Glück


Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge"Das Leben kann kein anderes Ziel haben als das Glück, Freude. Nur dieses Ziel - Freude - ist des Lebens völlig würdig. Verzicht, das Kreuz, Hingabe des Lebens, alles für die Freude."

Leo Tolstoi, Tagebücher (1892)

Fragen Sie glückliche Menschen nach den Gründen für ihre Lebenszufriedenheit, fallen die Antworten so bunt aus, wie das Leben selbst. Karl Böhm meinte, Glück sei wie ein Maßanzug, wer unglücklich sei, trage den Anzug eines anderen.

Ganz so unpräzisierbar sehen wir das Thema Glück nicht. Die positive Psychologie liefert eine Fülle an Studien, die gemeinsame Merkmale des Glücklichseins bzw. der Zufriedenheit aufdecken. Wir liefern Ihnen in diesem Kapitel Tipps und Hinweise zu Gewohnheiten, die Ihre Lebenszufriedenheit deutlich anheben können. Quasi als Krönung der Bereiche "einfacher besser leben". Aber im Grunde genommen dienten alle vorhergehenden Beiträge dazu, ihre Lebenszufriedenheit zu steigern.

Unsere Welt in unserem Kopf

Welche Welt ist in Ihrem Kopf?Die Gehirnforschung zeigt bei zufriedenen Menschen eine verstärkte Aktivität des linken Stirnhirns. Zum Teil scheint dies angeboren, schon bei der Geburt stellen Forscher divergierende Aktivitätsmuster fest. Aber die hoffnungsvolle Erkenntnis lautet: Unser Gehirn ist formbar. Ständig bilden sich neue Verbindungen. Glücksgefühle werden gelernt. Je mehr Sie diese trainieren, desto öfter spüren Sie Freude, desto leichter gelangen Sie in diese freudige Stimmung. Leider gilt dies genauso umgekehrt.

Unser Gehirn beschäftigt sich vornehmlich mit sich selber. Unsere Gefühle entstehen in diesem Kreisen um unsere Gedanken. Dabei lassen sich Ursache und Wirkung schwer trennen, verhalten sich eher wie ein Ring: Das eine nimmt laufend Bezug auf das andere, aus Wirkung wird Ursache usw.

Weiterlesen: Unsere Welt in unserem Kopf

Ein starkes Paar: Glück und Gesundheit

Glück ist nicht nur ein erstrebenswertes Gefühl, sondern wirkt sich obendrein positiv auf die Gesundheit aus. Das überrascht nicht wirklich, wird aber in der Regel vergessen.

Warum Glück die Gesundheit fördert, konnte bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden. Aller Voraussicht nach spielen Faktoren zusammen – zum Beispiel zeigen glückliche Menschen eine geringere Anzahl an Stresshormone im Blut. Des Weiteren ist es dünner, was das Herz erfreut.

Weiterlesen: Ein starkes Paar: Glück und Gesundheit

Negative Gefühle begrenzen

Reduzieren Sie die dunklen Gedanken"Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt."

Arthur Rubinstein, Erinnerungen - Die frühen Jahre

Das Ausleben negativer Emotionen bringt selten Erleichterung, im Gegenteil, oftmals verlängern Ausbrüche das schlechte Gefühl. Wutausbrüche vertiefen das Wutgefühl, auch Tränen sind nicht immer eine Erlösung, sondern können die Traurigkeit noch weiter intensivieren. Durch unkontrollierte Gefühlsausbrüche sorgen Sie in den allermeisten Fällen für eine Manifestation.

Aber wir wollen doch unser Gehirn in Sachen Glücksempfinden trainieren. Schauen wir uns an, welche Werkzeuge im Laufe der Zeit gegen die üblen Stimmungen ersonnen wurden.

Weiterlesen: Negative Gefühle begrenzen

Mehr Glücksgefühle - Glück im Gehirn erlernen

Polen Sie sich auf GlückEs geht darum, dass wir unser Gehirn umpolen. Von Sorge und Angst zu Glück und Gelassenheit.

Trainieren Sie ihre Gefühle. Glücksgefühle können zur Gewohnheit werden. Ihr Oberstübchen lernt, schafft neue Verschaltungen. Hier unsere Liste der Top10 Glücksbringer.

"Es gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen."

Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

1. Freundschaft

"Wer die Freundschaft aus dem Leben nimmt, vertreibt die Sonne aus der Welt." Cicero

Der Wert der Freundschaft wird oft besungen. Wir leben länger, sind glücklicher, fühlen uns geborgen, können allein durch Erzählen unsere Sorgen abmildern

Weiterlesen: Mehr Glücksgefühle - Glück im Gehirn erlernen

Vom Flow

Zeit im Flug"Glück achtet nicht auf die Zeit."

Alexander Gribojedow, Wehe dem Verstand, 1. Akt 3. Szene / Sophia

Kennen Sie das Gefühl, dass bei einer Tätigkeit die Zeit stehen bleibt? Dass sie nichts um sie herum wahrnehmen und mit heiterer Gemütslage tätig sind? Es handelt sich um einen Zustand, bei dem Ihr Gehirn optimal beschäftigt ist.

Sie denken nicht an später, machen sich keine Sorgen und bleiben ganz bei der Sache. Menschen erleben dies bei den unterschiedlichsten Beschäftigungen: Im Kino, beim Fußballspiel, beim Lesen, während des Schnitzens, beim Malen oder Klavierspielen. Und, welch Segen, auch im Beruf. Sogar sehr häufig.

Weiterlesen: Vom Flow

Achtsam

Seien Sie achtsam!"Erkenne dich selbst!", schreit das Orakel von Delphi allen entgegen. Sollte das auch etwas für unser Glück im Leben bedeuten?

Ja, wir Menschen sind leider große Selbsttäuscher. Zahlreiche Studien belegen, wie sehr sich der Mensch selbst bei den grundlegendsten Dingen täuscht. Als Lösung bietet es sich an, achtsam gegenüber den eigenen inneren Zuständen an. Am besten schriftlich. Versuchen Sie doch einmal, alle Stunde Ihr Handy summen zu lassen und notieren Sie sofort, wie Sie sich fühlen.

Weiterlesen: Achtsam

Mehr Zeit für das Glück

Freiräume für Ihr Glück schaffenGibt es Beschäftigungen, denen Sie gerne nachgehen würden, für die Sie aber keine Zeit finden? Willkommen im Club! Versuchen Sie bitte einmal, durch ein wenig Zeitmanagement Freiräume für diese Elemente in Ihrem Leben zu schaffen.

Als Erstes notieren Sie, wozu Sie einige Stunden Extra gerne verwenden würden, quasi als Motivation für diese Übung.

Dann listen Sie alle Pflichten der Woche auf und überlegen sich Einspar- und Delegierungsmöglichkeiten. In der letzten Spalte notieren Sie, für welche glücksbringendenElemente Sie die freie Zeit einsetzen.

Weiterlesen: Mehr Zeit für das Glück

Das Glückstagebuch

Welche Gefühle überwiegen bei Ihnen?"Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück beachten sie nicht... arme, arme Welt."

Paula Modersohn-Becker, Briefe, 19. Februar 1899

Eine Königsübung für mehr Glück - Ihr Glückstagebuch. Der Psychiater Giovanni Fava erzielte bei der Behandlung Depressiver durch eine einfache Übung erstaunliche Erfolge. Er ließ die Patienten ein Büchlein führen, in dem sie alle Augenblicke der Freude notieren sollten.

Weiterlesen: Das Glückstagebuch


 
blueprints RSS-Feed
blueprints auf Facebook