Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei". Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten".
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Spartanisch leben – die ganz Harten – Bedeutung, Herkunft
Die Herkunft der Wendung "spartanisch leben" erklärt sich aus der ungewöhnlich harten Erziehung und Lebensweise der Spartiaten. Vom vollendeten 7. Lebensjahr an wurden ihre Söhne in strenger staatlicher Zucht zur Kriegsführung und zum Gehorsam erzogen. Zu den gemeinsamen Mahlzeiten hatten die Spartiaten einen Naturalbeitrag zu leisten. Wer das nicht konnte, verlor das Vollbürgerrecht. Wenn wir heute sagen, dass jemand "spartanisch lebt", dann meinen wir eine genügsame, einfache, harte bzw. anspruchslose Art zu …
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Kugelfuhr – Herkunft und Bedeutung des schwäbischen Begriffs
Der Begriff "Kugelfuhr" (auch Gugelfuhr) wird vor allem im Schwäbischen verwendet. Kugelfuhr Bedeutung: Kugelfuhr bezeichnet eine schwierige oder umständliche Angelegenheit oder einen mühevollen Weg mit Hindernissen, Verzögerungen etc.
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Lesefrüchte – interessante Gewächse – Bedeutung, Herkunft
Lesefrüchte ist eine bildhafte Bezeichnung für Angelesenes, für Kenntnisse und Erkenntnisse, die während der Lektüre gesammelt wurden. Lesefrüchte regen zuweilen das eigene Denken bzw. das Weiterdenken an. Also: "Pflanze an und ernte!" Jim: "Am Wochenende habe ich das neue Buch vom blueprints Team gelesen." John: "Und wie war es?" Jim: "Es waren einige Lesefrüchte dabei."
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Das ist doch Kokolores – Bedeutung, Herkunft – das ist doch Kuckelöres, du Prahlhans
Bei dem Wort "Kokolores" geht man davon aus, dass es sich um ein volkstümliches Synonym für "Unsinn", "unsinniges Getue" oder "Prahlerei" handelt. Herkunft Seine Herkunft verdankt die deutsche Redewendung dem Hahn, der scheinbar eitel auf dem Hof herumstolziert und "Unsinn" von sich gibt. Zum heute gebräuchlichen "Kikeriki" des Hahnes ist "Kuckelöres" eine alte Variante, wovon wiederum "Kokolores" abgeleitet wurde - im Sinne von "das Geschrei eines eitlen Wesens". Bedeutung Wenn wir heute sagen: "Das ist doch …
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Aus dem Schneider sein - Bedeutung und Herkunft
Der Ausdruck verdankt seine Herkunft dem Skatspiel, wo "Schneider werden" bedeutet, dass man weniger als 30 bzw. 31 Punkte (Augen) hat. Wer beim Skat "aus dem Schneider ist" hat eine Punktezahl von mehr als 30. Früher war es auch eine sehr ungalante Redewendung für eine Dame, die über 30 Jahre alt ist, und so in der Meinung der Gesellschaft kaum noch für eine Heirat infrage kam. Es gibt Stimmen, die eine Verbindung zur Schneiderzunft sehen. Schneidern galt früher als einfacher Beruf, der wenig Ansehen genoss. Wer …
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