Usbekistan, Chiva

Das Rätsel um den Spion

Ein Spion will sich in die Stadt einschmuggeln, muss dazu aber an den Torwächtern der Stadtmauer vorbei. Da er die Losung nicht weiß, beobachtet er andere, wie sie das Tor passieren.

Als Erstes kommt ein dicker Mönch. Einer der Wächter sagt: "16", worauf der Mönch erwidert: "8". Dann kommt ein Bauer. Ein Wächter sagt: "28" und der Bauer antwortet: "14".  Als ein Händler kommt, ist die Frage "8" und er bekommt als Antwort die "4".

Alle dürfen passieren.

"Ach, so ist das also", denkt der Spion und antwortet auf des Torwächters Frage: "22" lässig mit "11". Er wird verhaftet und eingekerkert.

Anstatt die Zahlen einfach zu halbieren, hätte er eine andere Logik anwenden müssen. Was hätte er sagen müssen?

Lösung anschauen: "+" klicken →

Lösung: Er hätte "14" sagen müssen!

Die Lösung: Buchstaben zählen statt Zahlen halbieren

Anstatt die Zahlen einfach zu halbieren, was eine naheliegende Annahme wäre, steckt eine andere Logik dahinter: Die Antwort hängt von der Anzahl der Buchstaben ab, die die ausgeschriebene Zahl hat.

Das bedeutet:

  • Sechzehn hat 8 Buchstaben (Antwort: 8)
  • Achtundzwanzig hat 14 Buchstaben (Antwort: 14)
  • Acht hat 4 Buchstaben (Antwort: 4)

Daraus folgt: "Zweiundzwanzig" hat "14" Buchstaben, aber der Spion hat "11" gesagt, was falsch ist. Richtigerweise hätte er "14" sagen müssen, basierend auf der Anzahl der Buchstaben im Wort "Zweiundzwanzig".

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Lernen und Wissen

Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken Zusammenfassung

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Noch ein Rätsel gefällig?

Noch ein Rätsel gefällig?

Geschrieben von

Michael Behn

Michael Behn

Berufsfeld

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints.de, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist. 

Tätigkeitsgebiet

Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. 

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