Macho - Bedeutung und Herkunft des Begriffs und Beispiele für die Verwendung
"Macho" hat seine Herkunft im Spanischen. Dort bedeutet es schlicht "männlich" oder "männliches Tier". Neutral und ohne Wertung. Der Ursprung führt aber weiter zurück ins Lateinische, zum Wort masculus, was ebenfalls "männlich" bedeutet. Über das Spanische gelangte der Begriff ins Englische und schließlich im 20. Jahrhundert ins Deutsche. Im Deutschen übernahm man jedoch nicht nur die neutrale Bedeutung, sondern auch die Verbindung zum "Machismo". Und das ist der Punkt, an dem das Wort seine heutige Färbung bekam …
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Etwas unter Dach und Fach bringen – Bedeutung
Herkunft: Aus dem Hausbau für das Leben Die Redewendung "Etwas unter Dach und Fach bringen" verdankt ihre Herkunft dem Handwerk. Sie hat ihre Wurzeln im Mittelalter. In dieser Zeit war es von großer Bedeutung, Bauwerke vor dem Winter fertigzustellen, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Wenn ein Gebäude "unter Dach und Fach" war, bedeutete dies, dass es vollständig gedeckt und somit vor Regen und Schnee geschützt war. Das "Fach" in diesem Ausdruck bezieht sich auf das Fachwerk, eine traditionelle Bauweise …
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Trara machen – Herkunft und Bedeutung
Im Deutschen wird „trara“ vor allem als Ausruf verwendet. Meist steht er für: lautes Aufheben um eine Sache übertriebenes Getue ironisch gemeinte Wichtigkeit Typische Redewendung: „Mach doch nicht so ein Trara!“ Hier ist Trara klar negativ oder zumindest kritisch konnotiert. Es geht um Lärm, Aufmerksamkeit, Drama – oft mehr Schein als Sein. Bedeutung: Wenn wir heute sagen "Mach kein großes Trara", dann bitten wir den anderen, nicht viele Umstände bzw. nicht viel Lärm und langes Gerede um etwas zu machen.
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Alle Jubeljahre wieder – Bedeutung, Herkunft und Übersetzungen
Alle Jubeljahre wieder (lat. annus iubilaeus „Jubeljahr“) ist ein Ausdruck, mit dem wir aussagen, dass etwas ganz selten passiert, bzw. einen Zeitraum beschreiben, der uns sehr lange vorkommt. Man sagt beispielsweise, dass ein Ereignis wie die WM „alle Jubeljahre wieder“ passiert, da es nur alle vier Jahre stattfindet. Weitere gängige Ausdrücke sind „Alle Jubeljahre einmal“ und „Alle Jubeljahre mal“. Spannend ist die Herkunft der Redewendung.
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Wo rohe Kräfte sinnlos walten – Bedeutung und Herkunft
Seine Herkunft verdankt diese Redewendung der folgenden Passage aus Schillers Gedicht "Das Lied von der Glocke". "Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten, Wenn sich die Völker selbst befrein, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn." Heutige Bedeutung Wenn wir heute sagen "wo rohe Kräfte sinnlos walten", dann versucht jemand vergeblich etwas mit Gewaltanwendung zu erreichen bzw. erreicht mit Gewalt nicht das Gewünschte. Eine scherzhafte umgangssprachliche Umdichtung ist: "Wo rohe Kräfte …
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Krokodilstränen weinen - Bedeutung, Herkunft und kuriose Fakten
Der Ursprung des Ausdrucks "Krokodilstränen weinen" liegt in einem uralten Mythos, der bereits im Mittelalter kursierte. Damals glaubte man, dass Krokodile beim Fressen ihrer Beute weinen würden. Das wurde als besonders hinterlistig und grausam gedeutet - denn wie kann jemand trauern, während er gleichzeitig tötet? Dieser Glaube fand sich u. a. in mittelalterlichen Bestiarien, also Tierlexika mit symbolischer Bedeutung. Besonders populär wurde die Vorstellung durch den englischen Reisenden Sir John Mandeville, der …
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