Ante portas – Bedeutung, Herkunft und heutige Verwendung
Lateinisch bedeutet ante portas "vor den Toren". Wenn jemand "ante portas" ist, bedeutet das, er ist "im Kommen" bzw. "im Anmarsch".
Beispiele für die heutige Verwendung von "Ante Portas"
- Beeil dich mit dem Aufräumen, deine Mutter steht ante portas.
- Kaum mehr als ein Jahr später steht Silvio Berlusconi schon wieder ante portas. (profil.at)
- Und mit der Veranstaltungshalle und dem Antonius Bräu stehen die nächsten Eröffnung bereits ante portas.
- Erst in der Bundesliga, als BVB und Bayern ante portas standen, wurde das Stadion voll.
- Die Zeiten haben sich geändert, nicht nur wegen Schwarz-Blau ante portas.
Kennst du noch eine heutige Verwendung zu Ante Portas?
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Vielen Dank für jedes Beispiel!
Verwendest du das Wort "ante portas" in deiner Alltagssprache?
Synonyme für ante portas
- im Kommen
- im Anmarsch
- heraufziehend
- zu erwartend
- kommend
- auf dem Weg
- vor der Tür
- (sich) anbahnen
- zu erwarten
- im Anflug
Kannst du noch ein Synonym zu "ante portas" ergänzen?
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Was bedeutet "Ante portas" auf Englisch und in anderen Sprachen?
- Englisch: At the gates
- Französisch: Aux portes
- Italienisch: Alle porte
- Spanisch: A las puertas
- Türkisch: Kapıda
- Chinesisch: 在大门口 Zài dà ménkǒu
Hannibal ante portas
Die lateinische Redewendung "Hannibal ante portas" geht auf die historische Äußerung Hannibal ad portas ("Hannibal bei den Toren") in den Philippischen Reden des römischen Politikers und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) zurück. Er warnt darin vor den Herschergelüsten des Marcus Antonius.
Pappa ante portas
Pappa ante portas ist eine deutsche Filmkomödie von 1991 mit Loriot in der Hauptrolle und als Regisseur.
Video zu "Ante Portas"
Video: Trailer zu Pappa ante portas
Länge: 1 Minute
„Entschuldige, das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch.“
Loriot als Heinrich Lohse
Noch ein kniffliges Wort gefällig?
Die Anapher ist ein rhetorisches Stilmittel und bezeichnet die Wiederholung eines Wortes bzw. einer Wortgruppe am Anfang aufeinander folgender Satzteile, Sätze, Strophen oder Verse.
So dient sie der Strukturierung und Rhythmisierung von Texten. Das Wiederholte wird häufig als besonders bedeutsam hervorgehoben. "Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll ..." ist ein Beispiel für eine Anapher.
Die Anapher zählt zu den ältesten und häufigsten rhetorischen Stilmitteln. Sie begegnet uns besonders häufig in religiöser Sprache. Viele Anaphern verdanken ihre Herkunft der Bibel.
Spiegelbildliches Gegenstück zur Anapher ist die Epipher. Dieses rhetorische Stilmittel steht für die Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Ende aufeinander folgender Sätze oder Verse. Beispiel: "Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit! (Gedicht von Friedrich Nietzsche: Das trunkene Lied)
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Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen.
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