Kleine Dusche – worauf achten?

Kleine Dusche – worauf achten? Für ein Mehr an Design

Das moderne Bad ist das beste Beispiel, wie Funktionalität und Design Hand in Hand gehen. Vielmehr ist „Design die Kunst, Funktion mit Ästhetik zu verbinden.“, wie ein unbekannter Autor vortrefflich zu sagen pflegt. Damit rückt die synonym für Brause verwendete Dusche in den Mittelpunkt des Interesses. Unser Artikel erläutert, worauf bei der Auswahl der Dusche geachtet werden sollte.

walk in dusche 400Walk-in-Dusche, © Glasprofi24 GmbH

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1. Die Dusche in dem modernen Badezimmer, ein Highlight aus Glas

Heutzutage wird gerne auf Echtglasduschen wie diese von Glasprofi24 gesetzt. Dabei ist die ursprünglich amorphe Substanz Glas, welche vom germanischen Wort Glas abgeleitet so viel wie das Schimmernde bedeutet, ein facettenreicher Werkstoff mit vielen unterschiedlichen Eigenschaften. Die Verwendung von Duschkabinen aus Glas hat verschiedene Vorteile (geringe Wanddicke, leicht zu reinigen), bietet aber vor allem ästhetische Reize.

Moderne Materialien und Einrichtungsgegenstände erlauben es den Haus- und Wohnungsbesitzer heutzutage aus den Vollen zu schöpfen. Dies gilt ebenfalls für die Renovierung der Badezimmer. Das altersgerechte Wohnen, der Wohnkomfort sowie die Innenraumeinrichtung spiegeln oftmals die individuellen Vorlieben seiner Besitzer wider. Dies gilt ebenfalls für die Duschkabinen auf dem Markt, welche unterschiedlicher nicht sein können.

Hier gibt es zunächst einige Bauteile über die normiert jede Dusche verfügt. Dazu gehört bodenseitig der Bodenablauf, die Duschwanne oder die Duschtasse. In Kombination mit diesen Grundformen treten unterschiedliche Seitenwände, eine Schiebe-, Falten- oder Drehtür sowie die Wasserarmatur mit Duschkopf auf. Des Weiteren können Wasserdüsen in der Duschkabine verarbeitet werden. In Abhängigkeit von der Raumgröße und seiner Form gehört die Eckdusche mittlerweile zum klassischen Repertoire jedes Bades in einem Haus. Hier gibt es unzählige Varianten, die im Folgenden etwas näher beleuchtet werden. Zunächst steht aber das Material im Mittelpunkt.

Wo Wasser fließt, sollte es ablaufen. Ein ebenmäßiger Bodenablauf wird in der Regel in das Feuchtraumdesign integriert und in den Fliesen- oder Granitboden eingelassen. Davon zu unterscheiden ist die Duschwanne, welche z.B. aus emailliertem Stahl, Acryl, Mineralglas oder SMC (Sheet Molding Compound) für den Steineffekt oder die Betonoptik bestehen kann. Zur Duschabtrennung hingegen kann Qualitätsglas in Kombination mit Blech, Kunststoff oder einem anderen Verbundmaterial gewählt werden. Bereits hier zeigen die frei beweglichen Türen oder festen Trennwände materialtechnische Qualitätsunterschiede. In der Regel wird entweder schlagfester Kunststoff, Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) verwendet. Dabei sollte insbesondere den Vorteilen von Echtglas eine große Aufmerksamkeit zuteilwerden. Neben einer hohen Bruchfestigkeit ist es insbesondere das Eigengewicht vom Qualitätsglas, welche zu einer besseren Torsionsfestigkeit, das heißt einer besseren Schließfunktion führt. Des Weiteren verfügt Glas über eine weitaus höhere Kratzfestigkeit und lässt sich leichter reinigen.

Die Verwendung von Sicherheitsglas als Duschabtrennung ist demzufolge nur zu empfehlen.

dusche marmor 400

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2. Die Nutzung des Bades

Essenziell für die Einrichtung des Bades ist zunächst dessen Raumplanung. Ursprünglich und somit seinen Anfängen gerecht war die Inneneinrichtung des Bades oft mit dem Ziel verbunden, natürlich vorkommende Wasserfälle zu imitieren. Statistischen Analysen zufolge verwendeten im Jahr 2000 57,8 Prozent der Deutschen mindestens einmal täglich die Dusche. Fünf Jahre später waren es bereits 65,5 Prozent. Die Körperpflege mit warmen oder kalten Wasser steht demzufolge im Mittelpunkt des Badezimmers.

Dabei würde aus rein medizinischer Sicht das zwei- bis dreimalige Duschen in der Woche vollkommen ausreichend sein. Die Dusche hat demzufolge noch andere Vorteile zu bieten, die über die Körperhygiene hinausgehen. Dazu sollte den Duschtemperaturen sowie dem Aufbau der Duschkabinen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. 

Während warmes Duschen  z.B. den Stress abbaut, vor dem Schlafen gehen beim Einschlafen hilft sowie Erkältungssymptome lindert, verbrennt kaltes Duschen Fett und ist ein Sorgenkiller. Dies gilt auch für Wechselduschen, die ebenfalls das Immunsystem pushen und die Stimmung aufhellen. In Kombination mit Musik und einer Lichttherapie können die Duschkabinen zu Hause eine wahre Wohlfühloase sein. Dazu sollte im Vorfeld das Badezimmer genauestens geplant werden.

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3. Die klassische Dusche, die Eckdusche und ihre vielseitigen Formen

Während die Renovierung des Badezimmers oftmals einer Modernisierung ähnelt, indem alte Wasseranschlüsse und Abläufe wieder genutzt werden, kann der Hausbesitzer beim Neubau variantenreicher zu Werke gehen. Hier werden durch die Größe und Form des Bades Grenzen gesetzt, die sich durch eine gewissenhafte Raumplanung ausreizen lassen.

Im Mittelpunkt eines kleinen Bades stehen oftmals die Eck- und Nischenduschen, welche es in unzähligen Variationen gibt. Dabei wird das Hauptaugenmerk zur Wahl einer Eckdusche zumeist auf die Raum betonende Einbausituation gelenkt. Gerade in kleinen Räumen ist die Wahl der Eckdusche somit ideal. Des Weiteren ist Glas ein Material, welches insbesondere kleine Räume größer wirken lässt. Die Durchsichtigkeit und freie Lichtverteilung im Badezimmer ist eines der großen Vorteile der Echtglasduschen. In großen Räumen hingegen empfiehlt sich die Nutzung einer U-Dusche oder einer Walk-In-Dusche aus Glas. Hier steht das altersgerechte Wohnen durch die Eintrittserleichterung in den Duschraum im Vordergrund.

Eine Nischendusche unterscheidet sich von einer Eckdusche durch eine gemauerte Trennwand oder einen Verblender. In der Ecke ist demzufolge oftmals nur eine Tür vonnöten, um diese Duschvariante zu konkretisieren.

Im Gegensatz dazu wird der Aufbau der Eckdusche durch die Form der Duschwanne oder des zur Verfügung gestellten Bodenablaufes gebildet. Die Standardgröße einer Dusche mit quadratischer Bauform ist 90 cm. Ober- und unterhalb dieses Standards ist jedwede erdenkliche Form und Größe möglich und beginnt zumeist bei 70 cm und endet bei 140 cm.

Neben der quadratischen Grundstruktur wird eine Duschkabine ebenso häufig in Rechteckform angeboten. Des Weiteren gehören die viertelkreisförmige Grundform sowie die Fünfeckstruktur zu den klassischen Vertretern der Eckdusche. Diese definiert sich außerdem über die Einstiegsvariante, deren Hauptbestandteil ein Qualitätsglas sein sollte.

Zum lückenlosen Schließen benötigen die neuen Glasduschen nicht einmal mehr Abdichtgummis. Mittels Gelenken und Schienen werden die Einzelelemente so miteinander verbunden, dass das Design der Dusche in den Vordergrund rückt. So kann die Duschtür bereits als Eckeinstieg, Falttür oder als Duschtür am Seitenteil unzählige Variationen zeigen. Die Walk-in-Dusche als Beispiel verzichtet komplett auf eine Tür und bietet gerade älteren Personen einen barrierefreien Zugang. Diese Dusche lässt sich ebenfalls in der Ecke verwirklichen.

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4. Worauf sollte ich als Hausbesitzer bei der Wahl einer geeigneten Dusche noch achten?

Die Pflege und Reinigung einer Dusche und somit deren Materialeigenschaften, der Platzbedarf sowie das Design sollten für jeden Hausbesitzer das größte Kaufkriterium sein. Hier sollte bereits vorausschauend gewertet werden. Während Duschvorhänge zur Schimmelbildung neigen, ist Glas ein Material, welches hygienisch immer im perfekten Zustand gehalten werden kann. Ein modernes Design plus die Möglichkeit einer Nanoversiegelung lassen die Wasserperlen wunderschön im Tages- oder Deckenlicht funkeln. Um Flecken und Schlieren auf der Duschoberfläche zu vermeiden, kann ebenfalls auf Milchglas zurückgegriffen werden.

Das Qualitätsglas sowie der Untergrund der Duschkabine sollten ebenfalls aus rutschfreien Oberflächen bestehen. Dies dient insbesondere der Unfallvermeidung. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eines Haushaltsunfalls exponentiell. In diesem Sinne sollten Vorkehrungen getroffen werden und der Fußboden oder die Duschwanne entsprechend rutschfest sein.

Der große Vorteil von Glas ist außerdem seine perfekte Kombinationsfähigkeit. So harmoniert das Material mit jeder erdenklichen Farbe und kann sowohl passend die Schiefer-, Beton-, Holz- oder Fliesenwand ergänzen. Die Möglichkeit, sich im eigenen Haus ein Spa einzurichten, betont den gesunden Umgang mit seinem eigenen Körper. Eine Dampfdusche, Lichttherapie  oder Massageduschfunktionen sind nur wenige der vielen Möglichkeiten, was die Gestaltung eines modernen Bades ermöglicht. Die positive Raumwirkung der Glasdusche geht somit weit über das hervorragende Design hinaus.

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