Das Sprichwort "für ein Linsengericht" geht zurück auf die Bibel (nach Mose 25, 29-34).

In der Erzählung verkauft Esau, der erschöpft von der Jagd nach Hause kommt, seinem jüngeren Bruder Jakob das Erstgeburtsrecht für einen Teller Linsen.

Heute benutzen wir den Ausdruck für solche Begebenheiten, in denen Wertvolles gegen beinahe Wertloses hingegeben wird.

John: "Für ein Linsengericht habe ich dann meinen tollen Platz im Konzert aufgegeben."
Jim: "Das kostenlose Bier hättest Du Dir bringen lassen sollen!"

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