Der Löwenanteil – ein immer noch gültiges Sprichwort aus einer uralten Fabel
Zurückzuführen ist dieser Ausdruck auf die Fabel "Der Löwe, der Esel und der Fuchs" des griechischen Dichters Aesop. Als "Löwenanteil" bezeichnen wir den weitaus größeren Anteil, den jemand erhält. Zumeist, wie in dieser Fabel, ist es der Größte oder Mächtigste, der den Löwenanteil erhält. Herkunft des Sprichwortes: Die Fabel von Aesop Löwe, Esel und Fuchs schlossen einen Bund und gingen zusammen auf die Jagd. Als sie reichlich Beute gemacht hatten, befahl der Löwe dem Esel, diese unter sich zu verteilen. Der Esel …
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Perlen vor die Säue werfen – Bedeutung – Was sollen die damit?
Das Sprichwort "Perlen vor die Säue werfen" verwenden wir heute, wenn wir wertvolle Dinge an jemanden verschwenden, der diese nicht zu schätzen weiß. Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft der Bibel. Im Evangelium nach Matthäus 7,6 heißt es: "Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“ Bedeutung des Ausdrucks In der byzantinischen Kirche wurden "Perlen" interpretiert als das …
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Jemanden von Pontius zu Pilatus schicken – Bedeutung
Diese Redensart ist belegt seit 1704 und hat seine Herkunft im Neuen Testament. Auf den ersten Blick scheint die Redensart Unsinn zu sein, denn Pontius und Pilatus bezeichnen denselben Mann. (Pontius Pilatus war von 26 bis 36 n. Chr. Präfekt / Statthalter des römischen Kaisers Tiberius). Die Wendung bezieht sich auf das Neue Testament (Lukas 23, 6-11) wo berichtet wird, dass Christus von Pontius Pilatus zu Herodes und von dem wieder zu Pontius Pilatus geschickt wird. Wenn wir heute sagen "jemanden von Pontius zu …
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Überall ist Wunderland - Die Redewendung als wichtiger Hinweis
Das geflügelte Wort "Überall ist Wunderland" stammt aus Joachim Ringelnatz Gedicht "Überall". Heutige Bedeutung: Wenn wir sagen "Überall ist Wunderland", dann soll üblicherweise eine positive, optimistische Sicht auf das Leben vermittelt werden. Es lädt dazu ein, das Alltägliche mit Staunen und Neugier zu betrachten und in alltäglichen Dingen das Besondere zu erkennen.
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Diem perdidi – Bedeutung und Herkunft der guten Idee
Die Herkunft des Begriffs "Diem perdidi" verdanken wir der lateinischen Sprache des antiken Roms. Der Ausdruck wurde berühmt durch den römischen Kaiser Titus (39 - 81). Er soll diesen Satz am Ende eines Tages ausgesprochen haben, an dem er nach eigener Einschätzung nichts Gutes getan hatte. Die wörtliche Übersetzung lautet: "Ich habe einen Tag verloren". Überliefert ist dies von Sueton (70 - 140) in dessen Biografie. Heutige Bedeutung: Heute wird der Ausdruck oft in einem breiteren Kontext verwendet. Diem perdidi …
Zum Begriff: Diem perdidi