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Am 16. Oktober 1906 marschiert der Schuster Wilhelm Voigt verkleidet als Gardeoffizier mit einer Abteilung Soldaten in das Rathaus von Köpenick. Mit Hilfe einer gefälschten Kabinettsorder lässt er den Bürgermeister und den Stadtrendanten verhaften. Er beschlagnahmt die Stadtkasse und kann fliehen. Er kommt jedoch nicht weit, wird verhaftet und zu vier Jahren verurteilt.

Diese "Köpenickiade" wurde zu einem geflügelten Wort für einen amüsanten Gaunerstreich. Ganz Deutschland lachte über diesen Vorfall, der mit einem verwegenen Gaunerstückchen die Uniform-Gläubigkeit der Zeit ausnutzte und den Untertanengeist in Amtsstuben entlarvte.

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