Wortschatz von Ei des Kolumbus bis Filibuster

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Der genuesische Entdecker in spanischen Diensten, Christoph Kolumbus (1451 - 1506), gilt als Entdecker Amerikas. Über ihn wird im Buch "Geschichte der Neuen Welt" von Benzoni folgendes berichtet: "Auf einem ihm zu Ehren gegebenen Gastmahls in 1493 beim Kardinal Mendoza, stellte man Kolumbus die Aufgabe ein Ei zum Stehen zu bringen. Kolumbus drückte eine Spitze des Eies ein und stellte es hin."

Eine triviale Lösung für ein scheinbar großes Problem, denn auch ein Ei mit eingedrückter Spitze ist immer noch ein Ei! So wurde das "Ei des Kolumbus" sprichwörtlich für eine einfache Lösung für ein großes Problem.

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Diese Redewendung geht darauf zurück, dass man früher einem störrischen Ochsen bei der Arbeit die Augen mit einem Brett verdeckte. Wir nutzen es heutzutage im Sinne von „umgangssprachlich“ bzw. „ begriffsstutzig sein“.

Beispiel: Wenn man mit ihm über bestimmte Themen redet, dann hat er einfach ein Brett vor dem Kopf.


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Diese Wendung leitet sich aus der Offenbarung Johannes 5, 1 - 5 her. Hier ist von einem Buch die Rede, das mit sieben Siegeln versiegelt ist.

Etwas schwer Verständliches oder uns Unergründliches bezeichnen wir auch als ein "Buch mit sieben Siegeln". Für jemanden ein "Buch mit sieben Siegeln" sein, bezieht sich meistens auf einen Menschen, den man nicht durchschauen kann bzw. der einem unverständlich bleibt.

Faust sagte zum Beispiel zu Wagner: "Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit sind uns ein Buch mit sieben Siegeln."

Bewertung: 3 / 5

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Diogenes von Sinope (ca. 412 - 324 v. Chr.) war ein bedürfnisloser, griechischer Philosoph. Es wird berichtet, dass Alexander der Große den in der Tonne wohnenden Diogenes besuchte und versprach, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Darauf antwortete Diogenes, er habe nur einen Wunsch, dass Alexander ihm aus der Sonne gehe.

Als "Diogenes in der Tonne" bezeichnen wir heute einen bedürfnislosen Weisen bzw. Menschen.

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Der Begriff "Fanal" (italienisch, fanale = Leuchte, Fackel) kam im 18./19. Jahrhundert von Italien nach Deutschland als Bezeichnung für ein Leuchtfeuer. Mit vereinbarten Rauch- und Flammenzeichen übermittelte man bereits im Altertum (zum Beispiel bei den Persern, Griechen und Römern) aber auch noch im Mittelalter bestimmte Nachrichten über kurze Entfernungen.

Heute, wenn auch sehr selten, gebrauchen wir die Redensart "ein Fanal setzen" als Zeichen für den Aufbruch zu etwas Neuem.

Jim: "Wir Führungskräfte müssen die Veränderungen mit unterstützen."
John: "Ja, da hast Du Recht. Jeder sollte in seinem Bereich ein Fanal setzen, um gemeinsam etwas zu bewegen.

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(aramäisch, meneh tekel u-pharsin) Menetekel ist die Bezeichnung eines Warnrufes bzw. Warnzeichens.

Zurück geht diese Bezeichnung auf eine geisterhafte Schrift, die dem babylonischen König Belsazar bei einem Gastmahl an der Wand erschien. Als einziger Prophet konnte Daniel die Zeichen deuten: Gott hat dein Königreich gezählt und vollendet ... und man hat dich (Belsazar) in einer Waage gewogen und für zu leicht befunden.

Daniel sagte somit den Untergang des babylonischen Reiches voraus und er sollte Recht behalten, denn König Belsazar wurde in derselben Nacht umgebracht und sein Reich den Medern und Persern gegeben.

Wenn jemand "ein Menetekel aufrichtet", dann gibt er ein Warnzeichen bzw. zeigt er drohendes Unheil an.

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Die Redensart geht zurück auf das italienische Wort "scaramuccio" (kleines Gefecht, Plänkelei).

Wenn wir heute sagen "ein Scharmützel ausfechten", dann meinen wir mit jemandem ein Wortgefecht führen oder ein Rededuell austragen.

(NL 29.10.2008)

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Im Mittelalter schrieb man mit römischen Zahlzeichen, wobei das V für die Zahl 5 und gleichzeitig für den Buchstaben U stand. Die Zahl 10 wurde mit der römischen Ziffer X dargestellt. Wollte man sich, z.B. beim Schuldenanschreiben, einen Vorteil verschaffen, dann machte man einfach aus dem V (U) ein X. Man machte also "jemandem ein X für ein U vor".

Wenn uns heute jemand auf plumpe Weise getäuscht bzw. übervorteilt hat, sagen wir auch: "Er hat uns ein X für ein U vorgemacht".

Bewertung: 5 / 5

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Dieser bildliche Ausdruck stammt aus dem "Hohen Lied" (2,2) im Alten Testament.

Heute noch nutzen wir dieses sprachliche Bild, um eine Person oder eine Sache hervorzuheben, die durch ihre Besonderheit oder auch Schönheit hervorsticht. Auch die Umkehrung (Ein Dorn unter Rosen) wird manchmal verwendet, um eben genau das Gegenteil vom obigen etwas "blumig" auszudrücken.

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Zurück geht diese Formulierung auf eine Fabel des griechischen Dichters Aesop.

In dieser Fabel wird von einem jungen Mann berichtet, der in nur kurzer Zeit sein ganzes Erbe durchgebracht hat. Als er nun die erste Schwalbe im Frühling sieht, vertraut er auf den Beginn der warmen Jahreszeit und verkauft seinen Mantel. Doch es folgen kalte Tage, in denen die Schwalbe erfriert und der junge Mann sie des Betruges bezichtigt.

Wir nutzen die Redewendung "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" als Warnung, aus bestimmten Anzeichen keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

Bewertung: 1 / 5

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einen korb bekommen apix

Zurück geht die Redewendung "einen Korb bekommen" auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen.

War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen.

Heute verwenden wir diese Redewendung, wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Beim Werben um einen Partner wird dieser Ausdruck häufig verwendet.

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"Zahn" bedeutet in der Teenagersprache der Gegenwart soviel wie Mädchen, Freundin, Braut usw. Die Redensarten "Jemandem einen Zahn abschrauben" bedeutet, "jemandem die Freundin abspenstig machen". Also: Vorsicht!

(NL 24.10.2007) 

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Die Redewendung "Einen Zahn zulegen" geht auf eine Technik des Kochens im Mittelalter zurück. In Burgküchen hingen die großen Töpfe an einer gezackten, einem Sägeblatt ähnlichen Eisenschiene, mit der man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulierte. Wenn man früher "einen Zahn zulegte", hängte man den Topf näher ans Feuer, um die Speisen schneller zu garen.

Heute nutzen wir die Redewendung, wenn wir meinen "etwas schneller tun".

(NL 24.10.2007) 

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Das Einhorn ist ein Fabeltier in Pferdegestalt mit geradem, spitzen Horn auf der Stirn. Im AT erwähnt, war es in frühchristlicher Zeit ein Sinnbild für gewaltige Kraft und wurde auf Christus bezogen.

Im Mittelalter wurde es als Symbol der Keuschheit Maria zugerechnet, da es seine Wildheit verliere, wenn es sein Haupt in den Schoß einer Jungfrau lege. Obwohl in der Tierwelt kein solches Wesen bekannt ist, hat der Glaube an dieses Fabeltier in der chinesischen, indischen, islamischen und abendländischen Kultur weithin Verbreitung gefunden und sich lange erhalten.

Wenn jemand "versucht, das Einhorn zu fangen", dann jagt er einem Phantom nach. Er versucht etwas zu bekommen, was nicht da ist.

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Ursprünglich wurde der Begriff nicht für ein Land verwendet, sondern entsprechend dem spanischen Verb "dorar" (vergolden) und dem Substantiv "el dorado" auf einen Menschen bezogen. Nach einem Bericht von Sir W. Raleigh (1552 - 1618) wurde in manchen Regionen Südamerikas das Oberhaupt eines Distrikts jeden Morgen gebadet, von Kopf bis Fuß eingeölt und durch ein Schilfrohr mit Goldpuder bestäubt. Daher der Ausdruck "El dorado".

Der Begriff "El dorado" (der Vergoldete) wurde dann auch auf das Land bzw. die Region übertragen, in der es solche "Goldkerle" gab.

Heute wird mit Eldorado ein Gebiet bezeichnet, das ideale Verhältnisse bietet, z. B. für Schwimmer, Angler oder Golfer. Meist ist jedoch das "Eldorado" gemeint, das jeder für sich selbst wünscht, das Land der eigenen Sehnsüchte und Träume.

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(grch.) "Elenchus" ist ein Begriff aus der klassischen Logik (Platon, Aristoteles) und bezeichnet den "Gegenbeweis".

"Elentik" ist die Kunst der Widerlegung von Widersprüchen und Scheinwissen.

(NL 06.07.2010)

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(griech. Elysion) Nach einem griechischen Mythos das Land der Seligen am Westrand der Erde, wohin auserwählte Helden versetzt werden, ohne den Tod zu erleiden. Nach späterem Glauben ist es der Ort der Frommen und Gerechten in der Unterwelt nach ihrem Tod.

Heute bezeichnen wir auch einen besonders schönen Aufenthalt bzw. einen Glückszustand als "Elysium".

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(frz., das schreckliche Kind) Les enfants terribles nannte der Zeichner Paul Gavarni (1801 - 1866) eine seiner komischen Bilderfolgen.

Als "enfant terrible" bezeichnet man jemanden, der durch allzu große Offenheit Verlegenheit hervorruft.

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(grch. Aufschrift oder Inschrift) Das Epigramm war in der Antike eine knappe, erläuternde Auf- bzw. Inschrift auf (Grab-)Denkmälern, Gebäuden, Monumenten, Kunstgegenständen oder Weihgeschenken.

Später wurde es zu einer eigenständigen Untergattung der Literatur und bezeichnet heute "ein kurzes, treffendes Spott- oder Sinngedicht".

(NL 12.12.2010)

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Die Bezeichnung "Epikureer" geht zurück auf den griechischen Philosophen Epikur (341 - 270 v. Chr.). Als Quellen für den Epikurismus dienen insbesondere die Schriften der römischen Dichter Lukrez, Vergil und Horaz.

Ein "Epikureer" ist ein Mensch, der nach dem bequemen und genussreichen Leben strebt. Gemeint ist jedoch nicht die zügellose Sinneslust, sondern das Streben nach einem schönen Leben gepaart mit Mäßigkeit, Selbstbeherrschung und Gelassenheit, um nicht nur in den Tag hinein zu leben, sondern um ihn zu nutzen.

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(auch Apfel der Eris, Zankapfel, Apfel der Zwietracht), In der griechischen Mythologie ist Eris die Göttin des Streits und der Zwietracht. Auf einer Hochzeit wirft sie einen Apfel mit der Aufschrift ''der Schönsten'' unter die Hochzeitsgäste und entfacht so einen Streit unter den anwesenden Göttinnen. Der trojanische Königssohn Paris sollte die Entscheidung treffen. Er erklärte die Liebesgöttin Aphrodite vor Athene und Hera für die schönste Göttin (das Parisurteil), was zum Trojanischen Krieg führte. >Zankapfel< sagen wir heute zum Anlass eines Streites bzw. zum Gegenstand einer Auseinandersetzung.
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(lat., >Irren ist menschlich<), 'errare humanum est' ist ein lateinisches Sprichwort, das der Kirchenvater Hieronymus (57. Brief, 12) geprägt haben soll.
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Das geflügelte Wort "Es gibt kein richtiges Leben im falschen" stammt aus dem Werk Minima Moralia des deutschen Philosophen Theodor W. Adorno.

Das Werk entstand 1944 - 1947 im amerikanischen Exil unter dem Eindruck des faschistischen Terrors in Europa. Adorno fordert mit dem Satz auf, sich den Sinn für das Richtige nicht nehmen zu lassen. Es gibt keinen guten Weg in einem grausamen Regime.

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Der Esel ist bekannt als störrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich, selbst die kleinsten Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man früher häufig kleine Brücken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen.

Heute meinen wir mit einer "Eselsbrücke" einen kleinen Spruch oder Reim, der dem besseren Merken von Daten und Fakten dient. Man geht also einen kleinen Umweg, um ans Ziel (dem Merken) zu gelangen.

Beispiel: Wer nämlich mit "h" schreibt ist dämlich!

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(grch., >nach innen gerichtet<), 'Esoterisch' ist die Bezeichnung für religiöse Riten und Gebräuche eines in sich geschlossenen Kulturverbandes, die Außenstehenden unbekannt oder geheim sind. Im weiteren Sinne bedeutet 'esoterisch' >in sich gekehrt<, >vergeistigt< bzw. >unzugänglich<.
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(grch., >nach innen gerichtet<), 'Esoterisch' ist die Bezeichnung für religiöse Riten und Gebräuche eines in sich geschlossenen Kulturverbandes, die Außenstehenden unbekannt oder geheim sind. Im weiteren Sinne bedeutet 'esoterisch' >in sich gekehrt<, >vergeistigt< bzw. >unzugänglich<.
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"Etepetete" ist wortwitzelnd aus dem Grundwort -öte, ete- gebildet, das besonders dem nördlichen Teil des deutschen Sprachgebietes bekannt ist. Das im Mecklenburgischen davon abgeleitete Substantiv "Ötigkeit" bedeutet geziertes Wesen.

Wenn eine übermäßig feine Person sich "etepetete" benimmt oder "etepetete ist", dann meinen wir geziert, zimperlich, umständlich oder überfein.

Jim: Unsere Freundin Gudrun möchte, dass wir zum Standesamt mit Krawatte kommen.
John: Mannomann! Ist die Gudrun mal wieder etepetete.

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(grch. ethos, >Sitte<, >Brauch<), Die 'Ethik' ist ein Teilbereich der Philosophie bzw. die Wissenschaft vom Sittlichen und moralischen Handeln. Sie geht vorwiegend auf den griechischen Philosophen Aristoteles zurück. Als Hauptgegenstand ihrer Betrachtungen gelten meist die menschlichen Handlungen und besonders die Gesinnung, aus der diese hervorgehen (Gesinnungsethik) oder die von ihnen erzeugte Wirkung (Erfolgsethik).
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Früher ging der Gemeindediener mit einer Glocke durch den Ort und verlas seine Bekanntmachungen. Vor allem Schuldner, die ihre Schuld nicht bezahlen konnten, wurden zur Strafe "verläutet".

Wenn heute jemand etwas, meist Privates oder Vertrauliches, ausposaunt, herumerzählt bzw. öffentlich bekannt macht, dann "hängt er etwas an die große Glocke".

(NL 15.04.2008)

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Dieser Ausspruch geht auf Hamlets Aussage in Shakespeares Stück HAMLET zurück, der dort argwöhnt: "Something is rotten in the state of Denmark".

Wenn also "etwas faul im Staate Dänemark ist", dann vermuten wir Probleme oder Unangenehmes bzw. etwas, was nicht in Ordnung ist.

(NL 18.03.2008) 

 

Bewertung: 4 / 5

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Die Redewendung "Etwas übers Knie brechen" hat ihren Ursprung daher, dass man dünnes Holz oder Reisig schnell über dem Knie zerbrechen kann, ohne dafür eine Axt oder Säge zu Hilfe nehmen zu müssen.

Wenn wir heute sagen "Etwas übers Knie brechen", dann meinen wir etwas übereilt erledigen bzw. schnell abtun. Da das zu brechende Holz nicht genau geteilt werden konnte, gab es früher noch eine weitere Bedeutung für die Redewendung - nämlich: "Etwas flüchtig bearbeiten".

(NL 28.09.2009)

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(grch.), Die >Etymologie< ist die Lehre vom wahren Ursprung eines Wortes. Sie ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das die Grundbedeutung und Entwicklung der Wörter zu erklären sucht. Als -Etymon- bezeichnet man das Grund- oder Stammwort.
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(griech.) Der Eudämonismus ist die Lehre, nach der alles menschliche Handeln durch das Streben nach einem Zustand des Glücks (Eudämonie) bestimmt wird. Das Wort ist abgeleitet vom griechischen "eudaimonia" und bedeutet "der von einem guten Dämon beseelte Zustand".

Was in der Theorie unter Glück zu verstehen ist, wird sehr unterschiedlich definiert. Interessant ist die Anschauung von Aristoteles, der das Glück als eine sinnvolle Begleiterscheinung moralischen Handelns versteht. 

Bewertung: 5 / 5

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In der Komödie "die Vögel" von einem der bedeutendsten griechischen Dichter Aristophanes (um 445 v.Chr. - 388 v.Chr.) wird die Frage gestellt: "Wer hat die Eule nach Athen gebracht?" -> Wo doch schon so viele da sind.

In Athen war nämlich die Eule der Göttin Athene (Schutzgöttin der Stadt) heilig und galt als Sinnbild der Klugheit schlechthin, weil die Eule auch im Dunkeln sehen kann. Somit gab es sehr viele Eulen an diesem Ort. Wenn wir heute sagen "Das ist wie Eulen nach Athen tragen!", dann sind wir der Meinung, dass wir etwas ganz und gar Überflüssiges tun.

Eine weitere gleichbedeutende griechische Version, die kaum noch gebraucht wird, ist: "Fische zum Hellespont bringen".

 
 

 

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(grch.), 'Eupareunie' bezeichnet die harmonische Übereinstimmung in den körperlich-seelischen (besonders geschlechtlichen) Beziehungen zwischen Mann und Frau. Das Gegenteil ist die 'Dyspareunie'.
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(grch., -euphemein-, -angenehme Worte gebrauchen-), Ein >Euphemismus< ist die Umschreibung einer Sache mit dem Ziel der Verhüllung, Abmilderung oder Beschönigung. Sie werden schwerpunktmäßig in Bereichen eingesetzt, die aufgrund religiöser und gesellschaftlicher Konventionen tabuisiert werden (-sterben- wird zu -heimgehen-, -einschlummern- etc.). >Euphemismen< werden häufig auch im diplomatischen Bereich, in der Wirtschaft und der Politik in manipulierender Absicht verwendet (z.B.: -Preisanpassung- oder -Solidaritätszuschlag-).
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(grch.) Der Zustand der "Euphorie" bezeichnet eine - objektiv als unangemessen bewertete - gehobene Stimmung sowie einen gesteigerter Antrieb. Auslöser können Alkohol, Arzneimittel und Rauschgifte sein. (Gegensatz: Dysphorie)
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(griech., die Schönäugige) Europa (auch Europe) war Tochter des Königs Agenor und ursprünglich die Muttergöttin der Kreter. Sie besaß einen magischen Speer, der niemals sein Ziel verfehlte, und einen riesigen Krieger aus Messing, der ihre Insel schützte, während sie des Nachts auf ihrem Diener, dem Mondstier, ausritt.

Der höchste Griechengott Zeus (als weißer Stier verwandelt) entführte sie von der Küste des heutigen Libanon nach Kreta, um dort mit ihr die späteren kretischen Königsgeschlechter zu zeugen. Man nimmt heute an, dass nach eben dieser "Europa" der gleichnamige Erdteil benannt wurde.

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(griech., -die Schönäugige-), >Europa< (auch Europe) war Tochter des Königs Agenor und ursprünglich die Muttergöttin der Kreter. Sie besaß einen magischen Speer, der niemals sein Ziel verfehlte, und einen riesigen Krieger aus Messing, der ihre Insel schützte, während sie des Nachts auf ihrem Diener, dem Mondstier, ausritt. Der höchste Griechengott Zeus entführte (als weißer Stier verwandelt) sie von der Küste des heutigen Libanon nach Kreta, um dort mit ihr die späteren kretischen Königsgeschlechter zu zeugen. Man nimmt heute an, dass nach eben dieser >Europa< der gleichnamige Erdteil benannt wurde.
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(lat., >das Herausrufen<), 'Evokation' ist eine Form von Beschwörung bzw. Hervorrufung von nichtgegenwärtigem, besonders in der Dichtung. Geschichtlich wird der Begriff durch einen römischen Kriegsbrauch erklärt, die nämlich die Götter aus einer belagerten Stadt herausriefen, um den Belagerten den Schutz ihrer Götter zu entziehen bzw. diese zu sich selbst herüberzuziehen. Die von den Göttern verlassene Stadt wurde dann feierlich den Göttern der Unterwelt geweiht.
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Der Begriff Exodus stammt aus dem Griechischen und bedeutet Auszug. Es ist der Name des 2. Buches Moses im Alten Testament. Es berichtet vom Auszug der Juden aus Ägypten und der Übergabe der zehn Gebote.

Heute bezeichnet Exodus auch eine Massenflucht, wie beispielsweise die aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak und Albanien.

Jim: "Täglich tragische Bilder von flüchtenden Menschen."
John: "Ja, es gleicht einem Exodus."

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Die lateinische Redensart "expressis verbis" (deutsch: mit ausdrücklichen Worten) findet sich in der Schrift "Von der Wissenschaft Christi" des Kirchenlehrers Bonaventura (1221 - 1274).

Wir nutzen den Ausdruck heute, wenn jemand eine Sache extrem deutlich und pointiert ausdrückt, sodass Missverständnisse ausgeschlossen sind. Oder aber, um zu unterstreichen, dass jemand genau die Worte verwendet hat.

John: "Sollen wir nicht lieber schon mal anfangen."
Jim: "Nein, er hat 'expressis verbis' gesagt, wir sollen unbedingt warten."

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(lat., -fabula-, Erzählung, Sage), Die >Fabel< gehört zu den frühesten literarischen Äußerungen der Menschheit. Eine >Fabel< ist eine didaktisch-moralisierende Erzählung, die meist im Tierreich angesiedelt ist und spielt auf menschliches Handeln an.

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Das Wort "Faible" (das) wurde aus dem Französischen eingedeutscht. Ein "Faible" hat jemand, der eine Vorliebe, Schwäche bzw. Neigung für etwas hat.

Das blueprints Team hat ein "Faible" für interessante Gespräche und gute Bücher.
Für was haben Sie ein "Faible"?

Bewertung: 5 / 5

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(franz. fars, Füllung, lat. farcire, stopfen) Die Farce ist ein derb-komisches Lustspiel. Sie ist zumeist relativ kurz und dient häufig nur als Einlage (daher der Name) zwischen anderen, längeren Stücken.

Nur wenige Personen treten in einer Farce auf, und ihre Themen sind meist volkstümlich (der Geizhals, der betrogene Ehemann, der verliebte Jüngling etc.).

Heute bezeichnet man auch eine bedeutungslose Angelegenheit, deren Wichtigkeit übertrieben wird, bzw. einen schlechten Scherz als eine Farce.

Bewertung: 2 / 5

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Die Danaiden sind in der griechischen Mythologie die 50 Töchter des Ahnherrn der Griechen, des Königs von Libyen, Danaos. Auf Befehl ihres Vaters töteten alle (bis auf Hypermnestra) in der Brautnacht ihre jungen Ehemänner, die Söhne des Aigyptos.

Als Strafe mussten sie Wasser in ein durchlöchertes Fass schöpfen, weshalb heute unter "Danaidenarbeit" nutzlose, mühsame Arbeit verstanden wird.

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(lat., 'fatum', >Schicksal<), Als 'Fatalismus' bezeichnen wir eine Weltanschauung, nach der das Schicksal unabänderlich ist. Ein Fatalist ist ein Anhänger dieser Anschauung, der sich in sein Schicksal ergibt, da der Versuch gegen seine Lebensverhältnisse anzukämpfen oder diese zu gestalten aus seiner Sicht sinnlos wäre.
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(frz. "falscher Schritt") Ein "Fauxpas" bezeichnet ein (gesellschaftliches) Fehlverhalten. Es ist auch ein Synonym für "Fehltritt" bzw. "Taktlosigkeit".
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Das "Fersengeld" (versen penninge) ist seit dem 13. Jahrhundert belegt. Im ältesten Rechtsbuch des Mittelalters, dem Sachsenspiegel, bezeichnet es die Abgabe bei der Ehescheidung. Man vermutet, dass das "Fersengeld" ein Relikt eines älteren Rechtsbrauchs ist, demzufolge jemand, der in der Schlacht floh, Strafgeld zahlen musste.

Wenn jemand heute "Fersengeld gibt", dann flieht er bzw. rennt davon (ohne zu kämpfen).

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(lat. "Eile mit Weile") Das ursprünglich altgriechische Sprichwort "Eile langsam! Ein vorsichtiger ist besser als waghalsiger Heerführer" war ein Lieblingsausspruch des Kaisers Augustus.

Auch in William Shakespeares "Romeo und Julia" ist der Ausspruch zu finden:
Romeo: "O lass uns fort von hier! Ich bin in großer Eil."
Lorenzo: "Wer hastig läuft, der fällt; drum eile nur mit Weil."

Die Italiener sagen sinngemäß: "Wer sanft geht, geht gesund und weit." (Chi va piano, va sano e va lontano.)

(NL 21.11.2010)

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(portug., 'feitico', >künstlich gemacht, gezaubert<), Ein 'Fetisch' bezeichnet einen Gegenstand, dem helfende oder schützende Kräfte innewohnen. Der Besitzer kann diese zu seinem persönlichen Vorteil oder gegen andere einsetzen.
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Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern, meist in der Nähe des Ofens, ein Topf mit Stiefelfett stand. Dieser diente den Eintretenden dazu, sich umgehend die nassen Stiefel einzureiben.

Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Frau des Hauses.

Wenn wir heute "ins Fettnäpfchen treten", dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.
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"Filibuster" ist abgeleitet von "Flibustier", den Freibeutern der Karibischen See im 17. Jahrhundert (nl., "vrijbuiter" = Freibeuter).

Als "Filibuster" bezeichnen wir heute den Versuch, durch Dauerreden im Parlament eine umstrittene Gesetzesvorlage zu Fall zu bringen. Die Praxis wird vor allem im Kongress der USA angewendet. Rekordhalter eines einzelnen Filibusters ist der Senator Thurmond, der es 1957 ganze 24 Stunden am Rednerpult aushielt.

Jemand der etwas gezielt hinauszögert bzw. eine Verschleppungstaktik anwendet, bezeichnen wir heute auch als "Filibuster".

(NL 11.12.2007)

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Das Wort "Firlefanz" stammt von dem mittelhochdeutschen "virlefanz" (von virelai, "ein Tanz") und bedeutet wertloser (modischer) Kram, aber auch Albernheit, Torheit oder Kinderei.

Wenn wir heute sagen "so ein Firlefanz", dann meinen wir, dass etwas bedeutungslos, unerheblich oder überflüssig ist.

(NL 04.03.2010)

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(frz. oder lat.) Für diese Bezeichnung von "Streiche, Flausen oder Dummheiten" gibt es zwei Deutungsversuche bezüglich der Herkunft.

  • Zum einen könnte es auf den französischen Ausruf "Visitez ma tente" (Besuchen Sie mein Zelt) zurückgehen, mit dem zur Zeit der napoleonischen Kriege die französischen Besatzungssoldaten versucht haben, deutsche Damen einzuladen. Daher schärften vor allem deren Mütter den tugendhaften Mädchen ein: Macht ja keine "Fisimatenten".
  • Es könnte aber auch von "visae patentes" (literrae) kommen, was soviel wie ordnungsgemäß verdientes, schriftlich angefertigtes Patent bedeutet. So wurde das Fachwort im 16. Jh. als Verspottung der Bürokratie bzw. zum Begriff für "unnötige Schwierigkeit und unnütze Arbeit".

Uns gefällt die erste Erklärung besser. :-)

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Eine der Geheimgesellschaften, die sich im 17. Jh. auf naturphilosophischer, oft noch mystisch-alchemistischer Grundlage darum bemühten, das Urprinzip der Welt zu finden. Unter Anknüpfung an die Tradition der Bauhütte ('Freimaurer', die sich dort zeitweise niederließen wo große Steinbauten entstanden). Symbole sind der Hammer, die Kelle und das Winkelmaß.

Bewertung: 5 / 5

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Der österreichische Psychiater Sigmund Freud (* 1856, † 1939) war Begründer der Psychoanalyse. Er verglich unsere Seele mit einem Eisberg, der nur zu einem kleinen Teil über der Wasseroberfläche (Bewusstsein) zu sehen ist, der weitaus größere Teil liegt aber unter der Wasseroberfläche (Unterbewusstsein) verborgen.

So ist auch der Freudsche Fehler oder die Freudsche Fehlleistung zu erklären. Es ist eine Aussage, die bewusst so nicht getroffen werden sollte, aber den wahren (meist verborgenen) Wunsch erkennen lässt.

Beispiel: Sie sagen bei der Begrüßung "Auf Wiedersehen" zu jemandem anstatt "Guten Tag".

freudscher-fehler-564

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(lat. frugalis), Das Wort "frugal" ist ein Synonym für "einfach" bzw. "bescheiden".
Das Gegenteil ist "opulent". Das Substantiv ist "Frugalität".

(NL 11.03.2010)

Bewertung: 5 / 5

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Das Sprichwort "Früh übt sich, was ein Meister werden will" ist ein Zitat aus dem Drama "Wilhelm Tell" über den schweizerischen Nationalhelden (1804) von Friedrich Schiller.

Es bezieht sich darauf, dass jemand sich bereits in der Jugend bemühen sollte, wenn sie oder er etwas "meisterhaft" beherrschen will. Den gleichen Sinn hat auch das scherzhafte Sprichwort "Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten."

Jim: "Amelie ist 5. Sie singt jeden Tag und macht einen Tanzkurs.
John: "Ja, früh übt sich, was ein Meister werden will." 

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Das Sprichwort "für ein Linsengericht" geht zurück auf die Bibel (nach Mose 25, 29-34).

In der Erzählung verkauft Esau, der erschöpft von der Jagd nach Hause kommt, seinem jüngeren Bruder Jakob das Erstgeburtsrecht für einen Teller Linsen.

Heute benutzen wir den Ausdruck für solche Begebenheiten, in denen Wertvolles gegen beinahe Wertloses hingegeben wird.

John: "Für ein Linsengericht habe ich dann meinen tollen Platz im Konzert aufgegeben."
Jim: "Das kostenlose Bier hättest Du Dir bringen lassen sollen!"

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Der Ausdruck "Fußvolk" (mittelhochdeutsch "vuozvolc") stammt aus dem militärischen Bereich und bezeichnet ursprünglich die "Truppe zu Fuß", die die größten Strapazen zu erleiden hatte. Obwohl sie an vorderster Front kämpfte und deshalb auch die meisten Opfer bringen musste, wurde sie von den Reitern verächtlich "von oben herab" angesehen.

Mit der Redensart "zum Fußvolk gehören" zählen wir uns bzw. den Bezeichneten zur großen, aber einflusslosen Menge bzw. bringen zum Ausdruck, dass jemand eine untergeordnete Stellung einnimmt oder unbedeutend ist.

 

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