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  • Gottes Mühlen mahlen langsam

    Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht – Bedeutung, Herkunft und Varianten

    "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht" ist eine Redensart, die vermutlich mehrere tausend Jahre zurückreicht und noch heute, wenn auch oft in leicht veränderter Form, Verwendung findet. Doch was meinen die Menschen, wenn sie diese Worte aussprechen? Wo haben sie ihren Ursprung? Und welche Varianten dieser Redensart gibt es? Wir beginnen mit der westlichen Bedeutung der Redensart, zeigen Parallelen in asiatischen Philosophien auf und runden das Thema mit passenden blueprints-Beiträgen ab.

  • Die Stute und der Ackergaul (von Leo Tolstoi)

    Ackergaul, Bauern

    Die Stute und der Ackergaul

    Eine hübsche Stute war Tag und Nacht auf der Weide und nie vor dem Pflug; ein Ackergaul aber weidete nur des Nachts und musste tagsüber pflügen.

    Die Stute sagte zum Ackergaul: "Warum rackerst du dich so ab? Ich an deiner Stelle würde einfach nicht hingehen. Und wenn dir der Bauer mit der Peitsche kommt, komm du ihm mit deinen Hufen!"

  • Epikur über Weisheit

    Epikur über Weisheit

    Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit. Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.

    Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 271 v. Chr.

  • Was wiegt dein Leben?

    In eigener Sache

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    blueprints-Geschichtenbuch: Was wiegt dein Leben?

    Ob der Indianer am Lagerfeuer, der Philosoph in der Wandelhalle an seine Schüler oder die Oma an ihre Enkel. Seit Jahrtausenden geben Völker ihr Wissen in Geschichten weiter.

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  • blueprints Anekdotenbuch

    In eigener Sache

    blueprints anekdotenbuch

    blueprints-Anekdotenbuch: Humoriges und Nachdenkenswertes der Jahrhunderte

    Wie nützlich Anekdoten doch sind. Lockere mit ihnen ernste Themen auf - oder bringe andere zum Lachen - zeige Probleme aus neuen Perspektiven. Nutze die Kurzgeschichten für deine Argumentation in Gesprächen und belebe deine Sprache und dein Schreiben damit. 

    Zu kaufen: hier auf Thalia.de oder hier auf Amazon.

  • Wie wir unsere Zeit sinnvoll nutzen – Gedanken zum Mysterium

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    Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

    (Unsere) Zeit ist heutzutage ein bewegendes Thema. Wir merken es an der Tatsache, dass das Wort "Zeit" (nach einer bestimmten Zählart) das häufigste Substantiv der Deutschen ist.

    Vielleicht liegt es an der allgegenwärtig empfundenen Überforderung, dass die uns zur Verfügung stehende Zeit einen solchen Stellenwert in unserem Leben einnimmt. Oder auch daran, dass die Zeit zu den größten Wundern unseres Universums zählt. Sie ist ein Mysterium, das wir als ganz selbstverständlich hinnehmen.

    Eines ist klar: Unsere Zeit ist begrenzt. Lassen Sie uns darum Gedanken großer Geister zur sinnvollen Nutzung unseres Zeitkontingents anschauen, die erfreulicherweise auch den Zeiten der Muße großen Stellenwert einräumen. Sie erhalten Inspirationen für Ihre eigene Zeitverteilung und motivierende Argumente, eigenständig zu priorisieren.

    Am Ende erwartet uns dann das Geheimnis der vergessenen Zeit und mögliche Pfade dorthin.

  • Die Suche des Königs

    Die Suche des Königs

    Der frischgekrönte König von Rikania, seine Hoheit Trubor Dallante, gerade einmal 25 Jahre jung, strebte danach, ein guter und gerechter Herrscher zu werden. Er war überzeugt davon, dass der oberste Führer eines Königreiches nach weisem Rat streben sollte. Aber wie sollte er diesen finden? Wer konnte ihn als Herrscher kompetent beraten?

    Die Lehrer des vorigen Königs buhlten wohl um seine Gunst. Doch ihn störte deren Geltungsdrang und er erkannte in ihren Ratschlägen allzu oft die Verstrickungen in die Interessen ihrer Familien. So beschloss er, in seinem Reich auf die Suche nach Weisheit zu gehen. Jedoch fand er zunächst etwas anderes...

  • 5 Prioritäten der Jesuiten

    Die 5 Prioritäten eines Jesuiten

    Die fünf Prioritäten eines Jesuiten

    Sie schreiben hinter ihre Namen SJ - Societas Jesus, zu Deutsch: Gesellschaft Jesu. Ein Exerzitienmeister des Ordens hat fünf Prioritäten für die Mitglieder zusammengestellt. Sie sollen die Führung eines Lebens ermöglichen, das am Ende als erfüllt erlebt wird. Welchen Punkt würdest du an oberster Stelle vermuten? Wir waren überrascht...

    Auch die übrigen vier Prioritäten können ganz und gar weltlich gelebt werden.

  • Jeden Tag ein Quäntchen Weisheit

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    Probieren Sie in der folgenden Woche, sich einmal pro Tag ein wenig weise zu verhalten. Was damit genau gemeint ist? Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Beispiele wären:

    • Die Beweggründe eines Andersdenken nachvollziehen.
    • Im Stau oder in einer langen Warteschlange gelassen bleiben (obwohl es nebenan flinker vorangeht).
    • Sich fünf Minuten Bedenkzeit vor einer Antwort nehmen.
    • Eine Streitsituation schlichten.
    • Einen lange aufgeschobenen Entschluss treffen.
    • Einer Realität ins Auge blicken, die Sie bisher verdrängt haben.

     

  • Binsenweisheit - Bedeutung

    Schilf am Seeufer

    Binsenweisheit – ist doch klar – Bedeutung, Herkunft

    Die Herkunft hat die Redensart in der lateinischen Wendung "nodum in scirpo quaerere" (Stengelknoten auch an der Binse suchen). Denn im Gegensatz zu anderen Grasarten besitzen Binsen keine Knoten. Eine Binsenwahrheit (auch Binsenweisheit) ist demnach eine "glatte Sache" ohne Verwicklungen und Verknotungen, d. h. ohne Schwierigkeiten.

    Heutige Bedeutung: Die Feststellung "das ist eine Binsenwahrheit" bezieht sich auf einen zwar richtigen, aber so selbstverständlichen Satz, dass es sich nicht lohnt, ihn auszusprechen oder gar zu diskutieren. Es ist also eine Wahrheit, die überall so bekannt und verbreitet ist wie die Binsen. 

  • Königin von Saba Weisheit

    Königin und König beim Schachspiel

    Die Königin von Saba über die Weisheit - zeitlose Zeilen der geheimnisvollen Königin

    Diese Zeilen sind über 3.000 Jahre alt. Haben sie heute noch Gültigkeit oder ist das romantisierende Poesie? Was denkst du?

    „... mit was unter dem Himmel soll man die Weisheit vergleichen? Sie ist süßer als Honig und erfreulicher als Wein. Sie ist leuchtender als die Sonne und begehrenswerter als kostbare Edelsteine. Sie macht fetter als Öl, satter als süße Leckerbissen und ruhmreicher als Mengen von Gold und Silber.

    Sie spendet Freuden für das Herz, schenkt den Augen Licht, beflügelt die Füße, ist ein Panzer für die Brust, ein Helm für das Haupt, eine Kette für den Hals, ein Gürtel für die Lenden. Sie verkündet den Ohren und unterweist das Herz. Sie kann die Kenntnisreichen noch etwas lehren, sie tröstet die Klugen, sie schenkt den Suchenden Ansehen...“

    Königin von Saba 

  • Der kleine Krieger

    Pfeil steckt im Zentrum einer Zielscheibe

    Eine nachdenkenswerte Geschichte - Der kleine Krieger

    Einst gab es einen großen König, der war auch ein meisterhafter Krieger. Er war stolz darauf, dass ihn keiner besiegen konnte. Doch eines Tages, bei einer Jagd, sah er etwas, das ihm seine Zuversicht nahm.

    Der König starrte auf einen Pfeil, der genau im Zentrum einer winzig kleinen Zielscheibe steckte, welche auf einen Baum aufgemalt war. Der König wusste aus seiner Ausbildungszeit, dass ein solcher Schuss extrem schwierig war. Er würde nie einen solch perfekten Pfeil schießen können. Da war er sich sicher.

    "Wer war dies?", frage der König spontan. Gleichzeitig überkam ihn eine Angst, dass sich der Schütze irgendwo verborgen hielt und vielleicht gerade auf ihn zielte. Mit solch einer Fähigkeit würde er ihn von großer Distanz mühelos treffen.

    Als der König zurück in den Palast kam, sendete er einen ganzen Trupp aus, diesen Krieger zu suchen und zu finden. Die Männer gaben sich alle Mühe und durchsuchten den gesamten Wald, doch sie entdeckten keine Spur von dem Unbekannten.

    Und es kam schlimmer. 

  • Der alte Mann und sein Schicksal

    Ein weißer Hengst

    Der alte Mann und sein Schicksal

    Einst lebte in einem Dorf ein alter Mann, der eigentlich sehr arm war. Er widmete sein Leben der Weisheit und hielt sich aus den rührigen Geschäften seiner Mitmenschen heraus. Doch einen Schatz besaß der Mann: Einen schneeweißen Hengst von solch schöner Gestalt, dass selbst der König ihm schon eine hohe Summe für das Tier geboten hatte. Der alte Mann hat jedoch nie verkauft. Dies sollte sein Schicksal und das seines Sohnes tiefgreifend verändern.

  • Die fünf Etappen der Achtsamkeit

    Wanderer im Wald vor Weggabelung. Text: Die fünf Etappen der Achtsamkeit

    Achtsamkeits-Etappen verstehen | Schritte zu mehr Bewusstsein

    Manchmal reicht eine kurze Geschichte, um lange Denkwege zu eröffnen. Die Erzählung von den fünf Etappen der Achtsamkeit gehört zu diesen stillen Texten, die weniger erklären als zeigen. Sie beschreibt keinen spektakulären Wandel, sondern eine schrittweise Verschiebung der Wahrnehmung – vom unbewussten Stolpern bis zur bewussten Wahl eines anderen Weges. Gerade darin liegt ihre Kraft: Sie berührt alltägliche Erfahrungen, ohne sie festzulegen, und lässt Raum für eigene Deutungen. Die folgenden Gedanken laden dazu ein, diese Geschichte als Spiegel zu lesen – für Gewohnheiten, innere Haltungen und die leisen Entscheidungen, aus denen persönliche Entwicklung entsteht.

  • Der alte Zenmeister über Achtsamkeit und Zufriedenheit

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    Der alte Zenmeister Blue-Prints war für zwei Dinge bekannt: seine zuvorkommende Art und seine offenkundig unerschütterliche Zufriedenheit.

    So kam es eines Tages, dass eine Gruppe von drei Psychologen den alten Zenmeister nach dem Geheimnis seiner Zufriedenheit fragte: "Verehrter Blue-Prints", begannen sie, "was würdet Ihr anderen Menschen empfehlen, auf dass sie sich ebenfalls eine solche Zufriedenheit wie die Eure erhoffen können. Was tut Ihr, um so glücklich zu sein?"

  • Eine Glücksgeschichte: Zwei Mönche auf der Suche nach dem Raum des Glücks

    Regenbogen am Horizont

    Eine Glücksgeschichte: Zwei Mönche auf der Suche nach dem Raum des Glücks

    Zwei Mönche hatten vom Raum des Glücks gehört. In diesem Raum soll der Mensch Zugang zu seinem wahren Selbst erlangen, tiefen inneren Frieden genießen und wahres Glück erleben. Man könne darin sogar mit Gott kommunizieren.

    Die Mönche leisteten einander den Schwur, nicht eher zu ruhen, bis sie den Raum des Glückes gefunden hätten.

    Sie fingen an, in ihrer Klosterzelle alle Bücher über alte Sagen zu studieren, derer sie habhaft werden konnten. Eines Tages klatschte einer der beiden Mönche vor Freude in die Hände.

    "Ich hab es gefunden!" 

  • Vom Ausgleich im Tun

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    Man sagt, der alte Apostel Johannes hätte in seiner freien Zeit gerne mit einem zahmen Rebhuhn gespielt. Dies sah eines Tages ein vorbeieilender Jäger aus der jungen Christengemeinde. Verwundert betrachtete er das gedankenverlorene Spiel des alten Mannes mit dem in ein rotbraunes Prachtkleid gehüllten Federvieh.

    Müsste Johannes nicht lieber seine Zeit nutzen, um das vierte Evangelium zu beenden? Wer weiß, welche Frist ihm für diese so wichtige Aufgabe noch bleiben würde. Der Jäger beschloss, den Apostel diesbezüglich zur Rede zu stellen.

  • Das letzte Geschenk

    Rote Weihnachtskugeln am Tannenbaum

    Das letzte Geschenk | eine Weihnachtsgeschichte

    Großmutter fiel aus dem Rahmen. Gäste empfing sie liegend - auf ihrem Diwan. Stets glomm dabei eine schwarze Zigarettenspitze zwischen Zeige- und Mittelfinger. Ganz Greta Garbo.

    Keine Familienfeier, auf der Omi meiner Mutter nicht durch einen anzüglichen Witz die Schamröte ins Gesicht getrieben hätte. Sogar Vater stand mitunter der Mund offen.

    Ich liebte meine Großmutter. Über alles!

  • Der naseweise Spatz

    Ein Gorilla

    Geschichte: Der naseweise Spatz

    An einem feuchten Wintertag beäugte ein Spatz aus seinem trockenen Nest heraus, wie ihm ein Gorilla missmutig im kalten Regen auf dem Ast gegenüber saß. In bestem Bestreben gab er dem Gorilla einen Rat. Hätte er mal besser geschwiegen...

  • Geschichte: Der gedeihliche Riss

    Geschichte: Der gedeihliche Riss

    Geschichte: Der gedeihliche Riss

    Vor vielen Jahren holte Hausdiener Kildram jeden Morgen zwei Krüge Wasser aus dem Fluss Madrub zum Haus seines Herrn. Die beiden Krüge hängte er an die Enden eines Holzstabes, den er über der Schulter trug.

    Einer der beiden Krüge bekam eines Tages einen Sprung, sodass er auf dem Weg vom Fluss bis zum Haus die Hälfte seines wertvollen Inhaltes verlor. Dieser Krug bemühte sich nach Kräften, seinen Riss wieder zu verschließen. Doch so sehr er sich auch anstrengte, es tröpfelte immer etwas heraus. Der beschädigte Krug wurde sehr zornig mit sich.

    So ging es ein ganzes Jahr lang, unser kaputter Krug wurde von Tag zu Tag trauriger. Dann hielt er es nicht mehr aus. Mit Verzweiflung in der Stimme wendete er sich an Kildram und klagte:

  • Beziehung verbessern

    Liebespaar

    Beziehung verbessern: Tipps zur Verbesserung der Beziehungsqualität

    In der Reise des Lebens sind Beziehungen die Schiffe, die uns durch stürmische wie ruhige Gewässer navigieren. Doch wie erhält man diese Schiffe seetüchtig und bereit für die Unwägbarkeiten des Alltags? In diesem umfassenden Artikel erforschen wir die vielfältigen Aspekte, die es braucht, um eine Beziehung nicht nur zu verbessern, sondern sie zu einem erfüllenden und dauerhaften Bestandteil unseres Lebens zu machen. Von der Kunst der Kommunikation bis hin zur Bedeutung von gemeinsamen Zielen – begleite uns auf dieser Entdeckungsreise zu einer stärkeren, tieferen Partnerschaft.

  • Miss Rose: Der Kampf von Licht und Dunkel

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    In ihrer Afrika-Zeit lebte Miss Rose auch bei einer Müllsammlerin namens Tabaka in Kapstadt. Merkwürdige Geschicke, für deren Erzählung hier nicht der Raum ist, hatten sie in das Armen-Ghetto der Riesenstadt am Südatlantik geführt.

    Miss Rose spürte sofort ein Gefühl der Verbundenheit bei ihrer Ankunft in Tabakas Blechhütte. Die alte Katze nahm es stets als ein gutes Zeichen, wenn ihr sofort eine Schale Milch hingestellt wurde. Miss Rose erkannte auch: Tabaka würde nicht mehr allzu lange leben.

    Eines Abends saß Tabaka mit ihrer Enkelin am Feuer. Beide trennten alte Kleidungsreste auf und sammelten verwertbare Stoffreste auf einem Haufen zwischen sich. Ein Schneider kaufte Tabaka diese Kleidungsreste ab und verwendete sie als Flicken.

    Miss Rose hatte es sich auf dem Stoffhaufen bequem gemacht und lauschte dem Gespräch zwischen Oma und Enkeltochter.

    "Weißt du Safira, in jedem von uns Menschen...

  • Miss Rose und die Geschichte über Zeit oder Geld

    Geschichte über Zeit oder Geld – Banker über ein Foto

    Geschichte

    Miss Rose und die Frage nach Zeit oder Geld

    Miss Rose, die unsterbliche Katze, lebte einst bei einem Psychiater mit Namen Eric in Düsseldorf. Sie durfte dort während der Patientensitzungen in einem Körbchen unter der Heizung liegen.

    Eines Tages behandelte Eric einen Bankdirektor, der viele Tränen in seiner ersten Sitzung vergoss. Zu spät erkannt, zu lange das Gute achtlos weggeworfen – und nie mehr gutzumachen. In der zitternden Hand hielt er ein verblichenes Bild, auf dem er mit seinem Vater Hand in Hand in den Sonnenuntergang ging.

    Seine Geschichte lautete wie folgt:...

  • Miss Rose und der Bahai auf Reisen

    Karges Zimmer in braun - Text: Miss Rose und der Bahai auf Reisen

    Miss Rose und der Bahai auf Reisen

    Miss Rose, unsere bei blueprints wohlbekannte unsterbliche Katze, wohnte einst bei einem Anhänger des Bahai-Glaubens. Ein gottesfürchtiger Mann, dessen Rat in seiner Gemeinde geschätzt wurde. Er hieß Sahid Batun und war Mitglied des örtlichen Geistigen Rates. Vieles, was in seiner Religion als Verhalten gefordert wurde, fand Wohlgefallen bei Miss Rose. Zudem war Sahid ein einfacher Mann, der kaum etwas zu seiner Zufriedenheit brauchte. Miss Rose hatte schon immer größeres Vertrauen zu Menschen gehabt, die nur wenig bedurften.

    Eines Tages hörte ein Urlauber von dem weisen Bahai in der Stadt und stand unangemeldet vor Sahids Tür. Sahid bat ihn in die kleine Wohnung herein und bot dem Fremden einen Platz auf einer schmalen Holzbank an.

  • Geschichte: Miss Rose, ein Student und die Angst vor der falschen Entscheidung

    Ein Junge sitzt vor einer Hütte im Wald, auf dem Weg vor ihm eine Waldelfe

    Miss Rose, ein Student und die Angst vor der falschen Entscheidung

    Miss Rose lebte einst seit kurzem bei einem alten Professor, der nahe der Rente stand. Er gab seit einigen Jahren unentgeltlich ein Seminar für Studenten, die nicht wissen, wohin die Reise in ihrem Leben gehen soll. Er wollte den jungen Menschen bei der Orientierung auf ihrem Weg helfen. Die Zusammenkunft fand immer die ersten vier Samstage im Semester statt, Beginn 14 Uhr, in der Stube des Professors.

    Der private Kurs wurde als Geheimtipp an auserwählte Freunde auf dem Campus weiterempfohlen. Die Plätze waren streng rationiert, mehr als 20 Sterbliche passten einfach nicht in die Stube des Professors.

    Heute war es wieder soweit, die erste Stunde des Seminars stand an. Die jungen Frauen und Männer waren vollzählig im Wohnzimmer eingetroffen und tuschelten aufgeregt miteinander. Keiner von ihnen wusste, welche Inhalte dieser Workshop haben würde und wie der "Meister", wie die Studenten den Professor liebevoll nannten, ihnen bei ihren Fragen helfen könnte. Miss Rose lag neugierig oben auf dem Regal hinter dem Kamin. Sie fragte sich, warum diese Zusammenkunft so beliebt war.

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