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Wer beim Dart den Pfeil nicht in Richtung Scheibe wirft, darf nicht erwarten, dass er trifft. Diese Binsenweisheit ist uns durchaus bewusst. Doch bezogen auf unser Leben ist das "Zielen" seltener.

Was können Sie tun, um aus Wünschen und Träumen ein motivierendes Ziel zu machen? Nutzen Sie diese sechs Anregungen sowie die Zielcheckliste für Ihren Erfolg. 

Aussagen wie:

  • Ich möchte viel Geld verdienen! (-> Absicht)
  • Ich wünsche mir eine Familie (-> Wunsch)
  • Ich träume von einem Sportwagen (-> Traum, Wunsch)
  • In einem großen Haus am Meer möchte ich wohnen! (-> Wunsch)
  • Ich will erfolgreich in meinem Job sein (-> Absicht)
  • Ich möchte abnehmen (-> Absicht)
  • Ich möchte ein Haus bauen (-> Absicht)

sind keine Ziele.

Definieren Sie für sich, was Sie wollen. Ihr ganzes Denken und Handeln wird an Klarheit gewinnen. Sie werden sich selbst dessen bewusster, was Sie tun und unterlassen müssen, und dadurch zwangsläufig auch selbstbewusster. Nicht nur Sie selbst werden dann ein Verbündeter auf dem Weg zu Ihren persönlichen Zielen, sondern auch die Menschen in Ihrem Umfeld.

HINWEIS: Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Ziel einem starker Wunsch entspringt. Es sollte Ihr Ziel sein, es sollte in Ihnen Positives auslösen, wenn Sie an das Ziel denken. Ein Ziel sollte keine Geißel sein und die Summe an Zielen sollte realistisch gewählt werden - sonst führen Ziele zu Frust, Demotivation bis hin zum Burnout.

Nutzen Sie die folgende Checkliste, wenn Sie Ihr Ziel überprüfen möchten. (Checkliste: Sind Ihre Ziele die richtigen für Sie?)

Ratgeber Zielformulierung

1. Formulieren Sie aus

Wenn Sie Ihre wichtigsten Wünsche kennen, haben Sie eine gute Basis, um Ihre Ziele so zu formulieren, dass sie Begeisterung auslösen. Tipp: Formulieren Sie so, als wäre der Zustand schon erreicht. 

Beispiele: Wir wohnen in geräumigen Zimmern in einem Haus im Grünen …, Ich arbeite für einen neuen Arbeitgeber ..., Ich trainiere bei 3 neuen Kunden ...

2. Terminieren Sie

Nur so können Sie einschätzen, ob Ihre Ziele realisierbar sind, zu welchem Zeitpunkt welcher Schritt zur Zielerreichung durchzuführen ist. Welche Prioritäten Sie setzen müssen und wann Sie die Ziel- und Wunscherfüllung feiern dürfen.

Beispiele: 2019 zu Weihnachten wohnen in geräumigen Zimmern …, Ende diesen Jahres arbeite ich ... 

Es gibt zwei Dinge, auf denen das Wohlgelingen in fast allen Verhältnissen beruht. Das eine ist, dass Zweck und Ziel der Tätigkeit richtig bestimmt sind, das andere aber besteht darin, die zu diesem Endziel führenden Handlungen zu finden. (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

3. Beschreiben Sie einen Zustand

Beim Lesen Ihrer Ziele sollte ein Bild vom erreichten Zustand entstehen und nicht von den Tätigkeiten, die zu erledigen sind. "Ich baue ein Haus …" beschreibt eine Aktivität und somit auch die Möglichkeiten der Realisierung. Vielleicht ist das Gebäude schon gebaut. Möglicherweise ist es kein Eigenheim, sondern ein schönes Appartement …

3. Vermeiden Sie Negationen

Vermeiden Sie Negationen und Reizworte, da das "Bild" von der negativen, nicht gewünschten Situation trotzdem im Kopf erscheint und Irritationen verursacht.

Ein Ziel sollte bestimmen, was Sie erreichen, und nicht, was Sie verhindern möchten. Eine Passage wie "kein Stress mehr" lässt trotz der Verneinung das Bild von Hektik entstehen und führt zu ungünstigen und ungewollten Gefühlen.

Niemand geht ins Reisebüro und sagt: "Ich will nicht nach Belgien". Sagen Sie Ihrem Lebensreisebüro, wo Sie hinwollen. So wird das Erreichen des Gewünschten wahrscheinlicher.

4. Nutzen Sie Maß und Zahl

Beschreiben Sie bei mengenmäßigen Zielen präzise, was Sie erreichen wollen. Nutzen Sie genaue, aber realistische Angaben. Nur so können Sie erkennen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind oder Ihr Ziel erreicht haben.

  • Unter 70 kg
  • 60.000 Euro
  • Sechs neue Aufträge
  • Vier neue Kunden
  • Eine 2+ in Deutsch
  • etc.

Beispiel: "Am 13.12. diesen Jahres wiege ich unter 60 kg. Ich bewege mich … und ernähre mich …"

5. Machen Sie qualitative Ziele beobachtbar

Bei nicht messbaren Zielen ist es besonders hilfreich, die angestrebten Ergebnisse bestimmbar auszudrücken. Woran erkennen Sie und andere, dass Sie ausgeglichener oder selbstsicherer sind? Wie fühlt es sich an?

"Ich trete selbstbewusst auf …" kann ich zum Beispiel an den folgenden Punkten beobachten:

  • Ich vertrete meine eigene Meinung in der Firma
  • Ich fühle mich sicherer, wenn ich Kunden anrufe
  • Ich kenne meine Stärken und meine Schwächen
  • Ich akzeptiere Fehler und lerne daraus
  • Ich treffe schneller Entscheidungen
  • Im Gespräch mit meinem Chef habe ich trockene Hände

6. Nutzen Sie Ihre Gefühle und Emotionen

Achten Sie bei der Formulierung Ihres Zieles auf Ihre Emotionen und Gefühle. Wenn es Unbehagen in Ihnen auslöst, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass dieses Ziel nicht zu Ihnen passt.

Unser Unbewusstes weiß zumeist früher als unser Verstand, ob etwas "gut" und passend für uns ist. 

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