Dankbarkeit zu empfinden fördert Seelenruhe und Zufriedenheit. Doch wir sind häufig eher undankbar und unfair dem Leben, unserem Umfeld und auch uns gegenüber.

Jeden Tag "dankbar sein" zu trainieren ist eine lohnenswerte Übung, weil sie unser Selbstwertgefühl steigert und ein wenig Ruhe in unseren teils rastlosen Geist bringt. In einer Gesellschaft, in der Hetze und Ellbogen regieren, ist es ratsam immer wieder zu reflektieren, dass es den meisten von uns sehr gut geht.

Höflichkeit ist wie ein Luftkissen,
es mag wohl nichts darin sein,
aber er mildert sie Stöße des Lebens.
(Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860)

Hier einige Beispiele, wofür wir dankbar sein könnten:

  • Morgens das Licht genießen und der Sonne für Licht und Wärme danken
  • Unseren Müttern und Vätern danken, dass wir heute nicht im Krieg leben
  • Unserem Partner dankbar sein, dass er uns trotz all der Macken liebt
  • Uns selber zu danken, dass wir an uns arbeiten
  • Unserem Bruder danken, dass er uns zur Seite steht
  • Unserer Schwester danken, dass Sie immer ein Ohr für uns hat
  • Abends den Tag dankbar zu beschließen und drei Punkte identifizieren, wofür wir an diesem Tag "Danke sagen"
  • ...

Das klingt Ihnen zu christlich? Das rutscht in die Esoterik-Kiste ab. Nun gut! "Danke" für das Feedback, aber probieren Sie es bitte trotzdem aus und beurteilen Sie danach erneut.

Lasst uns dankbar sein gegenüber Leuten, die uns glücklich machen.
Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seelen zum Blühen bringen.

(Marcel Proust)

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Kommentare  

wietel
#1 wietel 2013-08-16 10:11
Dankbarkeit ist ein Lebenselexier. Das habe ich aber erst erkannt, als ich versuchte, Vergebung zu erlernen. Das geht nur mit ehrlichem Herzen und entsprechend fühlbarem Gefühl, daß man sich merken (nachempfinden) kann. War sauschwer und nur mit der Überzeugung zur Gerechtigkeit des Lebens zu schaffen. Seither gehört die Dankbarkeit zu meinen täglichen Ritualen.
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wietel
#2 wietel 2013-08-16 10:11
Erstmals Semmelweiß, der "Retter der Mütter" brachte die Körperhygiene Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Tagesordnung. Angefeindet starb er in Armut. Durch bloßes Händewaschen sank die Müttersterblich keit durch Wundbettfieber wesentlich. Die Geistige Hygiene ist noch heute umstritten. Aber wie die Körperhygiene dem Körper hilft, so hilft die Geistige Hygiene der Logik folgend, unseren Mentalen Bereich gesund zu erhalten. Meine beste Methode ist das mentale Umerleben am Ende eines Tages. Dabei suche ich die Vorteile negativer Erlebnisse und verankere sie entsprechend in meiner Einbildung. Es tut gut.
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blueprints
#3 blueprints 2013-08-16 10:12
Sehr geehrtes blueprints-Team ,

danke für Ihre Anregungen. Ich lese sie sehr gerne, entnahm schon manch guten Gedanken
Zu Ihrem Beitrag zur Psycho-Hygiene mein Tipp: Bei allem, was man macht,frägt man sich: warum habe ich das gemacht, warum habe ich es so gemacht? So kommt man sich ganz schnell auf die Schliche, lernt man sich gut kennen und dadurch verändert man sich automatisch. Dies als Beitrag von mir.

Mit besten Grüssen ihre Dankbare Leserin
Dr. Roswitha Paulus.
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Michael Behn
#4 Michael Behn 2013-08-16 10:12
Das ist ein gute Idee. Ich werde es probieren.

Danke & Gruß

Michael Behn
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