Bonmot - Bedeutung und Herkunft der geistigen Finesse
Seine Herkunft hat das Wort "Bonmot" im Französischen und bedeutet so viel wie "eine geistreiche Wendung" oder "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit. Beispiel: Das "Bonmot" - Geld stinkt nicht - verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben …
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Mit seinen Pfunden wuchern – Bedeutung und Herkunft
Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft dem biblischen Gleichnis von Talenten als "anvertrauten Pfunden" (Matthäus 25, 14 ff.). In der Geschichte sollen mehrere Verwalter aus je einem Talent (Währungseinheit) noch mehr Talente machen. Deswegen bedeutet in allen europäischen Sprachen "Talent" so viel wie "Begabung". Martin Luther hat das "Talent" zuerst mit "Zentner", dann mit "Pfunden" übersetzt. Das Wort "wuchern" in dieser Redewendung geht auf das altgermanische Wort Wucher zurück. Im Althochdeutschen für …
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Montagswagen - Bedeutung, Herkunft - Vorsicht beim Kauf!
Die oft schlechte handwerkliche Arbeit an Montagen prägte das Sprichwort "Montag(sarbeit) wird nicht wochenalt". Die Redensart verdankt ihre Herkunft "Montagswagen" der deutschen Industrie und bezieht sich auf Produkte, die am Montag hergestellt wurden - einem Tag, an dem die Arbeiter möglicherweise noch nicht voll motiviert oder noch von der Wochenendruhe beeinflusst sind. Es entstand die Annahme, dass die am Montag hergestellten Produkte, insbesondere Autos, aufgrund von mangelnder Sorgfalt oder Aufmerksamkeit …
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Adonis – Liebling einer Göttin – Bedeutung, Herkunft und Geschichte
Adonis und Aphrodite / Venus Als "Adonis" bezeichnen wir heute einen schönen jungen Mann. In den Gedichten des griechischen Dichters Theokrit (um 305 - 250 v. Chr.) wird er als Liebling der Göttin Aphrodite bzw. Venus geschildert.
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Du Pfingstochse! Herkunft, Bedeutung, Beispiele, Synonyme und mehr
Der Begriff verdankt seine Herkunft einem alten Brauch. In manchen Regionen trieb man zu Pfingsten das Vieh erstmals auf die grünen Sommerweiden. Dabei wurde oft das kräftigste Tier besonders geschmückt – mit Bändern, Blumen oder ähnlichem Schmuck. Dieses herausgeputzte Tier führte dann die Herde an. So entstand über die Zeit die Vorstellung vom festlich geschmückten Ochsen; daraus bildete sich später die Redensart geschmückt wie ein Pfingstochse. Heutige übertragene Bedeutung: Jemand, der übertrieben und zugleich …
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Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung – Was sollen die damit?
Das Sprichwort "Perlen vor die Säue werfen" verwenden wir heute, wenn wir wertvolle Dinge an jemanden verschwenden, der diese nicht zu schätzen weiß. Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft der Bibel. Im Evangelium nach Matthäus 7,6 heißt es: "Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“ Bedeutung des Ausdrucks In der byzantinischen Kirche wurden "Perlen" interpretiert als das …
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