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Wie motiviere ich mich? - 15 mächtige Werkzeuge zur Steigerung der Selbstmotivation

Wer etwas in seinem Leben verändern möchte oder ein bestimmtes Ziel erreichen will, der muss sich normalerweise bewegen. Und das zumeist nicht nur kurz, sondern regelmäßig und über längere Zeiträume hinweg.

Doch - wie kommen wir in Bewegung und wie bleiben wir dran an unseren Vorhaben? Und wie motivieren wir uns, wenn der Weg etwas steiniger wird oder wir gar Misserfolge erleben? Was tun wir, wenn der Stresslevel zu hoch wird oder wir gar Lampenfieber bekommen?

Wer sich bewegt und sich aus seiner Komfortzone heraus traut, der kann etwas erleben - Positives, aber auch Negatives.

In diesem Artikel erhalten Sie Anregungen, Übungen und Vorgehensweisen, um sich selbst zu motivieren und immer wieder Kraft zu tanken.

 

 
 

"Die Welt gehört dem, der in ihr mit Heiterkeit und nach hohen Zielen wandert."

Ralph Waldo Emerson


Folgende Themen sind dabei besonders hilfreich:

  1. Bucket-Liste (eine Übung)
  2. Persönliche Ziele helfen zu priorisieren
  3. Auf die richtige Formulierung der Ziele achten
  4. Wie motiviere ich mich - Selbstmotivation durch die richtigen Helferlein
  5. Die Arbeit an den Zielen einplanen
  6. Rituale schaffen
  7. Das Erfolgstagebuch - Logbuch des Erfolgs
  8. Der funktionierende Talismann
  9. Der eigene Motivationsfilm
  10. Sich bewusst belohnen
  11. Partner suchen - sich gegenseitig motivieren
  12. Der Löwenbesieger - Schieberitis verhindern
  13. Motivation steigern durch Visualisierung
  14. Umgang mit Stress - Stress zerstört die Motivation
  15. Ständige Weiterentwicklung steigert die Selbstmotivation

 


 Eine Grundlage von Selbstmotivation ist ein gutes persönliches Energieniveau. Wer sich gesund und kraftvoll fühlt, wird wesentlich leichter zur Tat schreiten. Hierzu tragen gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf bei.

Hier nun unsere Antwort auf die Frage: Wie motiviere ich mich?

 

Erstellen Sie eine Bucket-Liste (Löffelliste)

Schieben Sie nicht auf, was Ihnen wichtig ist, denn vielleicht tun Sie es sonst nie. Helfen kann dabei die folgende Übung.

Es geht dabei darum, eine Wunsch- und Erlebnisliste zu erstellen und aus dieser erste konkrete Ziele und Maßnahmen abzuleiten, denn motivierende Ziele fördern unser Lebensglück und verschaffen Flow-Zustände.

Es gibt übrigens eine wunderbare Komödie mit Jack Nicholson und Morgan Freeman, in dem diese Liste eine wichtige Rolle spielt. Der Film heißt: "Das Beste kommt zum Schluss".

Hier der großartige Trailer zum Film - Mein Tipp: Unbedingt ansehen!

 

Beispiele aus Löffellisten (Bucket-Liste)

  • Roman über Selbstmanagement schreiben
  • Film über Wünsche und Ziele
  • Mit dem Fahrrad durch Deutschland
  • Fallschirmsprung/Bogenschießen
  • Lernen, Gitarre zu spielen
  • In einem Düsenjet mitfliegen
  • Ein erfolgreiches Buch schreiben
  • Polarlichter sehen
  • Mit dem Wohnmobil durch jedes Bundesland (inspiriert von "Meine Reise mit Charly").
  • Mit der Eisenbahn nach Venedig
  • Wale beobachten
  • Eisberge beim Kalben beobachten
  • Langlaufen in Skandinavien
  • Schneeschuhtour in Schweden
  • In den heißen Quellen in Island baden
  • Einmal durch Deutschland wandern
  • Strandsegeln
  • Über die Chinesische Mauer laufen
  • Mit der der Transsib von Moskau nach Wladiwostok

 

Die Übung: Löffel-Liste (Bucket-Liste)

Schritt 1: Schreiben Sie bitte nun auf, was Sie unbedingt getan haben möchten, bevor Sie gehen. Bitte notieren Sie Berufliches wie Privates. Alles gehört auf diese Liste, was Sie bereuen würden, wenn Sie es nicht getan oder wenigstens versucht hätten.

Versuchen Sie mindestens 20, besser 30 Punkte zu finden. Erstellen Sie Ihre Löffelliste.

Hilfreiche Fragen:

  • Was wollen Sie noch unbedingt sehen?
  • Was wollen Sie noch unbedingt erleben?
  • Was schieben Sie immer wieder auf, das aber auf die Liste gehört?
  • Was sind Ihre großen Wünsche?
  • Welche Erfahrung wollen Sie unbedingt noch machen?
  • Was sind Ihre privaten und beruflichen Träume?
  • Welche Orte wollen Sie unbedingt noch aufsuchen?
  • Was wollen Sie unbedingt einmal "live" erleben?
  • Was wollen Sie unbedingt einmal ausprobieren?
  • Was wollen Sie jemandem noch unbedingt sagen?
  • Was gehört auf die Liste bezüglich Liebe, Familie, Beruf, Finanzen, Gesundheit,
  • Geistige Entwicklung?

Schritt 2: Nun nehmen Sie zuerst einen Punkt aus der Liste, der relativ leicht und schnell realisierbar ist. Bei mir ist es zum Beispiel die "Stadtführung durch Herrenberg".

Wählen Sie nun einen zweiten Punkt aus, der schon etwas schwieriger ist und auch etwas mehr Zeit und Energie bedarf. Es ist ein größeres Projekt, das Sie in kleine "Scheiben" schneiden sollten. Es besteht aus Teilaufgaben, die Sie entsprechend der Salamitaktik (siehe Kapitel Selbstorganisation) aufteilen sollten.

Schritt 3: Formulieren Sie nun aus den beiden Wünschen konkrete Ziele. Im nächsten Kapitel finden Sie eine Anleitung dafür, was Sie unbedingt bedenken sollten. Wichtig ist, dass Sie die beiden Ziele zu Papier bringen, damit sie Ihnen immer wieder ins Bewusstsein gelangen.

"Setze Deine Ziele groß genug und die Umstände werden sich nach Deinen Zielen richten."

Mahatma Gandhi

 

Persönliche Ziele helfen zu priorisieren

Wünsche sind Vorstellungen von etwas Begehrtem mit der Absicht es zu erreichen. Ein Plan zur Verwirklichung liegt zumeist noch nicht vor. Ein Ziel ist ein in der Zukunft zu erreichendes messbares Ergebnis.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Selbst- oder Lebensmanagement sind Vorstellungen/Wünsche und daraus abgeleitete Ziele. Ohne Ziele ist es nicht möglich, Aktivitäten zu priorisieren bzw. zu planen.

Während Wünsche und Vorstellungen der Motivation dienen und diese aufrechterhalten, geben Ziele Klarheit, helfen bei der Strategiefindung. Sie sind Etappen zur Erfüllung von Wünschen/Vorstellungen und um der Verwirklichung der Ziele näher zu kommen.

Ziele können auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Bereichen wirken. So gibt es in Unternehmenszielhierarchien Unternehmensziele, Abteilungs- bzw. Gruppen- oder Teamziele und Individualziele.

Darüber hinaus setzen sich viele Menschen auch private Ziele. Wichtig ist, berufliche und private Ziele zu synchronisieren. So können persönliche Zielkonflikte vermieden werden. 

Die Qualität unserer Ziele bestimmt die Qualität unserer Zukunft.

Genau genommen liegen die Ursachen unseres Handelns in der Zukunft. Wir gehen demnach nicht einkaufen, weil der Kühlschrank leer ist, sondern weil wir morgen etwas essen wollen. Wir bringen das Auto nicht in die Werkstatt, weil es kaputt ist, sondern weil wir morgen wieder damit fahren wollen.

Wenn aber die Ursachen unseres Handelns in der Zukunft liegen, dann ist es sinnvoll, diese Zukunft anhand von Zielen genauer zu beschreiben. Ziele sind in der Zukunft zu erreichende, messbare Ergebnisse und beschreiben damit einen zukünftigen Zustand, z. B.:

  • Bis Ende 2020 wohne ich in Hamburg an der Elbe.
  • Bis zum 31.06.201x beträgt mein Körpergewicht noch x kg.
  • Meine Ausbildung zur Diätassistentin habe ich bis Ende 201y abgeschlossen.
  • Am 01.01.201x habe ich das Projekt Z erfolgreich realisiert. Erfolgreich heißt …
  • Im Kalenderjahr 201x werde ich mit dem Kunden Y einen Umsatz von Z Euro realisieren.

Sie merken: Ziele sind wesentlich konkreter als Wünsche und Punkte von der Bucket-Liste.

Was sind Ziele, die meine Selbstmotivation steigern?

Es ist nicht immer leicht die richtigen Ziele zu finden. Manche haben zu viele Ziele, manche können sich nicht entscheiden oder es fehlen die Kenntnisse, um kraftvolle Ziele zu finden/formulieren.

Auf der blueprints-Seite finden Sie Downloads und Artikel zum Thema. Außerdem haben wir den Online-Kurs "Ziele finden" entwickelt, der seit Jahren Teilnehmerinnen und Teilnehmern hilft, kraftvolle, motivierende Ziele zu finden.

 

 

Achten Sie auf die richtige Formulierung der Ziele

Ziele und Wünsche fördern die Selbstmotivation und fordern heraus, wecken kreative Potentiale und finden Helfer. Eindeutige Ziele ermöglichen zusätzlich die Konzentration auf das Wesentliche und geben Klarheit.

Ein Ziel fördert dann die Motivation besonders gut, wenn:

  • es schriftlich fixiert ist
  • Termine festgelegt wurden
  • es aktiv formuliert ist
  • es positiv formuliert ist
  • es hoch, aber realistisch ist
  • es messbar gemacht wurde

Motivierend ist, wenn ein Bild beim Lesen entsteht und regelmäßig an der Erreichung der Ziele gearbeitet wird.

  1. Formulieren Sie vollständig
  2. Terminieren Sie
  3. Beschreiben Sie einen Endzustand
  4. Vermeiden Sie Negationen
  5. Nutzen Sie Maß und Zahl
  6. Machen Sie qualitative Ziele beobachtbar

Beispiel: "Ich trete selbstbewusst auf …" können Sie beispielsweise daran beobachten:

  • Ich sage anderen, wenn mir etwas nicht passt.
  • Ich vertrete meine Meinung im Freundeskreis und in der Firma.
  • Ich kenne meine Stärken und meine Schwächen.
  • Ich akzeptiere Fehler und lerne daraus.
  • Ich entscheide schneller.
  • Ich lass auch mal ein Essen in die Küche zurück gehen. ;-)

Wünsche und Absichten sind noch keine Ziele

Ich möchte in einem eigenen Haus wohnen …       (Wunsch)
Ich werde in einem eigenen Haus wohnen …          (Absicht)

Ziel: Das Haus-Projekt

Bis Ende 2022 wohne ich in einem eigenen Haus. Es bietet ausreichend Platz, ist lichtdurchflutet und ich kann um das Haus herumgehen …

Formulier-Übung

  • Formulieren Sie bitte eines Ihrer Ziele bzw. prüfen Sie es auf "richtiges und motivierendes Formulieren".
  • Reisen Sie in Gedanken -> Prüfen Sie was anders ist, wenn Sie das Ziel erreicht haben.
  • Nehmen Sie sich 5 Minuten und formulieren Sie immer konkreter und motivierender.

 

Wünsche und Ziele sind das Fundament der Selbstmotivation.

 

 

Wie motiviere ich mich - Selbstmotivation durch die richtigen Helferlein

Wünsche und Ziele sind die Grundlage. Sie sind das Fundament der Selbstmotivation. Sie helfen Klarheit zu gewinnen, zu priorisieren und zu starten. Doch die meisten Ziele werden nicht an einem Tag erreicht.

Haben wir einmal angefangen, müssen wir versuchen, auf dem Weg zum Ziel durchzuhalten und kontinuierlich dranzubleiben. Stellen Sie sich den Weg zum Ziel wie einen Marathonlauf vor. Die guten Athleten teilen sich ihre Kraft ein, sie laufen fast identische Kilometerzeiten und halten so bis zur Ziellinie durch.

Doch dies ist leichter geschrieben als getan.

Was kann außer kraftvollen Zielen helfen, um die Selbstmotivation aufrecht zu erhalten? Was hilft, um dranzubleiben?

Hilfen zur Eigenmotivation

Das richtige Maß zu finden ist fast immer eine Herausforderung. Zu viel, zu stark, zu verbissen an der Erreichung zu arbeiten ist genauso ungünstig wie das Vernachlässigen Ihrer Maßnahmen auf dem Weg zum Erfolg.

Teilen auch Sie Ihre Kräfte ein und wirken Sie stetig und ausdauernd auf Ihr Ziel hin. Es mag Phasen geben, in denen Sie extrem viel Energie investieren, aber das sollten Ausnahmen bleiben.

Versuchen Sie, einen "gleichmäßigen Fluss" zu finden, um Ihre Kräfte einzuteilen.

Der Weg zum Ziel soll Freude bereiten und kein verbissener Gewaltakt sein, der Ihnen den Spaß verdirbt. Entdecken Sie Ihre ausdauernde Arbeitsweise, um Ihre Ziele zu erreichen.

Die folgenden Denkansätze und Hilfsmittel helfen Ihnen in Fahrt zu bleiben. Stellen Sie sich einen Radfahrer vor, der ständig absteigt, wieder aufsteigt und weiterfährt. Er muss immer erneut Energie für das Aufsteigen, das Beschleunigen und die Richtungssuche einsetzen. Bleiben Sie auf dem Fahrrad und treten Sie gleichmäßig. Mal kommt ein Berg und mal ein Tal - bleiben Sie in Fahrt und steigen Sie nur gelegentlich ab, um die Aussicht zu genießen, zu schauen, wie weit Sie schon gekommen sind und um zu prüfen, ob die Richtung noch korrekt ist.

 

 
Die Bezeichnung Motivation kommt vom lateinischen Verb "movere" und bedeutet "sich bewegen". Wofür bewegen Sie sich? Was bewegt Sie?

 

 

Die Arbeit an den Zielen einplanen

Wie oben schon erwähnt: Ob Computer, Handy oder der klassische Papierkalender - reservieren Sie feste Zeiten für die Arbeit an Ihren Zielen.

Die Motivationspsychologie zeigt: Je stärker die Motivation für einen Handlungswechsel ausgeprägt ist, desto geringer wird sie für ein ausdauerndes Handeln. Wenn es z. B. draußen warm ist und die Eisdiele lockt, sind Sie weniger motiviert, weiter an Ihren Zielen zu arbeiten. Wenn Sie sich feste Zeiten für die Arbeit an Ihren Zielen reservieren, verringern Sie diese Gefahr deutlich.

"Denke immer daran, dass Deine eigene Entschlossenheit, erfolgreich zu sein, wichtiger ist als alles andere."

Abraham Lincoln

 

 

Rituale schaffen

Um Ziele zu erreichen, müssen wir geeignete Maßnahmen suchen und realisieren. Finden Sie einen Ort, an dem Sie zu einer bestimmten Zeit über Ihre Ziele nachdenken und Maßnahmen suchen oder durchführen. Kreieren Sie Rituale für Ihren Erfolg.

Ich nutze seit vielen Jahren verschiedene Rituale für meine Weiterentwicklung. Teilweise dauern diese Übungen nur 5 Minuten. Aber da ich es fast täglich mache kommen viele Trainingsstunden (und Erfolge) zusammen.


Achtung!
Wenn Sie ständig Hilfsmittel brauchen, um sich zu motivieren, dann könnte etwas nicht stimmen. Es könnte auch sein, dass Sie das falsche Ziel anstreben. Fragen Sie sich bitte, ob es wirklich Ihr Ziel ist oder ob es eigentlich das Ziel anderer ist und Sie wollen gefallen.

Wie viele Frauen und Männer arbeiten heute in Berufen, weil Ihre Eltern das so erwarteten oder weil die Kinder keine "Enttäuschung" sein wollten. Jagen Sie nicht den falschen Zielen nach. Die Zeit und Energie sollten Sie lieber anders nutzen.

 

 

Das Erfolgstagebuch - Logbuch des Erfolgs

Eines dieser Rituale könnte das Führen eines Erfolgstagebuchs sein. So fokussieren wir auf die kleinen Teilerfolge und erkennen, dass wir in der Lage sind Schritt für Schritt etwas zu verändern.

Dieses Bewusstmachen der kleinen Erfolge löst Motivationsschübe aus, die quasi zum Ruf nach mehr werden - es steigert die Selbstmotivation.

Idee: Schreiben Sie jeden Abend auf, was Ihre Erfolge an diesem Tag waren. Wo haben Sie sich Richtung Ihrer gewünschten Ziele bewegt? Was haben Sie positiv verändert? Was hat gut funktioniert? Worauf sind Sie heute stolz gewesen?

Nehmen Sie Ihre Erfolge und das gute Gefühl mit in die Nacht und in den nächsten Tag.

 

 

Der funktionierende Talisman

Suchen Sie nach etwas, das Sie stets an Ihre Ziele erinnert. Dieser Talisman ist ein Symbol für Ihre Ziele und Wünsche. Seien Sie kreativ: eine Kette, ein Ring, ein Stein oder eine Münze. Ideal wäre es, den Gegenstand immer bei sich zu tragen.

Wenn Sie an der Erreichung Ihrer Ziele arbeiten oder über sie nachdenken, sie visualisieren, sollte Ihr Talisman dabei sein. So wird er Ihnen in Zukunft Glück bringen, weil er Ihnen hilft, an Ihre Ziele zu denken und Sie so zum Handeln motiviert. So funktioniert ein Talisman - nur der Glaube allein reicht nicht.


blueband

Für unsere blueprints Mitglieder bieten wir hierzu auch das blueband an. Das blueband ist ein Motivations- und Zielanker, den wir auch selbst nutzen. Nein, er ist nicht magisch, aber er erinnert uns immer wieder daran, etwas für unsere Ziele zu tun - es hilft uns bei der Selbstmotivation. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.blueprints.de/blueband.html


 


 

Der eigene Motivationsfilm

Es ist heutzutage einfach, sich seinen eigenen Zielfilm zu erstellen. Verschiedenste Software-Programme ermöglichen es uns sehr schnell Bilder mit Musik zu verbinden. Suchen Sie motivierende Bilder, die Ihr Vorhaben bzw. Ihr Ziel symbolisieren und Ihnen "Kraft" geben. Nun suchen Sie die für Sie passende Musik aus und verknüpfen Bild und Ton. Wenn Sie ein wenig Selbstmotivation brauchen, dann schauen Sie sich einfach Ihren Zielfilm an.

 

 

Sich bewusst belohnen

Sie haben ein Zwischenziel oder ein Ziel erreicht? Dann ist es Zeit für eine Belohnung. Belohnen Sie sich für Ihre ausdauernde und gute Arbeit. Es ist Ihre Belohnung für die Schritte auf dem Weg zu Ihren Zielen. Denken Sie daran, wenn Sie sich belohnen.

 

 

Partner suchen - sich gegenseitig motivieren

Egal, ob beim Sport, beim Lernen oder dem Abnehmen: mit einer Trainingsgemeinschaft funktioniert es für viele von uns leichter.

Wer will sich da schon die Blöße gegenüber seinem Trainingspartner geben und im Bett bleiben oder sich "drücken". Suchen Sie sich Menschen, die ähnliche Ziele wie Sie anstreben, und bilden Sie eine Interessen-, Ziel- oder Arbeitsgemeinschaft. So helfen Sie sich im Team und motivieren sich gegenseitig. Die größere Motivation erhöht wiederum Ihre Ausdauer, was auf Dauer zu "über-treffenden" Ergebnissen führt.

Beispiele:

  • Fitter werden -> Mit einem Partner ins Fitness- und Sportstudio, feste Tage vereinbaren, Regeln und Belohnungen vereinbaren, gemeinsam überlegen und aufschreiben: "Wie können wir den Spaß am Projekt fördern? Was tun, wenn es schwer wird und die Ausreden zunehmen?"
  • Selbstbewusster werden -> Lernpartner wählen, Buch zum Thema kaufen, mit dem Lernpartner einmal pro Woche über die Inhalte und Übungen sprechen. Sich gegenseitig "Hausaufgaben aufgeben"
  • Abnehmen -> Laufgemeinschaft und gemeinsamer Kochkurs "Gesünder Essen", gemeinsam Erkenntnisse besprechen und notieren
  • Neues probieren -> Mit einer Freundin bei der VHS einen Malkurs oder Schreibkurs besuchen.

 

 

Der Löwenbesieger - Schieberitis verhindern

Es gibt Maßnahmen, die uns auf dem Weg zum Ziel helfen, die wir aber immer nochmals verschieben, weil sie unangenehm sind, keinen Spaß machen etc.

Um die Selbstmotivation zu stärken, sollten Sie genau mit solchen Aufgaben beginnen. Denn jede gelöste Aufgabe führt zu einem Motivationsschub.

Dieser Schub ist umso größer je schwieriger oder unangenehmer eine Aufgabe ist. Werden Sie Meister Ihres Lebens und überwinden Sie sich selbst oder, wie es der deutsche Philosoph und Dichter Johann Gottfried Herder formulierte:

"Tapfer ist der Löwenbesieger, tapfer ist der Weltbezwinger, tapferer, wer sich selbst bezwang."

Beispiele:

  • Den VHS Katalog endlich sichten und sich für einen Kurs entscheiden.
  • Endlich Uwe ansprechen, ob er Lust hat, einmal pro Woche mit mir zu laufen.
  • Die Steuererklärung machen, die ich seit Wochen schiebe.
  • Die Keller nun endlich entrümpeln und die Wände spachteln und weißeln.

Tipp: Bei Punkten wie den letzten beiden sollten Sie die Salamitaktik nutzen.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Schieberitis finden Sie hier: 5 Aufschieberitis-Gründe und was wir tun können.

Lernen Sie die Vorteile und Nachteile von Schieberitis kennen und wie Sie der Schieberitis begegnen können. Nutzen Sie die Aufschieberitis-Übung und auch die 20 Merksätze am Ende des Artikels. Oder Sie schieben das Lesen auf ;-)

 

 

  

 

Motivation durch Visualisierung des Angestrebten

In der Medizin, der Raumfahrt, der Pilotenausbildung oder auch im Leistungssport werden Techniken der Zielvisualisierung eingesetzt. Diese Techniken setzen Energiereserven frei, erhöhen die Konzentration auf die Zielerreichung und helfen bei der Selbstmotivation.

Führen Sie die folgende Übung mindestens einmal pro Woche durch, um dadurch motivierter an der Zielerreichung zu arbeiten. Es wird Ihnen helfen sich zu motivieren und sich auf Wichtiges zu konzentrieren.

Es handelt sich bei dieser Übung um eine Zielvisualisierung, die 5 bis 10 Minuten dauert. Entwickeln Sie durch diszipliniertes Üben Ihre eigene Methode.

Ob nun im Sitzen oder im Liegen, ob morgens oder abends, Sie werden Ihre persönliche Form und Zeit für die Übung herausfinden. 

Übung: Zielvisualisierung zu Selbstmotivation

  1. Schaffen Sie für 10 Minuten einen störungsfreien Raum.
  2. Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl bzw. legen Sie sich auf den Rücken (Rücken bitte gerade!).
  3. Schließen Sie die Augen und achten Sie auf Ihren Atem. Atmen Sie mit dem Zwerchfell (Bauch geht nach außen beim Einatmen). Wenn Ihnen andere Gedanken durch den Kopf gehen, dann lassen Sie den Gedanken los und achten wieder auf Ihr Ein- und Ausatmen.
  4. Wenn Sie ganz ruhig geworden sind und selten abschweifen, dann lenken Sie Ihr Bewusstsein auf Ihr Ziel.
  5. Stellen Sie sich genau vor, wie es am Ziel ist. Was sehen Sie? Was spüren Sie? Was riechen Sie?
  6. Modellieren Sie nun Ihr Ziel. Machen Sie das Bild besser und kompletter.
  7. Wenn Sie zufrieden mit Ihrer Visualisierung sind, dann bleiben Sie bitte noch einen Moment dort.
  8. Lassen Sie nun das Bild bzw. den Film los und achten Sie wieder auf Ihr Ein- und Ausatmen. Circa eine Minute achten Sie nur auf Ihren Atem.
  9. Öffnen Sie nun vorsichtig Ihre Augen, strecken Sie sich und notieren Sie gegebenenfalls Ideen, die Ihnen während der Übung "begegnet" sind.

Diese Übung wird auf Dauer positive Effekte auf Ihre Konzentration, Ihre Zielerreichung und auf Ihre Ausgeglichenheit haben.

"Ich möchte noch heute den Totenschädel des Mannes streicheln, der die Ferien erfunden hat."

Jean Paul

 

 

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Umgang mit Stress - Stress zerstört die Motivation

So viele Erwartungen werden an uns gestellt oder stellen wir an uns. Die Kinder, der Beruf, der Partner, die Eltern …

Wo bleiben wir mit unseren Wünschen? Wo bleibt unsere Zeit? Wo bleibt unsere Energie?

Schiller schrieb einst so passend:

"Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit."

Die Base-Line finden

Unser überladener Alltag kann zu seelischen und körperlichen Belastungen führen, die uns müde oder sogar manchmal krank machen. Durch Urlaub, Pausen und Entspannungsphasen sollte jeder sich wieder auf den Normalzustand bringen können. Dieser Zustand wird auch als "Base-Line" bezeichnet.

Er ist quasi der Zustand, bevor Körper und Psyche aus dem Lot geraten - bevor sie gestresst sind. Genau diesen Zustand sollten wir halten bzw. immer wieder herstellen, um nicht in "Demotivationslöcher" zu geraten.

Burnout bis hin zur Depression können die Folgen sein, wenn wir nicht unser eigenes Frühwarnsystem beachten und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.

Ihr Frühwarnsystem

Wir reagieren unterschiedlich auf Stress und Überforderung. Der eine bekommt Magenschmerzen, der andere Rückenschmerzen und wieder jemand anders kämpft mit Kopfschmerzen.

Wichtig ist, die eigenen Stresssignale zu kennen und entsprechend zu handeln.

Was tun, um wieder ausgeglichen und motiviert zu werden?

Auf blueprints finden Sie verschiedenste Artikel und Übungen zum Thema.

Lesen Sie im Beitrag: Die beste Erholung nach der Arbeit, welche einfachen Aktivitäten helfen, den Akku wieder aufzuladen und Demotivation zu verhindern.

Meditation und Selbstmotivation

Von Goethe stammt das Zitat:

"Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält."

Dabei hat Meditation nichts mit Religion oder Glauben zu tun. Es ist eine Form der tiefen und absoluten Entspannung. Sie schalten quasi alle Selbstgespräche, Gedanken etc. für eine Zeit aus und erfrischen so den Geist und somit auch den Körper für kommende Herausforderungen.

Lesen Sie in einem unserer Hauptartikel wie Meditation funktioniert, welche Vorteile sie bei regelmäßiger Anwendung bietet und wie jeder Meditation schnell erlernen kann.

Unsere Leserinnen und Leser finden hier zusätzlich zwei MP3-Meditationsübungen zum kostenfreien Download.

blueprints-Kurs "Ruhe finden und Kraft tanken"

Wenn Sie tiefer gehen wollen, nutzen Sie den passenden blueprints Kurs: "Ruhe finden - Kraft tanken, Abschied vom Stress - Einzug der Entspannung durch angenehme und effektive Methoden". Nutzen Sie die Inhalte, um entspannter und motivierter Ihre Aufgaben zu meistern.


Achtung: Patentrezepte für Selbstmotivation blättern an der Realität ab

Wir sind alle einzigartig und somit ist es auch die Form wie wir uns motivieren oder Demotivation verhindern. Die Übungen und Inhalte sollen Ihnen helfen, die eigene wirksame Vorgehensweise, Übungen und Rituale zu entwickeln. Wenn es Ihnen gelingt, freuen wir uns.

 

bp 15

 

Ständige Weiterentwicklung steigert die Selbstmotivation

Eine der besten Investitionen ist die bewusste, tägliche Weiterentwicklung.

Investieren Sie bitte jeden Tag zwischen 30 und 60 Minuten Zeit in Ihre eigene Aus- und Weiterbildung. Lesen Sie, schauen Sie hilfreiche Beiträge auf YouTube, durchforsten Sie die Fernsehzeitung nach hilfreichen Sendungen. Magazine, Audios …

Dieses konsequente Weiterentwickeln Ihre Wissens und die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit werden Sie schon bald als eine der hilfreichsten Tätigkeiten schätzen lernen. Diese Einstellung zur eigenen Entwicklung und Ihr ständiges Dazulernen wird Ihre Motivation extrem steigern.

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema lesen Sie hier: Die 5-Stunden Regel, die einen durchschnittlichen Menschen in einen erfolgreichen verwandelt.

 

 

Ihr Werkzeugkasten für Selbstmotivation

Welche Methoden und Werkzeuge zu Ihnen und Ihren Herausforderungen am besten passen, können Sie am besten beurteilen. Doch dazu müssen Sie sie eine Zeit lang konsequent ausprobieren.

Doch bitte achten Sie auch darauf, dass Ihr Streben nach Veränderung oder nach Erfolg auch Freude macht. Nichts hilft besser, an einem Vorhaben daran zu bleiben, als Freude an dem, was Sie tun. Es gibt Phasen, wo es schwer und der Weg steinig wird. Dafür haben Sie nun einige Werkzeuge zur Hand.

Das ganze blueprints Team wünscht Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg, Mut und Energie bei Ihren Herausforderungen und die notwendige Portion Selbstmotivation, wenn Sie sie brauchen.

Wenn Sie nach oben scrollen, finden Sie jeweils den Text markiert, der gerade vorgelesen wird.

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