Moloch - vom König zum Übeltäter
Die Herkunft des Begriffs verdanken wir dem Hebräischen „מֹלֶךְ“ (mōlek), was „König“ bedeutet. In der Bibel wird Moloch als Gottheit dargestellt, der Kinderopfer dargebracht wurden, insbesondere in den Kulturen der Kanaaniter und Phönizier. Diese Praxis wurde im Alten Testament streng verurteilt, etwa in Levitikus 20:2-5, wo das Opfern von Kindern an Moloch als Gräueltat beschrieben wird.
Heute wird er oft metaphorisch verwendet, um eine alles verschlingende Macht oder Institution zu beschreiben, die individuelle Opfer fordert. Beispielsweise bezeichnete der Dichter Allen Ginsberg in seinem Gedicht "Howl" Moloch als Symbol für die zerstörerischen Kräfte der modernen Gesellschaft .
Beispiele für die heutige Verwendung von "Moloch"
- "… nach einer Woche auf dem Land fühlte sich Leipzig plötzlich wie ein Moloch an." (taz.de/Wie-die-Stadt-zum-Moloch-wurde/!5506840)
- "Doch die IDM funktioniert weiterhin nicht so, wie sie sollte - sie ist ein Moloch, der sich mit seiner hausgemachten Bürokratie selbst im Wege steht", bemängelt der Team-K-Vorsitzende. (Quelle: ageszeitung.it/2022/11/09/buerokratischer-moloch/)
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Synonyme für "Moloch"
- Ungeheuer
- Monster
- alles verschlingende Macht
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Der Moloch wurde damals wie heute mit Ängsten assoziiert. Hier findest du Beiträge zum Thema.
Manche Menschen erleben Angst als ständigen Begleiter, andere stoßen hin und wieder auf konkrete Angstauslöser. Doch Angst muss nicht dein Feind sein. In diesem Artikel erfährst du, wie du Angst erkennen, effektiv bewältigen und sogar als Antrieb nutzen kannst. Wir decken ein breites Spektrum an Strategien ab – von Selbsthilfetechniken und professioneller Therapie bis hin zu medikamentösen Optionen und den neuesten Forschungserkenntnissen. Zusätzlich beleuchten wir kontroverse Meinungen und bieten praktische Tipps, die dir helfen, mit Angst in einer gesunden und konstruktiven Weise umzugehen.
Die Zukunft: Wer weiß, was sie uns bringen wird? Niemand kann exakt voraussagen, wie sich das Leben entwickeln wird. Daher machen wir uns oft große Sorgen und haben Angst, was noch alles in unserem Leben auf uns zukommen könnte. Doch die Sorgen und Ängste sind in vielen Fällen unbegründet und machen uns das "Hier und Jetzt" zur Hölle.
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Metathesiophobie oder auch die Angst vor Veränderung und Erfolg ist in unserem Kulturkreis weiter verbreitet als die meisten meinen. Leider verhindert diese Handbremse Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten.
Vielleicht kennst du auch jemanden, der so seine Möglichkeiten nicht nutzt, der sich nicht trennt, der sich nicht traut, einen neuen Weg zu beschreiten etc. Wenn nicht, dann lerne Kim kennen. Er hat Metathesiophobie und er hat seinen Weg gefunden, mit dem Thema umzugehen.
Videos zu "Moloch"
Video: Moloch - Der Kinder verschlingende Gott - Mythologie der Kanaaniter
Länge: 8:58 Minuten
Noch ein kniffliges Wort gefällig?
Seine Herkunft verdankt der Begriff "Zankapfel" der griechischen Mythologie. Er wird auch als Apfel der Eris, Erisapfel oder Apfel der Zwietracht bezeichnet.
Eris ist die Göttin des Streits und der Zwietracht. Auf einer Hochzeit soll sie einen goldenen Apfel mit der Aufschrift "Für die Schönste!" zwischen die Göttinnen geworfen haben, und zwar aus Ärger darüber, dass sie nicht eingeladen war.
Göttervater Zeus weigerte sich, den Streit zwischen Hera, Athene und Aphrodite zu schlichten, wem denn nun der Apfel gebühre. Zeus ließ den trojanischen Königssohn Paris die Entscheidung treffen. Dieser erklärte die Liebesgöttin Aphrodite vor Athene und Hera für die schönste Göttin (das Parisurteil), was zum Trojanischen Krieg führte.
Als "Zankapfel" bezeichnen wir heute den Anlass eines Streites bzw. den Gegenstand einer Auseinandersetzung.
Anregungen zum Erweitern des eigenen Wortschatzes
Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen.
Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass in unserem Kulturkreis durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag gesprochen werden. Es macht einen Unterschied, ob ich das mit einem großen oder einem kleinen Wortschatz tue.
Ein größerer Wortschatz hat viele weitere Vorteile. Aber was können wir unternehmen, um ihn mit Freude und Spaß zu erweitern? Damit auch für dich etwas dabei ist, zeigen wir 20 verschiedene Möglichkeiten auf. Viel Spaß beim Erweitern deiner Lexik.
Bücher zum Erweitern des eigenen Wortschatzes
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