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Unterschiedliche Lerntypen: Wie Kinder spielerisch am besten lernen

Jeder Mensch ist lernfähig. Menschen reagieren jedoch unterschiedlich auf bestimmte Lehrmethoden. Denn jeder Mensch ist ein anderer Lerntyp. Es wird zwischen 4 Arten von Lerntypen unterschieden: dem visuellen, dem auditiven, dem kommunikativen und dem motorischen Lerntyp.

Auch beim Englisch lernen ist es wichtig, den eigenen Lerntyp oder den seines Kindes zu kennen.

Flagge Englisch lernen

Inhalt: Unterschiedliche Lerntypen – wie sie am besten lernen

1. Der visuelle Lerntyp

Bei diesem Lerntyp dreht sich alles um das Lernen über Karten, Diagramme, Diagramme, Grafiken, Hierarchien, Flussdiagramme, symbolische Pfeile und andere Methoden, die Menschen zur Darstellung von Informationen verwenden. Visuelle Lerner lernen die Informationen am besten, wenn sie ihnen in Form einer grafischen Darstellung präsentiert werden. Da visuelle Lerner in der Regel ganzheitliche Lerner sind, erzielen sie in der Regel positive Ergebnisse, wenn ihnen visuelle Tools und nicht aufeinanderfolgende Informationsfolien präsentiert werden. Dein Kind sollte viel malen, markieren, gestalten können. Damit dein Kind zum Beispiel das englische Alphabet lernen kann, muss es auch die Laute und das Buchstabenbild kennen.

Wie es das am besten lernen kann, findest du im neuesten Artikel von Novakid: https://www.novakid.de/blog/englisches-alphabet-fur-kinder/

Für den visuellen Lerntyp ist es sehr wichtig, alles Gehörte oder Gelesene nochmals bildhaft darzustellen. Egal ob Textabschnitte markiert werden oder Passagen abgeschrieben werden: Es hilft! Stelle deinem Kind deshalb viele unterschiedliche Farb- und Buntstifte zur Verfügung. Visuelle Lerner mögen Wortsuchen, Kreuzworträtsel und Scrabble. Diese Spiele ermöglichen visuellen Lernenden, das Problem vor ihnen zu sehen und zu lösen. Diese Spiele helfen auch dabei, das Vokabular von visuellen Lernern zu entwickeln, da sie sich daran erinnern können, wie die Wörter aussehen.

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2. Der auditive Lerntyp

Beim auditiven Lerntyp stehen das Zuhören und Kommunizieren im Mittelpunkt. Seminare, Sprachaufnahmen, Musik oder ähnliche klangbezogene Materialien sind die besten Lernwerkzeuge für auditive Lernende. Auditive Lerner lernen gerne in Gruppen und diskutieren gerne über Ideen und Probleme und können auch mehr davon profitieren, wenn sie zusätzliche Ressourcen wie Videos oder Audiokomponenten haben. Besonders Lernvideos bieten großes Potenzial zum Lernen. Auch lautes Lesen ist eine der Möglichkeiten, wie auditive Lernende am besten lernen. Bei der Vorbereitung auf eine schriftliche Prüfung ist das Sprechen über den Stoff wichtig. 

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3. Der kommunikative Lerntyp

Die Hauptsinne des kommunikativen Lerntyps sind der Mund und die Ohren. Kinder mit diesem Lerntyp lernen am besten durch die Interaktion mit anderen. Wenn sie sich den Lernstoff am besten durch den Austausch einprägen, dann können Theater und Rollenspiele gute Möglichkeiten für den kommunikativen Lerntyp sein, um neue Dinge zu lernen. Ein Rollenspiel ist die perfekte Kombination aus Lernpartner und spielerischen Lernen. Kinder können z. B. Interviews nachahmen und hier die Rolle einer Person einnehmen, die Fragen zum aktuellen Lernstoff beantworten soll. 

4. Motorischer Lerntyp

Diese Art des Lernens ist durch körperliche Berührung gekennzeichnet. Erfahrungslernen ist der beste Weg für motorische Lerntypen, neue Dinge zu lernen. Diese Menschen haben viel Energie und haben aufgrund ihrer aktiven Natur oft Schwierigkeiten, in herkömmlichen Klassenzimmern erfolgreich zu sein. Rege das Denken von motorischen Lerntypen mit pädagogischen Hilfsmitteln wie kleinen Puzzles und Knete an. Auch Sprachen lassen sich so spielerisch lernen.

Kurz zusammengefasst

 Um die perfekten Ergebnisse zu erzielen und zum Beispiel leicht eine neue Sprache zu lernen, ist es wichtig zu wissen, welcher Lerntyp dein Kind ist. Denn so kann das Lernen viel Spaß machen und fühlt sich dann gar nicht nach Arbeit an.

5. Ergänzungen und Fragen von Leser:innen

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Jeder kleine Hinweis hilft uns und allen Lesern weiter. Vielen Dank!

 

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Das Geheimnis von Sherlock Holmes: Der Gedächtnispalast (mit Anleitung)

Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes nutzt in der BBC-Serie eine Gedächtnis-Technik, die von den alten Griechen erfunden wurde – den "Gedächtnispalast". Studien legen nahe, dass jedermann mit dieser uralten Technik sein Gedächtnis drastisch verbessern kann. Die Anwendung macht sogar Spaß. 

Wir erläutern dir die erfolgreiche Anwendung eines Gedächtnispalastes anhand von typischen Beispielen. Unten im Text findet sich eine Kurzanleitung als PDF zum Ausdruck.

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Den Wortschatz erweitern – 20 Übungen und Tipps

Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen.

Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass in unserem Kulturkreis durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag gesprochen werden. Es macht einen Unterschied, ob ich das mit einem großen oder einem kleinen Wortschatz tue.

Ein größerer Wortschatz hat viele weitere Vorteile. Aber was können wir unternehmen, um ihn mit Freude und Spaß zu erweitern? Damit auch für dich etwas dabei ist, zeigen wir 20 verschiedene Möglichkeiten auf. Viel Spaß beim Erweitern deiner Lexik.

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Jeden Tag etwas Neues lernen: Ideen, Anregungen, Quellen

In der Abwechslung liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Gehirntraining. Jung bleibst du im Kopf, wenn dein Denken die Richtung ändern kann. Nutze die breite Vielfalt der Angebote, um vergnügliche und interessante Trainingseinheiten für dein Gehirn zu finden.

Wir haben ein Potpourri an Ideen für das Motto "Jeden Tag etwas Neues lernen" gesammelt. Die meisten Vorschläge sind kurz und kostenlos. Schon fünf Minuten täglich bringen dich weiter.

Folgende Möglichkeiten für das tägliche Gehirn-Abenteuer mit Trainingseffekt möchten wir dir empfehlen: ► Websites und Apps (meist kostenlos) mit täglich neuer Wissensanregung ► kurze und mittellange Gehirnherausforderungen ► Ideen für längerfristige Lernprojekte ► Lerneinheiten aus deinem Alltag

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Früh übt sich, was ein Meister werden will – Bedeutung und Herkunft

Das Sprichwort "Früh übt sich, was ein Meister werden will" ist ein Zitat aus dem Drama "Wilhelm Tell" über den schweizer Nationalhelden (1804) von Friedrich Schiller.

Wir verwenden es heute im Sinne von "je früher wir beginnen, etwas zu erlernen, desto besser."

Es bezieht sich darauf, dass jemand sich bereits in der Jugend bemühen sollte, wenn sie oder er etwas "meisterhaft" beherrschen will. Leider wird es manchmal als Entschuldigung dafür genutzt, dass man im fortgeschrittenen Alter etwas nicht mehr lernen will.

Jim: "Amelie ist 5. Sie singt jeden Tag und macht einen Tanzkurs.
John: "Ja, früh übt sich, was ein Meister werden will."  

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Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken – Zusammenfassung

Hier liest du eine Buchzusammenfassung zu "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman. Die Kurzfassung wurde von Blinkist erarbeitet und für blueprints zur Verfügung gestellt.

Wer dieses Buch lesen sollte:
  • Jeder, der sich für die Funktionsweise und Fehleranfälligkeit unserer Gehirne interessiert.
  • Jeder, der wissen will, wie wir Urteile fällen und Probleme lösen.
  • Jeder, der mehr über den Beitrag des Nobelpreisträgers Kahneman zur Psychologie und Verhaltensökonomie erfahren möchte.

Eines der wichtigsten Bücher der letzten 50 Jahre ► prägnant zusammengefasst ► erkenne in den folgenden 12 Punkten deine Fehlurteile ► erfahre erprobte Vorgehensweisen für bessere Entscheidungen.

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