Lernen und Wissen


Der Erwerb neuen Wissens und der Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter sind Themen mit steigender Bedeutsamkeit. Wir beginnen dieses Kapitel mit der Einführung in die Funktionsweise des Gehirns, gehen über effektive Lerntechniken zu Vorschlägen, wie Sie mit Spaß Ihr Gehirn fit halten können. Abgeschlossen wird unser Rundgang mit Beispielen, die man besser nicht wissen sollte oder muss sowie einem Artikel zur Intuition. Wie kann ich leichter lernen - was sollte ich wissen?

Beachten Sie bitte auch unsere Rubrik Gehirnjogging.

Die Liebe zum Lernen ist der Weisheit verwandt.(Konfuzius)

Ein fitteres Gehirn

Trainieren Sie Ihr GehirnUnser Gehirn: Grapefruitgroß ist es. Es besteht aus Fett, Wasser, Eiweiß und Kohlehydraten. Manche Menschen vollbringen damit wahre Wunderleistungen. Beispielsweise konnte Bhandanta Vicitsara aus Burma 16.000 buddhistische Textabschnitte aus dem Gedächtnis aufsagen. Wie halten wir dieses lebensbestimmende Organ gesund und leistungsfähig?

Einige Zahlen zu unserem Gehirn

  • Gewicht: ca. 1.300 Gramm
  • Zellen: mehr als 15 Milliarden (9 Nullen)
  • Synapsen: ca. 100 Billionen (12 Nullen)
  • 100 Millionen Zellen finden auf 16 qcm Platz
  • Länge der Schaltleitungen: mehr als 500.000 km (12 x rund um die Erde)
  • Das gesamte Fasergeflecht mit allen Zellen ist bereits bei der Geburt vorhanden
  • Verhältnis Hirngewicht zum Körpergewicht 2,2 %
  • Sauerstoffverbrauch des Körpers 20 %

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Leichter lernen

Machen Sie sich das Lernen leichterWozu sich beim Lernen abquälen, wenn es auch leichter geht? Und dabei der Lernstoff noch zügiger aufgenommen und länger behalten wird? Erfahren Sie oft unbekannte Geheimnisse des leichten Lernens.

Lernstoff einteilen

Am Anfang erschlagen uns die Menge der zu lesenden Fachbücher, Vokabeln oder Formeln, die wir beherrschen möchten. Das führt zu Motivationsverlust. Hier hilft es, den Stoff zu Beginn des Lernens in verdaubare Happen einzuteilen. Diese Lerneinheiten versehen Sie danach mit Terminen und können so entspannt die kleinen Lernportionen verspeisen.

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Jeden Tag etwas Neues

Abwechslung sorgt für ausgewogene EntwicklungIn der Abwechselung liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Gehirntraining. Jung bleiben Sie im Kopf, wenn Ihr Denken die Richtung ändern kann. Nutzen Sie die breite Vielfalt der Angebote, um vergnügliche und interessante Trainingseinheiten für Ihr Gehirn zu finden.
Der Übungsstoff kann gar nicht bunt genug sein. Vom Computerspiel bis zur Unterhaltung mit der Nichte über den Sinn des Lebens, vom Erlernen einer neuen Sportart bis zur Eroberung einer bisher unbekannten Sprache.

Achten sollten Sie bloß auf eines: dass Sie möglichst jeden Tag eine Anregung für Ihr Gehirn schaffen. In der Konstanz liegt der Erfolg begründet. Dabei müssen Sie sich nicht unbedingt zusätzliche Zeit aufbringen, sondern nutzen den Alltag für Ihre Gehirnübungen.

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Was man besser nicht wissen sollte

Lern-Spar-Tipps von blueprints"Man muss nicht alles wissen, man muss
nur wissen, wo es steht.
"

unbekannt

Getreu dem blueprints-Motto "einfacher besser leben" zeigen wir Ihnen gerne auf, was sie alles nicht im Kopf zu haben brauchen. Bei unseren Recherchen stießen wir auf interessante und amüsante Erkenntnisse.

Unnützes Wissen meint Fakten- oder Methodenwissen, das wir nicht im Gedächtnis speichern müsse, teilweise sogar nicht sollten. Neuere Studien legen nahe, dass unser Gehirn Wissen nicht kostenlos aufnimmt. Bei Taxifahrern in London vergrößerten sich Hirnregionen für das räumliche Erfassen, dafür verkleinerten sich andere Areale. Unser Gehirn scheint also teilweise eine Fähigkeit nur auf Kosten einer anderen auszubauen. Die Forschung befindet sich bei diesem Problem am Anfang. Trotzdem wollen wir schon jetzt Bereiche aufzeigen, mit denen wir uns nicht unnötig abquälen brauchen.

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Intuition

Nutzen Sie Ihre Eingebungen, das Bauchgefühl ...Ja, es gibt sie, die Intuition. Wir können Sie einsetzen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Vorab die Schilderung eines Experiments zur Einstimmung:

Unter Leitung des Neurologen Anonio Damasio erfolgte ein berühmtes Experiment,auch als Iowa Card Test bekannt: Damasio schloss Versuchspersonen an einen Lügendetektor an. Ihnen wurden zwei Kartenstapel vorgelegt. Im ersten Stapel fanden sich hin und wieder kleinere Gewinne, ab und zu ein geringer Verlust. Der zweite Stapel enthielt größere Treffer, aber ebenfalls große Einbußen. Dieser Stapel führte in den Ruin. Die Probanden durften frei zwischen beiden Stapeln wählen.

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