Philosophische Zitate - Tipps großer Denker

 

Wenn Sätze Kraft geben und Motivation auslösen, hat der Autor etwas richtig gemacht. Solche Zitate haben wir zusammengestellt.

Lassen Sie sich von großen Denkern und Persönlichkeiten berühren, inspirieren, motivieren und Ideen auch für Ihren Lebensweg geben

 

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich selber genügt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v. Chr.

Halte Dir jeden Tag dreißig Minuten für Deine Sorgen frei und mache in dieser Zeit ein Nickerchen.

Abraham Lincoln, der 16. US-amerikanische Präsident, 1809 - 1865

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.

Abraham Lincoln, der 16. US-amerikanische Präsident, 1809 - 1865

Eine Eiche und ein Schilfrohr stritten über ihre Stärke.Als ein heftiger Sturm aufkam, beugte und wiegte sich das Schilfrohr im Wind, um nicht entwurzelt zu werden. Die Eiche aber bleib aufrecht stehen und wurde entwurzelt.
Aesop, um 550 v. Chr., griechischer Sklave und Fabeldichter

Alles sollte so einfach wie möglich sein - aber nicht einfacher.

Albert Einstein, deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1879 - 1955

 

Mit den Jahren runzelt die Haut. Die Seele aber runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung.

(Albert Schweitzer, Arzt, Kulturphilosoph und Musiker, 1875 – 1965)
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

(Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

(Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr, deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flott zu machen, als ein Monat dumpfen Brütens.

(Benjamin Franklin, amerikanischer Philosoph und Staatsmann, 1706 - 1790)
Nichts schmerzt so sehr, wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt.

(Benjamin Franklin, amerikanischer Philosoph und Staatsmann, 1706 - 1790)
Gehe lieber ohne Abendbrot ins Bett, als dass du mit Schulden aufstehst.

(Benjamin Franklin, amerikanischer Philosoph und Staatsmann, 1706 - 1790)

Die "Totenstille" ist dem Menschen unheimlich. Warum? Gehen da etwa Gespenster um? Das wohl kaum. Das, was in Wirklichkeit gefürchtet wird, ist das, was vom eigenen Innern kommen könnte, nämlich all das, was man sich durch den Lärm vom Hals gehalten hat.

Carl Gustav Jung, schweizer Psychoanalytiker und Philosoph, 1875 - 1961

Die Hälfte des Lebens ist Glück,
die andere ist Disziplin -
und die ist entscheidend,
denn ohne Disziplin könnte man
mit seinem Glück nichts anfangen.

Carl Zuckmayer, deutscher Schriftsteller, 1896 - 1977

Bist du geduldig im Augenblick des Zorns, so wirst du dir hundert Tage Kummer ersparen.

Chinesisches Sprichwort

 

 
 

Fürchte dich nicht, langsam zu gehen.
Fürchte dich, stehen zu bleiben.

Christian August Vulpius, deutscher Schriftsteller, 1762 - 1827

Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.

Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann und Schriftsteller, * 106 v. Chr, † 43 v. Chr.

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es dir an nichts fehlen.

Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann und Schriftsteller, * 106 v. Chr, † 43 v. Chr.

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller, 1778 - 1842

Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.

Danny Kaye, amerikanischer Filmschauspieler, 1913 - 1987

 

Das Schönste ist, gerecht zu sein,
das Beste die Gesundheit, das Angenehmste,
wenn man immer erreicht, was man will.

Sophokles, griechischer Dichter, 496 v. Chr. - 406/405 v. Chr.

(NL 12.01.2009)

weisheit koenigin 564

"... mit was unter dem Himmel soll man die Weisheit vergleichen? Sie ist süßer als Honig und erfreulicher als Wein. Sie ist leuchtender als die Sonne und begehrenswerter als kostbare Edelsteine. Sie macht fetter als Öl, satter als süße Leckerbissen und ruhmreicher als Mengen von Gold und Silber. Sie spendet Freuden für das Herz, schenkt den Augen Licht, beflügelt die Füße, ist ein Panzer für die Brust, ein Helm für das Haupt, eine Kette für den Hals, ein Gürtel für die Lenden. Sie verkündet den Ohren und unterweist das Herz. Sie kann die Kenntnisreichen noch etwas lehren, sie tröstet die Klugen, sie schenkt den Suchenden Ansehen..."

Königin von Saba

Einen Menschen lieben, heißt ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
Fjodor Michaijlowitsch Dostojewskij, russischer Schriftsteller, * 1821, 1881

Hafte nie an Resultaten, die du erzielst. Sie bringen dich vom Weg ab und behindern dein Fortkommen.
Lebe dein Leben immer in Erwartung eines neuen Abenteuers, einer immer neuen Passion.

Drukpa Rinpoche, tibetanischer Meditationsmeister

Erstaunlich, dass der Mensch nur hinter seiner Maske ganz er selbst ist.

Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Journalist und Dichter, 1809 - 1849

(NL 25.02.2009)

 

Und wer nach den Sternen strebt, stolpert oft über einen Strohhalm.

Edmund Spenser, englischer Dichter, 1552 - 1599

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Albert Einstein, deutsch-US-amerikanischer Physiker, * 1879, † 1955

 

Jeder ist ein Genie! Doch wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.

Albert Einstein, deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1879 - 1955

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung.

(Albert Einstein, deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1879 - 1955)
Wenn a für Erfolg steht, gilt die Formel a = x + y + z; x ist Arbeit, y ist Spiel, und z heißt Maulhalten.

(Albert Einstein, deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1879 - 1955)
Bei jedem Menschen ist der Körper ein Maß für den Umfang seines materiellen Besitzes wie der Fuß für den Schuh. Wenn du dich von diesem Prinzip leiten läßt, dann wirst du das richtige Maß einhalten. Wenn du es aber überschreitest, dann wirst du eines Tages unweigerlich in den Abgrund stürzen.

Es ist wie beim Schuh: Wenn du einmal den Fuß als natürliches Maß überschritten hast, dann bekommst du zuerst einen vergoldeten, dann einen purpurnen und schließlich einen gestickten Schuh. Denn wenn du erst einmal das Maß überschritten hast, dann gibt es keine Grenze mehr.

(Epiktet, griechischer Philosoph, um 50 - 138 n. Chr.)

Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit.
Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.

Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 271 v. Chr.

 
 

Wir sind einmal geboren; es gibt keine zweite Geburt. Wir werden nach unserem Tod nicht mehr existieren - in alle Ewigkeit nicht. Und doch achtet ihr nicht auf das Einzige, was ihr habt: diese Stunde, die ist. Als ob ihr Macht hättet über den morgigen Tag! Unser Leben wird ruiniert, weil wir es immer aufschieben - zu leben. So sinken wir ins Grab, ohne unser Dasein recht gespürt zu haben.

(Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 271 v. Chr.)

Ein Mensch, entschlusslos und verträumt,
Hat wiederholt sein Glück versäumt.
Doch ist der Trost ihm einzuräumen:
Man kann sein Unglück auch versäumen.

(aus dem Werk: Der letzte Mensch)

Eugen Roth, deutscher Lyriker und Dichter, 1895 – 1976

(NL 18.02.2009)

Erscheint Dir etwas unerhört,
Bist Du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch's nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlass es der Zeit.
Am ersten Tag wirst Du feige Dich schelten,
Am zweiten lässt Du Dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast Du's überwunden;
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Heinrich Theodor Fontane, deutscher Dichter, * 1819, † 1898

Vielen Dank an Robert Bättig aus der Schweiz für die Einsendung

Hoffnung ist ein gutes Frühstück,
aber ein schlechtes Abendbrot.

Francis Bacon, englischer Philosoph, * 1561, † 1626

 

Philosophie weist uns den Weg zum Aufsuchen geistiger Güter, alles andere wird sich einstellen oder kaum vermisst werden. Ein Stückchen Weisheit ist ewige Freude!

Francis Bacon, englischer Philosoph, 1561 - 1626

In jedem steckt ein Bild dessen,
der er werden soll.
Solange das nicht ist,
ist nicht sein Friede voll.

Friedrich Rückert, deutscher Dichter, 1788 - 1866

Wahrlich, es ist nicht das Wissen,
sondern das Lernen,
nicht das Besitzen,
sondern das Erwerben,
nicht das Da-Sein,
sondern das Hinkommen,
was den größten Genuss gewährt.

Johann Carl Friedrich Gauß, deutscher Mathematiker, * 1777, † 1855

Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor, * 1856, † 1950

Neun Vorbedingungen für ein zufriedenes Leben: Gesundheit genug, um Arbeit zur Freude zu machen. Wohlstand genug, um die Bedürfnisse zu erfüllen. Kraft, um mit Widrigkeiten zu ringen und sie zu beseitigen. Gnade genug, um deine Sünden zu offenbaren und sie abzulegen. Genug Geduld um zu schuften, bis etwas Gutes herausgekommen ist. Edelmut genug, um im Nachbarn das Gute zu sehen. Liebe genug, die dich bewegt, anderen nützlich und hilfreich zu werden. Glaube genug, um die Dinge Gottes real werden zu lassen. Hoffnung genug, um alle Ängste um die Zukunft verschwinden zu lassen.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, * 1749, † 1832

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, * 1749, † 1832

Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813 - 1863

Wenn ein Mensch in den Spiegel sieht, glättet er jedes Mal sein Gesicht und sucht ihm den freundlichsten Ausdruck zu geben.

Möchte er sich doch erinnern, dass alle Menschen, denen er auf der Straße begegnet, Spiegel sind!

Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813 - 1863

Solange du dem anderen sein Anderssein noch nicht verziehen hast, bist du noch weit entfernt vom Pfade der Weisheit.

(Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dichter,    1813 - 1863)

Wirklich mutige Leute brauchen sich nicht zu duellieren, und viele Feiglinge schlagen sich unentwegt, um sich einzureden, sie wären mutig.

(Ernest Miller Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller, 1899 - 1961)
Manchmal, wenn mich die Wellen ziellos über den Waldener See treiben, höre ich auf zu leben und fange an zu sein.

Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, 1817 - 1862

Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, 1817 - 1862

Für die lernende Seele hat das Leben auch in seinen dunkelsten Stunden einen unendlichen Wert.

Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 - 1804

"Was will ich?" fragt der Verstand.
"Worauf kommt es an?" fragt die Urteilskraft.
"Was kommt heraus?" fragt die Vernunft.

Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 - 1804

Handle so, dass der Beweggrund deines Willens jederzeit als Grundsatz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.

(Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 - 1804)

Gehe aufrecht wie die Bäume,
liebe dein Leben so stark wie die Berge,
sei sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen,
und der große Geist wird immer mit dir sein.

Indianische Weisheit

Was immer Du schreibst - schreibe kurz, und sie werden es lesen,

schreibe klar, und sie werden es verstehen,

schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer, US-amerikanischer Journalist und Verleger, 1847 - 1911

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

Khalil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter, * 1883, † 1931

Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt,
mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht,
und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt,
will ich nichts zu tun haben.

Khalil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter, * 1883, † 1931

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Theologe, 1813 - 1855

Eine begeisterte ethische Individualität gebraucht den Verstand, zu entdecken, was das Klügste ist, um es dann bleiben zu lassen, denn was wir im Allgemeinen das Klügste nennen, ist selten das Edle.

Soren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Theologe, 1813 - 1855

Damit es Frieden in der Welt gibt,
müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt,
müssen sich die Nachbarn verstehen.

Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
muss im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht,
muss man ihn im eigenen Herzen finden.

(Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.)

(NL 08.10.2007) 

Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt.
Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden.
Darum gehören Starre und Stärke dem Tode, Weichheit und Zartheit dem Leben.

Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich selber genügt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

(Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.)

Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest.

(Mark Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)
Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht - aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.

(Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, 1835 - 1910)

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, 1835 - 1910

 

 
 

Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal.

Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, 1835 - 1910

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.

Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, * 1835, † 1910

Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt,
ist es Zeit, einzuhalten und sich zu besinnen.

Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, * 1835, † 1910

Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Was ist's gegen Gottes Wort, ja , was ist's auch nur gegen leibliche Gaben wie Schönheit, Gesundheit und gegen Gaben des Gemüts, wie Verstand, Kunst, Weisheit? Dennoch trachtet man so emsig danach und scheut keine Arbeit noch Mühe und Gefahr. Darum gibt Gott in der Regel Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.

(Martin Luther, deutscher Reformator, 1483 - 1546)

Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.

Herman Melville, amerikanischer Schriftsteller, * 1819, † 1891

Es ist leicht, in der Welt zu leben, nach der Meinung der Welt; es ist leicht, nach der eigenen zu leben in der Einsamkeit; aber der große Mensch ist der, der mit perfekter Süße mitten in der Menge die Unabhängigkeit der Einsamkeit bewahrt.

Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph, 1803 - 1882

Man erkennt einen Philosophen daran, dass er drei glänzenden und lauten Dingen aus dem Wege geht: dem Ruhme, den Fürsten und den Frauen - womit nicht gesagt ist, dass sie nicht zu ihm kämen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, * 1844, † 1900

Wo Rassen gemischt sind, ist der Quell großer Kulturen.

(Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844 - 1900)

Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße sie Wulst.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, * 1844, † 1900

Denn je größer ein Mensch, umso versöhnlicher ist er im Zorne, und ein edles Gemüt fühlt sich zur Güte geneigt.

Ovid, römischer Epiker, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.

Man braucht sehr lange, um jung zu werden.

(Pablo Picasso, spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer, 1881 - 1971)

Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben.

Plutarch, griechischer Philosoph, Historiker und Konsul von Griechenland, um 45 - 125 n. Chr.

 

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht.
Ich tat meine Pflicht und siehe, das Leben ward Freude. 

Rabindranath Tagore, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler und Komponist, 1861 - 1941                       

Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.

Joachim Ringelnatz, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler, * 1883, † 1934

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.

Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, 1883 - 1934

(NL 11.03.2009)

Wer schreibt, bleibt - wer spricht, nicht!

Robert Gernhardt, deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler, 1937 - 2006

Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht, wenn alle ihrem Leben einen Inhalt geben!

Auguste Rodin, französischer Bildhauer, * 1840, † 1917

Du kannst nicht ein Haus lieben, das ohne Gesicht ist und in dem deine Schritte keinen Sinn haben.

Antoine de Saint-Exupéry, französischer Humanist und Schriftsteller, * 1900, † 1944

Dreifach ist des Raumes Maß:
Rastlos fort ohn Unterlass
Strebt die Länge; fort ins Weite
Endlos gießet sich die Breite;
Grundlos senkt die Tiefe sich.
 
Dir ein Bild sind sie gegeben:
Rastlos vorwärts musst du streben,
Nie ermüdet stillestehn,
Willst du die Vollendung sehn;
Musst ins Breite dich entfalten,
Soll sich dir die Welt gestalten;
In die Tiefe musst du steigen,
Soll sich dir das Wesen zeigen.
 
Nur Beharrung führt zum Ziel,
Nur die Fülle führt zur Klarheit,
Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

(Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 - 1805)

(NL 27.05.2008)

Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann,
und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 - 1805

 

Einfachheit ist das Resultat der Reife.

Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 - 1805

 

 
 

Der wahre, tiefe Frieden des Herzens und die vollkommene Gemütsruhe sind allein in der Einsamkeit zu finden.

(Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860)
Zu den echten persönlichen Vorzügen - dem großen Geiste oder dem großen Herzen – verhalten sich alle Vorzüge des Ranges, der Geburt, selbst der königlichen, des Reichtums und dergleichen wie Theaterkönige zu den echten.

(Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860)

Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen lernen, weil sie eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe ist.

Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860

Höflichkeit ist wie ein Luftkissen,
es mag wohl nichts darin sein,
aber er mildert sie Stöße des Lebens.

Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860

Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.

(Gottfried Keller, schweizer Dichter, 1819 - 1890)

 

Ich träumte, das Leben sei ein Paradies.
Ich erwachte und siehe,
das Leben war voll Arbeit.
Ich tat diese Arbeit und siehe,
das Leben war ein Paradies.

Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, etwa 4 v. Chr. bis 65 n. Chr.

Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis, sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst du das Glück wertschätzen, wenn du nicht weißt, was Kummer ist?

Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten nicht stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen.

(Sergio Bambaren, peruanischer Schriftsteller, geb. 1960)

(NL 05.03.2008) 

Fasst frischen Mut. So lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht.

(William Shakespeare, englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter, 1564 - 1616)
He thinks too much; such men are dangerous.

(William Shakespeare, englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter, 1564 - 1616)

Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen?
Wirds werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm im Kamin, die eben zu Asche gesunken.

Theodor Fontane, deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker, 1819 - 1898

Was du immer je kannst werden, Arbeit scheue nicht und Wachen, aber hüte deine Seele vor dem Karriere machen.

(Theodor Storm, deutscher Dichter und Novellist, 1817 - 1888)
Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben.

(Thomas Jefferson, 3. US-amerikanischer Präsident, 1743 - 1826)

Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens eindrücklicher und überzeugender zu beantworten, als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften.

Thornton Wilder, US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker, 1897 - 1975

Die nützlichen Erfahrungen, die man macht, sind die schlechten.

Thornton Wilder, US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker, 1897 - 1975

Iß, was gar ist, trink, was klar ist, red, was wahr ist.

(Martin Luther, deutscher Reformator, 1483 - 1546)
Tüchtigkeit, nicht Geburt unterscheidet die Menschen.

(Voltaire, französischer Philosoph und Schriftsteller, eigentlich François-Marie Arouet, 1694 - 1778)

Ein bellender Hund nützt oft mehr
als ein schlafender Löwe.

Washington Irving, amerikanischer Schriftsteller, * 1783, † 1859

Das Auge nimmt das Licht aus der Luft, der Geist nimmt es aus dem Wissen.

Zenon, griechischer Philosoph, um 490 - 430 v. Chr.

 
 

Diese Seite teilen:

Auch interessant

 

Das war ein Beitrag aus der

GUTEN-MORGEN-GAZETTE

Lesefreude und spannendes Wissen seit über 15 Jahren

Aktuelle Inhalte der Gazette vom 31.12.2016

  • Silvester - blueprints-Themenseite
  • Freiwilliger Jahresbeitrag
  • Geschichte: Der Wandel
  • Artikel: Der Verlauf des Burnout
  • Geschichte: Der Löwe und das Mäuschen
  • Zitat des Jahres 2016
  • Wort des Jahres 2016
  • Das Münzen Rätsel
  • Rätsel von Friedrich Schiller
  • Gedicht: In der Neujahrsnacht
  • Beliebteste humorige Anekdote 2016

 

Möchten Sie die Gazette jeden Samstag früh kostenlos erhalten? 



(jederzeit mit einem Klick kündbar)

jeden Samstag / kostenfrei / unabhängig

Anregungen durch Sinngeschichten, Fabeln, Artikel ...

Wissen und Wortschatz mit Freude vergrößern

Lesespaß und Humor von Schriftstellern, Philosophen und anderen großen Denkern