• Laotse über Menschenkenntnis

    Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen. 

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

     

  • Laotse über Lernen aus der Natur

    Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum gehören Starre und Stärke dem Tode, Weichheit und Zartheit dem Leben.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über Führung

    Das sind die besten Führer, von denen - wenn sie ihre Aufgabe vollendet haben - alle Menschen sagen: "Wir haben es selbst getan."

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über die subtilen Kräfte

    Erzeuge, aber nimm nicht in Besitz.
    Handle ohne Erwartung.
    Fördere, ohne zu beherrschen.
    Dies nennt man die subtilen Kräfte.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über die Stille

    Die größte Offenbarung ist die Stille.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über die drei Schätze

    Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege: Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. 

    Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige ist fähig zu herrschen.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

     

  • Laotse über Menschen führen

    Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über Weisheit

    Wer andere kennt, ist klug.
    Wer sich selber kennt, ist weise.
    Wer andere besiegt, hat Kraft.
    Wer sich selber besiegt, ist stark.
    Wer sich durchsetzt, hat Willen.
    Wer sich selber genügt, ist reich.
    Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
    Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über Beginnen und Beenden

    Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über den Frieden

    Damit es Frieden in der Welt gibt,
    müssen die Völker in Frieden leben.

    Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
    dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

    Damit es Frieden in den Städten gibt,
    müssen sich die Nachbarn verstehen.

    Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
    muss im eigenen Haus Frieden herrschen.

    Damit im Haus Frieden herrscht,
    muss man ihn im eigenen Herzen finden.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über das, was Weise meiden

    was weise.meiden

    Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.

    Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über Zorn und Stille

    Lass den Zorn, die stürmische Erregung.
    Alles Ungestüm hat keine Dauer:
    Keine Stunde währt ein Hagelschauer,
    keinen Tag des Wirbelwinds Bewegung.
    Rasch verglüht des Blitzes Feuerklinge -
    Und dies sind des Himmels große Mächte.
    Stille ziemt dem kleinen Geschlechte.
    Und selber ordnen sich die Dinge.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über Ruhe

    In fließendem Wasser kann man sein eigenes Bild nicht sehen, wohl aber in ruhendem Wasser. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

    Ruhe See

  • Laotse über das Sichtbare und das Wesentliche

    Der Reifen eines Rades wird von den Speichen gehalten.
    Doch das Leere darin ist das Sinnvolle beim Gebrauch.
     
    Aus nassem Ton werden Gefäße geformt.
    Jedoch die Leere darin ermöglicht erst das Füllen der Krüge.
     
    Aus Mauern, durchbrochen von Türen und Fenstern, baut man ein Haus.
    Aber der Leerraum, das Nichts macht es erst bewohnbar.

    So ist das Sichtbare zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

    Was sagt Ihnen das Zitat und was ist aus Ihrer Sicht unsichtbar und wesentlich?

     

  • Laotse über Reichtum

    Wenn du erkennst, dass es dir an nichts fehlt, gehört dir die ganze Welt.

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

  • Laotse über schöne Bücher

    „Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen.“

    Laotse, legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll

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