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Hygiene Küche: Checkliste mit 17 Punkten

Viren, Bakterien oder sonstige schadhafte Keime sind unsere ständigen Begleiter. Auch in der Küche machen sie nicht halt. Daher ist eine verstärkte Hygiene wichtig, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Lesen Sie im folgenden Ratgeber, mit welchen einfachen Verhaltensweisen Sie für ausreichend Hygiene in der Küche sorgen.

Wie hältst du es mit der Hygiene in der Küche?

 

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Hygiene in der Küche – die 17 besten Tipps

Viele glauben, dass das Badezimmer der Raum ist, in dem es die meisten Keime gibt. Tatsächlich ist gewöhnlich die eigene Einbauküche am stärksten belastet, was oft an der Kombination aus täglicher Nutzung und mangelnder Hygiene liegt. Beachten Sie daher folgende Tipps:

Punkt bp 1

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Hände waschen ist das A und O in der Küche

Meist übertragen wir selbst die Keime auf unsere Nahrungsmittel, sodass sie in unseren Körper gelangen, was mit gesundheitlichen Risiken einhergeht. Dabei müssen wir nicht einmal krank, beispielsweise erkältet, sein. Eine einfache Regel lautet daher vor und während der Zubereitung aller Speisen: Hände waschen. Dies ist umso wichtiger, wenn Sie mit rohem Fleisch, Eiern und Abfällen in Berührung gekommen sind, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Hierbei werden Keime von einem auf das andere Lebensmittel übertragen.

Übernimmt die Reinigung des Geschirrs und Bestecks Ihr Geschirrspüler, ist es vor dem Ausräumen ebenso wichtig, die Hände gründlich zu waschen.

Punkt 2

Saubere Handtücher in der Küche

Um keine Bakterien von den Händen auf das gewaschene Geschirr zu übertragen, sollten Sie verschiedene Handtücher verwenden. Küchentücher sind oftmals stark mikrobiell belastet. Tauschen Sie diese deshalb alle zwei bis drei Tage aus und waschen Sie sie, genau wie die Spüllappen, bei 60 Grad oder noch besser 95 Grad, denn viele Keime werden bei zu niedrigen Temperaturen nicht abgetötet.

Punkt 3

Küchenutensilien und Spüle sauber halten

Tauschen Sie Schwämme jede Woche aus, denn hier wimmelt es meist nur so vor Keimen, die bei Feuchtigkeit besonders gut gedeihen. Sie können diese zwischendurch auch zwei Minuten lang in die Mikrowelle geben, um Krankheitserreger abzutöten. Spülen Sie Schneidbretter mit heißem Wasser ab.

Werfen Sie Holzbretter mit großen Rissen weg, denn in den Spalten und Rissen nisten sich gern einmal Keime ein. Kunststoffbrettchen können Sie in der Spülmaschine reinigen. Die Keime werden durch die heißen Temperaturen abgetötet.

Punkt 4

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Achtung: Unterschiedliche Schneidbretter verwenden

Verarbeiten Sie Fleisch und Gemüse niemals auf dem gleichen Brett, um eine Übertragung von Mikroorganismen zu vermeiden, die in rohen Lebensmitteln vorhanden sind. Es kann somit zu einer Kreuzkontamination kommen, bei der auch gefährliche Keime übertragen werden. Nicht selten lösen sie Infektionen aus. Sehr gefährlich sind zum Beispiel das Bakterium Campylobacter und Salmonellen. Sie kommen insbesondere in Geflügel und Rohmilchprodukten vor und können starke Bauchkrämpfe, Fieber und Durchfall verursachen.

Nutzen Sie daher möglichst verschiedene Unterlagen, die Sie nach jeder Speisenzubereitung mit heißem Wasser und einem Spülmittel abschrubben. Zum Aufwischen von Fleischsäften verwenden Sie am besten Papierküchentücher, die Sie anschließend im Hausmüll entsorgen.

Punkt 5

Spülbecken und elektrische Küchengeräte nicht vergessen

Das Spülbecken ist aufgrund des feuchtwarmen Klimas ebenfalls ein optimaler Ort für Keime und Bakterien. Reinigen Sie es einmal täglich mit Essigwasser.

Elektrogeräte wie der Pürierstab oder Standmixer müssen ebenfalls regelmäßig gesäubert werden. In Ritzen und Gummidichtungen sammeln sich schnell Keime und Bakterien an. Nehmen Sie die Dichtungen ab und waschen Sie die Geräte mit heißem Wasser und einem Reinigungsmittel.

Das Gleiche gilt für die Arbeitsplatten und Oberflächen von Küchenschränken. Wischen Sie diese zwischen den Arbeitsgängen sorgfältig ab und reinigen Sie sie einmal wöchentlich gründlich.

 Punkt 6

Mülleimer – ein weiteres Heim für Bakterien

Der Mülleimer ist ebenso ein Paradies für Keime und Bakterien, vor allem, wenn reichlich Essensreste enthalten sind. Desto wärmer es ist, umso schneller verbreiten sie sich. Leeren Sie ihn ein bis zwei Mal wöchentlich und waschen Sie ihn sorgfältig mit einem Reinigungsmittel aus. Verpacken Sie Fisch und Fleisch im Sommer besser in einer separaten Tüte, die Sie dann direkt entsorgen.

Punkt 7

Im Kühlschrank sind Erreger keine Seltenheit

Die Annahme, dass sich Bakterien und Schimmelpilze bei kühlen Temperaturen nicht vermehren, ist ein Irrtum. Sie tun es lediglich langsamer. Um eine Verbreitung zu verhindern, sollte die Temperatur nicht mehr als 4 °C betragen. Achten Sie darauf, dass Sie die verschiedenen Lebensmittel in der passenden Wärmezone lagern, damit sie länger frisch bleiben und keine Bakterien übertragen werden. Über dem Gemüsefach ist der kälteste Bereich. Hier sind Fleisch, Wurst und Fisch gut platziert. In das mittlere Fach geben Sie Milchprodukte und oben bewahren Sie geöffnete Konserven, gegarte Gerichte, Salate und Kuchen auf. Lagern Sie Fleisch und Gemüse immer getrennt voneinander, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Räumen Sie den Kühlschrank mindestens einmal monatlich aus und reinigen Sie ihn gründlich mit Essigwasser.

 

Hygiene Küche: Checkliste mit Umfrage

Im Folgenden sind die 17 Punkte unsere Checkliste für die Hygiene in der Küche noch einmal aufgeführt. Welche davon hälst du ein?

Welche der oben aufgeführten Hygienetipps hältst du zuhause konsequent ein?

 

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Zusammenfassung

Dies waren die wichtigsten Tipps für ausreichend Hygiene in der Küche, denn um gesund zu leben muss man sich nicht nur gut ernähren, sondern auch Krankheitserreger vermeiden: Beim Vorbereiten und Kochen der verschiedensten Speisen ist das gründliche Händewaschen eine wichtige Voraussetzung, um eine Verunreinigung mit Keimen zu vermeiden. Spülschwämme und Küchenhandtücher sind große Keimschleudern und sollten daher regelmäßig ausgetauscht und bei hoher Temperatur gereinigt werden. Für eine gute Hygiene ist es zudem wichtig, bei den Schneidbrettern auf eine Trennung der Lebensmittel zu achten, alle Geräte zu reinigen und die unterschiedlichen Lebensmittel entsprechend der Kältezone nicht nur kühl, sondern richtig zu lagern.

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