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Image Der Biorhythmus beeinflusst unseren Tagesablauf und unsere geistige Aktivität mehr, als viele annehmen. Die klassische Ernährungsweise mit nur drei Hauptmahlzeiten am Tag verstärkt die Konzentrationsschwächen und die Ermüdungen an den Tiefpunkten des Tages. Aber durch "pünktliche" Aufnahme von Zwischenmahlzeiten und Getränken kann jeder seinen Tagestiefs gezielt entgegenwirken. Wer rechtzeitig das Richtige isst und trinkt, liefert Energie nach und versorgt das Gehirn ausreichend mit Flüssigkeit und ermöglicht so eine längere konstante geistige Leistungsfähigkeit.

Mittagessen - mehr als nur ein Essen in der Mitte des Tages

Eine Untersuchung der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. , Ebersberg, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim, bestätigt dies: Bei Studenten, die als Zwischenmahlzeit am Morgen jeweils 2 Portionen Milch-Schnitte gegessen und ausreichend Mineralwasser getrunken haben, war die geistige Leistungsfähigkeit deutlich besser als bei den Studenten, die nichts gegessen oder getrunken haben. Wurde nicht gefrühstückt, wird die Bedeutung des "Nachtankens" sogar noch größer. Zwischenmahlzeiten wie Vollkornbrötchen, Fruchtjoghurts oder Milch-Schnitte können also, wenn ausreichend dabei getrunken wird, die Konzentration verbessern.

Wer richtig trinkt, denkt besser und behält mehr

Viele wissen, dass das Trinken wichtig ist. Kaum einer aber weiß, dass das Gehirn das wasserreichste Organ im Körper ist. 75 % des Gehirns bestehen aus Wasser. Nachteile einer unzureichenden Getränkeaufnahme treten deshalb auch als erstes bei den geistigen Fähigkeiten, wie Konzentration und Gedächtnis, auf.

Leider wird dem ausreichenden Trinken im Studium, Beruf und auch im Haushalt nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Viele trinken nicht einmal die Mindestmenge von 1,5 bis 2,5 Liter über den Tag verteilt, die zum geistigen Fitsein unbedingt nötigt ist. Deshalb: Stellen Sie am Arbeitsplatz oder im Haushalt immer etwas zu Trinken in Sichtweite und greifbare Nähe. So werden Sie automatisch daran erinnert, regelmäßig zu trinken. Am besten natürlich ein Mineralwasser, das gleichzeitig kalorienfrei ist und wertvolle Mineralstoffe liefert wie Calcium und Magnesium. Diese Mineralstoffe nehmen wir nämlich mit der üblichen Ernährung oft zu wenig auf.

Wenn Sie mit dem Trinken warten, bis Sie Durst verspüren, ist es oft schon zu spät. Durst tritt erst auf, wenn der Körper ein Wasserdefizit hat, mit den möglichen Folgen einer Abnahme der Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit.

Wenn Sie lieber mit viel Geschmack die Voraussetzungen für geistige Top-Leistungen erfüllen möchten, kein Problem. Sie sollten aber darauf achten, wichtige Nähr- und Schutzstoffe mit dem Getränk aufzunehmen.

Auf Kaffee sollten Sie jedoch verzichten!

Fast schon ein Klassiker unter den "Brain-Drinks" ist die Apfelschorle. In der Natur- und Erfahrungsmedizin kommt dem Apfelsaft auf Grund seines natürlichen Reichtums an Bor eine Schlüsselrolle zu. Das Spurenelement Bor soll die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Von allen Experten unbestritten ist die Tatsache, dass der Apfelsaft die vom Gehirn benötigten Kohlenhydrate schnell zur Verfügung stellen kann. Es kommt hierbei aber auf die Menge der Kohlenhydrate im Getränk an. Zu viele, schnell verfügbare Kohlenhydrate, z.B. in Form von größeren Mengen Traubenzucker oder Apfelsaft pur, erhöhen das Risiko einer Konzentrations- und Gedächtnisschwäche durch eine Unterzuckerung in Folge einer hormonellen Gegenregulation.

Der Autor Stephan Gruber ist Trainer der Gesellschaft für Gehirntraining. Er hält einige Rekorde im Guinness-Buch und war deutscher Meister in mehreren Gehirnsportdisziplinen.
 
Autor: Stefan Gruber

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