Psycho-Logisches – interessante Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft
Willkommen im Bereich Studien und Randerkenntnisse auf blueprints. Wir möchten dich hier in knapper Form über Forschungsergebnisse informieren, die nicht dezidiert in unsere Artikel eingeflossen sind, aber einen interessanten Aspekt enthalten, zum Nachdenken anregen oder einfach nur eine witzige Komponente besitzen.
Vorsicht Falle: Die Verfügbarkeitsheuristik
Die Verfügbarkeitsheuristik besagt, dass wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ereignissen überschätzen, von denen wir oft hören oder die sich uns besonders eingeprägt haben.
Ein Beispiel: Herzinfarkte verursachen mehr Todesfälle als Unfälle, dennoch gaben 80 % der im Rahmen einer Studie Befragten Unfälle als die wahrscheinlichere Todesursache an. Das liegt zum einen daran, dass die Medien häufiger von tödlichen Unfällen als von Herzinfarkten berichten, zum anderen hinterlassen sie auf uns auch einen stärkeren Eindruck: Wir behalten die Todesopfer von grauenvollen Unfällen eher in Erinnerung und schätzen so die Eintrittswahrscheinlichkeit solcher Unfälle unangemessen hoch ein.
Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken Zusammenfassung Hier liest du eine Buchzusammenfassung zu "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman. Die Kurzfassung wurde von Blinkist erarbeitet und für blueprints zur Verfügung gestellt. Eines der wichtigsten Bücher der letzten 50 Jahre ► prägnant zusammengefasst ► erkenne in den folgenden 12 Punkten deine Fehlurteile ► erfahre erprobte Vorgehensweisen für bessere Entscheidungen. Hier weiterlesen: Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken ZusammenfassungBeitrag: Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken Zusammenfassung
Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken – Zusammenfassung
Wer dieses Buch lesen sollte:
Dr. Daniel Kahneman gewann 2002 den Wirtschaftsnobelpreis. Er ist Senior Scholar an der Woodrow Wilson School für öffentliche und internationale Angelegenheiten, emeritierter Professor für Psychologie und öffentliche Angelegenheiten der Woodrow Wilson School sowie emeritierter Eugene-Higgins-Professor für Psychologie an der Universität Princeton.
Katzenvideos machen glücklich
Wenn die Menschen den Katzen zusehen,
ihre Herzen voll strahlendem Glück aufgehen.
Vorsicht Laiendichter! Doch so oder ähnlich lässt sich das Ergebnis einer Studie der Indiana University Bloomington an 7000 Teilnehmern zusammenfassen. Die Probanden schauten sich lustige Katzenvideos auf Youtube an und wurden vorher und nachher zu ihrer Stimmung befragt. Nur 36 % der Teilnehmer bezeichneten sich zuvor als Katzen-Gernehaber.
Waren die Zuschauer vor den Videos noch "trübselig, gestresst oder verängstigt", so führte das Katzengucken bei vielen zu angenehmeren Geisteszuständen. Die Versuchsteilnehmer fühlten sich verbreitet "glücklicher, entspannter, weniger ängstlich oder gestresst und sogar gestärkter". Dieser Effekt hielt für "längere Zeit" an.
Wir dachten: "Versuch" macht klug und haben einige der beliebtesten Katzenvideos auf Youtube zusammengestellt. Unser Versprechen: Das Anschauen lohnt sich!
Starten mit Cat Compilation – dem All Star Cats
Dieser Clip verzeichnet schon 10 Millionen Zuschauer. Zu Recht! Länge: Knapp vier Minuten.
Grumpy Cat
Noch nicht genug? Grumpy Cat – der Clip dauert 1 Minute – ist eigentlich wenig actionreich, kann sich aber bereits an über 100.000 Daumen-Hoch erfreuen.
Und: Hat sich deine Stimmung nach dem Anschauen verbessert?

Vorteil Linksschläfer
Wir lagen alle falsch! Das Glück dieser Erde liegt weder auf dem Rücken von Vierbeinern, noch hat es etwas mit unserem Verhalten zu tun. Unsere Stimmung wird stattdessen vornehmlich durch die Bettseite, auf der wir schlafen, bestimmt. "Lefties", so fand eine Studie des Bettherstellers Sealy heraus, sind positiver (+ 9,5 %), lieben eher ihren Job (+ 8 %), haben viele gute Freunde (+ 8 %) und erfreuen sich morgens tendenziell besserer Stimmung (immerhin noch + 4 %). Gemeint ist übrigens die Seite, über die wir unsere Schlafstätte beim Aufrichten verlassen.
Also schwingen wir uns ab morgen früh alle links aus dem Bett. Pech allerdings, wenn sich links vom Bett eine Wand befindet oder wenn unser(e) Partner(in) ebenfalls von diesen bahnbrechenden Erkenntnissen liest. Obwohl – dann kann immer noch einer von beiden über den anderen hinweg aus dem Nachtlager hinauskraxeln. Das könnte dann allerdings zu neuen Probleme führen ...
Rauchen aufgeben – glücklich werden
Eine befreundete Ärztin berichtete von einer Fortbildung über den aktuellen Stand bezüglich gesundheitserhaltender und lebensverlängernder Verhaltensweisen des modernen Menschen. Viele Themen sind umstritten. Sport - o.k., aber dass dieser wirklich das Leben verlängert, ist fraglich. Gesünder und glücklicher, ja, aber ob man älter wird? Ähnliche Unsicherheiten bestünden bei der Ernährung und vielen anderen Bereichen, nicht aber in Bezug auf das Rauchen …
Hier ist die Forschungslage in hohem Maße eindeutig: Rauchen ist direkt und indirekt für eine Vielzahl von Gesundheitsschäden verantwortlich und verkürzt nachweislich das Leben. Das ist nicht wirklich neu, erstaunlich fand ich allerdings, dass die Erkenntnislage über die restlichen (Un-)Gesundheitsfaktoren verhältnismäßig unsicher ist. Rauchen sticht bei der Ungesundheit signifikant hervor.
Die gute Nachricht: Eine Metastudie kommt (das Abstract findet sich hier) nun zu dem Ergebnis, dass die Beendigung des Rauchens mit einem Rückgang von Depressionen, Ängsten und des Stressempfindens einhergeht. Damit nicht genug. Im Gegenzug verbessern sich die generelle Stimmung und die allgemeine "Qualität des Lebens". Die stimmungshebende Wirkung der Rauchabstinenz sei in ihrem Ausmaß mit dem Einnehmen von Antidepressiva zu vergleichen.
Wenn das kein Ansporn ist ...
Ältere Eltern erfahren einen höheren Glücksschub
Eine deutsch-kanadische Studie untersuchte die Veränderung des Glücksniveaus von Eltern, wenn diese Kinder bekommen. Dabei stellte sich heraus, dass der Glücklichkeitslevel von älteren Eltern nach dem Kinderkriegen stärker ansteigt als der von sehr jungen Eltern.
Eltern über 34 Jahre sind laut Studie auch absolut gesehen signifikant zufriedener als jüngere. Die Forscher erklären sich dies damit, dass Ältere in Bezug auf viele Umstände und Einstellungen bereiter für die Elternschaft sind. Professor Mikko Myrskylä vom Max-Planck-Institut für Demografie in Rostock meint sogar, dass die Ergebnisse der Studie nahelegen, "... als sei es keine besonders gute Entscheidung, früh Kinder in die Welt zu setzen."
Interessante Hinweise lieferte die Befragung zudem zur "optimalen" Anzahl von Kindern: Das erste Kind erhöhte das Glücksniveau sehr deutlich, das zweite schon etwas weniger und das dritte Kind gar nicht mehr.
Fazit: Aus Sicht der Glücksforschung sind der Trend zum späten Kinderkriegen und dieses dann auf zwei Sprösslinge zu beschränken gut nachzuvollziehen.
Die Jugend und die Alten sind am glücklichsten
Befindest du dich gerade in den mittleren Lebensjahren? Dann haben wir eine frohe Botschaft für dich: Deine Zufriedenheit wird wahrscheinlich (wieder) zunehmen. Die Wissenschaftler David G. Blanchflower vom Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, und Andrew J. Oswald von der University of Warwick in Coventry, Großbritannien, analysierten in einer Metastudie Erhebungen aus der General Social Survey und dem Eurobarometer Survey. Dabei kam heraus, dass es beim Glücksempfinden eine messbare U-Kurve im Verlaufe des Lebens zu beobachten gibt.
Diesen Effekt meinen die Forscher aus über 2 Millionen Datensätzen extrahiert zu haben. Er sei auf der ganzen Welt beobachtbar, von Asien bis Afrika sowie von Amerika bis Europa, und unabhängig von Familienstand, Ausbildungsniveau oder beruflicher Situation. Allerdings tritt der Eintritt in den Wiederanstieg des Glücksempfindens je nach Land zu verschiedenen Altersperioden ein. So erreichen die Deutschen ihr Stimmungstief bereits mit 43 Jahren, die Franzosen erst mit deren 50.
Über die Ursachen mögen die Wissenschaftler nur spekulieren. So mag es sein, dass der Mensch in der Jugend voller Träume und entsprechend glücksbeseelt, weil hoffnungsvoll, ins Leben schreitet. Dann belasten die mittleren Jahre mit der Verantwortung für Kinder, Stress bei der Arbeit und zerplatzten Illusionen – prädestiniert für eine Delle im Glücksempfinden. Im reiferen Alter hingegen hat man sich zurechtgeruckelt, seinen Platz gefunden, sieht das Leben realistisch und kann sich entsprechend gemäß seinen Stärken und Schwächen sowie Vorlieben und Abneigungen "glücksförderlich" einrichten.
Händewaschen macht glücklich
Ein Kölner Wissenschaftler mit Namen Prof. Dr. rer. nat. Kai Kaspar unterteilte 98 Testteilnehmer in drei Gruppen. In der ersten Testphase sollten die Teilnehmer aus zwei der drei Gruppen eine unlösbare Aufgabe bewältigen. Gruppe 1 wusch sich die Hände nach dem Scheitern an der Aufgabe, Gruppe 2 nicht. Beide Gruppen zeigten sich hoffnungsfroh, in einem zweiten Testdurchlauf bei der Bewältigung der Aufgabe beim nächsten Mal besser abzuschneiden. Der Optimismus in Gruppe 1, den Händewaschern, war deutlich ausgeprägter.
Gruppe 3 nahm am ersten Versuch der Bewältigung der Aufgabe nicht teil.
Im zweiten Testdurchlauf zeigte sich nun, dass die Händewascher aus Gruppe 1 ähnlich abschnitten wie die Neuteilnehmer aus Gruppe 3, aber schlechter als die Schmutzfinken aus Gruppe 2.
Kaspar schlussfolgert: Körperliche Reinigung reduziert negative Gefühle nach einem Versagen, senkt aber auch die Motivation für den nächsten Versuch.
Frauen werden in der Ehe dick, Männer nach der Scheidung
Die Zeitschrift Die Welt berichtet von einer Studie an 10.000 Amerikanern, bei der sich herausstellte, dass Frauen vermehrt nach einer Heirat in die Breite gehen und Männer nach der Scheidung. Bei 15 Prozent der Probanden ging die Waage sogar 10 Kilo und mehr nach oben.
Uneins zeigten sich die Wissenschaftler bei der Begründung des frischen Hüftspeckes. Hochzeit und Scheidung seien beides stressige Zeiten, Männer würden nach der Scheidung ungesünder essen, Frauen versackten in der Ehe öfter mit der Chipstüte auf dem Sofa … Man darf sich eine Begründung aussuchen.
Sind wir nicht alle ein bisschen sadistisch?
Der Persönlichkeitspsychologe Delroy Paulhus von der University of British Columbia wollte in einer Studie belegen, dass ein niederschwelliger Sadismus Bestandteil der Alltagswelt vieler Menschen ist. Probanden wurden bei einem Test (deklariert unter dem Titel "Persönlichkeit und Toleranz bei belastenden Arbeiten") vor die Wahl gestellt, entweder
- ihre Hände in Eiswasser zu halten,
- eine schmutzige Toilette zu reinigen oder
- drei wehrlose Insekten in einer Kaffeemühle zu zermalmen.
Die Hälfte der Teilnehmer entschied sich für die Insektenvernichtung. Anlass genug für die Forscher, die seit langem gehäuft bei Führungskräften vermutete „dunkle Triade“ der Persönlichkeitsmerkmale aus manipulativem Verhalten, psychopathischem Vorgehen und narzisstischer Selbstüberschätzung um einen vierten Punkt – Alltagssadismus – zu erweitern.
Näheres zur Studie in der Onlineausgabe der Süddeutschen.
Drum prüfe, was du postest
Personalentscheider kontrollieren seit längerem die Auftritte ihrer Bewerber in den sozialen Netzwerken. Postings mit Bezug auf Drogenkonsum führen dabei oftmals zu einer Ausmusterung der Kandidaten. Eine Studie hat nun untersucht, was die Postings wirklich über einen Menschen aussagen. Dabei stachen zwei Ergebnisse heraus: Es gäbe keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Gewissenhaftigkeit einer Person und den Postings über Alkohol- und Drogenkonsum in Facebook und Co. Diese seien eher ein Merkmal von Extrovertiertheit, welches ein Unternehmen ja durchaus positiv für sich nutzen könnte.
Abstand nehmen solle man aber von Bewerbern, die in Postings über andere herziehen. Sozialverträgliche und gewissenhafte Menschen würden dies tendenziell nicht tun. Ach …
In einer anderen Studie hat sich gezeigt , dass Social-Media-User tendenziell unhöflicher im Umgang mit anderen Menschen werden. Die Anonymität in den Netzwerken führe zur Enthemmung und damit zu rücksichtslosem Verhalten.
Anreize im Unternehmen sollten zu individuellen Motivationen passen
Der Weser-Kurier berichtet von einer Motivationsstudie, welche die Bedeutung der individuellen Antriebe für die Wirksamkeit von Motivationen untersucht. Im Ergebnis zeigte sich, dass der zur persönlichen Motivation passende Anreiz (Teamleitung bei nach Macht strebenden Menschen, Freiheitszugeständnisse bei leistungsmotivierten Menschen) die Ressource Willenskraft (welche zur Bewältigung der jeweiligen Aufgabe nötig ist) schont. Anders ausgedrückt: Nicht jeder Anreiz wirkt bei jedem gleich leistungsfördernd, Unternehmen sollten unterschiedliche Belohnungen zur Verfügung stellen.
Süßigkeiten schlimmer als Koks
Psychologieprofessor Joseph Schroeder und seine Studenten vom Connecticut College haben an Ratten den Suchtfaktor von Oreo-Keksen getestet. Dabei kam zum einen heraus, dass die Nager genau wie Menschen zuerst die Cremefüllung naschten und sich erst dann dem Biskuit widmeten (weniger wichtig), und zum anderen, dass das Protein C‑Fos – ein Marker für Nervenaktivität im Belohnungszentrum des Gehirns – durch die Oreos stärker erhöht wurde als nach der Einnahme von Kokain. Ein Beleg für die These, dass Nahrungsmittel mit hohen Anteilen von Fett und Zucker süchtig machen. Nähere Details können im Tagesanzeiger nachgelesen werden.
Ergänzungen und Fragen von dir
Hast du eine Frage zum Beitrag oder etwas zu ergänzen bzw. zu korrigieren?
Hat dir der Beitrag bei deiner Frage zum Thema geholfen? Bitte gib uns Feedback. Jeder kleine Hinweis hilft uns und allen Lesern weiter. Vielen Dank!
Lebenslange Liebe – gibt's doch nicht ..., oder?
Über die Liebe wurde viel geschrieben und noch mehr geforscht. Doch das attraktivste Gefühl der Welt entzieht sich dem sezierenden Blick der Forscher und bleibt in seiner Gesamtheit ein Geheimnis. Gut so, will man ausrufen, denn das Geheimnisvolle der Liebe begründet einen Teil ihres Reizes.
Dennoch erfassen Psychologen hin und wieder interessante statistische Zusammenhänge, die nicht als absolute Wahrheit angesehen werden wollen, sondern eher Anstoß zum Nachdenken geben. Nach dem Motto: "Vielleicht hilft das eine oder andere Vorgehen ja auch bei uns ..." Lies hier mehr zum Thema und über vier Tipps für den Erhalt der Liebe.
Selfies und psychische Gesundheit: Ein Blick auf das Selbstposten
Eigentlich ist das Selfie bereits alt, denn im Jahr 1839 nahm Robert Cornelius das erste fotografische Selbstporträt der Welt auf.
Aber in der heutigen digitalen Welt sind Selfies ein fester Bestandteil unserer Kultur geworden. Doch, was sagen diese Bilder, die einige so gerne von sich selbst machen und teilen, wirklich über den Nutzer aus? Welche Auswirkungen haben sie auf die psychische Gesundheit? Tauche mit ein in die Welt der Selfies und entdecke, was dahinter steckt.
Depressive Verstimmung – was tun? Symptome | Gegenmittel zum Überwinden
Das Wort Depression stammt vom lateinischen "deprimere" = "niederdrücken". Hierbei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die professioneller Hilfe bedarf.
Doch nicht immer leiden wir bei düsteren Gefühlen gleich an einer behandlungswürdigen Krankheit. Sogenannte depressive Verstimmungen wie Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Antriebslosigkeit oder übertriebene Müdigkeit kennt jeder in seinem Leben.
Wir zeigen in diesem Artikel Alltagstätigkeiten und Gewohnheiten, die sich als wirkungsvoll bei der Bekämpfung von solchen Seelentiefs erwiesen haben.
Ängste überwinden: Techniken und Tipps für ein angstfrei(er)es Leben
Manche Menschen erleben Angst als ständigen Begleiter, andere stoßen hin und wieder auf konkrete Angstauslöser. Doch Angst muss nicht dein Feind sein. In diesem Artikel erfährst du, wie du Angst erkennen, effektiv bewältigen und sogar als Antrieb nutzen kannst. Wir decken ein breites Spektrum an Strategien ab – von Selbsthilfetechniken und professioneller Therapie bis hin zu medikamentösen Optionen und den neuesten Forschungserkenntnissen. Zusätzlich beleuchten wir kontroverse Meinungen und bieten praktische Tipps, die dir helfen, mit Angst in einer gesunden und konstruktiven Weise umzugehen.
Selbstausdruck durch Ästhetik: Die Psychologie hinter dauerhaften Körperbildern
Wer sich ein dauerhaftes Körperbild stechen lässt, trifft selten eine oberflächliche Entscheidung. Hinter jedem Motiv steckt eine Geschichte, ein Gefühl oder ein Wunsch nach Sichtbarkeit. Die Psychologie hinter Körperbildern beschäftigt sich genau mit dieser Schnittstelle zwischen innerem Erleben und äußerer Darstellung. Warum wählen Menschen bestimmte Motive? Was sagt ein Körperbild über die eigene Identität aus? Und welche psychologischen Prozesse begleiten den Entschluss, etwas Dauerhaftes auf der Haut zu tragen?
Forschungen zur Psychologie von Körperbildern zeigen, dass Tätowierungen weit mehr als Dekoration sind. Sie dienen als Ausdrucksmittel für persönliche Werte, emotionale Erlebnisse und soziale Zugehörigkeit. Gleichzeitig verändern sie das Verhältnis eines Menschen zu seinem eigenen Körper grundlegend. Dieser Artikel beleuchtet Schritt für Schritt, wie psychologische Faktoren den Weg vom ersten Gedanken bis zur fertigen Tätowierung begleiten und was dabei im Inneren passiert.
Weiterlesen: Psychologie hinter Tattoos: Was Körperbilder über Identität verraten
Wenn die Menschen den Katzen zusehen, 