Glück und Bewegung

Bewegung führt zu GlücksgefühlWissenschaftlich konnte der Mechanismus noch nicht bis ins Letzte geklärt werden, aber das Resultat ist unumstritten: Aus Bewegung folgt Glück - genauer: eine höhere Zufriedenheit oder Gelassenheit. Zahlreiche Tests und Versuchsreihen, sowohl an Menschen als auch an Tieren, belegen dies eindrücklich.

Im Verdacht, diesen Effekt zu verursachen, stehen unter anderem die sogenannten VGF-Proteine. Diese werden bei erhöhter Aktivität verstärkt vom Gehirn produziert und bewirken eine bessere Verschaltung der Gehirnzellen. So wappnen wir uns gegen die negativen Folgen von Stress.

Doch egal welche Wirkmechanismen im Oberstübchen ablaufen, regelmäßiges Ausdauertraining hebt anhaltend die Stimmung, verringert Ängste, macht stressresistenter und steigert unser Selbstwertgefühl.

Darüber hinaus schützt uns Bewegung vor Alzheimer und kommt in seiner therapeutischen Wirkung der eines Medikamentes gleich. Und zudem: Moderater Ausdauersport über mehrere Monate kehrt den Abbau der Gehirnsubstanz um.

All diese Erkenntnisse belegten zahlreiche Studien. Überzeugen Sie sich selber von der Richtigkeit dieser Aussagen, indem Sie es einfach ausprobieren. Leider fällt in schlechter Stimmung der Griff zur Fernbedienung, Schokolade, Alkohol usw. deutlich leichter als der Gang an die frische Luft. Doch Sie sollten sich den Start erleichtern, indem Sie sanft anfangen - in Bewegung kommen.

Fazit
Also einfach jeden Morgen eine Dreiviertelstunde joggen und ich fühle mich wie im siebten Himmel? So einseitig läuft das Leben nicht, unser Dasein enthält zahlreiche Komponenten, die auf die persönliche Stimmung wirken. Aber dadurch, dass wir den Satz etwas umstellen, kommen wir der Wahrheit sehr nahe: Wenn Sie glücklicher werden wollen und nur ein Element in Ihrem Leben verändern möchten, dann bewegen Sie sich mehr. Weitere Anregungen für mehr Glück in Ihrem Leben geben wir Ihnen später auf dem blueprints-Weg.

Weiteren Ansporn finden Sie auf folgenden Webseiten:

Joggen und Walken auf leichte Art

Video-Laufkurs: Joggen mit der richtigen Technik



Video-Laufkurs: Beim Gehen fit werden

Video-Laufkurs: Fit in den Frühling

Video-Laufkurs: Über Walking zum Laufen

Video-Laufkurs: Laufen ohne zu schnaufen

Video-Laufkurs: Joggen mit der richtigen Technik

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Gesendet: von Jamolus #1662
Bei mir ist dieses Phänomen besonders ausgeprägt. Wenn ich mal krankheitsbedingt zwei Wochen keinen Sport treiben kann, kriege ich schlechte Laune. Ich höre das öfters von Menschen, die regelmäßig Sport treiben. Während eine Couchpotato diese Problem anscheinend nicht hat. Vielleicht gewöhnt sich der Körper an die Ausschüttung der Glückshormone - und wenn dann mal die Bewegung fehlt, herrscht ein Mangelzustand und man kommt schlecht drauf.
Gesendet: von AndreasS #1721
Hallo!
Den Zusammenhang von Glück, zumindest aber positive Gefühle, und Bewegung kann ich voll bestätigen.
Ich habe gestern, nach ca. 2 Wochen Abstinenz, wieder 4 Stunden in der Sporthalle zugebracht. Da geht einiges im Körper ab: keine Rückenschmerzen, guter Schlaf in der Nacht, keine Sorgen über die Probleme von morgen und nach ca. 20 min. ein Dauergrinsen im Gesicht.
Mir ist dabei der Kontakt mit anderen (Gleichgesinnten Sportlern) sehr wichtig.
Dabei glaube ich nicht, dass die Formel "halbe Stunde joggen = glücklich" so einfach funktioniert. Wenn ich joggen nicht mag, wird es mir nichts einbringen (außer Muskelkater). Nur was ich liebe, was mich total vereinnahmt oder begeistert, wird den Effekt haben, dass es nachwirkt in den Alltag.
Gruß Andreas
Gesendet: von Hannes #1722
Ich habe ein Beispiel, wo es funktioniert: Joggen nicht mögen und trotzdem Glücksgefühle - bei meiner Frau. Eigentlich hasst sie das Joggen sogar, aber durch den Beruf kommt das geliebte Handballspielen viel zu kurz. Darum bleibt nur Joggen oder gar nix.

Was ist das immer für ein Gestöhne, bis sie sich endlich aufgerafft hat. Und auch währenddessen empfindet sie nicht gerade Lust. Doch danach erfüllt sie für Stunden eine ausgeglich bis glückliche Stimmung.

Und wenn Sie mal zwei Wochen gar keinen Sport treibt verfällt sie in schlechte Laune (ich auch). Wenn Sie dann wieder joggt (oder etwas anderes sportet), ist der Friede wieder hergestellt. Bewegung = Glück funktioniert also auch, wenn die Bewegung keinen Spaß macht. Jedenfalls laut meinen Feldstudien

Aber ich stimme Andreas zu: Viel leichter dranzubleiben, viel mehr Spaß macht, eine viel größeren Freudeneffekt hat eine Sportart, die wir mit Begeisterung durchführen. Bei mir ist das übrigens Mountainbiking. Aber das ist nicht ganz ungefährlich ...
Gesendet: von Mali #1751
Wie oft sage ich nachdem ich gelaufen bin - oh tut das gut. Dann Duschen, aufs Sofa und ein Buch in die Hand. Aber der Schweinehund lässt mich das wohl immer wieder vergessen. Neuerdings habe ich eines meiner Lieblingsfotos von mir im Badezimmer hängen. Er soll mich daran erinnern, dass ich mich bewegen muss ... Bis jetzt klappt es bei mir. Lg Mali
Ich liebe das Nordic Walking, weil es die gesamte Muskulatur bewegt. Wenn man mal schnell, mal langsamer, aber insgesamt technisch sicher so etwa 6-8 km am Stück walkt oder auch mit Stöcken wandert, ist die gesamte Muskulatur in Bewegung. Zur Stärkung der Muskulatur mache ich auch 3-4 mal pro Woche Workouts zu Hause.
Gesendet: von marnie #1844
Da ich aufgrund von MS nicht in der Lage bin, lange zu laufen,
fahre ich mit einem Dreirad. Die positiven Gefühle stellen
sich ebenfalls ein und der Kopf wird frei. Außerdem besitze
ich einen Crosstrainer, bei schlechtem Wetter eine gut Alter-
native.
Gesendet: von carpediem #1850
Bewegung ist einer der grundlegenden Schlüssel der Zufriedenheit und Gesundheit.
Zudem schmeckt einem das Essen nach einer tüchtigen Bewegung einfach viel besser...

Sich bewegen heisst auch, flexibler im Leben zu sein/zu bleiben...körperlich wie geistig.
Gesendet: von Arya #1880
Ich bin fast immer glücklich, und durch Sport wird dieses Glücksgefühl bei mir auch richtig gepusht! Ich renne dann immer grinsend durch die Weltgeschichte und es dauert sehr lange, bis man mich dann auf die Palme bringen kann.

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