Diese Wendung leitet sich aus der Offenbarung Johannes 5, 1 - 5 her. Hier ist von einem Buch die Rede, das mit sieben Siegeln versiegelt ist.

Etwas schwer Verständliches oder uns Unergründliches bezeichnen wir auch als ein "Buch mit sieben Siegeln". Für jemanden ein "Buch mit sieben Siegeln" sein, bezieht sich meistens auf einen Menschen, den man nicht durchschauen kann bzw. der einem unverständlich bleibt.

Faust sagte zum Beispiel zu Wagner: "Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln."

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