Sisyphusarbeit

Das "geflügelte Wort" >Sisyphusarbeit< geht zurück auf die Hadesstrafe des Sisyphus, von der Homer in der Odyssee berichtet. Sisyphus, des Äolus Sohn, war der König von Korinth. Er war verschlagen und schlecht und galt bei Homer für den gewinnsüchtigsten aller Menschen. Zur Strafe für seine Schlechtigkeit musste dieser mit Kopf und Händen ein Felsstück einen hohen Berg hinaufwälzen, von dem es aber immer wieder in die Tiefe rollte, so dass er wieder von vorn beginnen musste. Eine >Sisyphusarbeit< nennen wir heute eine besonders schwere und qualvolle Arbeit, die zur Erfolglosigkeit verdammt scheint und deshalb niemals zu einem Abschluss gebracht werden kann. Man sagt auch: >Den Stein des Sisyphus wälzen<, wenn etwas übermenschliche Anstrengungen machen bzw. man sich vergeblich abmüht.

 
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