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Wie Ziele setzen

Wie Ziele setzen: das Geheimnis erfolgreicher Menschen

Erfolgreiche Menschen sind nicht schlauer als andere, sondern sie beherrschen ein paar wichtige Prinzipien.

... so das Fazit einer Studie, die sich über 30 Jahre erstreckte.

Möchtest du gerne mehr Erfolg im Sinne von "Wunschziele setzen und diese auch erreichen" in deinem Leben verwirklichen? Viele glauben, dass hierfür große Intelligenz oder ein begütertes Elternhaus notwendig sind. Dem ist nicht so. Lese hier, welches Vorgehen sich beim Setzen von Zielen als besonders erfolgreich herausgestellt hat. 

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Die Studie zum Thema "Wie Ziele setzen?"

Eine 30-jährige Studie an 1.000 Kindern zeigte, dass die Fähigkeit zu kognitiver Kontrolle ein entscheidenderer Faktor für Erfolg ist als Intelligenz. Kognitive Kontrolle meint hier, Belohnungen zugunsten zielorientierten Strebens aufschieben zu können. Dies sei der ultimative Schlüssel für Erfolg.

Was bedeutet das? Die Autoren meinen, erfolgreiche Menschen seien nicht intelligenter, sie sind nur geschickter im Setzen und Erreichen von Zielen.

Wie setze ich mir Ziele richtig, gibt es da ein Geheimnis? Nun ...

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Warum sollten wir uns Ziele setzen?

... weil es für ein selbstbestimmtes Leben und unser Selbstbewusstsein wichtig ist. Beschäftige dich mit dem, was du erreichen möchten, was dir wichtig ist. Starte am besten noch heute und zwar unbedingt schriftlich. Bündele durch Ziele deine Lebenszeit und Energie, um Erfolge zu ermöglichen.

Unterschätze bitte nicht die Klarheit und Motivation, die kraftvolle, schriftlich formulierte Ziele auslösen.  

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Umfrage zum Thema

Welche der Aussagen trifft am ehesten auf dich zu?

 

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Die ultimative Anleitung zum Setzen von Zielen

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Laotse (der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll),
legendärer chinesischer Philosoph

Schritt 1: Setze dir zuerst langfristige Ziele

Für starke Motivation brauchen wir attraktive Ziele. Diese dürfen durchaus etwas größer sein, wenn wir uns genügend Zeit geben, diese zu erreichen.

Wer sich langfristige Ziele setzt (Zeithorizont 5 Jahre +), muss nicht kleckern, sondern darf und sollte auch ein wenig klotzen: Eine neue Sprache lernen, für das Wohnmobil sparen, die Ausbildung zum ...- Therapeuten - vieles ist möglich, wenn wir einen Zeitraum von mehreren Jahren zur Verfügung haben.

„Setze deine Ziele groß genug und die Umstände werden sich nach deinen Zielen richten.“

Mahatma Gandhi (1869 - 1948), indischer Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist.

Natürlich ist es mit dem Setzen von langfristigen Zielen nicht getan, es müssen sich konkrete Schritte in Richtung des Ziels anschließen. Wenn du attraktive, langfristige Ziele vor Augen hast, findest du die dafür notwendige Kraft und Ausdauer. Außerdem fällt es dir leichter, Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen.

„Das Allerwichtigste, was jungen Menschen heute fehlt, sind sinnvolle Ziele. Sie sollten sich engagieren können als Retter des bedrohten Lebens in allen seinen vielfältigen Erscheinungsformen. Damit würden sie aus ihrer Passivität, dieser 'Es-hat-ja-alles-keinen-Sinn'-Einstellung herausfinden.“

Robert Jungk (1913 - 1994), Zukunftsforscher 

wie ziele richtig setzen 1000 
Ein kraftvolles Ziel hilft, sich zu motivieren, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden.

Schritt 2: Unterteile große Ziele in mehrere kleine

Die großen Ziele beflügeln uns mit Motivation und Freude, konkrete kleine Ziele lassen uns die Aufgabe machbar erscheinen. Wir kommen ins Tun.

Das Aufteilen in mehrere kleine Ziele ist entscheidend für den Erfolg, denn dies verschafft uns immer wieder Erfolgsmomente, stärkt unser Selbstvertrauen, unsere Zufriedenheit und unsere Zuversicht.

Dieses Vorgehen wird auch als Salamitaktik bezeichnet. Im zugehörigen Beitrag findest du ein Beispiel für diese Methode.

„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als jener, der ohne Ziel umherirrt.“

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung

warum ziele setzen 1001

Welche persönliche Herausforderung hast du dir gesetzt? 

Schritt 3: Nutze die SMART Methode

Wenn du dir Ziele setzt - egal ob langfristige oder schnell erreichbare - solltest du die SMART-Technik nutzen. Dies meint:

S - Spezifisch

Sei konkret. Ein Ziel "Ich will viel reisen" ist zu ungenau. "Ich will den Süden Frankreichs, die Wüste Kalahari und die große Mauer sehen" ist wesentlich spezifischer und bereits beim Lesen entsteht ein Bild, das Motivation auslöst. Versuche es spezifisch, also konkret, zu formulieren.

„Der Ziellose erleidet sein Schicksal - der Zielbewusste gestaltet es.“

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

M - Messbar

Nutze Maß und Zahl für dein Ziel. Beispiel: "Am 13.12. diesen Jahres wiege ich unter 65 kg. Ich bewege mich 10.000 Schritte am Tag und ernähre mich gesund."

Dies ist für unsere Motivation extrem gut. So können wir erkennen, ob wir auf dem richtigen Weg sind, wie wir in der Zeit liegen oder ein wenig mehr Energie investieren müssen.

Bei nicht messbaren Zielen ist es stattdessen hilfreich, die angestrebten Ergebnisse bestimmbar auszudrücken. Woran erkennst du und andere, dass du ausgeglichener oder selbstsicherer bist? Wie fühlt sich dieser Zustand konkret an? Woran kann ich die Zielerreichung eines solchen Zieles ausmachen?

Beispiel: Dein Ziel - Ich möchte selbstbewusster sein.

Frage dich dann: "Woran erkenne ich, dass ich selbstbewusster auftrete?"

  • Ich vertrete meine Meinung in Diskussionen.
  • Ich kann auch mal NEIN sagen, also eine Bitte ablehnen. 
  • Ich habe keine feuchten Hände mehr, wenn ich mit meinem Vorgesetzten rede.
  • Ich bitte den Vordrängler, dass er sich hinten anstellen möchte. 

So kannst du erkennen, ob du in Richtung Ziel voran kommst und erhältst gleichzeitig Beispiele für Übungssituationen. Da dies ein häufiges Ziel ist, haben wir hierzu Übungen zusammengestellt. Einfach auf das "+" klicken und du erhältst eine Vorschau zum Artikel auf blueprints.

Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Selbstwertgefühl stärken – die 6 Säulen und 6 Übungen

Ein Thema, das unsere Leserinnen und Leser immer wieder bewegt, ist der Aspekt Selbstwert. Denn, wer sein Selbstwertgefühl stärkt, wird unabhängiger von der Meinung anderer und lebt angstfreier und selbstbestimmter. Was können wir tun, um im Hause Selbstbewusstsein einen Stock höher zu fahren, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren?

Helfen können hierbei die 6 Säulen des Selbstwertgefühls und 6 Übungen. Nutze auch die exklusive blueprints Merk- und Reflexionskarte und mache bei der anonymen Umfrage mit.

A - Ansprechend

„Seit wann locken Mittel? Löffel oder Gabel? Ziele locken.“

Günther Anders (1902 - 1992), in „Lieben gestern. Notizen zur Geschichte des Fühlens“, deutscher Dichter, Philosoph und Schriftsteller

Warum dieser Aspekt so wichtig ist, soll erneut an einem Beispiel verdeutlicht werden. "Ich werde mich ab heute jeden Tag für 1 Stunde beim Joggen quälen" wird als Zielvorstellung kaum Motivation auslösen. Ein "Ich werde ab heute im Schnitt 8.000 Schritte in der Natur gehen und dabei die Klänge und Gerüche des Waldes genießen" schon eher.

Achte bei der Formulierung des Zieles auf deine Gedanken und Gefühle. Wenn es Unbehagen in dir auslöst, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass dieses Ziel nicht zu dir passt oder dass du dich überforderst. Auch bei Zielen gilt zumeist der bewährte Grundsatz:

Weniger ist mehr!

R - Realistisch

Diese Anforderung hängt stark mit der vorhergehenden zusammen. Ein Ziel sollte für dich erreichbar sein, ohne dass du dich völlig verbiegen musst und ohne deine vorhandenen Grenzen zu missachten. Ein realistisches Ziel berücksichtigt zudem alle anderen Elemente in deinem Leben. Aber bitte das Ziel auch nicht zu tief hängen, es sollte für dich eine Herausforderung sein.

„Wer langsam und besonnen geht
Doch oft zuerst am Ziele steht.“

Jüdische Weisheit

Beispiel: Wer unter Knieproblemen leidet, sollte sich nicht einen Marathon als Ziel setzen. Oder frage dich vorher: Wie werde ich mich auf der 1-jährigen Weltreise fühlen, wenn ich eigentlich lieber daheim meine Enkel aufwachsen sehen würden? Was nützt es, mit 40 Jahren Marketingleiterin zu sein, wenn darunter Familie und Gesundheit nachhaltig leiden?

T - Terminierbar

Lege genau fest, bis zu welchem Zeitpunkt du das Ziel erreicht haben willst. Wenn möglich mit sogenannten Milestones, also messbaren und ebenfalls terminierten Zwischenzielen auf dem Weg zum Ziel.

Beispiel: Du möchtest ein bestimmtes Ziel bis Ende des Jahres erreichen. Mache es konkreter und schreibe zum Beispiel "Bis 15.12. habe ich ..." So hast du noch einen kleinen Puffer oder, falls du es erreichst, kannst du den Erfolg zum Weihnachtsfest feiern. Außerdem ist die Vorweihnachtszeit zumeist eh eine Ausnahmezeit, wo wir weniger Zeit und Energie als üblich haben. 

„Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

Samuel Langhorne Clemens (1835 - 1910), besser bekannt als Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller 

wie ziele setzen SMART 1000

Probiere mal etwas Neues aus?

Schritt 4: Überprüfe dein Ziel und deinen Weg von Zeit zu Zeit

Eine erfolgreiche Zielerreichung wird selten auf dem Weg bleiben, der ursprünglich geplant war. Neujustierungen sind eher üblich als selten, Interessen verschieben sich, neue Möglichkeiten entstehen auf dem Weg. Bei langfristigen Zielen reicht es völlig aus, zweimal pro Jahr den eigenen Pfad zum Ziel zu prüfen:

Einige Prüffragen

  • Bin ich auf dem besten Weg, das Angestrebte zu erreichen?
  • Was hat sich bewährt?
  • Was könnte ich besser machen?
  • Was sollte ich lassen?
  • Wo sind erste Erfolge?
  • Muss ich das Angestrebte, den Weg oder die Mittel anpassen?

„Die Welt gehört dem, der in ihr mit Heiterkeit nach hohen Zielen wandert.“

Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882), US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller

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Typische Fragen zum Thema und kurze Antworten

Warum Ziele setzen?

Wir kommen eher ins Tun, können Prioritäten setzen, uns Maßnahmen überlegen und Erfolge feiern. Mehr zum Thema findest du im Artikel "Aus Wünschen Ziele machen".

Warum Ziele setzen wichtig ist?

Weil wir ein Bewusstsein für das entwickeln, was uns wirklich wichtig ist. Hier gehören nicht nur die Ziele dazu, sondern auch deine persönlichen Werte.

Warum setzen sich Unternehmen Ziele?

Unternehmensziele sind das Fundament der Arbeit mit Zielen im ganzen Unternehmen. Je kraftvoller und eindeutiger diese Ziele sind, umso besser für alle Beteiligten. Je konkreter die Ziele formuliert sind, umso wirksamer wird die Steuerung des Unternehmens. Abteilungen bzw. Mitarbeiter erhalten zeitliche, quantitative und qualitative Bezugspunkte für die Formulierung eigener Ziele. Wie sollten sonst in diesen Bereichen eigene Ziele formuliert, verwirklicht und der Erfolg gemessen werden und Kontrolle und Feedback möglich sein? Hier findest du mehr zum Thema Unternehmensziele.

Wie kann man sich Ziele setzen?

Nutze diesen Leitfaden, mache aus deinen größten Wünschen Ziele und komme ins Tun. Erste Erfolge machen dann Lust auf mehr.

Wie viele Ziele sollte man sich setzen?

Die Erfahrung zeigt, dass für denjenigen, der mit diesem Thema startet, maximal drei Ziele sinnvoll sind. Du hast noch weitere Aufgaben und Probleme zu lösen. Verzettel dich nicht. Hier findest du einen Beitrag zum Thema: Ziele begrenzen, Erfolge feiern.

Sollten Ziele schriftlich formuliert werden? 

Unbedingt. Ziele bringen Klarheit, zeigen mögliche Zielkonflikte auf und helfen nachweislich der Motivation. 

Welche Fehler werden gemacht?

Häufig ist die Anfangsmotivation groß und es werden zu viele hohe Ziele gesetzt. Dann wird "losgespurtet" anstatt den Weg zum Ziel wie einen Marathon einzuteilen. Wichtig ist, Schritt für Schritt und nachhaltig den Weg zu den Zielen zu gehen. Ein weiterer Fehler ist, es gar nicht erst zu probieren, sondern sich oder das Thema abzuwerten: "Das schaffe ich eh nicht!", "Ziele verfolgen ist Blödsinn.", "Mir ist auch so klar, was ich tun muss.", "Ziel und Plan - Zeit vertan!" usw. 

Welche Tipps zum Thema Ziele setzen sind die wichtigsten?

Drei Aspekte sind aus unserer Sicht die wichtigsten: 1. SMARTe Ziele - 2. Dranbleiben - 3. Freude am Weg zum Ziel entwickeln.   

Welches ist das richtige Ziel?

Das Ziel, das dich glücklich macht oder begeistert und dein dir wichtiges Umfeld nicht negativ beeinflusst.

Was ist eine gute Zielformulierung?

Eine, die die SMART-Formel berücksichtigt, aus einem starken Wunsch entspringt und beim Lesen Motivation auslöst.

Wie finde ich meine Ziele?

Du könntest dir eine Bucket-Liste erstellen, einen Artikel zum Thema lesen oder am blueprints-Kurs Ziele finden teilnehmen - oder alles zusammen. ;-)

Was ist eine Löffelliste?

Die Löffelliste ist eine Liste mit Dingen, die du noch tun willst, bevor du den Löffel abgibst, also vor deinem Tod. Im Englischen bezeichnet man es als Bucket-List.   

Wo liegt der Unterschied zwischen Wünschen und Zielen?

Wünsche sind der Stoff, aus dem dann die Ziele werden. Ziele sind wesentlich konkreter und verbindlicher.

Aus Wünschen Ziele machen

Ziele formulieren: erlerne die Kunst, Motivation auszulösen

Der Unterschied zwischen dem beinahe richtigen Wort und dem richtigen Wort ist so groß wie der zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz. So formulierte Mark Twain es einst so treffend. Was für einzelne Worte gilt, gilt auch für Formulierungen. Denn wenn du mit Zielen arbeitest, ist es wichtig, das Ziel eindeutig und motivierend zu formulieren. 

Nutze die folgende Anleitung, um dein Ziel so aufzuschreiben, dass du aus deinen Wünschen Ziele machst, und diese dann so formulierst, dass der Erfolg wahrscheinlicher wird – nutze die einzelnen Schritte, um ein motivierendes Ziel zu formulieren – und mache einen Blitz daraus.. 

 

Wie bleibe ich an meinen Zielen dran?

Teile dir deine Kraft ein. Lieber kleine Schritte und die nachhaltig. Wenn du dir Ziele gesetzt hast, dann ist das ein guter Start. Es gibt viele Werkzeuge und Hilfsmittel, um an den Zielen dranzubleiben. Hier ein Artikel zum Thema. Du könntest auch an unserem Dranbleiben-Kurs teilnehmen. 

Wie du an deinen Zielen dranbleibst – 10 Hilfsmittel

Dranbleiben – 10 Werkzeuge damit es mit deinen Vorhaben klappt

Der Wunsch ist da. Das Ziel ist klar und der Anfang ist gemacht. Voller Tatendrang und Energie werden die ersten Maßnahmen realisiert, um das Ziel zu erreichen. Die ersten Schritte sind gegangen und es fühlt sich gut an.

Doch zwei oder drei Wochen später werden die Aktivitäten für das Ziel immer weniger. Die Ausreden werden besser und häufiger, wie zum Beispiel:

  • "Es ist doch eigentlich ganz gut so wie es ist!"
  • "Ich habe ja noch so viele andere Aufgaben!"
  • "Man muss sich auch mal erholen."

Wie also bleiben wir konsequent dran an unseren Wünschen, Vorhaben, Projekten und Zielen - an dem, was uns wirklich wichtig ist? 

Wie gehe ich mit Niederlagen und Scheitern um?

Wer sich Ziele setzt und etwas tut, der kann natürlich auch scheitern. Aber Misserfolge und Niederlagen gehören zu einem selbstbestimmten Leben dazu.

Wichtig ist, dass wir unsere Lehren daraus ziehen, wieder aufstehen und weiter an uns und der Erreichung persönlicher Ziele arbeiten. Das lässt uns wachsen. Das ermöglicht Erfolge.

Wie Misserfolge uns stärken

siegen scheitern apix

So manche Niederlage habe ich in meinem Leben erlebt. Ob beruflich oder privat - Misserfolge gehörten dazu.

Was den Unterschied ausmacht, ist der Umgang mit dem Misserfolg. Schwächt er mich oder stehe ich auf und gehe gestärkt weiter auf meinen Wegen. Hier eine Vorgehensweise, die mir immer wieder hilft.

Wer sind die Gegner von Zielen?

Es gibt drei große Gegner, die die Arbeit am Thema schwer machen. Das sind die "Komfortzone", der "Schweinehund" und die fehlende regelmäßige Beschäftigung mit dem Thema.

Achtung: Zielfreie Zeiten sind wichtig

Zu einem glücklichen Leben und zur Erhaltung der seelischen Gesundheit ist es auch wichtig, das rechte Maß zu finden. Es sollte auch "zielfreie Zeiten" geben, die wir genießen.

Brauche ich Ziele in meinem Leben?

michael behn gazetteMit einem meiner erfahrenen Berater- und Trainerkollegen diskutiere ich immer wieder das Thema Ziele. Er ist der Meinung, dass Ziele demotivieren und sie lediglich der Planung dienen. Terminieren, Zustand beschreiben ... das hält er für Humbug.

Nun gut - es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Wünsche schöner klingen, nicht ganz so verkopft daherkommen. Der Wunsch: "Ich möchte in einer eigenen Wohnung leben" klingt anders als der Start der Zielformulierung: "Spätestens Ende 2023 wohne ich in einer eigenen Wohnung ..."

Ich muss in meinen Selbstmanagement-Seminaren immer wieder feststellen, wie viele Wünsche bei den Übungen aufgelistet werden (Bucket-Liste), aber es zumeist dabei bleibt. Zielen heißt, zu entscheiden, bereit sein "den Preis zu zahlen" und zu fokussieren. Ziele sind Wünsche in Arbeitskleidung. 

Was sind die Nachteile von Zielen?

Immer dann, wenn etwas zu viel wird, kann es zum Problem werden. Wer nur noch an seine Ziele denkt, sein Umfeld kaum noch beachtet und quasi eine Zielverbohrtheit entwickelt, für den schlägt das Positive von Zielen ins Negative um. Hier als Erinnerung und Ergänzung einige Nachteile bzw. Probleme, die auftreten können:

  • Zu viele Ziele auf einmal anstreben.
  • Die falschen Ziele anstreben.
  • Sein Umfeld, seinen Partner nicht berücksichtigen.
  • Das Ziel nicht immer wieder prüfen.
  • Ziele zu hoch setzen.
  • Sich von Niederlagen einschüchtern lassen.
  • Bei der Suche nach Zielen nur den Verstand bemühen.
  • Die SMART-Formel außer acht lassen.
  • Wenn nur noch die Ziele im Fokus stehen, dann verhindert das mitunter, den Augenblick wahrzunehmen und zu genießen (Achtsamkeit). 
  • Wenn ich nur noch das Ziel anstrebe, um anderen etwas zu beweisen.

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Merk- und Reflexionskarte zum Thema

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

  

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blueprints-Pareto-Tipp: Wie Ziele setzen?

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten Morgen Gazette erinnern.

"Setze deine Ziele so, dass diese kraftvollen Wünschen entspringen. Schreibe die Ziele auf, nutze maximal drei Ziele und gehe Schritt für Schritt, um deine Erfolge zu feiern. Bedenke aber auch dein dir wichtiges Umfeld und habe Freude am Tun. Dann wird es gut."

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Kostenlose Downloads

Nutze die kostenlosen Downloads für deine Arbeit am Thema. Wir wünschen viel Erfolg beim Anwenden und drücken die Daumen für den Weg zum Angestrebten. 

 

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Bücher zum Thema

blueprints-Buch: Meine Ziele, meine Ausreden und ich

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blueprints-Praxisbuch für Veränderungen: Meine Ziele, meine Ausreden und ich

Sie halten mit diesem Buch einen Werkzeugkasten in Ihren Händen, der Ihnen helfen wird, ein erfülltes Leben zu führen, ein Leben, das Sie begeistert. Gehen Sie mit auf eine Reise zur Erfüllung Ihrer Sehnsüchte. Eine Reise mit Begleitern, die ebenfalls Wünsche und Ziele haben. Eine Reise voller Ideen und Anregungen, unterstützt durch Impulse per E-Mail und eine MP3-Visualisierungsübung.

Die Autoren beherrschen das Themenfeld souverän und bearbeiten es mit vielfältigen Methoden und reichhaltigen Werkzeugen. Sie wissen selbst, dass auf den Wunsch die Tat folgen muss. Beide Autoren zeigen Ihnen, wie Sie dieses Tun mit nachweislich wirksamen Vorgehensweisen und erprobten Instrumenten so effizient und erfolgsversprechend wie möglich gestalten. Mit den ersten Erfolgen wächst die Motivation und mit ihr der Wille, weiterzumachen. So kommen Sie Ihren Zielen jeden Tag ein Stückchen näher.

Aus den Rezensionen

  • "... ich bin bereits jetzt schon restlos begeistert."
  • "... bewusst zu werden, was ich überhaupt will ..."
  • "Ein super-praktischer Begleiter."
  • "Ein richtig gutes Buch, wenn man etwas in seinem Leben verändern möchte!"

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Und so könntest du weiter machen.

Ziele erreichen – aber wie anfangen?

 anfangen

Ziele erreichen - aber wie anfangen?

"Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen" ist ein Zitat des Philosophen Aristoteles sowie ein Aufruf zum mutigen Beginnen.

Das bewusste Starten ist ein wesentliches Element für das Erreichen von dem, was wir anstreben. Nur wer aus dem "Ich könnte oder sollte" ein "Ich entscheide und handle“ macht und beginnt, ermöglicht Erfolg.

Zugegeben - das ist banal! Aber genau hier scheitern viele. Sie bleiben stecken in Absichten oder starten halbherzig. Unser Rat: Nutzen Sie die Rubikon-Methode.

 

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