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Sparen Sie sich Ihre goldene Gans"Reich werden Sie nicht durch das, was Sie verdienen, sondern durch das, was Sie nicht ausgeben."
Sparen stellt einen bedeutenden Baustein Ihrer finanziellen Selbstbestimmtheit dar. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie am sinnvollsten mit dem Sparen beginnen.
Den wichtigsten Schritt, die Schaffung einer Gesamtschau über Ihre Vermögens- und Einnahmenverhältnisse, sollten Sie hier bereits gegangen sein.

Wir sind Nimmersatt

Unsere Wünsche überschreiten von ihrem Wesen her in aller Regel unsere Möglichkeiten (Ausnahmen finden wir bei buddhistischen Mönchen). Das führt dazu, dass wir am Ende mehr Monat als Guthaben auf dem Konto vorfinden. Wie sollen wir also noch sparen? Müssen wir uns um einen höheren Verdienst bemühen?

Ich versichere Ihnen: Wenn Sie doppelt so viel verdienen wie jetzt und nichts an Ihrer Ausgaben-Einstellung ändern, werden Sie weiterhin am Ende des Monats ein leeres Konto beklagen. Und wenn Sie vorher nicht am Existenzminium genagt haben, wird der Anstieg Ihrer Lebensqualität bei dieser Ausgabenverdopplung nur gering sein.

Anders herum betrachtet: Gewiss gibt es Menschen in einer mit Ihnen vergleichbaren Situation, die weniger als Sie einnehmen und dennoch Monat für Monat zur Seite legen.
Fazit: Verschieben Sie den Einstieg in das Sparen nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag (Nach der Gehaltserhöhung, wenn das Auto abgezahlt ist, wenn die Kinder aus dem Haus sind ...). Starten Sie JETZT!

Doch wie viel legen wir sinnvollerweise von unserem Einkommen auf die hohe Kante?

Sparen - aber wie?

In der Praxis hat sich ein Sparsatz von 10 % des verfügbaren Einkommens für die langfristige Geldanlage bewährt. Weitere 10 Prozent sollten wir für notwendige oder ersehnte Anschaffungen zurücklegen. Dieses Konzept liefert die Basis für Ihr Sparvorhaben.
Eigentlich sind es damit nur 10 %, die Sie "richtig" sparen. Die anderen 10 Prozent sind für die Erfüllung größerer Wünsche gedacht, aber auch für Notfälle. Die ersten 10 % legen Sie langfristig an, mit dem Ziel, Ihr Arbeitseinkommen um Zinseinkommen zu ergänzen. Später verwenden Sie diese Ansparsumme, um Ihre Rentenlücke zu schließen.

Von jedem Zusatzeinkommen die Hälfte zur Seite legen

Wenn Sie die 10 Prozent von Ihrem verfügbaren Einkommen für Ihr langfristiges Vermögen sparen, haben Sie den wichtigsten Schritt getan. Es gibt aber einen Turbo, den Sie in Ihren Sparplan einbauen können: Sparen Sie von jeder Gehaltserhöhung oder sonstigem zusätzlichen Einkommen volle 50 % langfristig an! Das Schöne ist, dass diese Ersparnis kaum ein Problem darstellen wird. Ihr Unterbewusstsein freut sich nämlich weiterhin über die restlichen 50 % Konsumgewinn und trauert den gesparten 50 % nicht hinterher! Im Gegenteil: Dadurch, dass Ihr Sparvermögen schneller wächst, erfahren Sie zusätzlich Freude und ein Sicherheitsgefühl.

Unbedingt berücksichtigen

Tipp1: Sie gehen auf Nummer sicher, wenn Sie die gewünschte Sparsumme am Anfang des Monats zur Seite legen.

Tipp 2:Verhindern Sie, dass Sie den Rest des Monats in die Miesen rutschen.
Doch woher sollen diese 20 Prozent Sparsumme kommen?

Ausgaben runter

Übung: Untersuchen Sie Ihre Ausgaben, streichen Sie alle unnötigen Aufwände.
Gehen Sie die Liste Ihrer Ausgaben durch und streichen Sie im ersten Schritt alles, worauf Sie ohne größere Probleme verzichten können. Im Folgenden finden Sie dazu einige Anregungen.

Nur die notwendigsten Versicherungen

Beschränken Sie sich im Regelfall auf Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeits- und Hausratsversicherung. Falls Sie eine Familie "besitzen", empfiehlt sich darüber hinaus eine Risikolebensversicherung.

Vermeiden: Konsumkredite

Die Versuchung ist enorm: null Prozent Zinsen und dafür die neue Waschmaschine, Küche, Sofa und den Breitbild-Fernseher. Doch jedes Ding hat zwei Seiten. Im Falle der Konsumkredite lauert die Schuldenfalle. Unser Tipp: Konsumentenkredite nur für die eigene Immobilie nutzen, maximal für die Anschaffung eines Autos, wenn Sie es für den Weg zur Arbeit benötigen. Alles andere kaufen Sie aus dem Ersparten.

Teuer: Kontoüberziehung

Fast eine Binsenweisheit, aber immer wieder wichtig zu erwähnen: Vermeiden Sie, Ihr Konto zu überziehen. Die Dispositionszinsen liegen unverhältnismäßig hoch.

Nur mit Bargeld zahlen

Einer der besten Tipps, mit dem eigenen Einkommen zurechtzukommen, besteht darin, die EC- und Kreditkarten aus dem täglichen Zahlungsverkehr zu verbannen. Heben Sie zu Anfang des Monats das Geld ab, welches Sie für Essen, Kleidung, Tanken und Vergnügungen verwenden möchten. Teilen Sie es danach auf die jeweiligen Wochen auf. Tassen oder Briefumschläge haben sich dafür bewährt.

Damit erreichen Sie zweierlei: Zum einen reduziert die Barzahlung Ihre Ausgabefreudigkeit. Zum anderen wissen Sie genau, wann Schluss sein muss und können Ihr Geld leichter einteilen.

Nicht mit Geld rechnen, dass nicht da ist

Es gibt einen Spruch "Reiche Tanten können sehr alt werden." Gemeint ist damit, dass eine erhoffte Erbschaft viel geringer und Jahrzehnte später als erwartet eintreten kann. Lassen Sie von daher solch potenzielle Mittelzuflüsse bei Ihren Kalkulationen unberücksichtigt.

Weitere Vorteile des Sparens

Wenn Sie sich ausmalen, was Sie sich von dem Ersparten leisten könnten, steigert das ohne Ausgaben Ihre Lebensfreude. Diese Fantasiereisen erhöhen zusätzlich wunderbar die Motivation zum Sparen - eine wichtige Grundlage, um langfristig dranzubleiben.

Doch Sparen bewirkt noch mehr: Ihr Sicherheitsgefühl steigt. Sie fühlen sich einfach vor künftigen Problemen besser geschützt. Jeder Blick auf ein beträchtliches Sparvermögen wird Ihnen Stärke vermitteln. Darüber hinaus hebt es Ihr Selbstwertgefühl, wenn Sie Ihre Finanzen im Griff haben, und sogar noch etwas zur Seite legen können.

Wie es weiter geht

Und wohin jetzt mit dem Ersparten? Erfahren Sie in den anderen Artikeln, welche Punkte Sie bei der Anlage Ihres Geldes berücksichtigen sollten.

Konnten Ihnen unsere Spar-Tipps weiterhelfen? Sollten wir etwas ergänzen? Bitte senden Sie uns Ihre Anregungen über einen Beitrag. Vielen Dank!

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