Eine deutsch-kanadische Studie untersuchte die Veränderung des Glücksniveaus von Eltern, wenn diese Kinder bekommen. Dabei stellte sich heraus, dass der Glücklichkeitslevel von älteren Eltern nach dem Kinderkriegen stärker ansteigt als der von sehr jungen Eltern.

Eltern über 34 Jahre sind laut Studie auch absolut gesehen signifikant zufriedener als jüngere. Die Forscher erklären sich dies damit, dass Ältere in Bezug auf viele Umstände und Einstellungen bereiter für die Elternschaft sind. Professor Mikko Myrskylä  vom Max-Planck-Institut für Demografie in Rostock meint sogar, dass die Ergebnisse der Studie nahelegen, "... als sei es keine besonders gute Entscheidung, früh Kinder in die Welt zu setzen."

Interessante Hinweise lieferte die Befragung zudem zur "optimalen" Anzahl von Kindern: Das erste Kind erhöhte das Glücksniveau sehr deutlich, das zweite schon etwas weniger und das dritte Kind gar nicht mehr.

Fazit: Aus Sicht der Glücksforschung sind der Trend zum späten Kinderkriegen und dieses dann auf zwei Sprösslinge zu beschränken gut nachzuvollziehen.

 

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