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Abbildung 1: Um ein Unternehmen auf Erfolgskurs zu lenken, ist es wichtig, Ziele festzulegen, sie konsequent zu verfolgen und die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. So können Unternehmensziele in der Praxis erreicht werden.

Für Unternehmensziele gibt es eine einfache Faustregel: Je klarer, desto besser. Je strukturierter, desto erfolgreicher.

 
 

Punkt bp 1

Pfade zum Erfolg

Dieser grundsätzliche Tipp beinhaltet direkt mehrere Ansätze, denn einerseits sagt er aus, dass Unternehmer sich grundsätzlich über ihr Unternehmen, die Erfolgsstrategie sowie die Prozesse im Betrieb Gedanken machen sollten, zum anderen impliziert diese Faustregel auch die Forderung nach einer Struktur, die im Idealfall auch IT-gestützt dokumentiert wird, in einem sogenannten ERP-System.

Wie Unternehmensziele nicht nur festgelegt, sondern auch erreicht werden, verraten diese Tipps:

Punkt 2

Auf kurzfristige und mittelfristige Unternehmensziele folgt die Vision

Der weise Spruch – „der Weg ist das Ziel“ – stimmt durchaus, denn Unternehmer nehmen in der Regel eine ganze Reihe an Meilensteinen, bevor sie ihre kurzfristigen Ziele und ihre mittelfristigen Ziele erreichen können. Um ihre Vision zu verwirklichen, dauert es dann noch einmal ein wenig länger.

Spannenderweise funktioniert der Weg zur Festlegung eben dieser Unternehmensziele genau andersherum, denn: Zunächst muss die Vision formuliert werden, die visionär sein sollte, aber gleichzeitig niemals unrealistisch sein darf. Diese Vision, die auch die Mission des Unternehmers sein kann, muss verständlich und möglichst in einem Satz formuliert sein. Die Vision ist die Zukunftsmusik, die der Unternehmer spielen möchte, das übergeordnete Unternehmensziel.

Ausgehend von der Vision des Unternehmers und der Mission des Unternehmers werden also die langfristigen Ziele festgelegt, die es in zehn bis 15 Jahren zu erreichen gilt. Davor müssen mittelfristige Ziele stehen, die binnen fünf bis zehn Jahren erreicht sein sollten. Die kurzfristigen Unternehmensziele sind die To-Do-Liste der ersten fünf Unternehmerjahre, ähnlich wie der tagtäglich zu erledigende Tagesplan.

Punkt 3

Nur mess- und terminierbare Meilensteine sind eine Hilfe

Der folgende Tipp resultiert aus der aus dem Management bekannten SMART-Methode, bei der „vorgeschrieben“ ist, dass die Ziele bzw. ihre Eigenschaften von diesen fünf Faktoren bestimmt sein müssen. Die Ziele müssen (S)pezifisch, (M)essbar, (A)ngemessen, (R)elevant und (T)erminiert sein. Inhaltlich bedeutet das, dass Ziele

  • spezifisch für das Unternehmen formuliert werden müssen.
  • messbar insofern sein müssen, dass sie zahlenbasiert sind.
  • angemessen sind mit Blick auf ihren Realitätsgehalt.
  • relevant sind mit Blick auf das Metier, in dem der Unternehmer zuhause ist.
  • terminiert sind, damit keine vage Vorstellung darüber herrscht, wann das Ziel zu erreichen ist, sondern ein fester Termin bestimmt wird.

Typische Unternehmensziele könnten dann in etwa so formuliert werden: Eingehende Anfragen im Kunden-Service-Center müssen künftig binnen 24 Stunden qualifiziert beantwortet sein. Die Supportanfragen, weil eine Anleitung missverständlich ist, müssen unter ein Prozent fallen.

Siehe zur SMART-Technik auch folgenden Beitrag:

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Erfolgreiche Menschen können nicht zaubern, sie beherrschen aber vermutlich Zielsetzungstechniken

... so das Fazit einer Studie, die sich über 30 Jahre ausdehnte.   Viele Menschen glauben, dass für Erfolg im Leben große Intelligenz oder Vitamin B unabdingbare Voraussetzungen seien. Dem ist aber nicht so, wie erwähnte Studie zeigt. Lesen Sie, welches Vorgehen sich beim Ziele-Setzen als besonders erfolgreich herausgestellt hat:

Punkt 4

Erfolg funktioniert meistens nicht allein. Das Team ist entscheidend

Um Unternehmensziele zu formulieren, die den oben genannten Eigenschaften entsprechen, ist meist ein Erfolgsteam nötig. Ist das nicht der Fall, muss in der Regel mehr Zeit eingeplant werden, um Unternehmensziele zu erreichen. Das Erfolgsteam, sprich die Themen Personal und Human Ressources, sind eng mit der Erfolgskurve verbunden. Wer auf ein motiviertes, gut geschultes Team mit viel Fachwissen zurückgreift, der bahnt sich gemeinsam mit ihnen den Weg zum Erfolg.

Der entscheidende Faktor im funktionierenden Team ist wiederum der Chef selbst, der eben nicht nur „Chef“ sein darf, sondern ein Wir-Gefühl konstruieren sollte, um im Team die gesetzten Ziele einzufahren.

Doch was macht eine gute Führungskraft heute eigentlich aus? Die Fähigkeit, Visionen in Wege zu gießen, gemeinsam aktiv zu werden, anstatt Monologe zu führen oder unentwegt Zahlen zu analysieren, sind für eine Führungskraft ebenso wichtig wie Fairness, Integrität, Transparenz und lobende Worte für die Belegschaft.

Punkt 5

Die Unternehmensziele müssen sichtbar sein

Natürlich kennt der Unternehmer selbst seine gesteckten Ziele – sowohl die Kurzfristigen als auch die Mittel- und Langfristigen. Zudem kennt er die Stellen im IT-System, die über Unternehmensziele und ihren Erreichungsgrad Auskunft geben. Die Mitarbeiter wissen allerdings nur von den Zielen, die es zu erreichen gilt, wenn diese transparent und plakativ sichtbar gemacht werden.

Dabei geht es darum, vor allem die Ziele transparent zu machen, die motivieren können. Dafür gibt es mittlerweile ganz pfiffige Ideen, wie etwa Smileys für jede Woche, in der 100 oder mehr Social-Media-Follower gewonnen werden konnten, oder Haken für jedes kurz- und mittelfristige Ziel, das erreicht wurde. Auch wenn in einer mit einem Ziel beschriebenen Plexiglas-Rolle Kugel um Kugel versenkt wird (jedes Mal dann, wenn wieder ein Ziel erreicht wurde), hilft das dabei, Ziele transparent zu machen. Das spornt das Erfolgsteam an.

Punkt 6

Klar definiert aber langfristig flexibel

Natürlich müssen Ziele klar festgelegt sein. Dabei hilft beispielsweise die unter Punkt 2 beschriebene SMART-Methode. Dennoch bedeutet das nicht, dass Ziele starr und unflexibel sind – ganz im Gegenteil.

Jeder Unternehmer agiert in einem Markt mit Konkurrenten, Mitbewerbern, Kunden, Herstellern, Lieferanten und Partnern. Häufig ergeben sich in der Zusammenarbeit mit diesen Gruppen neue Ideen, Verbesserungsvorschläge, Optimierungspotentiale oder abweichende Ziele, die vielleicht sogar schneller zur Erreichung der Vision führen könnten. Dann gilt es die Überlegungen zu prüfen, zu bewerten und ggf. in den Fahrplan zum Erfolg einzubinden.

Punkt 7

Bücher zum Thema

 Punkt 8

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Abbildung 1: pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

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