Höhle des Löwen - Bedeutung, Herkunft - sei ein Fuchs, sonst endet das böse
Die Höhle des Löwen ist ein Ausdruck, der seine Herkunft der Fabel "Der Fuchs und der alte Löwe" des griechischen Dichters Aesop verdankt. In dieser Fabel fragt der alte Löwe den Fuchs, warum er nicht in die Höhle komme, um ihn zu besuchen. Darauf antwortet der Fuchs: "Weil ich viele Spuren hineinführen aber wenige herauskommen sehe." Die Höhle des Löwen ist ein Ort, wo wir uns in Gefahr wähnen bzw. in Gefahr sind. Darauf geht auch der Ausspruch zurück: "Die Spuren schrecken ab" - im Sinne eines warnenden …
Zum Begriff: Höhle des Löwen - Bedeutung
Bonmot - Bedeutung und Herkunft der geistigen Finesse
Seine Herkunft hat das Wort "Bonmot" im Französischen und bedeutet so viel wie "eine geistreiche Wendung" oder "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit. Beispiel: Das "Bonmot" - Geld stinkt nicht - verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben …
Zum Begriff: Bonmot – Bedeutung
Gängelband - damit die Richtung stimmt - Bedeutung und Herkunft
Das "Gängelband" ist im Deutschen seit 1716 lexikalisch vertreten. Seine Herkunft verdankt das Sprichwort dem Band, an dem Kinder beim Laufenlernen festgehalten werden. Besonders bei Kleinkindern wurde ein Gängelband verwendet, um sie vor dem Hinfallen zu bewahren oder um sie daran zu hindern, in eine gefährliche Richtung zu laufen. Es ist benannt nach dem seit Luther bezeugten Verb "gängeln" (ein Kind laufen lehren), was aber ebenfalls im übertragenen Sinne angewendet wurde bzw. wird. Heutige Bedeutung: Wenn uns …
Zum Begriff: Gängelband - Bedeutung und Herkunft
Augurenlächeln – Warnung vor diesem Lächeln – Bedeutung und Herkunft
Die Herkunft des Begriffs "Augurenlächeln" geht zurück auf die "Auguren" im antiken Rom. Diese Auguren bildeten das altrömische Priesterkollegium, dessen Aufgabe es war, durch Deutung bestimmter Himmelserscheinungen (z. B. Vogelflug, Blitze) den Willen der Götter zu erkunden. Vor allem bei politischen und vor wichtigen privaten Entscheidungen wurden die "Auguren" befragt. Ihr Lächeln, das sogenannte Augurenlächeln, hatte dabei eine besondere Bedeutung: Es sollte Weisheit und Verständnis vermitteln, gleichzeitig …
Zum Begriff: Augurenlächeln – Bedeutung
Corriger la fortune - aber bitte im positiven Sinne - Bedeutung und Herkunft
Die Redensart "Corriger la fortune" stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt "das Schicksal korrigieren" oder "das Glück verbessern". Seine Herkunft verdankt der Begriff der französischen Sprache und wurde in der Vergangenheit oft verwendet, um das Streben nach einer besseren Position oder einem besseren Leben zu beschreiben. Ursprünglich wurde der Ausdruck in der höfischen Gesellschaft Frankreichs verwendet, um Menschen zu charakterisieren, die durch geschicktes Handeln oder strategische …
Zum Begriff: Corriger la fortune – Bedeutung
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – Bedeutung, Herkunft und was der Spruch uns heute wirklich sagt
Die Herkunft der Redewendung hat zwei Erklärungsstränge. Einerseits findet sich der zugrunde liegende Gedanke bereits bei Aristoteles, der in seiner Nikomachischen Ethik darauf hinweist, dass ein einzelnes positives Ereignis noch keine verlässliche Grundlage für ein Urteil ist. Andererseits wurde das Bild durch eine Fabel des griechischen Dichters Aesop popularisiert, in der ein junger Mann eine früh gesichtete Schwalbe als sicheren Frühlingsboten deutet – und dafür bitter bestraft wird. Heutige Bedeutung: Wir …
Zum Begriff: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer