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Auf der Suche nach dem größten Trend des Jahres 2017 ist man schnell bei Finanzen angekommen. Kryptowährungen rund um Bitcoin stahlen im vergangenen Jahr die Show und sind nach einem Zwischentief nun wieder im Kommen. Doch wie sieht eigentlich die Geschichte von Bitcoin aus?

 
 

Was ist Bitcoin und wie funktioniert das System?

Als digitale Währung kommt Bitcoin erstmals am 3. Januar 2009 auf den Markt. Es handelt sich um ein Buchungssystem, das rund um die Welt verwendbar ist, dabei kommt der Begriff Kryptowährung in Spiel, denn es findet bei den jeweiligen Überweisungen eine kryptografische Zuordnung statt.

Die Buchungen finden durch ein Peer-to-Peer-Netzwerk statt, was zur Dezentralisierung des Vorgangs führt.

Besitzt jemand eine bestimmte Anzahl an Bitcoin, so kann dieses Guthaben in einem sogenannten Wallet gespeichert werden, sodass bei Bedarf jederzeit Zugriff besteht.

Kursschwankungen

Der Kurs einer Kryptowährung kann, wie schon Anfang des Jahres 2018, starken Schwankungen ausgesetzt sein, wird aber grundsätzlich durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Über 10 Jahre alt

Das Kryptogeld fand erstmals im Jahr 2008 im Internet Erwähnung, als ein Dokument unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto davon sprach. Nicht lange darauf ging die Entwicklung mit einer Open Source Software weiter.

Der Blockchain

Grundsätzlich ist das Prinzip hinter Bitcoin einfach: Teilnehmer können ihre Überweisungen untereinander per eigenem Client oder Online-Dienst ausführen und werden dabei von einer Datenbank namens Blockchain unterstützt. Diese zeichnet alle Transaktionen auf und dient als gültige Referenz.

Die Produktion neuer Bitcoin-Einheiten findet durch Mining statt. Hierfür besteht Spezial-Hardware, welche die sehr leistungsintensiven Prozesse übernimmt. Für normale Einzelpersonen ist es deshalb kaum lohnenswert, sich am Mining zu beteiligen.

Von Vorteilen, Problemen und Grundsatzfragen

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Die leistungsintensiven Prozesse beim Mining sorgen für ein großes Problem im Hinblick auf die weltweite Energieeffizienz. Tatsächlich wird bei der Produktion von Bitcoin so viel elektrische Energie verbraucht, dass man mit dieser den gesamten Stromverbrauch eines 44 Millionen-Einwohner-Staates wie Argentinien abdecken könnte.

Allerdings ist die weltweite Verfügbarkeit auch ein großer Vorteil, den bei Weitem nicht alle bieten können. Es besteht keine geografische Einschränkung, sodass alles, was benötigt wird ein halbwegs leistungsfähiger Internetzugang und genug Wissen im Hinblick auf die Thematik ist. Hierbei helfen mittlerweile Experten persönlich oder online, beispielsweise beim BitcoinMag, weiter. So ist laut letztgenanntem Anbieter gerade jetzt, nach einem relativen Abkühlen des Bitcoin Marktes, für viele Anleger der Zeitpunkt zum Einstieg gut - man muss nur wissen, wie. Erst nachdem man sich umfangreich informiert hat und sich viele nützliche Tipps geholt hat, sollte online selbst eingestiegen werden. Geldanlagen in Kryptowährungen werden noch lange eine risikoreiche Kapitalanlage bleiben, Verluste sollten problemlos verschmerzt werden können.

Der anonyme Erfinger

Eine interessante Anekdote in der Geschichte Bitcoins ist die Frage nach dem Erfinder. Zwar sind die Dokumente mit dem Namen Satoshi Nakamoto unterzeichnet, klar ist allerdings keineswegs, ob es sich bei ihm um eine reale Person handelt oder doch nur ein Pseudonym ist. Seine Gedanken, die letztlich zur Einführung und Veröffentlichung von Bitcoin führten, sind allemal clever. In Folge der weltweiten Finanzkrise war das Vertrauen in die Banken arg geschädigt. Das Dokument zitiert Nakamoto mit den Worten:

"Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet."

Genau deshalb kommt Bitcoin ohne Mittelsmänner aus, welche die Banken darstellen. Mit dem Mining der ersten 50 Bitcoins am 3. Januar 2009 wurde das Netzwerk schließlich eröffnet. Da wir im Jahr 2018 mehr denn je über Bitcoin sprechen, stellt sich die berechtigte Frage, wie es um die digitale Währung wohl in der Zukunft aussehen wird.

Zu diesem Zeitpunkt weiß es niemand.

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