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loslassen apix

Viele Gegenstände, Gedanken, manche Glaubenssätze usw. begleiten uns durchs Leben, obwohl sie uns Raum und Zeit kosten. Sie stehen im Weg, verhindern Entwicklung, haben eine unschöne Außenwirkung, passen nicht mehr in den aktuellen Lebensabschnitt oder schränken unsere Bewegungsfreiheit ein - ob körperlich oder geistig. Doch warum fällt das Loslassen so schwer und was können wir tun, um Raum und Zeit zurückzugewinnen?

Das Loslassen ist schwer, denn

  • das könnte ich doch eines Tages noch brauchen.
  • das werfe ich erst beim nächsten Mal weg.
  • das könnte früher oder später viel wert sein.
  • das hat mir meine Oma geschenkt.
  • das war einst teuer.
  • etc.

Trennen Sie sich von dem, was Sie nicht mehr brauchen oder was Ihnen im Wege steht. Es bindet Energie und schränkt die Freiheit ein im Denken, in der Bewegung sowie im Tun und Lassen.

Etwas Festhalten wollen ist häufig ein Zeichen von mangelndem Vertrauen in das Leben. Machen Sie anderen eine Freude mit dem, was Sie nicht mehr brauchen. Schaffen Sie Platz für neue "Dinge", Ideen und Bewegung in Ihrem Leben. Probieren Sie einmal die folgende Übung. 

Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.

Buddha

Eine Übung zum Loslassen

Wenn Sie mögen, dann nutzen Sie die folgende Übung als Start, um ein wenig mehr Platz zu schaffen - um los zu lassen. 

Schritt 1: Füllen Sie den Prüfraum

Beginnen Sie in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus. Gehen Sie durch Ihre Räume und prüfen Sie jeden Gegenstand:

  • Habe ich in den letzten sechs Wochen nicht benutzt.
  • Ist defekt, müsste irgendwann mal repariert werden.
  • Will ich eines Tages zu Geld machen.
  • Passt nicht mehr in mein Leben.
  • Ist technisch veraltet.
  • Besitze ich mehrfach.
  • Nervt mich schon lange.
  • Werde ich in den nächsten Jahren aller Wahrscheinlichkeit nicht nutzen.

Sammeln Sie diese Gegenstände in einem Raum. Gehen Sie immer wieder durch Ihre Wohnung/Ihr Haus und genießen Sie den Platz. Immer wieder könnte es auch Ihnen passieren, dass Sie sagen oder denken: "Ach, ja! Das könnte auch weg."

Um neue Möglichkeiten zu schaffen, ist es notwendig, sich von Menschen und Dingen zu trennen, die einen in seiner Entfaltung nur behindern.

Karneades, altgriechischer Philosoph, um 214 - 129 v. Chr.

Schritt 2: Den Nutzen erkennen und Loslassen

Blicken Sie auf die Sammlung und machen Sie sich klar: Alle diese Sachen sind unnötig, zehren aber an meiner Energie, verlangen Aufmerksamkeit, verhindern Ordnung oder bewirken ein schlechtes Gewissen.

Führen Sie sich vor Augen, welche Vorteile eine Trennung von diesen Dingen bringen wird. Schreiten Sie dann zur Tat: Verschenken Sie, geben Sie zurück, nutzen Sie kostenlose Kleinanzeigenblätter oder versuchen Sie einen Verkauf im Bekanntenkreis.

Sie werden merken wie der Mut wächst los zu lassen. Das wird Platz schaffen und Ihr Selbstbewusstsein stärken, denn Loslassen heißt immer auch Vertrauen in sich und das Leben zu gewinnen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem persönlichen Start zum Thema Loslassen.

 

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