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Die Redewendung "seinen Senf dazugeben" stammt wohl aus dem 17. Jahrhundert.

Senf galt zu der Zeit als eine Beigabe, die jede Mahlzeit verbesserte. Er wurde selbst dann gereicht, wenn er nicht zum Essen passte. Auch die Gastwirte jener Zeit servierten zu jeder Speise Senf, ob der Gast es wünschte oder nicht. Dies war ebenso unpassend wie manch unerwünschter Rat.

So entstand das Sprichwort "seinen Senf dazugeben". Es drückt aus, dass jemand sich (zumeist unerwünscht) in ein Gespräch einmischt oder zu einem Thema ebenfalls seine Meinung abgibt.

Jim: "Martina sagte, dass sie unseren neuen Slogan nicht gut findet. Er wäre ihr zu arrogant."
John: "Die muss auch zu allem ihren Senf dazugeben."

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