(griech. Ostrakismos) Im antiken Griechenland wurde einmal im Jahr in der athenischen Volksversammlung abgestimmt, ob ein Scherbengericht verhängt werden solle. Wurde eine Person benannt, so wurde mittels Tonscherben, auf die der Name der Person eingeritzt wurde, geheim über deren Verbleib in der Stadt abgestimmt. Wen es traf, der musste Athen für zehn Jahre verlassen ohne jedoch Ansehen oder Besitz zu verlieren.

Das heute verwendete geflügelte Wort "Scherbengericht" bezeichnet meist Methoden in der Politik, mit denen man unbequeme Personen ausschaltet bzw. los wird.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant

Das war ein Beitrag aus der

GUTEN-MORGEN-GAZETTE

Lesefreude und spannendes Wissen seit über 20 Jahren

Möchtest du die Gazette jede Woche kostenlos erhalten? 

Wenn du den Newsletter abonnierst, speichern wir deine E-Mail-Adresse und nutzen sie lediglich für den Versand des Newsletters. Die Abmeldung ist jederzeit möglich, z.B. mit einem Link unten in jedem Newsletter. Hier findest du mehr zum Datenschutz auf blueprints.de.

Anregungen durch Sinngeschichten, Fabeln, Artikel ...

Wissen und Wortschatz mit Freude vergrößern

Lesespaß und Humor von Schriftstellern, Philosophen und anderen großen Denkern