Gedächtnis und Lernen

 

Das weibliche Organ hat ein mittleres Gewicht von 1245 g das männliche hingegen von 1375 g. Die Frage ist nur, wer die ungefähr 14.000 Millionen Gehirnzellen besser einsetzt?

Anregung für die kommende Woche

Handwechsel ZaehneputzenDiese Anregung für die kommende Woche mag sich zunächst komisch anhören. Doch putzen Sie in der kommenden Woche die Zähne trotzdem mit der anderen Hand, auch wenn Sie eine elektrische Zahnbürste verwenden. Durch den Handwechsel werden andere Hirnregionen genutzt und dies fördert unsere geistige Leistungsfähikgeit. Vielleicht fallen Ihnen weitere Handlungen ein, die Sie ab und an mit der anderen Hand durchführen können.


Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Gerald Hüther

In einer leicht lesbaren, bildreichen Sprache gelangt der Neurobiologe Gerald Hüther zu Erkenntnissen, die unser gegenwärtiges Weltbild erschüttern.

Lesen Sie eine Buchzusammenfassung zu "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn" von Gerald Hüther.

Die Kurzfassung wurde von Blinkist erarbeitet und blueprints.de zur Verfügung gestellt.

Wer diese Blinks (die Buchzusammenfassung von Blinkist) lesen sollte:

  • Jeder, der sich für die Ursprünge menschlichen Verhaltens interessiert
  • Jeder, der Interesse an Persönlichkeitsentwicklung hat und sich nicht vor Selbstkritik scheut

Worum es in den Blinks geht:

In seiner "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn" beschreibt Gerald Hüther, welche Umstände dazu führen, dass unser Gehirn nicht optimal genutzt wird, und wie wir uns über sie hinwegsetzen können. Darüber hinaus erklärt er die optimalen Rahmenbedingungen für die Entfaltung eines Gehirns und wie wir Fehlentwicklungen im Nachhinein entgegensteuern können.

Wer das Buch geschrieben hat:

Professor Gerald Hüther leitet als Neurobiologe die Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Hüther ist durch zahlreiche Interviews und Auftritte zum Bereich der Hirnforschung und deren Anwendung im Alltag bekannt.


Bis vor kurzem glaubte man, dass Intelligenz angeboren sei und nicht mehr veränderbar für den Rest des Lebens. Allein das Schicksal hätte unsere mentale Leistungsfähigkeit und damit auch unsere berufliche Zukunft in der Hand.

Dass das nicht wirklich stimmen konnte, war vielen schon lange klar, zumal wir ja auch unsere Kinder in die Schule schicken, damit sie im Alltag und nicht nur in den Klausuren intelligentere Leistungen erbringen. Leider fehlte aber für Gehirntraining bisher ein wirklicher Gegenbeweis.


Gehirntraining und TanzenGehen Sie Tanzen, denn das ist gutes Gehirntraining.

Tanzen Sie gerne? Und tun Sie es ziemlich oft und regelmäßig? Dann gratuliere ich Ihnen!

Denn die moderne Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass Tanzen eines der besten Trainingsmittel für das Gehirn ist. Es regt Ihr Gehirn optimal an und hält es bis ins hohe Alter beweglich und geistig fit. Studien haben gezeigt, dass sogar  Altersdemenz und Alzheimer gelindert und hinausgezögert werden können.

Doch auch wenn Sie ein "Tanzmuffel"  sind oder keine Gelegenheit dazu haben, gibt es viele körperliche Aktivitäten, die geeignet sind, Ihr Gehirn zu trainieren und fit zu halten.


ImageAktueller denn je ist dieser Trend: Denken und Bewegen und dabei das Gehirn fit machen. Das liest sich ganz einfach.

Doch gehen, auf den Weg achten, zuhören, die Übung verstehen und dann noch ausführen:
Entscheidend beim Brainwalking ist die geistige Aktivität. Dazu gibt es Aufgaben, u. a. aus dem Mentalen AktivierungsTraining (MAT ®), der Gesellschaft für Gehirntraining (GfG), derzeit Deutschlands größtem Verein zur Steigerung der geistigen Fitness.

Schon die alten Philosophen wussten, dass Gehen die Gedanken klärt und die Problemlösung einen anderen Ansatz bekommt. Mit Bewegung an der frischen Luft wird das Gehirn besser durchblutet und der Sauerstoff gibt einen extra Kick!

Der Unterschied zum normalen Wandern oder Gehen ist beim MAT Brainwalking die gezielte geistige Aktivität. 


Leichter lernen leicht gemachtGedichte lernen leicht gemacht - mit den Tricks der Gedächtniskünstler werden Sie Gedichte und andere Texte deutlich müheloser erinnern. Bitte prägen Sie sich, bevor Sie weiterlesen, den folgenden Reim ein. Stoppen Sie die benötigte Zeit.

Frühling
Eduard Mörike

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
 
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Jede Liste problemlos merkenMöchten Sie sich jede Liste leicht einprägen können und dabei noch Spaß erleben? Gleichzeitig effizient Ihr Gedächtnis trainieren? Dann nutzen Sie die hier vorgestellte Methode.

Unser Gehirn verhält sich wie eine kleine Diva beim Merken von Gegenständen, Listen oder Aufzählungen. Es will etwas geboten bekommen, ansonsten verwirft es den Lernstoff rasch wieder. Kann man das Gehirn aber beeindrucken, nimmt es die gereichten Häppchen rasch und dauerhaft in sich auf.


RoutenmethodeIch hatte mir selbst den Spaß verdorben. Wenn der Zaubertrick durschaut ist, fällt der Zauberer vom Sockel. Dieser Zaubertrick für das Merken einer Auflistung in der richtigen Reihenfolge ist die sogenannte Routenmethode, auch unter dem Namen Locitechnik bekannt.


Prägen Sie sich bitte die folgende Einkaufsliste ein.

1. Milch
2. Orangen
3. Vollkornbrot
4. Quark
5. Zitronen
6. Mineralwasser
7. Butter
8. Eier
9. Spülmittel

Tipp: Nutzen Sie das Zahl-Form-System!

Machen Sie aus den Zahlen von 1 bis 10 "bildliche Kleiderbügel" für die Informationen, die Sie behalten möchten.


ImageWenn Sie sich ausgelaugt fühlen und Ihr Energielevel in einem Dauertief zu sein scheint, sollten Sie sich selbst fragen, ob Sie genug trinken.

Dr. Susan Shirreffs, eine Expertin auf dem Gebiet des Flüssigkeitsmangels am Institut für biomedizinische Wissenschaften an der Universität Aberdeen, meint dazu: "Die meisten Menschen müssen etwa ein bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Selbst ein geringer Flüssigkeitsmangel kann Kopfschmerzen, Lethargie oder nur eine verringerte Aufmerksamkeit verursachen."


ImageDamit Sie körperlich und geistig gesund und fit bleiben, haben wir Ihnen drei goldene Tipps für einen gesunden Körper zusammengestellt.

Tipp 1: Wasser, Wasser, Wasser

"Wasser - es ist nicht so, dass man dich zum Leben braucht: Du selbst bist das Leben.

Du durchdringst uns als Labsal, dessen Köstlichkeit keiner unserer Sinne auszudrücken fähig ist.

Durch dich kehren uns alle Kräfte zurück, die wir schon verloren gaben.

Dank deiner Segnung fließen in uns wieder alle bereits versiegten Quellen der Seele. Du bist der köstlichste Besitz der Erde."

Antoine de Saint-Exupery, eigentlich Comte Marie Roger, franz. Romanautor, Erzähler, 1900 - 1944


Unser Gehirn: Grapefrucht groß ist es. Es besteht aus Fett, Wasser, Eiweiß und Kohlehydrat. Und doch: manche Menschen vollbringen damit wahre Wunderleistungen. Beispielsweise konnte Bhandanta Vicitsara aus Burma 16.000 buddhistische Textabschnitte aus dem Gedächtnis aufsagen und es gäbe viele, viele weitere beachtenswerte Leistungen.

Doch steht dieses ja in krassem Gegensatz zu unseren Alltagserfahrungen. Eine Umfrage ergab: 59 % vergessen neue Namen, 51 % haben Schwierigkeiten mit Telefonnummern und immerhin 48 % irren gelegentlich planlos durch die Wohnung auf der Suche nach ihrem Schlüssel ...


Wie oft haben Sie gelesen oder gehört, dass der wichtigste Rohstoff unserer Zeit die Information ist? Häufig wird vergessen, dass man diese Daten nicht nur aufnehmen muss, sondern es auch um das Behalten und die sinnvolle Integration in das bereits vorhandene Wissen geht.

Informationen aufnehmen, sie zu behalten und zu nutzen bestimmen also unseren beruflichen Erfolg. Wer mehr weiß, weil er schneller liest und mehr behält, wird außerdem positive Auswirkungen auf das eigene Selbstbewusstsein feststellen.

Der durchschnittliche Deutsche liest mit einer Geschwindigkeit von circa 200 Wörtern pro Minute (WPM). Wenn man bedenkt, wie viel Zeit wir mit Lesen verbringen (Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Internetseiten u. a.) und wir 85 % des Gelernten durch Lesen erworben haben, wäre eine Lesegeschwindigkeit von 400 WPM sicher ein Gewinn.


Für unsere Herausforderungen können Bücher ein wertvoller Ratgeber sein. Wer würde das bestreiten? Aber häufig fehlt einfach die Zeit oder die (innere) Ruhe zum Lesen?

Deswegen empfehlen wir die folgende Übung.


ImageEine komische Einkaufsliste!?

Als ich gestern aus dem Haus kam, hingen anstatt der Wolken drei große Kürbiskernbrötchen am Himmel. Ich hatte einen Pistolengurt um, aber anstatt der Pistole steckte eine Banane darin. Der ganze Gurt war mit Bananen gespickt. Ich zog die Banane und versuchte die Brötchen vom Himmel zu schießen. Ich traf aber nur zwei.

Das dritte Brötchen erwischte ich, indem ich mit Mandarinen danach warf. Dieses Brötchen fiel aber nicht einfach vom Himmel, sondern platzte mit einem großen Knall auf. Aus dem Brötchen ergoß sich ein riesiger Schwall Vollmilch über mich.

Kostenfreier Download: PDF Leitfaden: Problemlos jede Liste merken


Effizienter lesen

 

Am Ende der Seite fragte ich mich, was hast du eigentlich gerade gelesen? Am Kapitelende fragte ich mich, was soll ich davon behalten? Was ist wichtig für mich?

Aus der Unzufriedenheit entstand ein Leitfaden, der vielleicht auch Ihnen hilft, das Lesen von Fachtexten und -büchern ein wenig zu verbessern. Aber Achtung: Er ist in der Du-Form verfasst - ich dutze mich. ;-)


Image Haben Sie eigentlich ein Vorbild? Gibt es für Sie einen lebenden oder bereits verstorbenen Menschen, der durch bestimmte Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten für Sie ein Vorbild ist?

Es ist hier kein Personenkult gemeint. Vielmehr geht es darum, positive Beispiele für Menschen zu finden, die in ihrem Tun und Lassen für uns zu einem indirekten Coach werden bzw. werden könnten.


Kennen Sie das? Staukilometer 15, im Radio nichts Gescheites und die Kassetten oder CDs hört man nicht zum ersten Mal. Warum nicht etwas Zeit für seine Bildung investieren oder einer gut geschulten Stimme lauschen, die wertvolle Werke liest. Ein Hörbuch zum Thema "Gehirn" oder "Philosophie" ist ebenfalls eine lohnende Investition.

Wenn wir schon keine Zeit haben, dann sollten wir sie effizienter nutzen.


Die effiziente Lern-, Merk- und Kreativitätstechnik

In diesem Artikel stellen wir Ihnen in aller Kürze die Methode des Mind Mapping® von Tony Buzan vor. Er ist eine der Autoritäten auf dem Gebiet der effizienteren Nutzung des Gehirns und gilt als der Erfinder des Mind Mapping®. Seine Bücher zu diesem Thema sind bereits in 20 Sprachen übersetzt worden.


gehirn neuronen sw 564

Das Gehirn enthält 86 Milliarden Gehirnzellen (Neuronen). Die Erinnerungen werden allerdings nicht direkt in den Neuronen gespeichert, sondern in den Verbindungen dazwischen. Die Möglichkeiten der Verknüpfung sind gigantisch.

Wo sitzt unser das Gedächtnis?


Der Esel ist bekannt als störrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich selbst die kleinsten Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man früher häufig kleine Brücken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen.

Zum Teil scheint es sich mit unserem Gehirn ähnlich zu verhalten. "Es" will manche Dinge scheinbar einfach nicht behalten.

Heute meinen wir mit einer "Eselsbrücke" z. B. einen kleinen Spruch oder Reim, der dem besseren Merken von Daten und Fakten dient. Man geht also einen kleinen Umweg, um ans Ziel (dem Merken) zu gelangen. Beispiel: "Wer nämlich schreibt mit "h" - ist dämlich!"

Nutzen Sie Ihre eigenen Eselsbrücken, um sich wichtige Daten, Fakten oder Aufgaben zu merken.


Image Der Biorhythmus beeinflusst unseren Tagesablauf und unsere geistige Aktivität mehr, als viele annehmen. Die klassische Ernährungsweise mit nur drei Hauptmahlzeiten am Tag verstärkt die Konzentrationsschwächen und die Ermüdungen an den Tiefpunkten des Tages. Aber durch "pünktliche" Aufnahme von Zwischenmahlzeiten und Getränken kann jeder seinen Tagestiefs gezielt entgegenwirken. Wer rechtzeitig das Richtige isst und trinkt, liefert Energie nach und versorgt das Gehirn ausreichend mit Flüssigkeit und ermöglicht so eine längere konstante geistige Leistungsfähigkeit.


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Wer kennt es nicht: Zeitdruck, Stress, hunderte E-Mails, viel zu viele ToDo's auf der Liste, kaum Zeit, um sie alle abzuarbeiten. Heutzutage erleben wir mehr Stress und gleichzeitig mehr geistige Herausforderungen als je zuvor. Nicht nur im Job, sondern auch im privaten Alltag stehen wir ständig vor der Notwendigkeit, sich immer weiter entwickeln zu müssen, an Fortbildungen teilzunehmen, Bücher zu studieren und eine gigantische Flut an Informationen zu verarbeiten.

Umso trauriger ist der Moment, in dem man plötzlich feststellt, dass man längst nicht mehr das alte Gedächtnis, die frühere Konzentration und die gewohnte Denkgeschwindigkeit besitzt. Tatsächlich besagen zahlreiche Studien, dass unsere kognitiven Ressourcen bereits ab dem Alter von 25 Jahren stetig abnehmen und zum Abfall unserer mentalen Leistungsfähigkeiten führen.

Upgrade für Ihr Gehirn kognitive Ressourcen

 


 
 

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  • Miss Rose und das Sicherheitsritual
  • Anregung für die kommende Woche
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  • Rätsel von Friedrich Rückert
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