Der Löwenanteil – ein immer noch gültiges Sprichwort aus einer uralten Fabel
Zurückzuführen ist dieser Ausdruck auf die Fabel "Der Löwe, der Esel und der Fuchs" des griechischen Dichters Aesop. Als "Löwenanteil" bezeichnen wir den weitaus größeren Anteil, den jemand erhält. Zumeist, wie in dieser Fabel, ist es der Größte oder Mächtigste, der den Löwenanteil erhält. Herkunft des Sprichwortes: Die Fabel von Aesop Löwe, Esel und Fuchs schlossen einen Bund und gingen zusammen auf die Jagd. Als sie reichlich Beute gemacht hatten, befahl der Löwe dem Esel, diese unter sich zu verteilen. Der Esel …
Zum Begriff: Löwenanteil Sprichwort
Fauxpas – Bedeutung, Herkunft und unmögliche Beispiele
Die Herkunft des Begriffs "Fauxpas" verdanken wir dem Französischen. Es setzt sich aus den Wörtern "faux" (falsch) und "pas" (Schritt) zusammen, was wörtlich "falscher Schritt" bedeutet. Ursprünglich bezeichnete es einen tatsächlichen Fehltritt, wurde jedoch im übertragenen Sinne für gesellschaftliche Fehltritte verwendet. Im 18. Jahrhundert fand der Begriff Eingang in die deutsche Sprache. Heutige Verwendung: Heutzutage versteht man unter einem Fauxpas einen unbeabsichtigten Verstoß gegen gesellschaftliche oder …
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Pünktlich wie die Maurer - Achtung, das kann gefährlich sein! - Bedeutung und Herkunft
Diese Redensart verdankt ihre Herkunft der früher weitverbreiteten Ansicht, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen. Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden - so wird beispielsweise erzählt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufhörte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einläutete. Heutige Bedeutung Wenn wir heute sagen "pünktlich wie die Maurer", dann meinen wir, jemand sei sehr pünktlich.
Zum Begriff: Pünktlich wie die Maurer – Bedeutung
Nicht viel Federlesen machen – komm zur Sache – Bedeutung und Herkunft
Herkunft Seine Herkunft verdankt die Wendung einer Aktivität aus dem Mittelalter. Es galt damals als Schmeichelei, gar als Kriecherei, höhergestellten Personen die "Federchen" oder was sonst noch auf den kostbaren Gewändern der hohen Herren und Damen landete, von ihren Kleidern zu lesen. Es wurden "Federn von den Kleidern gelesen". Alternative Herkunft: Bei bestimmten Zeremonien, wie zum Beispiel bei Ritterschlägen, wurden Federn als Zeichen von Würde und Ehre verwendet. Ein "Federlesen" war also ein aufwendiges …
Zum Begriff: Nicht viel Federlesen machen – Bedeutung
Corriger la fortune - aber bitte im positiven Sinne - Bedeutung und Herkunft
Die Redensart "Corriger la fortune" stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt "das Schicksal korrigieren" oder "das Glück verbessern". Seine Herkunft verdankt der Begriff der französischen Sprache und wurde in der Vergangenheit oft verwendet, um das Streben nach einer besseren Position oder einem besseren Leben zu beschreiben. Ursprünglich wurde der Ausdruck in der höfischen Gesellschaft Frankreichs verwendet, um Menschen zu charakterisieren, die durch geschicktes Handeln oder strategische …
Zum Begriff: Corriger la fortune – Bedeutung
Achillesferse – Achilles wunder Punkt – Bedeutung, Herkunft
Die Herkunft hat der Begriff Achillesferse in der griechischen Mythologie. Nach einer griechischen Sage tauchte die Meeresgöttin Thetis ihren Sohn Achilles, um ihn unverletzlich zu machen, in das Wasser des unterweltlichen Flusses Styx. Nur die Ferse, an der sie ihn hielt, blieb unbenetzt und daher verwundbar. Später wird Achilles durch Apollo (in der Gestalt des Paris) durch einen Pfeilschuss in ebendiese Ferse getötet. Als Achillesverse bezeichnet man heute die schwache, verwundbare Stelle eines sonst tüchtigen …
Zum Begriff: Achillesferse – Bedeutung