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Ein Holzhacker kam in einen Wald und bat ihn um die Erlaubnis, etwas Holz zu einem Stiel für seine Axt abhauen zu dürfen.

Der Wald bewilligte es, bald aber hatte er Ursache, seine Entscheidung zu bereuen. Der Holzhacker bediente sich nun seiner Axt, große Äste von den Bäumen abzuhauen und beraubte so den Wald seiner vornehmsten Zierde. Der gute Wald konnte es nicht verwehren, denn er hatte dem Holzhauer die Waffe selbst in die Hände gegeben.

Es bedienen sich Undankbare oft der empfangenen Wohltaten gegen ihre Wohltäter.

Aesop, griechischer Sklave und Fabeldichter, um 550 v. Chr.

 

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