Memento mori – der Mahnruf an alle – Bedeutung
"Memento mori" war ein lateinischer Mahnruf. Er bedeutet so viel wie "Bedenke, dass du sterblich bist!". Die Herkunft lässt sich wie folgt erklären. Im antiken Rom gab es das Ritual, dass hinter dem siegreichen Feldherrn beim Triumphzug ein Sklave stand oder ging. Er hielt einen Lorbeerkranz über den Kopf des Siegreichen und mahnte ununterbrochen mit den folgenden Worten: "Memento mori." (Bedenke, dass du sterben wirst.) "Memento te hominem esse." (Bedenke, dass du ein Mensch bist.) "Respice post te, hominem te …
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Jahrmarkt der Eitelkeit - Thackerays Meisterwerk und die Bedeutung des heutigen Sprichwortes
Die ursprüngliche Herkunft des Ausdrucks "Jahrmarkt der Eitelkeit" stammt aus John Bunyans Roman The Pilgrim's Progress (1678). Dort beschreibt er eine Stadt namens Vanity, in der das ganze Jahr über ein Jahrmarkt mit weltlichen Versuchungen stattfindet - eine Metapher für Vergänglichkeit und Eitelkeit. Der Begriff wurde später durch William Makepeace Thackerays Roman Vanity Fair (1848) populär. Thackeray beschreibt darin die britische Gesellschaft als oberflächlich und heuchlerisch. Die deutsche Übersetzung …
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Sich mit fremden Federn schmücken – Bedeutung und Herkunft der Redewendung
Die Herkunft der Redensart geht auf eine Fabel des römischen Dichters Phaedrus (1,3) zurück. Hier schmückt sich eine Krähe mit Pfauenfedern und muss dies büßen. Herkunft: Die Fabel "Mit Fremden Federn schmücken" Eine Krähe sah auf dem Boden lauter herrliche Pfauenfedern liegen. Sie überlegte nicht lange und beschloss, ihr eigenes fades Gefieder ein bisschen aufzuhübschen. Sie steckte die schönen Pfauenfedern einfach zwischen ihr eigenes Gefieder. Stolz auf ihre neue Federpracht begab sie sich mitten in eine Gruppe …
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Eselsbrücke - Beispiele und Herkunft
Der Esel ist bekannt als störrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich, selbst die kleinsten Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man früher häufig kleine Brücken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen. Zum Teil scheint es sich mit unserem Gehirn ähnlich zu verhalten. "Es" will manche Dinge scheinbar einfach nicht behalten. Heute bezeichnet eine "Eselsbrücke" eine Gedächtnishilfe oder einen Merksatz, der es erleichtert, sich komplizierte Informationen zu merken …
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Trara machen – Herkunft und Bedeutung
Im Deutschen wird „trara“ vor allem als Ausruf verwendet. Meist steht er für: lautes Aufheben um eine Sache übertriebenes Getue ironisch gemeinte Wichtigkeit Typische Redewendung: „Mach doch nicht so ein Trara!“ Hier ist Trara klar negativ oder zumindest kritisch konnotiert. Es geht um Lärm, Aufmerksamkeit, Drama – oft mehr Schein als Sein. Bedeutung: Wenn wir heute sagen "Mach kein großes Trara", dann bitten wir den anderen, nicht viele Umstände bzw. nicht viel Lärm und langes Gerede um etwas zu machen.
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Einhorn - das mystische Wesen - Bedeutung und Herkunft
Das Einhorn ist ein Fabeltier in Pferdegestalt mit geradem, spitzen Horn auf der Stirn. Die Herkunft verdanken wir dem alten Testament, in dem das Einhorn erwähnt wird. Es war in frühchristlicher Zeit ein Sinnbild für gewaltige Kraft und wurde auf Christus bezogen. Der Begriff "Einhorn" leitet sich vom althochdeutschen "einhurno" ab, was wörtlich "ein Horn" bedeutet. Im Mittelalter wurde es als Symbol der Keuschheit Maria zugerechnet, da es seine Wildheit verliere, wenn es sein Haupt in den Schoß einer Jungfrau …
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