Rätsel

 


Herr Walter findet auf dem Flohmarkt einen Stand, an dem Münzen verkauft werden. Er entdeckt eine antike, gelbliche Münze mit dem Bild eines Ahornblattes und der Aufschrift 150 v. Chr.

Er betrachtet sie genau und sagt plötzlich: "Diese Münze ist eine Fälschung", geht weiter und lässt den verwunderten Händler stehen.

Woher weiß Herr Walter, dass die Münze eine Fälschung ist?


In einem quadratischen Gebäude haben alle 4 Wände 120 m Länge. In einer Wand ist in der Mitte eine große gelbe Tür. Ein junger Hund rennt immer an der Wand lang und benötigt für die 3 Seiten ohne Tür jeweils 80 Sekunden. Für die Wand mit der Tür braucht er 1 Minute und 20 Sekunden. 

Hast du eine Erklärung? 


Eine Familie möchte eine Brücke überqueren. Das Problem besteht darin, dass es stockfinster ist und die einzige Taschenlampe nur für 60 Minuten Licht spendet. Außerdem können immer nur zwei Personen gleichzeitig über die Brücke gehen.

Wie gelangen die einzelnen Familienmitglieder heil auf die andere Brückenseite, wenn die Mutter 25 Minuten, der Vater 20 Minuten, die Tochter 10 Minuten und der Sohn 5 Minuten über die Brücke braucht?

Denken Sie daran: Die Taschenlampe muss zurückgebracht werden!


1. Der Sohn überquert mit der Tochter die Brücke (10 Minuten).
2. Der Sohn geht zurück (15 Minuten).
3. Dann überqueren die Eltern die Brücke (40 Minuten).
4. Die Eltern schicken die Tochter zurück (50 Minuten).
5. Die Tochter überquert mit ihrem Bruder die Brücke (60 Minuten).


 Sie haben 8 Spielsteine (4 schwarze (S) / 4 weiße (W), die folgendermaßen angeordnet liegen. (S S S S W W W W)

Versuchen Sie nun durch >Verschieben< von jeweils zwei nebeneinanderliegenden Steinen pro Schritt, in vier Schritten eine abwechselnde Sortierung zu erhalten. (also: S W S W...)

Diese Aufgabe hat uns Sybille Kister eingesand. Ihre Zeit von 10 Minuten gilt es zu schlagen!

Ein jeder hat's.
Im Grabe ruht's.
Der Herr befiehlt's.
Der Kutscher tut's.

Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834), deutscher Philosoph 


Im ersten Teil schafft mich die Biene,
der Kerzenzieher liebt mich sehr.
Im zweiten Teil braucht mich die Tine,
dann hat sie gar kein Zahnweh mehr.
Zusammen solltest du mich raten,
denn in mir findest du Soldaten!


Fünf Freunde wohnen in je einem von fünf nebeneinanderliegenden Häusern (Hausnummer 1, 2, 3, 4, 5). Mark und Matis haben jeder nur einen Nachbarn. Zwischen Frank und Thorsten wohnt Heike. Franks Hausnummer ist niedriger als Marks. Frank wohnt nicht neben Matis.

Wer wohnt in welchem Haus?


"Ein Mann betritt den Raum und eine Dame springt auf und küsst ihn. Als sie die erstaunten Blicke der übrigen Gäste sieht, sagt sie: 'Warum soll ich nicht den Mann küssen, dessen Mutter meiner Mutter Schwiegermutter ist?'

Wer ist der Mann?"



"Von Perlen baut sich eine Brücke
hoch über einen grauen See,
sie baut sich auf im Augenblicke,
und schwindelnd steigt sie in die Höh.


Der höchsten Schiffe höchste Masten
ziehn unter ihrem Bogen hin,
sie selber trug noch keine Lasten
und scheint, wenn du ihr nahst, zu fliehn.


Sie wird erst mit dem Strom, und schwindet,
sowie des Wassers Flut versiegt.
So sprich, wo sich die Brücke findet,
und wer sie künstlich hat gefügt?"

 

 



Man schlägt es auf, doch es ist kein Buch.
Man breitet es aus, doch es ist kein Tuch.
Man wohnt darin für kurze Rast.
Man bricht es ab, doch es ist kein Ast.

Welcher Gegenstand wird gesucht?


den sonne entgegen apix

Der Sonne entgegen, doch es kann nicht schweben.
Sagt so viel, doch kann nicht reden.
Getrübt derweil, was mag es sein?


Immer ist es nah,
Doch niemals ist es da.
Wenn du denkst, du seist nah dran,
Nimmt es nen andren Namen an.


Im Häuslein mit fünf Stuben,
da wohnen braune Buben.
Nicht Tür noch Tor führ'n ein und aus.
Wer sie besucht der isst das Haus.

Wer sind die Jungs?


raetsel fechner wiese 2

Die Erste besteht aus lauter Leichen,
Die ein lebendiges Grab verschlingt,
Viel tausend selbander mögen nicht reichen,
Die schnell der Mann mit der Hippe bezwingt.

Der andern Paar enthält zuweilen
Das, was die erste Silbe genannt;
Und immer ist es, was leicht zu teilen,
Bald Korn, bald Geld, bald Mist, bald Sand.

Das Ganze baut vor euern Blicken
Als ein Gebirge rasch sich auf,
Noch niemand fiel von seinem Rücken,
Doch fällt wohl mancher gern darauf.

Gustav Theodor Fechner


Raetsel die erste malt in rot 564

Die Erste malt in Rot; die Kunst scheint dir zu schmecken;
Die fert'ge Malerei würd'st du wohl gern verstecken.
Die Zweite malt in Blau; es sind nur blaue Flecken,
Doch lachte niemand noch, den sie gemacht zum Schecken.
Das Ganze malt in Grün, oft großer Wände Strecken;
Da freut sich jeder dran: Gott führt den Malerstecken.

Gustav Theodor Fechner (1801 - 1887), deutscher Physiker und Philosoph


raetsel vogel schiller 564 2

Ein Vogel ist es, und an Schnelle
buhlt es mit eines Adlers Flug;
ein Fisch ist's und zerteilt die Welle,
die noch kein größ'res Untier trug.
Ein Elefant ist's, welcher Türme
auf seinem schweren Rücken trägt;
der Spinnen kriechendem Gewürme
gleicht es, wenn es die Füße regt;
und hat es fest sich eingebissen
mit seinem spitz'gen Eisenzahn,
so steht's gleichwie auf festen Füßen
und trotzt dem wütenden Orkan.

Was ist das?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)


Es steht ein groß geräumig Haus
Auf unsichtbaren Säulen;
Es misst's und geht's kein Wandrer aus,
Und keiner darf drin weilen.
Nach einem unbegriffnen Plan
Ist es mit Kunst gezimmert;
Es steckt sich selbst die Lampe an,
Die es mit Pracht durchschimmert.
Es hat ein Dach, kristallen rein,
Von einem einz'gen Edelstein;
Doch noch kein Auge schaute
Den Meister, der es baute.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller, * 1759, † 1805


In Silber kleidet sich's, in Gold,
in Perl' und Diamant, wenn ihr wollt;
es geht, doch geht es nicht auf Füßen,
und wenn es steht, wird dich's verdrießen;
es spricht nicht leicht, doch deutet's fein,
es hat zwei goldene Fingerlein,
und wenn es auf Verlangen dir
laut, was es weiß, allzeit bekennt,
so ist schon vornehm Tier,
es ist gleichsam ein Repetent.
Kurz, wer's erfand, der hat ein Tüchtiges
in dieses Ding hinein
geheimnisset und ließ Wichtiges
der Menschheit angedeihen.

Was ist das?

Eduard Mörike, deutscher Lyriker, * 1804, † 1875  


Rätsel - Baum der Kinder

Rätsel - Baum der Kinder

Der Baum, auf dem die Kinder
Der Sterblichen verblüh'n,
Steinalt, nichts desto minder
Stets wieder jung und grün.
Er kehrt auf einer Seite
Die Blätter zu dem Licht,
Doch kohlschwarz ist die zweite
Und sieht die Sonne nicht.
Er setzet neue Ringe,
So oft er blühet, an,
Das Alter aller Dinge
Zeigt er den Menschen an.
In seine grüne Rinden
Drückt sich ein Name leicht,
Der nicht mehr ist zu finden,
Wenn sie verdorrt und bleicht.
So sprich, kannst du's ergründen
Was diesem Baume gleicht?

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller, * 1759, † 1805


Wir stammen, unser sechs Geschwister,
Von einem wundersamen Paar,
Die Mutter ewig ernst und düster,
Der Vater fröhlich immerdar.

Von beiden erbten wir die Tugend,
Von ihr die Milde, von ihm den Glanz;
So dreh'n wir uns in ew'ger Jugend
Um dich herum im Zirkeltanz.

Gern meiden wir die schwarzen Höhlen
Und lieben uns den heitern Tag;
Wir sind es, die die Welt beseelen,
Mit unsers Lebens Zauberschlag.

Wir sind des Frühlings lust'ge Boten
Und führen seinen muntern Reihn;
Drum fliehen wir das Haus der Toten,
Denn um uns her muss Leben sein.

Uns mag kein Glücklicher entbehren,
Wir sind dabei, wo man sich freut,
Und lässt der Kaiser sich verehren,
Wir leihen ihm die Herrlichkeit.

Was wird gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)


Friedrich Schiller Turandot-Rätsel

Die Scheibe | Turandot-Rätsel von Friedrich Schiller

Was beschreibt Friedrich Schiller hier?

Ich drehe mich auf einer Scheibe,
Ich wandle ohne Rast und Ruh,
Klein ist das Feld, das ich umschreibe,
Du deckst es mit zwei Händen zu -
Doch brauch ich viele tausend Meilen,
Bis ich das kleine Feld durchzogen,
Flieg ich gleich fort mit Sturmes Eilen,
Und schneller als der Pfeil vom Bogen.

Friedrich Schiller – Die Turandot-Rätsel


Ein Gebäude steht da von uralten Zeiten,
Es ist kein Tempel, es ist kein Haus,
Ein Reiter kann hundert Tage reiten,
Er umwandert es nicht, er reitet's nicht aus. 

Jahrhunderte sind vorübergeflogen,
Es trotzte der Zeit und der Stürme Heer,
Frei steht es unter dem himmlischen Bogen,
Es reicht in die Wolken, es netzt sich im Meer.

Nicht eitle Prahlsucht hat es getürmet,
Es dienet zum Heil, es rettet und schirmet.
Seinesgleichen ist nicht auf Erden bekannt,
Und doch ist's ein Werk von Menschenhand.

Was ist gesucht?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)


Wie heißt das Ding, das Wenge schaetzen?

Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen? Rätsel von Schiller

Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen,
Doch ziert's des größten Kaisers Hand,
Es ist gemacht, um zu verletzen,
Am nächsten ist's dem Schwert verwandt.

Kein Blut vergießt's und macht doch tausend Wunden,
Niemand beraubt's und macht doch reich,
Es hat den Erdkreis überwunden,
Es macht das Leben sanft und gleich.

Die größten Reiche hat's gegründet,
Die ältesten Städte hat's erbaut,
Doch niemals hat es Krieg entzündet,
Und Heil dem Volk, das ihm vertraut.

Fremdling, kannst du das Ding nicht raten,
So weich aus diesen blühenden Staaten!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805)  


raetsel der 3 aepfel 564

Es gingen zwei Väter und zwei Söhne übers Feld und fanden drei Äpfel und teilten sie so, dass jeder einen ganzen erhielt.

Wie war das möglich?

 


raetsel worin das wasser fliesst 564

Es ist, worin das Wasser fließt,
es ist, woraus die Blume sprießt;
es ist, worauf bei Tag und Nacht
der müde Mensch die Ruh genießt.
Und gleichnisweise nennst Du so
auch das, was Dich im Tod umschließt.

Friedrich Rückert, deutscher Dichter, * 1788, † 1866 


In kühler Luft,
Durch Morgenduft,
Ging in das Feld der M
Mit seiner lieben S.

Er sprach: Wie steht die Saat so schön!
Sie sprach: Das wird nicht lang so stehen!

Nun, liebe Freunde, ratet es,
Wer ist der M?, wie heißt die S?

Johann Peter Hebel


Was hat Wurzeln, die keiner sieht,
ragt höher als Bäume
und Wipfelsäume,
wächst nie und treibt nicht
und reicht doch ins Licht?

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, * 1892, † 1973


Ein Mann schiebt sein Auto vor ein Hotel und geht pleite.

Was war passiert?


Rätsel - Gott und Teufel

Das Rätsel um Gott und den Teufel

Was ist mächtiger als Gott, und noch böser als der Teufel?
Die Armen haben es, die Reichen brauchen es.
Und wer es isst, stirbt alsbald. 


 
 

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