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Mich selbst mögen lernen

Mich selbst mögen lernen – 7 erprobte Ansätze

Zu dick, zu unattraktiv, zu ungebildet, zu faul, zu unsportlich, zu ... Wir Zivilisationsmenschen sind auf verschiedenen Ebenen unzufrieden.

Als Gründe werden genannt: die ständige Präsenz von scheinbar makellosen Menschen aus der Werbung oder das Anschauen der Heldentaten, der grandiosen Liebhaber, der perfekten Leben in zumeist amerikanischen Spielfilmen.

Mit hinein spielt manchmal auch die missbrauchte Macht der Eltern: "Sei anders und ich hab dich wieder lieb." Wie können wir trotz all dieser Prägungen lernen, uns wieder selbst zu mögen? 

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Selbstverurteilung allerorten

„Die Saat des Skeptizismus ist aufgegangen. Tatsächlich besitzt der moderne Mensch kein geistiges Selbstvertrauen mehr. Hinter einem selbstsicheren Auftreten verbirgt er eine große geistige Unsicherheit. Trotz seiner großen materiellen Leistungsfähigkeit ist er ein in Verkümmerung begriffener Mensch.“

Albert Schweitzer, aus meinem Leben und Denken

Unsere Sozialisation führt bei vielen Menschen dazu, sich vor anderen anders zu geben, als sie sind. Sie spielen eine Rolle, die vermeintlich besser ankommt. Sie versuchen, anderen zu gefallen. Schlimmer noch: Mangelnde Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit mündet in permanente gedankliche Abwertung der eigenen Person, Schuldgefühle und Minderwertigkeitskomplexe bis hin zu regelrechtem Selbsthass. 

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Urdrang nach Bestätigung

Es ist normal, dass wir von anderen Menschen geliebt werden wollen. Unser evolutionäres Erbe hat uns tief eingeprägt, dass wir unsere Herdenmitglieder brauchen. In der Kindheit sind wir vom Wohlwollen unserer Eltern abhängig. Und auch als Erwachsene sind wir auf unsere Mitmenschen angewiesen. Und das ist ja weitestgehend auch gut so.

„Auf o Seele, du musst lernen,
ohne Sternen,
wenn das Wetter tobt und bricht,
wenn der Nächte schwarze Decken
uns erschrecken,
dir zu sein dein eigen Licht!“

Christian Hofmann von Hofmannwaldau

Aber mache dir selbst bitte eines bewusst: Wir respektieren und schätzen weit eher Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind. Vielen ist nicht bewusst: Wir können die Wertschätzung durch unsere Mitmenschen schwer bis gar nicht wahrnehmen, wenn wir unzufrieden mit uns sind.

Leicht deuten wir dann das Verhalten oder Aussagen unserer Mitmenschen falsch, einseitig negativ. Hinzu kommt: Mit sich selbst unzufriedene Menschen besitzen die Tendenz, nur mit Leuten zu verkehren, die vermeintlich schlechter dran sind als sie selbst.

Nutze die folgende Umfrage zur Einstimmung auf das Thema. Du wirst sehen, dass du nicht alleine bist und wirst so schneller erkennen, wo du ansetzen kannst.

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Umfrage zum Thema

Wie steht es um deine Selbsteinschätzung? Magst du dich im Großen und Ganzen selber oder ...?

Welche der Aussagen könnten im Moment auch zu dir passen?

 

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Wem nutzt es?

Ständige Selbstkritik oder gar Selbsthass hat für uns keinerlei Vorteile - dadurch werden wir kein besserer Mensch. Es hat aber viele Nachteile. Versuche, fremden Idealvorstellungen nachzueifern oder stets meinen Mitmenschen zu gefallen, führen zu einem Leben, welches kaum ein selbstbestimmtes genannt werden kann.

mich selbst moegen lernen 1001Wir mögen uns, wir mögen uns nicht. Wir lieben uns, wir lieben uns nicht.

Punkt 5

Die sieben Ansätze für mehr Selbstwertschätzung 

Ansatz 1: Gewinne Selbsterkenntnis

Möchtest du wissen, wie es mit deiner Selbstliebe bestellt ist? Stelle dich doch einmal nackt vor einen großen Spiegel und spüre nach, wie du der Person im Spiegel gegenüber empfindest. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Siehst du vor allem die Speckröllchen, die zu große Nase, die zu dünnen Beine ...? Würdest du dich am liebsten sofort wieder zügig anziehen?

Danach versuche bitte das Folgende: Stelle dich erneut vor den Spiegel und sage zu dir: "Ich bin der ich bin. Ich akzeptiere alles an mir. Ich finde mich gut." Spüre in diese Worte hinein. Kannst du dieses Gefühl erwecken? Wie fühlt sich das an?

Wenn du noch etwas tiefer gehen möchten, beantworte (am besten schriftlich) die folgenden Fragen:

  • Unterdrücke ich Emotionen wie Wut, Verzweiflung oder Angst?
  • Wann schelte ich mich selbst in Gedanken für meine Unvollkommenheiten, hadere ich mit mir selbst? Wobei genau?
  • Gilt für mich der Glaubenssatz: "Wenn ich etwas nicht gut mache, nicht nett bin, mögen mich die anderen nicht"?
  • Behandle ich mich selbst mit Respekt? Pflege ich meinen Körper? Gönne ich mir Ruhepausen? Wie reagiere ich auf Stress? Mit Entspannungsübungen oder eher mit Essen oder Nikotin?
  • Lasse ich mich von anderen ausnutzen?
  • Habe ich Beziehungen, die mich einseitig belasten? Nur Energie rauben?
  • Verzichte ich häufig darauf, meine eigene Meinung zu sagen, weil ich dadurch Abneigung befürchte?
  • Werde ich in meiner Partnerschaft oder im Freundeskreis oftmals gekränkt?

„Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung.“

Siddhartha Gautama Buddha (weitere Buddha-Zitate und mehr hier auf blueprints), Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Chr.

Ansatz 2: Übe Selbstwertschätzung

Verlorenes Selbstwertgefühl will zurückerobert werden. Kleine Übungen des Alltags - täglich ausgeführt - bauen unsere Selbstwertschätzung Stück für Stück wieder auf. Mache dir bitte stets bewusst: 

Es ist völlig o. k., dass ich kein perfekter Mensch bin. Allen anderen geht es ebenso.

Diese Sicherheit muss aber auch im Inneren entwickelt werden. Es gibt den sehr attraktiven Standpunkt, so wie ich bin, bin ich vollkommen in Ordnung. Ich bin o. k., ja, ich bin wertvoll. Natürlich ist das alles leichter gesagt als getan. Doch gehe raus aus der Opferrolle, du kannst Dinge verändern.

Versuche bitte das Folgende:

  1. Fasse den Vorsatz: Ich möchte mich selbst mögen und will in Zukunft gut zu mir sein.
  2. Jedes Mal, wenn ich in den Spiegel schaue, sage ich zu mir: "Hallo mein Freund, schön, dass du da bist." Lächle dir zu. Rufe ein Gefühl der Zuneigung hervor. Fällt dir die Übung schwer? Irgendwann wird es dir gelingen.
  3. Gehe am Abend den Tag durch und lobe dich für drei Taten des heutigen Tages.
  4. Danach überlege, ob du dich heute über jemanden geärgert hast. Falls ja, versuche einen Grund, eine innere Motivation für dessen "Fehlverhalten" zu finden.
  5. Lese "realistische Literatur", Biografien, preisgekrönte Romane. Hier ist oft die Rede von menschlichen Schwächen, Irrungen und Abwegen. Das hilft, die eigenen kleinen Schwächen und Fragilität ins rechte Licht zu rücken.
  6. Achte auf inneren Dialoge. Jedes Mal, wenn du dich innerlich herabwürdigst, ändere deine Selbstkritik zu einer respektvollen Aussage.

mich selbst moegen lernen 1002Wie sehen wir uns? Wie werden wir gesehen?

Ein Beispiel

Stelle dir vor, du lauscht der Reaktion einer Mutter, deren Kind ein Ei hat zu Boden fallen lassen.

  • Einmal sagt sie: "Du bist aber ungeschickt."
  • Ein andermal: "Da ist dir etwas Ungeschicktes passiert."

Spürst du den Unterschied? Wie sprichst du mir dir, wenn mal etwas schief geht?

Zum Thema Selbstwertgefühl stärken findest du hier Übungen und Anregungen auf blueprints:

Beitrag: Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Selbstwertgefühl stärken

Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Ein Thema, das unsere Leserinnen und Leser immer wieder bewegt, ist der Aspekt Selbstwert. Denn, wer sein Selbstwertgefühl stärkt, wird unabhängiger von der Meinung anderer und lebt angstfreier und selbstbestimmter. Was können wir tun, um im Hause Selbstbewusstsein einen Stock höher zu fahren, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren?

Helfen können hierbei die 6 Säulen des Selbstwertgefühls und 6 Übungen. Nutze auch die exklusive blueprints Merk- und Reflexionskarte und mache bei der anonymen Umfrage mit.

Ansatz 3: Sei gut zu dir selbst

Vergesse bitte nie: Du bist die wichtigste Person für dein Wohlbefinden. Setze dich bei deinen Vorhaben nie zu stark unter Druck. Versuche, eine innere Unabhängigkeit davon zu erreichen, ob die Dinge so laufen, wie du dies gerne hättest. Verlange nicht zu viel von dir und beende die inneren Selbstverurteilungen, wenn dir einmal etwas misslingt.

Eine hilfreiche Grundlage für ein positives Selbstwertgefühl geben ein gesunder Körper und regelmäßige Phasen der Muße.

a. Behandeln dich selbst und deinen Körper besser

Hier findest du Anregungen und Anleitungen zum Thema:

Beitrag: Wie Sie trotz vieler Aufgaben mehr Bewegung finden - der sanfte Weg in 4 Schritten

Wie Sie trotz vieler Aufgaben mehr Bewegung finden - der sanfte Weg in 4 Schritten

bewegung rock apix

Energiegeladen durchs Leben schreiten, einen leistungsfähigen Körper haben und etwas weniger Furcht vor zukünftigen Krankheiten zu verspüren. Hierzu trägt ein gesundes Maß an Bewegung bei. Doch wie können wir mehr Bewegung in unseren Alltag integrieren, obwohl wir viele Aufgaben und keine Zeit haben? Hier stellen wir Ihnen einen sanften Weg in 4 Schritten vor.

Beitrag: Grundlagen der Ernährung

Grundlagen der Ernährung

freude frau sonne 564

In diesem Beitrag geht es um Grundlagen der (gesunden) Ernährung - Wissen, das Ihnen hilft, Ihre Lebensqualität zu verbessern und Ihr Gewicht zu reduzieren oder zu halten.

Wir konzentrieren uns auf die wesentlichen Fakten, um die eigene Ernährung zu beurteilen und in Richtung einer gesünderen, energiereicheren und schmackhaften Ernährungsweise zu verändern.

Wir erläutern die wichtigsten Nahrungsbestandteile und geben Richtlinien für eine sinnvolle Auswahl.

b. Gönnen dir Ruhe und Entspannung

Hier findest du einen hilfreichen Beitrag zum Thema:

Beitrag: Entspannung finden

Entspannung finden

entspannung finden

Entspannung finden - Wie zwei Zustände helfen, zur Ruhe zu kommen und die Gesundheit fördern 

Unser Leben verläuft nicht gleichmäßig wie ein stetig gurgelnder Bach. Auf Phasen windstiller Flaute folgen meistens Phasen großer Aktivität oder auch Hektik.

Das Gefühl von hinten von einer Hochdruckwelle überrollt zu werden kennt jeder. Da erhöht sich unsere Lebens-Geschwindigkeit, wir vergessen schon mal was oder reagieren auch leicht gereizt. Wir verlieren die Kontrolle! Wir geben dem Impuls nach, durch höhere Geschwindigkeit noch mehr Ergebnisse in kürzerer Zeit zu erreichen. Ein inneres Druckgefühl entsteht.

Was können wir tun?

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Ansatz 4: Sei auch gut zu anderen

Unterstützung erhält unsere Selbstakzeptanz, wenn wir auch bei anderen Menschen eher mal ein Auge zudrücken und tolerant sind. Dabei helfen die obigen Übungen und Empfehlungen zur Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz. Mache dir auch hier die Gründe für ein "Fehlverhalten" des anderen bewusst, um Verständnis zu entwickeln. 

Das heißt nicht das man alles gutheißen sollte. Hier gibt es Grenzen im sozialen Miteinander aber auch Grenzen, die aus unserem persönlich Wertesystem resultieren.  

Hier findest du einen Beitrag mit Übung zum Thema, wenn du dich mit deinem persönlichen Wertessystem auseinander setzen möchtest:

Beitrag: Persönliche Werte – die Liste der 120 Werte und warum du deine Werte definieren solltest

Persönliche Werte

Persönliche Werte

Persönliche Werte – die Liste der 120 Werte und warum du deine Werte definieren solltest

Persönliche Werte beschreiben, WIE wir mit Menschen umgehen, uns auf dem Weg zu unseren Zielen verhalten wollen und unser Leben gestalten möchten. Diese persönlichen Werte sind uns jedoch nicht immer bewusst. Da sie aber auf dem persönlichen Weg förderlich oder hinderlich sein können, ist es hilfreich, seine Werte zu kennen

Was sind deine Werte? Warum fördern sie das Selbstbewusstsein und welche Vorteile haben Werte noch? Wir laden dich zu einer kurzen, einfachen Übung ein. Nutze die Anleitung in drei Schritten, um deine persönlichen Werte zu definieren.

 

„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück."

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter

Ansatz 5: Lebe eigenverantwortlich

Du bist verantwortlich für dein Leben. Ich für meines. Was einmal war in unserer Erziehung, die schlechten Gene, die Schule ... all das kann eine Erklärung sein, warum es so kam wie kam.

Aber nun haben du und ich es in der Hand. Wir entscheiden wir sind die Hauptverantwortlichen. Dazu eine kurze Geschichte.

"Vor kurzem kam ein Bekannter zu mir und wir tranken auf der Terrasse einen Kaffee. Er hatte einige Probleme mit seiner Gesundheit. Seine Eltern hatten ihm schlechte Gene mitgegeben. Eigentlich sollte er ihnen dafür ständig "aufs Hirn hauen". Hm? Ich zuckte zusammen. Die Schimpftiraden gingen weiter der Job, die Politik, der Arbeitgeber ... alle machten alles falsch und waren verantwortlich ... nur er nicht."

An uns können wir arbeiten, unsere Sicht können wir ändern und unseren Beitrag leisten. Wir sind der Schlüssel für Veränderung und Glück - niemand anderes.

Hier ein Beitrag zum Thema 

Beitrag: Lebensplan erstellen - Anleitung mit Vorlage

Lebensplan

Lebensplan

Lebensplan erstellen - Anleitung mit Vorlage

Einen geschriebenen Plan für das eigene Leben nutzen wenige. Ein Plan, der hilft, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen, Klarheit zu erhalten und für sich die Sinnfrage zu beantworten.

Probiere es unbedingt aus und erstellen mit Hilfe der Download-Vorlage einen Lebensplan. Nach einem Jahr rechnest du dann ab, ob es eine gute Idee war. Wir sind ziemlich sicher, dass du dann JA sagen wirst.

Ansatz 6: Führe ein zielgerichtetes Leben

  • Wohin führt dein Weg?
  • Was ist dir wichtig?
  • Was motiviert dich wirklich?

Schritt für Schritt auf etwas zugehen, dass uns motiviert, das uns anzieht. So wird bereits der Weg zu etwas, was Freude machen kann. Nein, nicht der Weg ist das Ziel aber durch ein motivierendes Ziel finden wir Wege, die Freude mache zu gehen. 

Hier findest du weitere Anregungen und eine Anleitung zum Thema:

Beitrag: Wie Ziele setzen: das Geheimnis erfolgreicher Menschen

Wie Ziele setzen?

Wie Ziele setzen

Wie Ziele setzen: das Geheimnis erfolgreicher Menschen

Erfolgreiche Menschen sind nicht schlauer als andere, sondern sie beherrschen ein paar wichtige Prinzipien.

... so das Fazit einer Studie, die sich über 30 Jahre erstreckte.

Möchtest du gerne mehr Erfolg im Sinne von "Wunschziele setzen und diese auch erreichen" in deinem Leben verwirklichen? Viele glauben, dass hierfür große Intelligenz oder ein begütertes Elternhaus notwendig sind. Dem ist nicht so. Lese hier, welches Vorgehen sich beim Setzen von Zielen als besonders erfolgreich herausgestellt hat. 

Hier findest du Artikel, Übungen und den Online-Kurs Ziele finden sowie den Online-Kurs Ziele erreichen.

Ansatz 7: Lebe deine eigenen Werte

  • Was sind meine Werte?
  • Für was stehe ich ein?
  • Was ist mir im Tun und Lassen wichtig?

Es empfiehlt sich seine Werte zu notieren und versuchen sie Tag für Tag zu leben. So entwickelt du Selbstbewusstsein und hast immer mehr Respekt vor dir selber.

Hier findest du einen Beitrag mit Anleitung zum Thema:

Beitrag: Persönliche Werte – die Liste der 120 Werte und warum du deine Werte definieren solltest

Persönliche Werte

Persönliche Werte

Persönliche Werte – die Liste der 120 Werte und warum du deine Werte definieren solltest

Persönliche Werte beschreiben, WIE wir mit Menschen umgehen, uns auf dem Weg zu unseren Zielen verhalten wollen und unser Leben gestalten möchten. Diese persönlichen Werte sind uns jedoch nicht immer bewusst. Da sie aber auf dem persönlichen Weg förderlich oder hinderlich sein können, ist es hilfreich, seine Werte zu kennen

Was sind deine Werte? Warum fördern sie das Selbstbewusstsein und welche Vorteile haben Werte noch? Wir laden dich zu einer kurzen, einfachen Übung ein. Nutze die Anleitung in drei Schritten, um deine persönlichen Werte zu definieren.

Punkt 6

Grenzen der Übung

Jede Empfehlung gilt nur in gewissen Grenzen. Alles kann übertrieben werden. Akzeptanz der eigenen Person sollte nicht als Freibrief für alle Arten menschlichen Fehlverhaltens missbraucht werden.

"Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu" gilt weiterhin. Jedoch legst du mit der Wertschätzung deiner eigenen Person die beste Grundlage, (auch) besser mit anderen Menschen auszukommen. 

Punkt 7 

Umfrage zum Thema "Mich selbst mögen lernen"

Wir möchten dich zu einer weiteren kurzen Umfrage einladen. Zum einen möchten wir wissen, was dir geholfen hat oder hilft, dass du dich selber mehr magst und zum anderen, was das "Selbst-mögen" verschlechtert.

Erfahre in der Umfrage, wie andere mit dem Thema umgehen.

  • Welchen Wert hat die eigene Lebenseinstellung?
  • Welche Übungen nutzt du?
  • Was waren Erlebnisse, die dazu führten, dass du dich mehr oder weniger gemocht hast?
  • Mache mit, damit andere von deinen Ideen profitieren und du von denen anderer.

Was führte oder führte dazu, dass du dich selbst mehr magst?

 

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Was führte oder führte dazu, dass du dich selbst weniger magst?

 

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Punkt 8

blueprints merkkarte mich selbst moegen lernen

Merk- und Reflexionskarte zum Thema

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

  

 

Punkt 9

blueprints-Pareto-Tipp: Mich selbst mögen lernen

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

"Prüfe in wie weit du dich selber magst und wertschätzt. Fehlt es daran, dann arbeite an deiner Selbstwertschätzung und sei gut zu dir selber. Sei milde zu dir und zu anderen, wenn es zu Fehlern oder Misserfolgen kommt. Das zeichnet weise Menschen aus."  

Punkt 10

Bücher zum Thema



Punkt 11

Mehr Ideen und Tipps zum Thema

Hier findest du weitere und vertiefende Artikel und Übungen auf blueprints:

Beitrag: Perfektionismus überwinden - 12 Empfehlungen und wirksame Werkzeuge

Perfektionismus

Perfektionismus vermeiden

Perfektionismus überwinden – 12 Empfehlungen und wirksame Werkzeuge

Die Verwendung des Wortes Perfektionismus ist nicht ungefährlich, denn zu leicht wollen wir damit verteufeln, verurteilen und kritisieren. Doch, wo wären wir ohne ihn. Es gab und gibt Menschen, deren Motor dreht mit dem Turbolader "Perfektion". Das ist für das Umfeld nicht immer angenehm, aber manchmal entstehen eben auch großartige Erfindungen und Produkte.

Deswegen möchte ich dich einladen in die Welt der Gefahren und Chancen des Perfektionismus. Wo ist er hilfreich und wo kann er gefährlich werden? Was kannst du tun, um ihn zu nutzen? Was solltest du vermeiden, um dich vor den Gefahren zu schützen? Außerdem begleitet dich in diesem Artikel Mirco mit seiner persönlichen Geschichte zum Thema. Er hatte ein massives Perfektionsproblem und arbeitet nach einigen unschönen Erlebnissen im Alltag an diesem Thema.

Beitrag: Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen".

Glaubenssätze entwickeln sich durch Erziehung, Übernahme von anderen, durch Vorbilder und sonstige Einflüsse des persönlichen Umfeldes. Zumeist sind sie in der frühkindlichen Erziehung entstanden, können aber auch später noch entstehen. In dem Fall resultieren sie zumeist aus einmaligen besonders einprägsamen Erlebnissen (zum Beispiel einen Unfall)  oder durch andauernde Erfahrung (zum Beispiel eine mächtige Person im Umfeld). Damit ein Glaubenssatz nicht zur Erfolgshandbremse wird, sollten wir ihn immer wieder prüfen. Positive und wertvolle Glaubenssätze hingegen motivieren, bereichern unser Leben und das unserer Mitmenschen.

Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollte wir nicht zulassen. Lese hier, was du tun kannst, um die Handbremse zu lösen und Fahrt aufzunehmen, zu dem, was dir wichtig und wertvoll ist.

Beitrag: Negative Gedanken transformieren und durch positive ersetzen

Negative Gedanken transformieren

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Negative Gedanken transformieren und durch positive ersetzen

Leicht fallen wir in Gedanken, die unser Selbstwertgefühl und unsere Freude am Leben wie mit einem Hammer niederschlagen. Wir weiden uns an negativen Zukunftsszenarien und leisten bewundernswerte Detektivarbeit bei der Identifizierung eigener Schwächen und Fehler. Wie können wir diese negativen Gedanken stoppen und dauerhaft loswerden? Wie können wir sie in positive umwandeln?

Schon im Buddhismus - lange vor Beginn unserer Zeitrechnung - finden wir den Tipp, negative Geistestätigkeit achtsam wahrzunehmen und es einmal mit deren Gegenteil zu versuchen. Der konkrete Vorgang besteht aus drei Schritten und ist gar nicht so schwer.

Beitrag: Das Gefühl nicht gut genug zu sein - 7 Anregungen gegen diese Angst

Das Gefühl nicht gut genug zu sein

angst nicht gut genug sein

Das Gefühl nicht gut genug zu sein - 7 Anregungen gegen diese Angst

Die Befürchtung "Ich bin nicht gut genug" ist leider keine Antriebsfeder für Verbesserungen, sondern eher ein Hemmschuh und ein klebriger, unangenehmer Schleier auf unserer Seele.

Viele kennen dieses Gefühl, das uns mal stärker und mal schwächer beeinflusst. Die Auswirkungen sind unterschiedlich, aber selten hilfreich. Negative Gedanken, Blockaden, unfaire Selbstkritik, Rückzug, sich unwohl fühlen, Unsicherheit, geringes Selbstvertrauen und fehlender Mut, seine Komfortzone zu erweitern.

Lesen Sie hier, was wir gegen das Gefühl "nicht gut genug sein" tun können. 

Du möchtest noch einen Schritt weiter gehen, dann nutze auch unseren Vertiefungsblock zum Thema "Selbstwertgefühl stärken". 

mehr zu Selbstwertgefuehl staerken

➨ Mehr zum Thema "Selbstwertgefühl stärken"

 

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