Vom Stamme Nimm – Bedeutung, Herkunft – keine netten Menschen
Bedeutung Nehmen ohne Gegenleistung: Die Redewendung wird meist von Älteren benutzt und charakterisiert einen stets auf seinen Vorteil bedachten Menschen, der (generell oder in einem bestimmten Bereich) immer nur nimmt und nichts zurückgibt. Der Ausdruck gilt umgangssprachlich als scherzhaft oder ablehnend. Er kann sich auf alles Mögliche beziehen, vom einseitigen Annehmen bei der Verteilung mitgebrachter Speisen in einer Pause bis zur Beziehung von staatlichen Sozialleistungen. Herkunft Es gibt die Meinung, dass …
Zum Begriff: Vom Stamme Nimm – Bedeutung, Herkunft
Mea culpa – durch meine Schuld – Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft hat der Ausspruch "mea culpa" im katholischen Schuldbekenntnis (Confiteor). Hier heißt es: "... quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa …" Aus dem Lateinischen übersetzt heißt es: "… ich habe gesündigt in Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld …" Beim Beten schlagen sich die Gläubigen zum Zeichen der Reue dabei dreimal an die Brust. Heute benutzt man den Ausspruch "mea …
Zum Begriff: Mea culpa - Bedeutung
Pünktlich wie die Maurer - Achtung, das kann gefährlich sein! - Bedeutung und Herkunft
Diese Redensart verdankt ihre Herkunft der früher weitverbreiteten Ansicht, dass die Maurer auf die Minute genau die Kelle aus der Hand legen, um Feierabend zu machen. Diese Berufsneckerei ist auch in die Form von Witzen gefasst worden - so wird beispielsweise erzählt, dass ein Maurer, der in den Rhein gefallen war, zu schwimmen aufhörte und ertrank, als die Glocke vom Kirchturm den Feierabend einläutete. Heutige Bedeutung Wenn wir heute sagen "pünktlich wie die Maurer", dann meinen wir, jemand sei sehr pünktlich.
Zum Begriff: Pünktlich wie die Maurer – Bedeutung
Bahnhof verstehen - eine Redewendung mit Geschichte
Die wahrscheinlichste Erklärung für die Redewendung führt zurück in die letzten, trostlosen Monate des Ersten Weltkriegs. In den Schützengräben, irgendwo zwischen West- und Ostfront, dachten viele Soldaten nur noch an eines: endlich nach Hause. Der Bahnhof - das Tor zur Heimat - wurde zum Symbol der Erlösung. Heutige Bedeutung: Heute wird mit "Ich verstehe nur Bahnhof" bzw. "nur Bahnhof verstehen" im Wesentlichen ausgedrückt: Ich verstehe gar nichts oder ich begreife nicht, worum es geht.
Zum Begriff: Bahnhof verstehen
Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Seine Herkunft verdankt die Aussage zum Beispiel einer Streitschrift des Erasmus Alberus aus dem Jahr 1548 auf. Hier ist zu lesen: "Gehe hin, und thu, das du nicht lassen kannst und richte Unglück genug an." Heutige Bedeutung: Das Sprichwort "Tu, was du nicht lassen kannst!" ist ein resignierender Kommentar auf die Absichten des Angesprochenen. Der Nutzer der Aussage zeigt, dass er mit der Absicht nicht ganz einverstanden ist oder dass das Ergebnis auf eigene Verantwortung erfolgt.
Zum Begriff: Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Weil Kürze denn des Witzes Seele ist, Weitschweifigkeit der Leib – Könntest du bitte auf den Punkt kommen?
Herkunft Die Herkunft des Sprichworts geht eventuell (!) zurück auf die Tragödie "Prinz Hamlet von Dänemark" von William Shakespeare. Der folgende Ausspruch von Hamlet ist der Ursprung des Sprichworts "In der Kürze liegt die Würze": „Weil Kürze denn des Witzes Seele ist, Weitschweifigkeit der Leib und äußre Zierat: Faß ich mich kurz.“ (William Shakespeare, Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene) Aber die genaue Herkunft des Sprichwortes "In der Kürze liegt die Würze" ist nicht definitiv bekannt. Andere sagen, dieses …
Zum Begriff: In der Kürze liegt die Würze - Bedeutung