Weil Kürze denn des Witzes Seele ist, Weitschweifigkeit der Leib – Könntest du bitte auf den Punkt kommen?
Herkunft Die Herkunft des Sprichworts geht eventuell (!) zurück auf die Tragödie "Prinz Hamlet von Dänemark" von William Shakespeare. Der folgende Ausspruch von Hamlet ist der Ursprung des Sprichworts "In der Kürze liegt die Würze": „Weil Kürze denn des Witzes Seele ist, Weitschweifigkeit der Leib und äußre Zierat: Faß ich mich kurz.“ (William Shakespeare, Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene) Aber die genaue Herkunft des Sprichwortes "In der Kürze liegt die Würze" ist nicht definitiv bekannt. Andere sagen, dieses …
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Gimpel: Definition, Bedeutung, Herkunft, Synonyme und Beispiele
Seine Herkunft führt uns tief zurück ins Althochdeutsche: "Gimpil" nannte man einst einen farbenprächtigen Singvogel mit roter Brust - den wir heute noch als Gimpel oder Dompfaff kennen. Doch mit der Zeit hat der Begriff eine zweite Bedeutung bekommen. Heute steht "Gimpel" nicht nur für ein Tier, sondern auch für einen Menschen: jemand, der naiv, leichtgläubig oder ein bisschen tapsig durchs Leben geht. Schon Wilhelm Busch spottete: „Jung ein Gimpel, alt ein Simpel.“ Ein Simpel ist im Deutschen eine eher salopp …
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Akronym – Bedeutung, Herkunft, Beispiele + Rätsel
Das Akronym (Herkunft von altgriechisch ákros „Spitze, äußerstes Ende“ und ónyma „Name“) ist ein Kurzwort, das aus den Anfangsbuchstaben oder -silben mehrerer Wörter oder aus einem Kompositum gebildet wird und als eigenständiges Wort fungiert (Beispiel: FBI (= Federal Bureau of Investigation) oder Kripo= Kriminalpolizei). Es handelt sich bei Akronymen um Sonderfälle der Abkürzung, die man in Fach- und Umgangssprache findet, die aber auch gerade in der Internet- bzw. Chatsprache sehr beliebt sind. Wir haben dir …
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Das Zipperlein haben – Bedeutung, Herkunft und warum ein altes Leiden bis heute in unserer Sprache weiterlebt
Wer heute sagt, er habe „das Zipperlein“, meint meist kleinere Beschwerden, schmerzende Gelenke oder die Wehwehchen des Älterwerdens. Die Redewendung klingt vertraut und beinahe harmlos. Doch ihre Geschichte führt weit tiefer zurück, als die meisten vermuten. Tatsächlich bezeichnete das Zipperlein ursprünglich keine unspezifische Befindlichkeitsstörung, sondern eine ganz konkrete Krankheit: die Gicht. Über Jahrhunderte hinweg galt sie als typische „Krankheit der Reichen“ und war eng mit Wohlstand, üppigen …
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Diem perdidi – Bedeutung und Herkunft der guten Idee
Die Herkunft des Begriffs "Diem perdidi" verdanken wir der lateinischen Sprache des antiken Roms. Der Ausdruck wurde berühmt durch den römischen Kaiser Titus (39 - 81). Er soll diesen Satz am Ende eines Tages ausgesprochen haben, an dem er nach eigener Einschätzung nichts Gutes getan hatte. Die wörtliche Übersetzung lautet: "Ich habe einen Tag verloren". Überliefert ist dies von Sueton (70 - 140) in dessen Biografie. Heutige Bedeutung: Heute wird der Ausdruck oft in einem breiteren Kontext verwendet. Diem perdidi …
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Fass der Danaiden - eine unendliche Aufgabe als Strafe - Bedeutung und Herkunft
Die Redensart "Fass der Danaiden" verdankt seine Herkunft der antiken griechischen Mythologie. Die Danaiden sind die 50 Töchter des Königs Danaos, die zur Strafe für den Mord an ihren Ehemännern in der Unterwelt dazu verurteilt wurden, ein löchriges Fass (oder auch einen Brunnen) ewig mit Wasser zu füllen. Dieses Fass, das niemals voll wurde, steht symbolisch für eine endlose, niemals abgeschlossene Aufgabe. Heutige Bedeutung: Mit dem Begriff "Danaidenarbeit" bezeichnen wir eine nutzlose und mühsame Arbeit.
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