von Niederlagen hinter uns, wird manchmal ein an sich neutrales Wort als persönliche Beleidigung aufgefasst. 

 

Achtung: Patentrezepte blättern an der eigenen Realität ab

Wir sind alle einzigartig und somit ist es auch die Form wie wir mit Stress oder einem Burnout umgehen bzw. ihn verhindern. Die Übungen und Inhalte sollen Ihnen helfen die eigene wirksame Vorgehensweise, Übung und Rituale zu entwickeln. Das ist unser Anliegen.

 

Empfehlungen und Zusammenfassung

 

Was tun bei Burnout Verdacht?

Generell: Burnout was tun als Partner?: Auch hier gibt es kein Patentrezept. Es sei aber darauf hingewiesen, dass zuviel guter Rat das Problem verschlechtern kann. Einige Möglichkeiten sind:

  • Gespräche anbieten
  • Sensibilisierung für das Thema Stress und Burnout
  • Besuch eines Therapeuten
  • Teilnahme an einer eine Selbsthilfegruppe
  • Eine Partnerschafts- oder Eheberatung nutzen

 

Stress, Burnout und Vertrieb

Der Burnout ist auch ein zunehmendes Problem im Bereich Vertrieb und Verkauf. Es gibt spezielle Ursachen und einfache Gegenmaßnahmen mit kraftvoller Wirkung. Vor einigen Jahren noch ein weitgehend unbekanntes Phänomen ist der Burnout heute in aller Munde. Meine Empfehlungen als Selbstmanagement- und Verkaufstrainer lesen Sie im Artikel Burnout im Vertrieb.

 

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Stress, Burnout und Management

Eine Führungskraft erlebt dann stressige Zeiten, wenn Führung nicht erlernt wurde oder notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlen. Lassen Sie mich einige Punkte aufzählen, die zu negativem Stress bis hin zum Burnout führen können.

  1. Es werden keine Aufgaben delegiert. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die Führungskraft traut es seinen Mitarbeitern nicht zu, ist zu ungeduldig oder ist zu harmoniebedürftig.
  2. Im Verhältnis Führungskraft-Mitarbeiter sind latent Konflikte angelegt. Wer als Führungskraft nicht konfliktfähig ist oder diesen aus dem Weg geht, wird Stress ernten.
  3. Wenn es Probleme gibt und Demotivation im Unternehmen vorherrschen, ist es die Aufgabe trotzdem eine postive Grundeinstellung zu wahren und Motivation bei den Mitarbeitern auszulösen.
  4. Eine Führungskraft steht immer auch im Fokus. Somit wird sein Verhalten genau beobachtet und stets bewertet. Diese Vorbildfunktion kostet auch Kraft, wenn die Führungskraft seine Aufgabe erst nimmt.
  5. Die Arbeitszeiten gehen bei vielen Führungskräften über das gesunde Maß hinaus und sie machen zu wenige oder keine Pausen, um den Geist und Körper zu erfrischen.
  6. Viele Führungskräfte sind in der Sandwich-Position. Sie haben selber Vorgesetzte und müssen häufig für Ausgleich sorgen. Sie müssen Unangenehmes kommunizieren, Probleme lösen helfen oder Wünsche und Forderungen in beide Richtungen transportieren. Das erfordert mitunter viel Geschick, Aufmerksamkeit und Energie.

 

Was tun bei Burnout Verdacht?

Generell: Burnout - was tun als Arbeitnehmer? Wenn Sie Burnout haben, dann haben Sie gewisse Rechte und Pflichten, die bis ins Arbeitsrecht reichen. Suchen Sie sich unbedingt professionelle Hilfe, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

 

 

Stress, Burnout und Depression 

Die Depression (lat. deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung. Der Depressive hat ein negative Stimmung und Gedankenschleifen. Zumeist ist die Lebensfreude stark eingeschränkt, das Selbstwertgefühl leidet, die Leistungsfähigkeit sinkt und das Interesse an vielen Aktivitäten geht verloren.

Die Depression weist Ähnlichkeiten mit dem Burnout auf ist jedoch langwieriger und vermindert die Lebensqualität noch mehr. Bei Depressionen werden nach Abklärung der Ursachen Antidepressiva eingesetzt und/oder eine Therapie durchgeführt. 

 

Burnout und Stress-Test

Laden Sie hier den kostenfreien "Stresstest" (Stress Burnout Test) runter und prüfen Sie Ihre Stresswerte, um einem möglichen Burnout vorzubeugen.

 

Zusammenfassung

Alles in allem lässt sich sagen:

  • Eine Situation, die gut unter Kontrolle ist,
  • die von uns positiv für unser Leben bewertet wird (das können auch schwierige Aufgaben sein),
  • eine Aufgabe, die subjektiv in unserem Fähigkeitsbereich liegt
  • und bei der wir nicht das Gefühl haben, komplett auf uns allein gestellt zu sein,
  • Ereignisse, von denen wir den Ausgang vorhersehen können oder von denen wir zu mindestens keinen schlechten Ausgang erwarten,

führen maximal zu positivem Stress. Sie sind eher vorteilhaft für uns, wenn Sie uns im Zustand guter körperlicher Verfassung begegnen.

Alle anderen Stress auslösenden Elemente sollten entweder gestrichen, verändert oder zumindest in der Gesamtzahl verringert werden.

 

Nutzen Sie den blueprints-Kurs

Alle weiteren Themen dieses Kapitels dienen dazu, Sie auf dem Weg zu einer entspannten Lebensweise zu begleiten. Um Sie dabei in Kursform zu unterstützen, haben wir ein Programm entwickelt: "Ruhe finden - Kraft Tanken, Abschied vom Stress - Einzug der Entspannung durch angenehme und effektive Methoden". Nutzen Sie den Kurs, um Ihre Lebensqualität zu steigern und entspannter sowie kraftvoller Ihre Aufgaben zu meistern.

 

 

Weitere Hilfen

 

Selbstreflexion

  • Was löst bei Ihnen den negativen Stress aus?
  • Wie gehen Sie mit Stress um?
  • Woran merken Sie körperlich, dass Sie gestresst sind?

 

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