Lernen und Wissen

 

Der Erwerb neuen Wissens und der Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter sind Themen mit steigender Bedeutsamkeit. Wir beginnen dieses Kapitel mit der Einführung in die Funktionsweise des Gehirns, gehen über effektive Lerntechniken zu Vorschlägen, wie Sie mit Spaß Ihr Gehirn fit halten können. Abgeschlossen wird unser Rundgang mit Beispielen, die man besser nicht wissen sollte oder muss sowie einem Artikel zur Intuition. Wie kann ich leichter lernen - was sollte ich wissen?

Beachten Sie bitte auch unsere Rubrik Gehirnjogging.

Die Liebe zum Lernen ist der Weisheit verwandt.(Konfuzius)

Trainieren Sie Ihr GehirnUnser Gehirn: Grapefruitgroß ist es. Es besteht aus Fett, Wasser, Eiweiß und Kohlehydraten. Manche Menschen vollbringen damit wahre Wunderleistungen. Beispielsweise konnte Bhandanta Vicitsara aus Burma 16.000 buddhistische Textabschnitte aus dem Gedächtnis aufsagen. Wie halten wir dieses lebensbestimmende Organ gesund und leistungsfähig?


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Hier lesen Sie eine Buchzusammenfassung zu "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman. Die Kurzfassung wurde von Blinkist erarbeitet und für blueprints zur Verfügung gestellt.

Wer dieses Buch lesen sollte:

  • Jeder, der sich für die Funktionsweise und Fehleranfälligkeit unserer Gehirne interessiert.
  • Jeder, der wissen will, wie wir Urteile fällen und Probleme lösen.
  • Jeder, der mehr über den Beitrag des Nobelpreisträgers Kahneman zur Psychologie und Verhaltensökonomie erfahren möchte.

Eines der wichtigsten Bücher der letzten 50 Jahre - prägnant zusammengefasst. Erkennen Sie in den folgenden 12 Punkten Ihre Fehlurteile und erfahren Sie erprobte Vorgehensweisen für bessere Entscheidungen.


Für viele ist eine Prüfung, ein Test, ein Assessment Center eine angsteinflößende Vorstellung. Die Nächte sind schlaflos, der Magen rebelliert, feuchte Hände … Der Gedanke an die kommende Situation ist der blanke Horror.

Der Sohn eines meiner Kunden bekam bei Prüfungen regelmäßig einen Blackout. Angst blockierte ihn. Was tun, fragte mich der junge Mann ... das Abitur raubt mir bereits jetzt den Schlaf. Wir notierten 7 Punkte, die ihm helfen sollten.


Machen Sie sich das Lernen leichterWozu sich beim Lernen abquälen, wenn es auch leichter geht? Und dabei der Lernstoff noch zügiger aufgenommen und länger behalten wird? Erfahren Sie oft unbekannte Geheimnisse des leichten Lernens.

Lernstoff einteilen

Am Anfang erschlagen uns die Menge der zu lesenden Fachbücher, Vokabeln oder Formeln, die wir beherrschen möchten. Das führt zu Motivationsverlust. Hier hilft es, den Stoff zu Beginn des Lernens in verdaubare Happen einzuteilen. Diese Lerneinheiten versehen Sie danach mit Terminen und können so entspannt die kleinen Lernportionen verspeisen.


Abwechslung sorgt für ausgewogene EntwicklungIn der Abwechslung liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Gehirntraining. Jung bleiben Sie im Kopf, wenn Ihr Denken die Richtung ändern kann. Nutzen Sie die breite Vielfalt der Angebote, um vergnügliche und interessante Trainingseinheiten für Ihr Gehirn zu finden.
Der Übungsstoff kann gar nicht bunt genug sein. Vom Computerspiel bis zur Unterhaltung mit der Nichte über den Sinn des Lebens, vom Erlernen einer neuen Sportart bis zur Eroberung einer bisher unbekannten Sprache.

Achten sollten Sie bloß auf eines: dass Sie möglichst jeden Tag eine Anregung für Ihr Gehirn schaffen. In der Konstanz liegt der Erfolg begründet. Dabei müssen Sie nicht unbedingt zusätzliche Zeit aufbringen, sondern nutzen den Alltag für Ihre Gehirnübungen.


Lern-Spar-Tipps von blueprints

Unnützes Wissen meint Fakten- oder Methodenwissen, das wir nicht im Gedächtnis speichern müssen, teilweise sogar nicht sollten. Neuere Studien legen nahe, dass unser Gehirn Wissen nicht kostenlos aufnimmt. Bei Taxifahrern in London vergrößerten sich Hirnregionen für das räumliche Erfassen, dafür verkleinerten sich andere Areale.

Unser Gehirn scheint also teilweise eine Fähigkeit nur auf Kosten einer anderen auszubauen. Die Forschung befindet sich bei diesem Problem am Anfang. Trotzdem wollen wir schon jetzt Bereiche aufzeigen, mit denen wir uns nicht unnötig abquälen brauchen.


Nutzen Sie Ihre Eingebungen, das Bauchgefühl ...Ja, es gibt sie, die Intuition. Wir können sie einsetzen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Vorab die Schilderung eines Experiments zur Einstimmung:

Unter Leitung des Neurologen Anonio Damasio erfolgte ein berühmtes Experiment, auch als Iowa Card Test bekannt: Damasio schloss Versuchspersonen an einen Lügendetektor an. Ihnen wurden zwei Kartenstapel vorgelegt. Im ersten Stapel fanden sich hin und wieder kleinere Gewinne, ab und zu ein geringer Verlust. Der zweite Stapel enthielt größere Treffer, aber ebenfalls große Einbußen. Dieser Stapel führte in den Ruin. Die Probanden durften frei zwischen beiden Stapeln wählen.


 
 

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