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Lustvoll die Welt retten

Klimaschutz – wie kann ich helfen? 20 Tipps und zwischenmenschliche Gelegenheiten

Auf maximal zwei Grad will die Weltgemeinschaft die Erderwärmung begrenzen. Dies wurde im Pariser Klimagipfel im Jahre 2015 beschlossen. Dazu muss – so die aktuellen Einschätzungen der Wissenschaftler – der Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 bis zum Jahre 2040 von momentan zwölf auf eine Tonne pro Jahr reduziert werden. Wie soll das gelingen, was kann ich dafür tun? Anders gefragt: Klimaschutz – wie kann ich helfen?

Der Energieexperte und Unternehmer Christof Drexel hat ein detailliertes Buch vorgelegt, wie Klimaschutz bei lustvoller Lebensweise gelingen kann. Wir nennen 20 Tipps, wie jeder von uns helfen kann. Dabei setzen wir stark auf menschliches Miteinander.

 
 

Inhalt: Klimaschutz – wie kann ich helfen?

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1) Hintergrund Klimawandel

Der momentane Kenntnisstand in der Wissenschaft sieht wie folgt aus: Vor der industriellen Revolution enthielt unsere Atmosphäre 280 parts per million (ppm) CO2, aktuell sind es 400 ppm. Die Temperatur ist gegenüber der 280er-Zeit um 1 Grad gestiegen.

Diesen Partikelanstieg deuten die Forscher als Zeichen des vom Menschen beeinflussten Klimawandels. Zwar ist der Mensch nur für einen kleinen Anteil der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Der menscheninduzierte Ausstoß ist aber nicht Teil des natürlichen Kreislaufes und sammelt sich darum in der Atmosphäre an.

CO2 gilt als größter Verursacher der Erderwärmung. Auch Methan, Lachgas und andere Treibhausgase sind daran beteiligt. In den einschlägigen Berechnungen – genau wie in diesem Artikel – wird der Einfachheit halber mit CO2-Äquivalenten gerechnet, um diese Gase mit zu berücksichtigen.

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CO2, Regenwald und Klimaschutz


Schon jetzt sind die Auswirkungen dieser 1-Grad-Erwärmung weltweit zu beklagen. Eine 2-Grad-Erwärmung wird die Klimaeffekte noch einmal verschlimmern, aber voraussichtlich nicht zu einer globalen Katastrophe führen. Besser wäre es allemal, wir würden die Erwärmung darunter halten.

Szenarien über die 2-Grad-Grenze hinaus reichen vom Abschmelzen der Polkappen über den starken Anstieg des Meeresspiegels bis zum Kollaps ganzer Ökosysteme. Mit dieser interaktiven Karte können die Auswirkungen unterschiedlicher Anstiege verglichen werden.

Das Buch zum Artikel: Zwei Grad. Eine Tonne.

Viele der Angaben in diesem Artikel entstammen dem Buch von Christof Drexel:

 

2) 10 Milliarden Menschen, jeder eine Tonne

Momentan stoßen alle Menschen auf der Welt rund 50 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr in die Atmosphäre. Soll die Reduzierung auf maximal 2 Grad gelingen, dürfen es 2040 nur noch deren 10 Milliarden Tonnen sein, so die Berechnungen der Forscher. Hochrechnungen sehen die Weltbevölkerung – zur Zeit noch ansteigend – bei 10 Milliarden ErdbewohnerInnen stagnieren.

10 Milliarden Menschen – 10 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr =>

Jeder Mensch darf maximal 1 Tonne CO2 pro Jahr "verbrauchen".

 

 3) Der Ist-Stand

Momentan verbrauchen wir Industrieland-Bewohner im Schnitt 12 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Amerikaner deutlich mehr, die Schweizer nur rund 6 Tonnen, Deutschland liegt ungefähr bei diesem Durchschnitt.

So setzen sich die 12 Tonnen zusammen:

emissionen alle bereiche
Aufteilung der gesamten Treibhausgas-Emissionen auf die einzelnen Lebensbereiche (Quelle: Buch "Zwei Grad. Eine Tonne.")

 

Möchten Sie Ihren eigenen CO2-Verbrauch berechnen? Nutzen Sie dafür den Klimarechner zur Ermittlung Ihres persönlichen Klima-Footprints

"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."

Albert Einstein

 

Reduktionspotentiale

4) So schaffen wir das!

Christof Drexel sieht drei Mittel, um von 12 Tonnen auf 1 Tonne zu kommen. Diese sind:

  • Erneuerbare Energien
    Die Umstellung auf CO2-freie Energieträger ist essentieller Bestandteil der Umstellungsstrategie.
  • Erhöhte Effizienz
    In bisherigen Gebäuden, Antriebskonzepten, Heiztechniken usw. steckt enormes Potenzial. An diesen Stellen kann richtig viel CO2 durch Einsatz moderner Technik, hochwertiger Dämmung und geänderter Verfahren eingespart werden.
  • Veränderter Lebensstil
    Ganz kommen wir um ein Weglassen bestimmter Aktivitäten nicht herum. Das Fliegen, beispielsweise, lässt sich kaum effizienter machen. Aber Drexel legt in seiner Berechnung nur moderate Anpassungen zugrunde, die "mit Genuss und besserer Gesundheit" verknüpft sind.

Christof Drexel bewirbt eine Kombination dieser drei Wege, um das Klimaziel zu erreichen. Seinen Berechnungen zufolge könnten wir so das Ziel "Eine Tonne" erreichen:

co2 massnahmen effekte 650Klicken für Großansicht (Quelle: Buch "Zwei Grad. Eine Tonne.")

Erläuterung der Grafik am Beispiel Ernährung:

  • Ausgangsangsverbrauch: 1,8 Tonnen CO2 pro Mensch und Jahr

Bis 2040:

  • Einsparung durch Ausbau Erneuerbare Energien: 0,13 Tonnen
  • Einsparung durch höhere Effizienz in der Produktion: 0,55 Tonnen
  • Einsparung durch veränderten Lebensstil: 0,80 Tonnen
  • Verbleibender CO2 - Ausstoß für Ernährung in 2040: 0,32 Tonnen

Rechnet man alle "Verbleibt"-Zahlen zusammen ergibt sich die angepeilte eine Tonne. Christof Drexel ist sich sicher:

"Durch die Kombination dieser drei Strategien ist es also zu schaffen: Die Emission von einer Tonne CO2 pro Person und Jahr ist erreichbar."

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5) Klimaschutz – Wie kann ich helfen? 20 Tipps und Gelegenheiten

Punkt bp 1

Klima wählen und unterstützen

Christian Stöcker schreibt in seiner Spiegel-Kolumne: "Es ist aber offenbar einfacher, Menschen mit dem Bild vom bösen Ausländer, der einem Arbeit, Lebensraum und Kultur wegnehmen will, der einen mit Terror bedroht, zu emotionalisieren, als mit der leider sehr realen Bedrohung, dass substanzielle Teile der bewohnten Welt im Meer versinken könnten." Christof Drexel mahnt vor diesem Hintergrund: "Politisch wird ... nur das umgesetzt, was von ... der Bevölkerung gefordert oder begrüßt wird."

Darum werden Sie laut und wählen Sie so, dass Klimaziele an erste Stelle gesetzt werden. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie, wenn Sie für Umweltverbände spenden.

Punkt 2

Bio kaufen

Unabhängig von der eigenen Ernährungsweise, so Drexel, würde alleine die Verwendung von Bio-Lebensmitteln den ernährungsbedingten CO2-Ausstoß um 25 % reduzieren. Das grüne Bio-Siegel ist eine gute Öko-Basis. Richtig nachhaltig und ökologisch sind Produkte mit den Logos der ökologischen Anbauverbände: Bioland, Demeter und Biopark. Empfehlenswert beim Papierkauf sind die von FSC und Blauem Engel. Nachhaltiger Fisch wird von den Logos MSC und ASC bedruckt.

Aber: In (seltenen!) Ausnahmefällen ist Bio sogar klimaschädlicher, wie Foodwatch vorrechnet:

 Punkt 3

Zu Ökostrom wechseln

Zertifizierter Ökostrom bedient sich erneuerbarer Energiequellen, die kaum oder gar kein CO2 ausstoßen. Die Umstellung auf klimaneutrale und ökologische Energieträger ist die wesentliche Säule, auf die sich der Umbau der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit stützt.

Punkt 4

Bahn und Bus fahren

Wer statt alleine mit dem Auto lieber mit dem ÖPNV in Zug und Bus fährt, spart rund zwei Drittel CO2 ein. Laut Angaben bei Germanwatch schleudert man eine Tonne Kohlendioxid (Äquivalent) mit dem Flugzeug schon nach rund 3.000 Kilometern in die Atmosphäre, mit einem Mittelklasse-Auto nach etwa 7.000, mit der Bahn aber erst nach zirka 17.000 Kilometern. Ein vollbesetzter Bus ist sogar noch klimagünstiger.

Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel kann zudem das Leben nachhaltig entstressen.

Punkt 5

Weniger besitzen und verschwenden

Am wenigsten CO2 verbraucht die Produktion von etwas, dass gar nicht produziert wird. Nach wie vor werden darum Einwegverpackungen von nahezu allen Umweltverbänden abgelehnt, auch wenn diese als Plastikflasche mit Pfand daherkommt.

Aber zu diesem Tipp gehört auch, das Brot vom Vortag zu essen, für den Haushalt nur das einkaufen, was wir wirklich brauchen, oder den vor einer Woche abgelaufenen Joghurt mit wohlwollendem Blick zu prüfen. Kaufen Sie immer mit der Frage

"Brauche ich das wirklich?"

im Hinterkopf ein.

Minimalistisch leben kann sogar lustvoll und erfüllend sein: Ich befreie mich und bürde mir weniger auf.

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Punkt 6

(Öfter) vegetarisch essen

Rund 15 Prozent der mitteleuropäischen CO2 Emission geht auf das Konto der Ernährung (bzw. Landwirtschaft), 1,8 Tonnen CO2 pro Bürger und Jahr. Eine halbe Tonne davon verursacht unser Fleischkonsum. Jeder Deutsche verspeist rund 60 Kilo Fleisch im Jahr – die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 15 bis 30 Kilogramm und stattdessen mehr Gemüse.

Wer in seinem Haushalt nur einmal pro Woche Fleisch oder Fisch isst und sich auf dreimal pro Woche auf jeweils 50 Gramm Wurst oder Schinken beschränkt, verbraucht nur noch 0,1 Tonnen fleischinduziertes CO2 pro Jahr. Anders ausgedrückt: Eben mal 80 % CO2-Emission beim Fleisch gespart.

Das Essen von Rindfleisch ist besonders klimaschädlich und benötigt viel Platz: Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, müssen 15 Kilogramm Futter verfüttert werden. Diese 15 Kilogramm Rinderfutter brauchen eine Fläche von 40 Quadratmetern zum Wachsen. (Quelle: Bayrischer Rundfunk)

Auf dieser Fläche könnte man alternativ 120 Kilogramm Möhren und 80 Kilogramm Äpfel anbauen und ernten. 

Zudem stoßen Rindviecher das besonders klimaanheizende Methan aus und benötigen viel Wasser.

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Klimakiller Rind

Punkt 7

Produkte gemeinsam nutzen

Wer zusammen Produkte verwendet, muss weniger einkaufen und kann viel Geld einsparen. Von der Bohrmaschine bis zum Auto: Es gibt im Alltag mehr zu teilen, als wir für möglich halten. Utopia hat Sharing-Plattformen zum Teilen und Verleihen gesammelt.

Punkt 8

Milchprodukte reduzieren

Eine weitere halbe Tonne CO2 pro Jahr wird durch den Verzehr von Milch und Milchprodukten verantwortet. Wer sich ein wenig zurück hält und auf Milchprodukte mit hohem Fettanteil verzichtet, kann seinen milchbedingten CO2-Ausstoß leicht auf 0,2 Tonnen pro Jahr reduzieren.

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Punkt 9

Regional oder nah kaufen

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Punkt 10

Mit dem Konto zur Ökobank

Am besten zu einer Bank, die klimaschädliche Energieformen in allen Geschäftsfeldern meidet. Da kommt es gelegen, dass der Kontowechsel seit einiger Zeit gesetzlich deutlich erleichtert wurde.

Beispiele für ethische und ökologische Banken:

Die komplette Liste finden Sie hier.

Punkt 11

Auf Fahrzeugbesitz verzichten

Die Produktion von einem PKW oder Motorrad ist CO2 intensiv. Wer im Alltag auf E-Bike plus Carsharing umsteigen kann, leistet einen guten Beitrag zur CO2-Reduktion.

Punkt 12

Den Arbeitsweg per E-Bike fahren

Ein Pendler verbraucht auf einem 20 Kilometer langen Arbeitsweg rund 750 Kilogramm CO2 pro Jahr, wenn er diese Strecke im PKW zurücklegt. Wer für diese Strecke ÖPNV (Öffentlicher-Personen-Nah-Verkehr) benützt, nimmt immerhin noch 250 Kilogramm auf seine Kappe. Würde er diese Strecke mit dem E-Bike fahren, verbräuchte er nur noch 16 Kilogramm CO2 pro Jahr für sein gesamtes Arbeitspendeln. Quelle: Klimatipps vom WDR

Noch besser, weil CO2-genügsamer, ist natürlich ein konventionelles Fahrrad. Aber längere Pendlerstrecken bedeuten für viele Menschen ein zu hohes Maß an Anstrengung und Zeitverlust, wenn Sie diese Strecke mit dem Fahrrad ohne Motor zurücklegen sollten. Das E-Bike ist klimateschnisch ein sehr guter Kompromiss.

Punkt 13

Weniger Fliegen

Wer jährlich einmal in die Ferne (1.500 Kilometern) mit dem Flugzeug reist, verbraucht schon 1 Tonne CO2 allein für Hin- und Rückflug. Beim Fliegen lässt sich momentan kaum CO2 mit technischen Mitteln reduzieren, hier hilft nur: Beschränkung. Vor allem Kurzstreckenflüge lassen sich leicht streichen. Darum sollten wir innerhalb Europas möglichst lieber die Bahn nehmen.

Punkt 14

Einfacher urlauben

Luxushotels und Kreuzfahrtschiffe sind wahre C02-Schleudern. Wer auf eine Klimaanlage in seiner Ferienwohnung verzichten kann (oder gar campt) und selten auswärts isst, verbraucht nur 0,1 bis 0,2 Tonnen CO2 für seinen Jahresurlaub (2-3 Wochen im Sommer plus 1 Woche im Winter).

Wer hingegen 2 Wochen in Thailand im Wellness-Hotel verbringt und noch eine Woche auf dem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer cruist, verbraucht schon alleine für den Urlaub 2 Tonnen CO2 pro Jahr.

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Punkt 15

Stromverbrauch reduzieren

Solange noch C02 zur Produktion von Strom in die Luft geblasen wird, bringen Energiespargeräte einen Vorteil für das Klima. Dazu gehört zum Beispiel die Abkehr von der Glühbirne, sprich: die Umstellung auf Energiesparlampen mit LED. Viel hilft auch das Vermeiden vom Standby-Betrieb (am leichtesten geht das mit einer Steckerleiste).

LCD-Fernseher verbrauchen deutlich weniger Energie als gleich große Plasmafernseher. Energiesparende Anbieter sind an den Labeln Energy Star und Euroblume zu identifizieren.

Mancher Verbrauch von Energie ist nur unnötig und schlecht für die Umwelt, bringt gar keinen Vorteil. Beispiele sind die Beleuchtung und Erwärmung ungenutzter Räume, langes Lüften im Winter oder die Nutzung des Autos als Lagerraum.

Am effizientesten beim Thema Strom sparen wirkt sich stets der Verzicht auf unnötige Geräte aus :-) Hilfreich  auch:

  • Kühlschrank bei Vereisung abtauen.
  • Kochen mit geschlossenem Deckel.
  • Duschen statt Baden.
  • Wer statt mit 60 Grad die Wäsche nur bei 40 Grad wäscht, spart zirka die Hälfte der anfallenden Stromkosten. Die Ersparnis beträgt bei 30 Grad sogar zwei Drittel.

Punkt 16

Kühler leben

Wer ein Grad weniger Raumtemperatur erträgt, spart bei der Heizung 5 bis 10 Prozent Energie, 200 Kilo Kohlendioxid und 70 Euro im Jahr (Quelle: Klimatipps vom WWF). Greenpeace rechnet bei einem Vier-Personen-Haushalt mit Einsparungen von 350 Kilogramm pro 365 Tage. Wer nachts die Wohnung auf 15-16 Grad abkühlen lässt, wird noch einmal 300 Kilogramm CO2 sparen.

Das Umgekehrte gilt für den Kühlschrank: Wenn die Kühltemperatur von fünf auf sieben Grad erhöht wird, nehmen die Lebensmitteln keinen Schaden. Stattdessen sparen Sie aber zwischen 15 und 20 Prozent vom Kühlschrank-Strom. Macht – neben der Kohlendioxid-Einsparung – rund acht Euro mehr in der Kasse.

Punkt 17 

Dämmen

Ein gut gedämmtes Haus hilft sparen (ebenfalls bei der Heizung). Es verbraucht viel weniger Energie und stößt dadurch bis zu drei Tonnen weniger CO2 (pro Jahr und Bewohner) aus. Darum werden Maßnahmen zum energetischen Sanieren von Fenster, Dach und Hauswand von Bund, Ländern und Kommunen gefördert.

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Punkt 18

Informieren Sie sich

Wer sich über die Zusammenhänge des Klimawandels im Klaren ist, hat eine hohe Motivation, das eigene Verhalten anzupassen. Zudem wirken gut informierte Menschen wesentlich überzeugender in jeder Diskussion.

Aktuelle Bücher, die hierbei helfen:

Punkt 19

Erzählen Sie Geschichten

Christof Drexel hält das Vorbild für eine wichtige Säule im Bemühen um eine umweltschonende Lebensweise der Weltbevölkerung. Persönliche Geschichten wirken dabei am nachhaltigsten (kleines Wortspiel), da uns diese direkt und lebhaft erreichen.

Geschichten davon, wie gut Ihnen eine Bio-Ernährungsumstellung getan hat, wie problemlos die Kantine auf vegetarische Kost umzustellen war, wie leicht es sich mit dem E-Bike fährt...

Drexel schließt sein Buch mit den Worten:

"Erzählen Sie Geschichten aus der guten neuen Zeit".

Punkt 20

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Klimawandel als reale Bedrohung für die Menschheit ist vielen Menschen nicht präsent. Auf die Frage "Klimaschutz – wie kann ich helfen?" haben sie keine Antwort. Darum können (sollten) wir alle beharrlich aber unaufdringlich Aufmerksamkeit verbreiten. Denn niemand soll doch vom klimaschonenden Verhalten abgehalten werden, nur weil er nicht gewusst hat, wie ernst die Lage ist ...

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