Dieb im Cyberspace

So verhinderst du den Diebstahl von Finanzdaten

Amazon, Ebay und Co. – Onlinekäufe gehören längst zum Alltag der meisten Deutschen und täglich werden viele Tausend Zahlungen Online durchgeführt. Immer wieder werden diese Transaktionen Opfer von Hacker-Attacken, die die Finanzdaten stehlen und verkaufen, oder sie selbst nutzen, um sich an deinem Konto zu bereichern.

► Was können wir tun, um unsere Finanzdaten zukünftig besser zu schützen? ► Wie sicher sind deine Onlinekäufe und was kannst du tun, um kein Opfer von Hacker-Angriffen zu werden? ► Und wie privat ist eigentlich dein Verhalten im Internet? ► Wir stellen die Frage: Wie verhinderst du den Diebstahl von Finanzdaten?

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1. Finanzdaten im Internet

Wer kennt die Situation nicht? Bei Amazon, Ebay oder deinem Lieblingsonlineshop gibt es mal wieder ein echtes Schnäppchen, du hast einfach keine Lust zu kochen und bestellst dir etwas beim Lieferdienst oder du schließt ein Netflix-Abo ab und startest einen amtlichen Serienmarathon.

In all diesen Fällen zahlst du in der Regel direkt Online, per Sofort-Überweisung, PayPal oder per Kreditkarte. Zunehmend öfter werden solche Zahlungen auch vom Smartphone, per App oder auf der Website, getätigt und nicht mehr nur vom PC.

Aber was passiert eigentlich mit den sensiblen Finanzdaten? Wie werden die Zahlungsdaten geschützt und was kannst du tun, um ihre Sicherheit zu gewährleisten?

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2. Die Gefahren

Das Internet hat unzählige Vorteile, allerdings gibt es natürlich auch Schattenseiten. Regelmäßig werden Benutzerkonten gehackt, Kreditkartendaten ausgelesen und Personaldaten missbraucht. Desto weiter die Sicherheitstechnik voranschreitet, desto raffinierter werden auch die Methoden der Hacker und Betrüger.

Sie können über Phishing-Mails mit beigefügten Links, über Trojaner-Viren in einem Download versteckt oder direkt über die betroffenen Nutzerkonten und auf vielen anderen Wegen an unsere Daten kommen und uns relevante wirtschaftliche Schäden zufügen.

So besagen die aktuellen Hochrechnungen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 über 220 Milliarden Euro Schäden aus Cyberangriffen zu beklagen hatte. Die Zahlen sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen und es ist davon auszugehen, dass sie auch in Zukunft weiter steigen werden.

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3. Wie wir uns vor Missbrauch schützen können

Beim Onlinekauf und beim allgemeinen Internetverhalten können einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um deine Daten im Allgemeinen und vor allem natürlich deine Zahlungsdaten zu schützen.

3.1. Benutze ein Antivirenprogramm

Auf dem PC nutzen die meisten Menschen bereits ein Antivirenprogramm, das Smartphone wird aber zunehmend häufiger Opfer von Cyberattacken und ist in vielen Fällen nicht ausreichend geschützt. Gehe also am besten direkt in den App-Store und suche dir ein gutes Antivirenprogramm.

3.2. Öffne keine E-Mail-Anhänge, die du nicht zuordnen kannst

Wenn du also eine Mail mit Anhang von einem fremden Absender bekommst, öffne den Anhang nicht, auch wenn der angebliche Prinz von irgendeinem exotisch klingenden Land dir in der Nachricht Millionen dafür anbietet.

3.3. Tätige nur Käufe auf seriösen und vertrauenswürdigen Onlineplattformen

Wenn dir ein Anbieter unseriös erscheinen oder du im Internet keine Informationen über ihn finden kannst, sieh lieber von einem Kauf ab.

3.4. Nutze eine VPN-Verbindung

„VPN“ steht für „Virtual Private Network“ und stellt eine sichere Verbindung zwischen deinem Gerät und dem Internet her. Deine IP wird verschleiert und der Standort deines Geräts kann von dir abgeändert werden. Das heißt, du kannst VPN für günstige Einkaufe verwenden und obendrein anonymer surfen. Die VPN-Verbindung erschwert dich zu tracken, zu verfolgen und macht es Angreifern damit bedeutend schwer an deine Daten zu kommen. Ohne VPN können unverschlüsselte Daten von jedem angezeigt werden, der über Netzwerkzugriff verfügt und darauf zugreifen möchte.

3.5. Achte auf die Internetadresse

Häufig nutzen Betrüger, die sich zum Beispiel als PayPal ausgeben, eine ähnliche Adresse, nutzen aber zum Beispiel die Endung „.net“, statt „.com“ oder haben andere Abweichungen vom Original. Jeder Link beginnt mit „http“, was für Hypertext-Übertragungsprotokoll steht. Das „S“ steht für „Secure“, im deutschen „sicher“. Websites, deren Adresse mit „https“ beginnen, haben also eine erhöhte Sicherheitsstufe.

3.6. Nutze doppelte Verifikationen

Viele Zahlungsdienstleister bieten an, dass die Zahlung doppelt bestätigt werden muss, um sie zu authentifizieren, zum Beispiel, indem zusätzlich zur Passworteingabe auch ein Code benötigt wird, der per SMS an das Mobiltelefon versendet wird.
Hierdurch wird der Missbrauch deiner Zahlungsdaten deutlich erschwert.

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4. Offline-Hacking

Der Dieb deiner Daten muss nicht unbedingt aus dem Internet kommen, gerade beim Datendiebstahl in Wirtschaftsbetrieben werden Daten oft direkt vom Gerät des Nutzers entwendet, aber auch im Privatbereich gibt es diese Form von Diebstahl. 

  • Gib also deine Zugangs- und Zahlungsdaten nicht an Dritte weiter und sperre deinen Computer oder dein Smartphone nach der Benutzung.
  • Nutze außerdem starke Passwörter, die Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen beinhalten und wechsele diese regelmäßig.
  • Nutze nicht für alle Konten dasselbe Passwort.

Wenn du diese Tipps befolgst, kann nicht mehr viel schiefgehen und du kannst dich wieder auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Das nächste Superschnäppchen finden!

Punkt 5

5. Weiterlesen

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