Einen Korb geben – wie gemein aber manchmal verständlich – Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redewendung "einen Korb geben" bzw. "einen Korb bekommen" der Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen. Heutige Bedeutung: Heute verwenden wir diese Redewendung, wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot geben. Beim Werben um einen Partner wird dieser …
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Sardonisches Lachen – wenn das Lachen weh tut, Bedeutung und Herkunft
Die Herkunft des Begriffs "Sardonischen Lachen" geht wie so vieles auf das antike Griechenland zurück. Er verweist auf die Insel Sardinien und zwar auf das "Sardische Kraut". Antike Autoren wie Plinius der Ältere und Dioskurides berichten von einer Pflanze auf Sardinien, die später als sardisches Kraut (Herba Sardonica) bekannt wurde. Diese Pflanze soll: krampfartige Gesichtszuckungen, ein grinsenähnliches Lächeln, schließlich den Tod durch Atemlähmung verursacht haben. Die Vergifteten sahen so aus, als würden sie …
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Schuster, bleib bei deinem Leisten – die Mahnung des Apelles – Bedeutung, Herkunft
Das Sprichwort "Schuster, bleib bei deinem Leisten" hat seine Herkunft in einer Anekdote, die im alten Griechenland erzählt wurde. Nach ihr pflegte der große Maler der Antike Apelles, der zur Regierungszeit Alexanders des Großen seine Gemälde öffentlich ausstellte, sich hinter seinen Bildern zu verstecken, um die Urteile der Betrachter zu hören. Als ein Schuhmacher laut bemerkte, dass den Schuhen auf dem Bild eine Öse fehle, fügte Apelles diese nachträglich hinzu. Aber als der Schuhmacher nun auch noch Kritik an …
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Seemannsgarn spinnen – Bedeutung und Herkunft der unglaubwürdigen Erzählungen
Die Wendung "Seemannsgarn spinnen" verdankt ihre Herkunft natürlich der Seemannssprache. Da die Matrosen auf See in ihrer Freizeit häufig aus aufgelöstem altem Tau- und Takelwerk neues Garn herstellen mussten, erzählten sie bei dieser stupiden, langwierigen Arbeit ihre Abenteuer. Genau wie bei den Anglern neigte man zu Übertreibungen und manch phantastischer Erzählung. So entstand die metaphorische Verbindung: Wer Seemannsgarn spinnt, spinnt nicht nur Fäden – sondern auch Geschichten. Heutige Bedeutung …
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Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Seine Herkunft verdankt die Aussage zum Beispiel einer Streitschrift des Erasmus Alberus aus dem Jahr 1548 auf. Hier ist zu lesen: "Gehe hin, und thu, das du nicht lassen kannst und richte Unglück genug an." Heutige Bedeutung: Das Sprichwort "Tu, was du nicht lassen kannst!" ist ein resignierender Kommentar auf die Absichten des Angesprochenen. Der Nutzer der Aussage zeigt, dass er mit der Absicht nicht ganz einverstanden ist oder dass das Ergebnis auf eigene Verantwortung erfolgt.
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Schnöder Mammon – ein Fürst der Hölle oder ein gefallener Engel? Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft verdankt dieser Begriff den Evangelien des Matthäus und des Lukas, wo Mammon scheinbar personifiziert und Gott in dieser Form gegenübergestellt wird. Im späteren Faustbuch von Widmann ist "Mammon" zum Beispiel ein Fürst der Hölle, der die Geldverleiher und Wucherer regiert. Der englischer Dichter John Milton nannte 1667 in seinem Versepos "Das verlorene Paradies" einen gefallenen Engel Mammon. Im Theaterstück "Jedermann" des österreichischen Dichters Hugo von Hofmannsthal tritt der Dämon Mammon auf …
Zum Begriff: Schnöder Mammon – Bedeutung