Der Dirigent Hans von Bülow setzte sich stark für den Komponisten Johannes Brahms ein. Eines Abends dirigierte er dessen Erste Symphonie: Danach peinliche Stille. Niemand klatschte.

Bülow wandte sich um und erklärte dem Publikum: "Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich habe diese Symphonie auch nicht beim ersten Mal verstanden, ich musste sie zweimal spielen, um sie zu genießen. Und nun erlauben Sie mir, dass ich sie auch Ihnen noch einmal vorspiele."

Damit erhob von Bülow den Taktstock und dirigierte die gesamte Symphonie von Brahms noch einmal. Danach tosender Beifall.

Ein zynischer Zuhörer meinte jedoch: "Die Leute applaudieren nur, damit er sie ihnen am Ende nicht noch ein drittes Mal vorspielt."

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