Was ist ein oder der Erlkönig? | Bedeutung
- Ein Vogel
- Ein Dämon
- Ein Fahrzeug
- Ein Lied
- Ein Titel
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Lösung: Erlkönig - Bedeutung
Zu 2) Der Erlkönig ist als unheimlicher Dämon, der sich in Weidengebüsch und Erlengesträuch aufhält. Die Bezeichnung "Erlkönig" stammt von der dänischen Bezeichnung des Königs der Elfen. Johann Gottfried Herder übersetzte für seine 1779 erschienene Sammlung von Volksliedern die dänische Volksballade von "Herr Oluf". Aus Herders Volksliedsammlung übernahm Johann Wolfgang Goethe das Wort "Erlkönig" und dichtete die gleichnamige Ballade.
Zu 3) Außerdem bezeichnet man so einen im Geheimen erprobten neuen Autotyp, oft äußerlich getarnt, um Pressefotografen keine unerwünschte Vorabveröffentlichung eines neuen Fahrzeugtyps zu ermöglichen. Dieses Tarnen hat vor allem den Grund, um Umsatzeinbußen beim Vorgängermodell zu verhindern. Würde Bilder vom ungetarnten Nachfolgemodell in den Medien erschienen, würde der Vorgänger sich schwieriger verkaufen lassen. Deswegen werden Technik- bzw. Design-Details vor der Konkurrenz und den späteren Käufern verschleiert.
Die Ballade "Erlkönig"
"Der Erlkönig" wurde von Goethe 1782 geschrieben und stammte ursprünglich aus Dänemark.
Die Sage aus Dänemark handelt jedoch vom Ellerkonge, dem Elfenkönig. Leider oder vielleicht auch "Gott sein Dank" übersetzte Johann Gottfried Herder die Sage ins Deutsche und aus dem Elfenkönig wurde ein Erlenkönig. Goethe entwickelte die Ballade "Der Erlkönig" eigentlich als Teil zu dem Singspiel "Die Fischerin". Der Text der Ballade wurde schnell beliebt und häufig musikalisch umgesetzt.
Hier ist die großartige Ballade von Goethe:
Der Erlkönig (von Johann Wolfgang von Goethe)
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand." –
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh' es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –
"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Veröffentlicht: 1782
Gedichtform: Ballade
Epoche: Sturm und Drang
Erlkönig ist außerdem ein Krimi-Drama von Urs Egger (2007), in dem es um Autobahnraser und Fahrerflucht geht.
Erlkönig, ein Lied von Kool Savas aus dem Psychothriller "Playlist" von Bestsellerautor Sebastian Fitzek.
Video zu "Erlkönig - Bedeutung"
Video: Kool Savas x Sebastian Fitzek - Erlkönig
Länge: 2:49 Minuten
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Scharade Rätsel - Schlange und Hilfe
Scharade Rätsel
Die Erste windet gleich der Schlange
Sich durch das Gras am Boden hin;
Jedoch kein Tier, - sei nur nicht bange,
Wenn manche Tiere auch darin.
Dir selbst in heißer Tagesstunde
Sie Kühle wohl und Labung bot,
Und dennoch fand in ihrem Grunde
Schon manches Kind den jähen Tod.
Die letzten Zwei sind sehr verschieden
Nach ihrem Nutzen im Gebrauch;
Du siehst sie oft beim Invaliden
Und oft beim Spiel der Kinder auch.
Dort bieten sie ein Bild zum Weinen,
Erinnernd an des Krieges Leid,
Hier machen größer sie die Kleinen
Mit Hilfe der Geschicklichkeit.
Das Ganze zeigt sich stets manierlich,
Und macht dir seinen Bückling schön,
Es ist ein Vöglein gar possierlich
Und bei der Ersten oft zu sehn.
Johann Meyer (1829 - 1904), deutscher Schriftsteller
Scharade ist ein Rätsel in Versform. Die Aufgabe ist es, aus den Versen einzelne Silben oder aber Teilwörter eines zu erratenden Wortes zu finden, um dann das Lösungswort zu erhalten.
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