Wer erfand die erste programmgesteuerte Rechenmaschine?
Heute wird solch ein Gerät Computer genannt ...
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Stich von Charles Babbage am 1. Mai 1833 im Mechanics’ Magazine
Der englische Mathematiker und Erfinder Charles Babbage (1792 - 1871) entwarf mechanische Rechenmaschinen. Diese Rechenmaschinen funktionierten bereits nach Prinzipien, wie sie heute in modernen Computern verwendet werden.
„Eines Abends saß ich in den Räumen der Analytischen Gesellschaft in Cambridge, den Kopf in einer Art Wachtraum auf den Tisch gestützt und eine Logarithmentafel aufgeschlagen vor mir. Ein anderes Mitglied kam in den Raum, sah mich im Halbschlaf, und rief: ‚Babbage sag, wovon träumst du?‘, worauf ich erwiderte: ‚Ich denke daran, dass all diese Tafeln (worauf ich auf die Logarithmen deutete) von einer Maschine berechnet werden könnten‘.“
Im Jahre 1820 begann er mit der Entwicklung seiner "Difference engine", einer programmgesteuerten Rechenmaschine, die mechanisch und digital arbeiten sollte. Diese Entwicklung wurde jedoch aufgrund fehlender Geldmittel niemals realisiert. 1991 gelang es jedoch britischen Wissenschaftlern, die "Difference engine" entsprechend den Entwürfen von Charles Babbage nachzubauen. Dieses Gerät funktionierte einwandfrei und erreichte eine Genauigkeit von 31 Stellen, womit die Korrektheit dieser Entwürfe bewiesen werden konnte.
Differenzmaschine Nr. 1 von Charles Babbage von 1832 im Science Museum London.
Die von ihm entworfene mechanische Rechenmaschine Analytical Engine gilt als Vorläufer des modernen Computers.
Im folgenden Beitrag wird die Maschine vorgestellt:
Länge: 7 Minuten
„Siehe da! Die Menschen sind die Werkzeuge ihrer Werkzeuge geworden.“
Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amer. Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker
Video: False Dawn: The Babbage Engine
Länge: 6 Minuten
Gottfried Leibniz als Vorreiter
Leser Thomas B. ergänzt, dass bereits Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 -1716, lebte u. a. in Hannover) eine funktionsfähige Rechenmaschine erfand. Leibnizens Rechenmaschine gilt als historischer Meilenstein im Bau von mechanischen Rechenmaschinen. Es existieren zurzeit fünf funktionsfähige Muster nach seiner Erfindung. Das von ihm konzipierte Staffelwalzenprinzip, mit dem die Maschine Multiplikationen auf mechanische Weise durchführen kann, war für 200 Jahre Basistechnik mechanischer Rechenmaschinen.
Noch ein Rätsel gefällig?
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Welches berühmte deutsche Bauwerk ist wohl auf dem Gesamtbild zu sehen?
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Carl Friedrich Gauß und Summenformel
Aufgabe: Der siebenjährige Carl Friedrich Gauß und die Summenformel
Es war ein gewöhnlicher Tag in der Schule, als der Lehrer Büttner seinen Schülern eine schwierige Aufgabe stellte: Sie sollten die Zahlen von 1 bis 100 addieren. Die Schüler begannen sofort zu rechnen, zu addieren und zu multiplizieren - es war eine mühsame Aufgabe, die (eigentlich) viel Zeit in Anspruch nehmen sollte.
Aber nicht für den kleinen Carl Friedrich Gauß, der damals erst sieben Jahre alt war. Er schrieb die Summe nach kurzem Überlegen auf und gab das Ergebnis als erster ab.
Wie hat der kleine Gauß das so schnell gerechnet?
Hier weiterlesen: Carl Friedrich Gauß und Summenformel
