Buridans Esel – Ursprung, Bedeutung und Verwendung
Die Redensart "Buridans Esel" verdankt ihre Herkunft einer philosophischen Anekdote, die auf den mittelalterlichen Philosophen Jean Buridan zurückgeht. Bei "Buridans Esel" handelt es sich um einen hypothetischen Esel, der sich zwischen zwei gleich großen und gleich weit entfernten Heuhaufen befindet. Der Esel kann sich nicht entscheiden, welchen der beiden Haufen er fressen soll, da beide gleichermaßen attraktiv sind. Infolgedessen verhungert der Esel. Heutige Bedeutung: Heute steht "Buridans Esel" symbolisch für …
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Die Herkunft der Aussage "panta rhei" (griech. "alles fließt") wird dem griechischen Philosophen Heraklit (550 - 480 v. Chr.) zugeschrieben. Heraklit negiert die Existenz eines bleibenden Seins und betont mit seiner Aussage, dass alles einem beständigen Wandel unterzogen ist. Bedeutung: Wenn wir heute die Wendung "panta rhei" verwenden, dann weisen wir auf den ewigen Wechsel bzw. den ewigen Wandel hin.
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Der Berg kreißte und gebar eine Maus – Bedeutung
Das Sprichwort "der Berg kreißte und gebar eine Maus" hat seine Herkunft im Werk "Ars poetica" des römischen Dichters Horaz (65 - 8 vor Christus). In ihm ist zu lesen: "Es kreißen die Berge, zur Welt kommt nur ein lächerliches Mäuschen". So wurde mit einem Schmunzeln darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die Großes ankündigen, Großes versprechen und vorbereiten, aber kaum etwas Sichtbares dabei herauskommt. Das veraltete Wort "kreißen" bedeutet übrigens soviel wie "in den Geburtswehen liegen". Jim: "Die …
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Iucundi acti labores – Bedeutung | Diese Arbeiten sind einfach angenehm
Seine Herkunft verdankt das geflügelte Wort "Iucundi acti labores" der Schrift "Über das höchste Gut und Übel" des römischen Politikers und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero. Übersetzt bedeutet Iucundi acti labores "angenehm sind die getanen Arbeiten". Manchmal wird es auch übersetzt mit "Überstandene Mühen sind süß." Das deutsche Sprichwort zu diesem Thema lautet: "Nach getaner Arbeit ist gut ruhn".
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Einen Zahn zulegen – das tat man schon im Mittelalter – Bedeutung, Herkunft
Die Herkunft der Redewendung "Einen Zahn zulegen" geht auf eine Technik des Kochens im Mittelalter zurück. In Burgküchen hingen die großen Töpfe an einer gezackten, einem Sägeblatt ähnlichen Eisenschiene, mit der man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulierte. Wenn man früher "einen Zahn zulegte", hängte man den Topf näher ans Feuer, um die Speisen schneller zu garen. In manchen Quellen ist auch folgende Erklärung für die Herkunft zu lesen: In einigen Wörterbüchern bezeichnet der Zahn dieser Redewendungen den …
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