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Warum Minimalismus das Leben auf 8 Arten besser macht

Minimalismus, auch Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht.

"Reduzierung auf das Wesentliche und Wertvolle" ist das zugrundeliegende Prinzip. Wir leben in einer Gesellschaft der Reizüberflutung, des teils ungehemmten Konsums, des Wegwerfens und der medialen Überforderung. Hier ist der Minimalismus eine Möglichkeit, um einen alternativen Weg mit weniger Stress und mehr Lebensqualität zu entwickeln.

Warum Minimalismus glücklich macht? Wo lauern Gefahren? Und wie sollte ich starten? Diese Fragen soll der folgende Beitrag beantworten.  

 
 

Punkt bp 1

Ein altes Prinzip

Schriftstellern oder Künstlern ist die dahinterliegende Idee schon lange bekannt. So sind viele Künstler der Meinung, dass dann etwas gut ist, wenn man nichts mehr entfernen kann.

Der französische Maler und Innenarchitekt Francis Jourdain schrieb dazu: "Man kann einen Raum sehr luxuriös einrichten, indem man Möbel herausnimmt, anstatt welche hinzuzufügen."

Der Schriftsteller Alfred Polgar notierte: "Ich bemühe mich konsequent, aus hundert Zeilen zehn zu machen."

Der Autor des "kleinen Prinzen", der französischer Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, merkte an: "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."

In der deutschen Philosophie war Friedrich Nietzsche ein Verfechter eines materiell einfachen Lebens. So formulierte Nietzsche: "Wer wenig besitzt, wird umso weniger besessen: Gelobt sei die kleine Armut!"

Die Idee, die im Downshifting steckt, existiert bereits seit Jahrtausenden. Ob die Idee der Askese, die Lebensform vieler Glaubensgemeinschaften (Stoiker, Kyniker, Amische) oder das Leben in Klöstern.

Die Denkhaltung kann dem Menschen "mitten im Leben" helfen, eine neue Einstellung zu den wirklich wichtigen Dingen zu entwickeln.

Lassen Sie uns die Idee noch einmal genauer betrachten.

"Habe nichts in deinem Haus, von dem Du nicht glaubst, dass es nützlich oder schön ist."

William Morris, britischer Maler, Designer und Schriftsteller

 

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Gelegentlich wurde der Lebensstil des Minimalismus mit dem Akronym LOVOS abgekürzt. Das englische "Lifestyle of Voluntary Simplicity" könnte übersetzt werden mit "Lebensstil der freiwilligen Einfachheit".

Punkt 2

Was ist Minimalismus?

Der DUDEN definiert Minimalismus als die bewusste Beschränkung auf das Nötigste. Die Bewegung hat viele Ausprägungen und ist subjektiv zu betrachten, denn was der eine braucht, stellt für den anderen eventuell eine Belastung dar.

Nehmen wir das Thema "Mobilität". Das bewusste Entscheiden gegen ein eigenes Fahrzeug könnte in Hamburg einfacher sein als in einem abgelegenen Gebiet im Schwarzwald. Der eine hat Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, der andere nicht. Die eine arbeitet im Vertrieb und muss täglich zum Kunden, der andere arbeitet in der Entwicklung …

Es geht weder um Leben in Armut oder um Geiz, sondern um das Zurückgewinnen von Freiheit, Zeit und Lebensraum. Minimalismus hilft somit herauszufinden, was wir wirklich brauchen, was uns im Weg steht oder uns lediglich belastet. 

Punkt 3

Die Prinzipien des Minimalismus

Die drei zentralen Fragen bzw. Prinzipien sind die folgenden:

Prinzip 1: Nur wirklich Nützliches und Wertvolles behalten

Wie bereits erwähnt kann es hier keine Standardlösung geben. Das hängt von unserer Arbeit, unseren Lebensumständen, unserem Umfeld etc. ab.

Ob ich Gegenstände doppelt benötige, mich nicht trennen kann, weil ich Erinnerungen damit verbinde usw. sind da eher Fälle, wo der Empfehlungszeiger Richtung loslassen zeigt.

Leitfragen

Prüfen Sie:

  • Was brauchen Sie wirklich?
  • Was ist Ihnen wertvoll?
  • Was darf bei Ihnen Platz beanspruchen und was verstopft ihn?

Seit fast zwei Jahren habe ich kein eigenes Auto mehr. Es war damals keine bewusste Entscheidung, sondern es ergab sich durch einen geplanten Autokauf, der sich hinauszögerte. Ich fuhr also Leihwagen, wenn ich zum Kunden durfte. Immer, wenn ich das Auto wieder abgab bemerkte ich dieses befreiende Gefühl, das bis heute anhält, wenn ich den Wagen wieder abgebe. Und - in der großen Garage steht lediglich der kleine Wagen meiner Frau und die Fahrräder. Platz, Bewegungsmöglichkeit, Freiheit!

Das würde aber nicht funktionieren, wenn ich das Auto jeden Tag bräuchte.

Prinzip 2: Verkaufen, verschenken und entsorgen

Der Gegenstand, den wir jeweils beurteilen hat eine Geschichte und hat etwas mit unserem Leben zu tun. Ihn einfach zu entsorgen, wäre weder wertschätzend noch sinnvoll.

Es gilt zu überlegen, ob wir den Gegenstand verkaufen, um etwas zu erlösen. Es stellen sich dann Fragen wie:

  • Lohnt es sich den Aufwand zu betreiben?
  • Lege ich eine Sammelkiste für den Flohmarkt an?
  • Verkaufe ich den Gegenstand im Internet?
    etc.

Vielleicht gibt es aber auch jemandem, dem ich damit eine Freude machen kann. Wir hätten dann einen Win-Win-Win-Zustand. Wenn das nicht eine Überlegung wert ist.

Wichtig ist, dass wir nicht zu viel Zeit verstreichen lassen zwischen der Entscheidung "Loslassen" und dem wirklichen Tun.

Vor kurzen habe ich entschieden, dass ich meinen relativ neuen Bürostuhl, der für mich eigentlich zu klein ist, austausche. Gesagt getan. Ich besorgte mir einen neuen Stuhl und überlegte, was ich mit dem "alten" mache. Verkaufen - lohnt sich das? Wegwerfen? - eigentlich zu schade.

Da half mir meine Frau. Die Nachbarn ihrer Mutter, die extrem mit ihrem Geld haushalten müssen, wurden gefragt. Sie ahnen, was kommt. Ein glücklicher junger Mann in seinem neuen Chefsessel. Wir bekamen lecker griechisches Brot und viele Dankeschöns und ich hatte ein besseres Gewissen. (Dass der Stuhl sich freut, weiter als Stuhl zu funktionieren, davon gehe ich aus. Deswegen auch Win-Win-Win-Prinzip.)

Prinzip 3: Noch genauer prüfen, was wir kaufen

"Ein Vakuum hat das Bedürfnis, sich zu füllen". Damit der geschaffene Raum nun nicht wieder gefüllt wird von Gegenständen, die wir nicht wirklich benötigen, sollten wir bei jeder Kaufentscheidung noch sorgfältiger prüfen.

  • Ist es notwendig?
  • Mag ich das Anzuschaffende wirklich?
  • Kaufe ich die richtige Qualität?

Nicht immer sind alle Fragen notwendig. Meinen Rasierschaum muss ich nicht mögen. Aber anders als bei Verbrauchsartikeln, empfiehlt es sich bei anderen Entscheidungen genauer zu hinterfragen? In Abwandlung als das Schiller Zitat, könnte man auch sagen: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet."

Auch ökologische Aspekte sowie faire Herstellung sollten bei zukünftigen Entscheidungen eine Rolle spielen. Stichworte sind hier zum Beispiel: Monokulturen, Kinderarbeit, faire Bezahlung, Arbeitsbedingungen, globale Erwärmung …

Zusatzregeln

Was helfen kann, sind auch folgende Zusatzregeln.

  • Bei jedem neu gekauften Gegenstand muss ich mich von einem "alten" trennen.
  • Warte und spare lieber und kaufe das Bessere.
  • Wenn etwas defekt ist, dann entweder ganz darauf verzichten oder reparieren.

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 "Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu imponieren, die wir nicht mögen."

Punkt 4

Warum minimalistisch leben?

Einige Antworten auf diese Frage schimmerten hoffentlich bereits durch. Aber lassen Sie uns weitere Gründe betrachten, warum ein minimalistischer Lebensstil in den letzten Jahren mehr oder mehr Anhänger gewonnen hat.

Es gibt so viele verschiedene Motive es einmal auszuprobieren, dass vielleicht auch einige für Sie dabei sind.

Hier acht Gründe für Minimalismus

Platz schaffen

Wir schaffen Platz für mehr Bewegungsfreiheit. Der Freiraum lässt das besser wirken, was da ist und selten wird vermisst, was nicht mehr vorhanden ist.

Zeit gewinnen

Ein Raum, in dem 30 Gegenstände verteilt sind, ist schneller gesaugt oder gereinigt, als einer mit 60 Gegenständen.

Je weniger wir haben, umso schneller ist die Wohnung aufgeräumt - lässt sich Ordnung halten.

Je weniger wir haben, umso weniger Zeit verbringen wir mit Suchen. Sie wissen ja, es gibt viele, die spielen jeden Tag Ostern. Sie freuen sich, wenn sie etwas finden.

Geld sparen

Ob wir nun Gegenstände verkaufen, weniger kaufen oder die Gegenstände länger funktionieren, die wir haben. Wir sparen Geld. Wenn wir dann noch selbst reparieren oder Wertvolles kostengünstig in Ordnung bringen lassen, bleibt noch mehr übrig.

Umwelt schonen

Weniger Konsum, bewusst einkaufen, Mobilität auf das Notwendige beschränken … der Minimalist hilft die Umwelt zu schonen. 

Geringere Angst, etwas zu verlieren

Je mehr wir besitzen, je größer kann auch die Angst werden, etwas zu verlieren. Loslassen und weniger in seinem Lebensrucksack zu haben, stärkt das Selbstbewusstsein und reduziert die Furcht, etwas zu verlieren. 

Einzelnes wirkt mehr

Schönes wirkt mehr in "leeren" Räumen. Je weniger voll ein Raum ist, umso mehr wirkt das, was in ihm vorhanden ist. Das Prinzip lässt sich auf guten Kunstausstellungen oder auch im Kunstmuseum beobachten. 

Weniger Reizüberflutung

Wir leben in einer Gesellschaft der Reizüberflutung. Eine WhatsApp auf dem Smartphone, dann beruflich im Internet recherchieren, auf dem Heimweg ein wenig Radio und zu Hause dann den Fernseher anschalten. Auch hier kann Minimalismus helfen, der Reizüberflutung entgegenzuwirken, um weniger medialen und digitalen Konsum zu haben. Weniger Reizüberflutung ist weniger Stress - ein wenig mehr Ruhe kehrt ein. Der Minimalist überlegt genauer, welche Informationen ihm wichtig sind und welche Reize er meidet. 

Freiheit im Geist gewinnen

Nicht nur in unseren Wohnungen und Häusern. Nicht nur in unseren Gärten und Garagen, sondern auch in unserem Kopf. Die meisten kennen das befreiende Gefühl, wenn wir endlich loslassen können. Wenn Freiraum entsteht.

Der Minimalist wird weniger abhängig, da er seine finanzielle Freiheit vergrößert, sich seine Bewegungsfreiheit erhöht und er sein eigenes Verständnis von Wert entwickelt.

Er oder sie folgt immer weniger den Trends oder der Mode, sondern lässt sich zunehmend von einem eigenen Maßstab und Wertesystem leiten. Auch das ist ein Gewinn an Freiheit. 

„Abends ging ich hinaus in die Dunkelheit, da sah ich einen schimmernden Stern und hörte einen Frosch quaken. Die Natur schien zu sagen: Nun? Ist das nicht genug?“

Ralph Waldo Emerson

 

Nachdenkenswertes: Warum Downshifting glücklich macht?
Minimalismus Auswirkung: Das paradoxe am Minimalismus ist, dass wir dazugewinnen, obwohl wir "verlieren".
Minimalismus Vorurteile: Der Minimalist ist nicht arm; er ist genügsam. Der Minimalist ist kein Spinner, sondern er trifft bewusster Entscheidungen. Er hat es nicht mehr nötig, sein verletzliches Ego hinter Konsum und Gegenständen zu verstecken.
Minimalismus Erfahrungen: Die Erfahrung, die ich bei meinen Kunden, Partnern, Kollegen und bei mir mache, ist, dass alle ein wenig aufgeräumter und selbstbewusster wirken.

Punkt 5

Minimalistisch leben - die Nachteile

Zwanghafter Minimalismus ist keine gute Idee. Wie bei vielem gibt es einen Punkt, wo die gute Idee entartet. Wir sind alle Teil einer Gesellschaft, in der wir mitwirken und eine Verantwortung haben. Das heißt, dass wir lieber durch Vorbild wirken sollten als durch Predigten.

Minimalismus übertreiben heißt, sein eigenes Weltbild als alleiniges zu sehen und zu bewerben. Trifft diese Idee dann auf hohes Sendungsbewusstsein, entsteht der heutige Influencer, der seine Standardrezepte proklamiert und seinen Erfolg in Followern misst.

Wenn wir es übertreiben, kann es dazu führen, dass weder wir noch andere sich in einer zu leeren Umgebung wohlfühlen.

Dem Minimalisten muss klar sein, dass er sich bei Übertreibung auch Ausgrenzen kann. Das heißt nicht, dass man sich den gesellschaftlichen Zwängen beugen soll, sondern es sollte uns bewusst sein, dass man weder alles zeigen noch über alles reden muss. Minimalismus und Eitelkeit führen selten zu etwas langfristig Gutem.

Wer den Wunsch hat Platz zu schaffen, für den könnte dieser Beitrag etwas sein: Weniger ist mehr! Wie eine einfache Regel alles verändern kann


 Punkt 6

TED: Ein nachdenkenswertes Video zum Thema (5:43 Minuten)

Der Autor und Designer Graham Hill fragt: "Können weniger Gegenstände in weniger Raum zu mehr Glück führen?" Er spricht sich dafür aus, weniger Platz zu beanspruchen, und stellt drei grundlegende Regeln vor.

Hinweis: TED - ursprünglich eine alljährliche Innovations-Konferenz in Monterey, Kalifornien. Heute vor allem bekannt durch die TED-Talks-Website, auf der die besten Vorträge als Videos kostenlos ins Netz gestellt werden.

Punkt 7

Minimalismus - Wie starten?

Probieren Sie mal eine der folgenden Startideen.

  1. Gehen Sie durch Ihr Büro und nehmen Sie 3 bis 5 Gegenstände, die Sie länger als ein Jahr nicht mehr bewusst angesehen oder verwendet haben. Nun heißt es "behalten, verkaufen, verschenken oder entsorgen."
  2. Gehen Sie in die Garage und überlegen Sie, ob die Fortbewegungsmittel noch alle genutzt werden und zu Ihrer jetzigen Lebenssituation noch passen. Nun heißt es "behalten, verkaufen, verschenken oder verändern."
  3. Öffnen Sie Ihren Kleiderschrank ... (in der Rubrik Videos am Ende des Artikels finden Sie hierzu ein interessantes Video)
    Wenn Sie es sich zu Gewohnheit machen, bewusster durch Ihre Räume zu gehen, dann finden Sie ständig etwas, das überflüssig geworden ist. Statt Raum einzunehmen, gilt es eine bessere Verwendung für den Gegenstand zu finden.

Durch Minimalismus entwickeln wir ein Gespür dafür, was wir wirklich brauchen und was uns frei macht.

 Punkt 8

Ein wenig Pathos

Die Idee ist bestechend einfach, aber das konsequente Tun ist es häufig nicht. Probieren Sie es mal 4 Wochen aus und nutzen Sie die drei Prinzipien des Minimalismus. Materielles von wirklichem Nutzen und Wert behalten Sie bitte und geben ihm Raum. Das, was unseren Raum, unsere Zeit und unseren Geist "verstopft" bitte nach und nach reduzieren.

Gestatten Sie mir bitte etwas Pathos - der schöne Nebeneffekt beim Minimalismus ist, dass wir im Kleinen helfen, dass auch unsere Welt ein wenig entrümpelt wird und wir sie auf Dauer weniger belasten. Wir alle können unsere eigene kleine Welt so verbessern, um der Großen und den folgenden Generationen unseren Respekt zu zeigen.

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Videos, Bücher und Zitate

 

 

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