Gimpel: Definition, Bedeutung, Herkunft, Synonyme und Beispiele
Seine Herkunft führt uns tief zurück ins Althochdeutsche: "Gimpil" nannte man einst einen farbenprächtigen Singvogel mit roter Brust - den wir heute noch als Gimpel oder Dompfaff kennen. Doch mit der Zeit hat der Begriff eine zweite Bedeutung bekommen. Heute steht "Gimpel" nicht nur für ein Tier, sondern auch für einen Menschen: jemand, der naiv, leichtgläubig oder ein bisschen tapsig durchs Leben geht. Schon Wilhelm Busch spottete: „Jung ein Gimpel, alt ein Simpel.“ Ein Simpel ist im Deutschen eine eher salopp …
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Alle Jubeljahre wieder – Bedeutung, Herkunft und Übersetzungen
Alle Jubeljahre wieder (lat. annus iubilaeus „Jubeljahr“) ist ein Ausdruck, mit dem wir aussagen, dass etwas ganz selten passiert, bzw. einen Zeitraum beschreiben, der uns sehr lange vorkommt. Man sagt beispielsweise, dass ein Ereignis wie die WM „alle Jubeljahre wieder“ passiert, da es nur alle vier Jahre stattfindet. Weitere gängige Ausdrücke sind „Alle Jubeljahre einmal“ und „Alle Jubeljahre mal“. Spannend ist die Herkunft der Redewendung.
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Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei". Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten".
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Bahnhof verstehen - eine Redewendung mit Geschichte
Die wahrscheinlichste Erklärung für die Redewendung führt zurück in die letzten, trostlosen Monate des Ersten Weltkriegs. In den Schützengräben, irgendwo zwischen West- und Ostfront, dachten viele Soldaten nur noch an eines: endlich nach Hause. Der Bahnhof - das Tor zur Heimat - wurde zum Symbol der Erlösung. Heutige Bedeutung: Heute wird mit "Ich verstehe nur Bahnhof" bzw. "nur Bahnhof verstehen" im Wesentlichen ausgedrückt: Ich verstehe gar nichts oder ich begreife nicht, worum es geht.
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Nicht viel Federlesen machen – komm zur Sache – Bedeutung und Herkunft
Herkunft Seine Herkunft verdankt die Wendung einer Aktivität aus dem Mittelalter. Es galt damals als Schmeichelei, gar als Kriecherei, höhergestellten Personen die "Federchen" oder was sonst noch auf den kostbaren Gewändern der hohen Herren und Damen landete, von ihren Kleidern zu lesen. Es wurden "Federn von den Kleidern gelesen". Alternative Herkunft: Bei bestimmten Zeremonien, wie zum Beispiel bei Ritterschlägen, wurden Federn als Zeichen von Würde und Ehre verwendet. Ein "Federlesen" war also ein aufwendiges …
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Jemandem nicht grün sein – Bedeutung und Herkunft
Der Ausdruck "Jemandem nicht grün sein" verdankt seine Herkunft der mittelalterlichen Farbsymbolik. Grün stand damals oft für Harmonie, Hoffnung und Fruchtbarkeit, aber auch für Neid und Missgunst. Die Farbe wurde häufig mit zwischenmenschlichen Beziehungen in Verbindung gebracht. Wenn man jemandem "nicht grün" war, bedeutete das also, dass keine harmonische Beziehung oder Sympathie bestand. Ein anderer Erklärungsansatz verweist auf die mittelalterliche Heraldik. In Wappen stand die Farbe Grün oft für Loyalität …
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