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Killerphrasen vermeiden, Wertschätzung zeigen

Mit der Kommunikation in Meetings, Workshops etc. ist das so eine Sache. Es treffen sich Menschen, die zwar gleiche Absichten haben sollten, aber manchmal mischen sich Eigeninteressen, Emotionen und Konflikte in die gemeinsame Arbeit.

Für die gemeinsame Arbeit kann es wertvoll sein, gerade wenn es sich um kreative Phasen der Zusammenarbeit handelt, sich auf gemeinsame Regeln zu verständigen. Eine dieser Regeln sollte den Punkt der Killerphrasen betreffen.

Killerphrasen

Dieser Begriff trifft die Situation nur von einer Seite, aus Sicht des Prozessverlaufs. Über den Sender sagen solche Aussagen, dass er vorschnell urteilt, in Emotionen gerät, etwas besser zu wissen glaubt, dass er die anderen für wenig qualifiziert hält. So sind solche Äußerungen nicht nur störend für den Prozess, sie entlarven den Sprecher.

Killerphrasen sind Aussagen, die den kreativen Prozess behindern und einen Angriff auf anders denkende Personen darstellt. Vielleicht hat der Sender der Killerphrase sogar Recht mit seiner Aussage, aber der kreative Fluss der Arbeit wird gebrochen. Resignation oder Konflikte entstehen. Deswegen sollten Killerphrasen tabu sein.

Beispiele für Killerphrasen

  • Das haben wir schon immer so gemacht.
  • In unserem Bereich lässt sich da nichts machen ...
  • Für so etwas haben wir keine Zeit ...
  • Das klappt doch sowieso nicht ...
  • Da macht doch keiner mit ...
  • Das interessiert doch sowieso keinen ...
  • Das ist doch bloße Theorie.
  • Das war doch schon immer so ...
  • Bei mir geht das einfach nicht ...
  • Das kriegen wir nie hin ...
  • Das hat keinen Sinn ...
  • Als Fachmann muss ich dazu sagen ...
  • Wenn das ginge, hätte es schon längst jemand anderes so gemacht.
  • Das ist grundsätzlich richtig, aber bei uns nicht anwendbar.

Kritik ist wichtig - aber richtig

Nach der kreativen Arbeit werden die Ideen und Lösungen auf ihre Realisierbarkeit überprüft. Hier können nun begründete Vorbehalte und Kritik ausgesprochen und diskutiert werden. Aber auch hier gilt, mit den Ideen der anderen Teilnehmer respektvoll umzugehen.

Unternehmen, Teams und Mitarbeiter sind darauf angewiesen, täglich neue Wege, Lösungen und Ideen zu finden, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Jede „Bremse“ in solchen Prozessen gilt es zu lösen, um dieses zu ermöglichen.

Geschrieben von

Michael Behn
Michael Behn

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist.

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