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Was sind meine Glaubenssätze?

Was sind meine Glaubenssätze? Erkennen und verändern in 3 Schritten

Glaubenssätze sind Annahmen über uns und darüber, wie die Welt um uns herum abläuft. Sie leiten uns an, wie wir uns am besten in der Welt "bewegen".

Glaubenssätze entwickeln sich durch Erziehung, Übernahme von anderen, durch Vorbilder und sonstige Einflüsse des persönlichen Umfeldes. Zumeist sind sie in der frühkindlichen Erziehung entstanden, können aber auch später noch entstehen. In dem Fall resultieren sie zumeist aus einmaligen besonders einprägsamen Erlebnissen (zum Beispiel einen Unfall)  oder durch andauernde Erfahrung (zum Beispiel eine mächtige Person im Umfeld). Damit ein Glaubenssatz nicht zur Erfolgshandbremse wird, sollten wir ihn immer wieder prüfen. Positive und wertvolle Glaubenssätze hingegen motivieren, bereichern unser Leben und das unserer Mitmenschen.

Wer sein Leben selbstbestimmter, erfolgreicher und glücklicher führen möchte, der hat häufig bei seinen Glaubenssätze einen guten Ansatzpunkt.

Wenn wir das nicht tun, kann es sein, dass wir Marionetten unserer Erziehung sind und nicht zuletzt wie Orientierungslose den Einflüsterungen der Werbung folgen. Das sollte wir nicht zulassen. Lese hier, was du tun kannst, um die Handbremse zu lösen und Fahrt aufzunehmen, zu dem, was dir wichtig und wertvoll ist.

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1. Wie Glaubenssätze entstehen

Oft ist uns ihre Herkunft nicht mehr bewusst. Wir wissen nicht, aus welchem Grund sie einst für uns dienlich waren.

Das Gute ist: Wir sind in der Lage, über sie in (einem gewissen Rahmen) eigenständig zu bestimmen und sie zu verändern. 

1.1. Beispiel: Die Geschichte von Hubert

Hubert tat immer etwas. Er war ständig in Bewegung. Der Schreibtisch quoll stets über, er schien fortwährend auf der Flucht.

Eines Tages forderte das Tempo seinen Tribut. Mit Anfang 30 erwischte ihn der Burn-out. Was würden die anderen sagen? Er hatte versagt. Und zwar auf ganzer Linie. Das waren jedenfalls seine Gedanken, die zeigen, wohin die Spirale zu vieler Aufgaben, Projekte und Ziele führen kann. "Ich muss hart, lange und viel arbeiten, damit ich es im Leben zu etwas bringe. Ach ja und was ich heute kann besorgen, das verschiebe ich nicht auf Morgen..."

Diese Art von Glaubenssätzen sind weit verbreitet. Das Problem daran ist, dass "hart, lange und viel arbeiten" zeitweise sicher machbar ist, aber auf Dauer zu schwerwiegenden Problemen führt. Der Bewegung muss die Ruhe folgen, denn wer keine Pause macht "brennt aus".

Außerdem ist "hart arbeiten" zuweilen ein Zeichen dafür, dass nicht intelligent gearbeitet wird. Vielleicht fehlen die richtigen Werkzeuge in der Arbeit (wir versuchen mit einem Schraubenzieher Nägel in die Wand zu hauen) oder die Aufgaben entsprechen nicht unseren wahren Stärken. 

1.2. Beispiel: Frauen-Rollen

Viele moderne Frauen fühlen sich bei der Erfüllung ihrer Rollen überfordert. Frauen "sollen" heutzutage finanziell auf eigenen Beinen stehen, topfit und schlank sein, die Kinder auf allen Ebenen fördern und behüten, eine liebevolle Partnerin sein und gleichzeitig den Haushalt tipptop in Schuss halten. Hinter all diesen Rollen steckt eine ganze Liste der Glaubenssätze:

  • Du musst schön sein, damit du geliebt wirst.
  • Eine gute Mutter sorgt dafür, dass ihr Kind Sport treibt, gesund isst, ein Instrument lernt ...
  • Die Tätigkeit als Hausfrau ist kaum der Anerkennung wert.
  • ...

Du merkst - schon das Lesen der Sätze tut weh und führt auf Dauer zu nichts Gutem.

1.3. Synonyme für den Ausdruck "Glaubenssätze"

Eigene Dogmen, verinnerlichte Doktrinen und Lehren, Meinungen, innere Überzeugungen: alles können Glaubenssätze sein. Im NLP sind sie ein Ausdruck innerer Modelle, die jeder Mensch fortlaufend entwirft, um sich in der Welt zu orientieren. Sie werden dort als Belief bezeichnet.

glaubenssaetze 2 1000Glaubenssätze sind tief verankert und können belasten, bremsen aber auch hilfreich sein. Den Negativen sollte wir auf die Spur kommen.

 

Glaubenssätze zeigen unsere Sicht auf die Welt. Ändert sich diese Sicht, dann ändert sich die Welt.

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2. Was sind ungesunde und limitierende Glaubenssätze?

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3. Was sind meine Glaubenssätze?

Wenn es dir schwerfällt, deine Glaubenssätze zu erkennen bzw. zu formulieren, erinnere dich bitte an markante Sprichwörter oder Aussprüche, die dir besonders gegenwärtig sind oder die eine herausragende Bedeutung für dich hatten und haben.

Welche Glaubenssätze gibt es – z.B. Sprichwörter wie:

  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Schuster, bleib bei deinen Leisten.
  • Wer hoch hinaus will, kann tief fallen.
  • Man muss nur wollen, dann schafft man es auch.

Oder markante Aussagen, die wir immer wieder gehört haben wie:

  • In unserer Familie macht man so etwas nicht.
  • Sei charakterfest und bleibe, wie du bist.
  • Wenn er/sie mich wirklich liebt, würde er/sie sich so und so verhalten.
  • Ich muss etwas leisten, um ein wertvoller Mensch zu sein, der geliebt wird.

Teste dich bitte nun selber, um deinen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen.

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4. Umfrage zum Thema Glaubenssätze

Welchen dieser 24 Glaubenssätze oder Sprüche hast du immer wieder als Kind gehört und hallen heute noch nach? Welche der Glaubenssätze schwirren dir heute immer wieder im Geiste herum?

Lass dir ein wenig Zeit und mache bei der anonymen Umfrage mit. Vielleicht kommst du so auch dem einen oder anderen hemmenden oder hilfreichen Glaubenssatz auf die Spur.

Die Auswahl besteht aus Sätze, die wir hörten ("Ohne Fleiß kein Preis!") und manchmal aus der Einstellung, die daraus entstand ("Ich muss etwas leisten, um ein wertvoller Mensch zu sein, der geliebt wird.").

Welchen dieser 24 Glaubenssätze oder Sprüche hast du immer wieder als Kind gehört?

 

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Welchen Glaubenssatz kannst du ergänzen?

 

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Punkt 5

5. Was sind ungesunde, falsche oder negative Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind weder "gut" noch "schlecht". Sie können und sollten aber immer von neuem auf ihre Nützlichkeit für die momentane Lebensphase, die Aufgabe, das Umfeld, die Moral geprüft werden.

Das Sprichwort "Schuster, bleib bei deinen Leisten" kennzeichnet eine komplett andere Weltsicht als der Satz: "Wer wagt, gewinnt".

5.1. Glaubenssätze und NLP

Im NLP werden Glaubenssätze zur Veränderungsarbeit genutzt.

Glaubenssätze werden dort gerne in drei Gruppen unterteilt:

5.2. 1. Ursachen-Überzeugungen

  • Ich habe mich erkältet, weil ich mit nassen Haaren rausgegangen bin.

5.3. 2. Bedeutungs-Glaube

Einem Ereignis wird eine Bedeutung zugeschrieben, die es gar nicht hat. Beispiel:

  • Wenn mich jemand nicht mag, muss das an mir liegen.

5.4. 3. So-ist-die-Welt-Glaubenssätze

  • "Ich bin unattraktiv."
  • "Der Terrorismus wird immer schlimmer."
  • "Mit der Jugend geht es bergab."
  • "Wahre Freundschaft gibt es nur unter Männern."

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Glaubenssätze sind meist in der Kindheit entstanden und setzen sich im Unbewussten fest. Die gute Nachricht: "Sie lassen sich ändern."

 

 

Unser Gehirn ist veränderbar

Neuronale Plastizität oder auch Neuroplastizität bezeichnet eine Eigenschaft des Gehirns, ohne die jeder Form des Lernens nicht möglich wäre. Durch Training verändern sich die Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn, was uns persönliche Veränderungen ermöglicht.  

 

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6. Glaubenssätze erkennen und verändern in 3 Schritten

Was können wir nun tun, um an unseren hemmenden Glaubenssätzen zu arbeiten. Probiere bitte die folgenden drei Schritte aus, um nachhaltig Glaubenssätze zu verändern und zu festigen. 

6.1. Schritt 1: Glaubenssätze finden und erkennen

Schreibe deine Glaubenssätze zu den Themen Arbeit, Gesundheit, Erfolg, PartnerschaftFinanzen, Freunde, Mitmenschen, meinen Zielen auf. Notiere auch an die Sprichworte, die dir in den Sinn kommen.

Wenn wir unsere Glaubenssätze aufschreiben, erkennen wir auch die ansonsten für uns kaum wahrnehmbaren Verhaltensmuster. Sie sind ja ein Bestandteil unseres Erlebens und unserer Gedankenwelt, die wir nicht ständig in Frage stellen.

Fragen dich bitte: Welche innere Überzeugung könnte hinter diesem Verhalten von mir stecken?

Achten bei allen deiner Überzeugungen auf Verallgemeinerungen. Meist gelten diese nämlich nur innerhalb eines gewissen Rahmens, unter anderen Bedingen wiederum kann das Gegenteil richtig sein. (Erfolg erfordert IMMER Fleiß.)

Beispiel: "Stress hält jung" mag für eine Couchpotato ein hilfreicher Anstoß sein, für eine Mutter von 3 Kindern mit Teilzeitjob wäre der Glaubenssatz "Pausen halten jung" eher ein Jungbrunnen.

Wie finde ich weitere Glaubenssätze? Wenn du eine gute Freundin oder einen guten Freund hast, der dir gegenüber ehrlich sein darf, frage ihn: Was meinst du, welche Glaubenssätze in mir liegen?

Beispiel: "Man muss nur wollen …" hat viele dazu gebracht, die eigenen Möglichkeiten zu überschätzen. Zahlreiche "Wollende" mussten das mit erheblichen gesundheitlichen Schäden wie Unfällen, psychosomatischen Symptomen, Burn-out-Syndrom bezahlen. Andere leiden unter dem Glaubenssatz "Ich muss es allen recht machen". Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

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Wer das Patentrezept für Scheitern sucht, der sollte genau das probieren: "Versuche es, allen recht zu machen". Wie formulierte es Franz-Josef Strauß einst so treffend: "Everybody's Darling is Everybody's Depp".

Menschen, die es jedem recht machen möchten, haben einen schweren Stand, denn das ist nicht möglich und raubt viel Energie. Außerdem führt dieses Verhalten häufig zu dem, was der Handelnde gerade nicht will. Lese hier, warum diese Verhaltensweise quasi eine Falle ist und was wir dagegen tun können. Zeitkonto und Selbstwertgefühl werden es dir danken.

6.2. Schritt 2: Glaubenssätze behalten, ändern oder auflösen

Nun hinterfrage, ob der jeweilige Glaubenssatz für dich heute noch stimmt - fallen dir eventuell Gegenbeispiele ein? Bitte notieren, wann der besagte Glaubenssatz für dich gestimmt hat und wann nicht. 

Bitte bedenke: Früher kann dieser Glaubenssatz im Kindesalter sogar wertvoll gewesen sein. "Traue keinem Fremden" kann Kinder in einer frühen Phase vor Problemen bewahren. Im Erwachsenenalter kann es passieren, dass mein ständiges Mißtrauen, das ich körpersprachlich und sprachlich auch ausstrahle, dazu führt, dass ich keine neuen Bekanntschaften mache.

Überlege bitte auch, ob der Glaubenssatz zu deinen persönlichen Werten passt, für die du heute einstehst? 

Bedenke: "So manches mal wissen wir, dass etwas für uns nicht gut ist und tuen es trotzdem.

Prüfe auch, ob der Glaubenssatz dich auf dem Weg zu deinen Wünschen/Zielen behindert. Prüfe, ob du Glaubenssätze auflösen oder ändern solltest.

Versuche diese bewusst zu verändern, sofern du es als notwendig erachtest. Nutze zur Prüfung die folgenden Fragen:

  • Woher weiß ich das oder von wem "habe" ich das?
  • Ist das heute noch nützlich und förderlich?
  • Was bedeutet der Glaubenssatz für mich?
  • Welcher Glaubenssatz ist eine sinnvolle Alternative?
  • Oder reicht es, den Glaubenssatz dosiert anzuwenden?
  • Wie kann ich den neuen Glaubenssatz verankern?
  • Fühlst du dich wohl, wenn du den Glaubenssatz laut vorliest oder spürst du einen inneren Widerstand?
  • Wie fühlt sich das genaue Gegenteil von dem jeweiligen Satz an?
  • Gibt es Beispiele/Situationen, bei denen genau das Gegenteil dieses Glaubenssatzes wahr ist?

Bitte lasse dir Zeit und notiere deine Antworten. Glaubenssätze sind nicht immer gleich erkennbar, deswegen werden wir auf dieses Thema zurückkommen.

Hier einige Beispiele bekannter Glaubenssätze und möglicher Alternativen. Sind deine Sätze auch dabei?

Glaubenssatz: Schuster, bleib bei deinen Leisten, damit du nicht Schiffbruch erleidest.
Alternative: Entwickle deine Talente.

Glaubenssatz: Bleib so, wie du bist, sonst mag man dich nicht mehr.
Alternative: Entwickle dich weiter und nutze die besten Möglichkeiten.

Glaubenssatz: Sei treu, dann bist du gut.
Alternative: Arbeite an deiner Beziehung aber beende eine Beziehung, die dir schadet.

Glaubenssatz: Ohne Fleiß kein Preis.
Alternative: Fleiß ist manchmal notwendig aber arbeite lieber intelligent.

Glaubenssatz: Du musst nur wollen, um Erfolg zu haben.
Alternative: Wollen ist manchmal wichtig aber du solltest auch können.

Glaubenssatz: Du solltest positiv Denken, um erfolgreich zu sein.
Alternative: Realistisches Denken mit einer positiven Lebenseinstellung bringt wirklichen Erfolg.

Glaubenssatz: Traue keinen fremden Menschen.
Alternativ: Gebe fremden Menschen eine Chance aber prüfe stets.

6.3. Die Geschichte von Hubert: Änderung der Glaubenssätze

Nach einer Phase des Umdenkens veränderte Hubert bewusst seinen Glaubenssatz. Er lautet: "Arbeite so, dass du auch Freude hast, deine Stärken einsetzt und Pausen machst, um deine Erfolge zu genießen." Das war am Anfang alles andere als einfach aber mit der Zeit wurde es leichter. Aber Hubert merkte auch, dass er seinen alternativen Glaubenssatz verankern sollte aber dazu unten mehr."

Innere Überzeugung gewinnen

Wenn du einen Glaubenssatz verändern willst, suche nach Beispielen und anderen Belegen für die "Richtigkeit" des veränderten Glaubenssatz. Nutze Google, lese Biographien, bleibe im Alltag achtsam. Richte deinen Fokus auf Belege für den passenderen Glaubenssatz.

Beispiel: Ich möchte den Glaubenssatz von "Im Leben bekommst du nichts geschenkt" in "Mein Leben ist auch voller Geschenke" wandeln. Wer noch nicht völlig im Pessimismus versunken ist, wird problemlos Tag für Tag unzählige Beispiele für solche Geschenke finden. Vom Lächeln der Kollegin am Morgen bis zur kostenlosen Leihe von Büchern in der Bibliothek. Von der Gratis-Nutzung des Stadtparks bis zur freien Wifi-Zone um die Ecke.

Je intensiver und achtsamer du Belege für den veränderten Glaubenssatz suchst, umso schneller und stärker verankert sich die neue Überzeugung in dir.

Idee

Wenn du am Glaubenssatz "Ich bin eine Versagerin" leidest, probieren zum Beispiel den Wechsel auf "Mir gelingt Vieles".

 

Die Alternative: Einen Glaubenssatz dosiert anwenden

"Schuster, bleib bei deinen Leisten" ist einerseits hilfreich, da er uns darauf hinweist, dass wir einen eingeschlagenen Weg nicht zu schnell wieder verlassen. Auf der anderen Seite: Probiere ich mich nicht aus, kann ich keine neuen Bereiche erobern. Wir bei blueprints wären nie Buch-Autoren geworden, wenn wir bei unseren Leisten geblieben wären. Wer weiß, was dir möglich ist, wenn du es mit "gelöster Handbremse" probierst.

Nicht immer ist es vernünftig, den alten Glaubenssatz ersatzlos zu streichen. Aus unserer Erfahrung kann es auch zielführend sein, ihn selbstkritischer, gezielter oder dosierter anzuwenden. Anders formuliert:

Eine radikale Umkehr von Glaubenssätzen kann zu unschönen Brüchen im Leben führen. Ändere ihn mit Augenmaß und wohl bedacht.

Wenn du beispielsweise von "Du musst es allen recht machen, um gemocht zu werden" zu "Handle nur nach eigenen Interessen" umschwenkst, stößt du viele Menschen vor den Kopf. Der zweite Glaubenssatz, konsequent durchgeführt, endet im Egoismus. Wichtig sind hierbei deine persönliche Werte - WIE willst du dein Ziele erreichen?

Dosiert (oder leicht angepasst) könnte der Glaubenssatz lauten: "Mach es auch dir recht, damit du dich magst. Wenn du dich magst, mögen dich auch andere - wenn auch nicht alle."

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Persönliche Werte beschreiben, WIE wir mit Menschen umgehen, uns auf dem Weg zu unseren Zielen verhalten wollen und unser Leben gestalten möchten. Diese persönlichen Werte sind uns jedoch nicht immer bewusst. Da sie aber auf dem persönlichen Weg förderlich oder hinderlich sein können, ist es hilfreich, seine Werte zu kennen

Was sind deine Werte? Warum fördern sie das Selbstbewusstsein und welche Vorteile haben Werte noch? Wir laden dich zu einer kurzen, einfachen Übung ein. Nutze die Anleitung in drei Schritten, um deine persönlichen Werte zu definieren.

Sofern du akzeptierst, dass du nicht sämtlichen Ansprüchen genügen kannst und lernst, dass der Wunsch, von allen gemocht zu werden, unrealistisch ist und zu Problemen führt, bist du auf dem Weg zu einem erfolgversprechenderen Glaubenssatz. Eine weitere Alternative könnte lauten:

"Lerne dich selbst zu mögen, um gemocht zu werden."

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Glaubenssätze für Erfolg

Wenn du ein bestimmtes Ziel verfolgst, suche verstärkt nach Glaubensmustern rund um dieses Ziel. Erkenne und verändere bei Bedarf entsprechende Überzeugungen. Förderlicher Nebeneffekt: Du beschäftigst dich intensiv mit deinem Ziel und kommst eventuell so auf hilfreiche Wege und Maßnahmen.

Suche darüber hinaus Glaubenssätze, die allgemein bei der Erreichung deiner Ziele unterstützen. Wenn du selbst nicht darauf kommst, könntest du jemanden fragen. Personen, die dieselben oder ähnliche Ziele bereits erreicht haben.

Beispiele:

  • Das Leben bietet viele Chancen.
  • Sei gut zu dir, dann erreichst du am meisten.
  • Bewegung macht glücklich.
  • Hinter jeder Handlung steht ein Bedürfnis.
  • Wer etwas unternimmt, darf auch Fehler machen.
  • Der Weg zum Erfolg ist auch gepflastert mit Fehlern. 

6.4. Schritt 3: Regelmäßig wiederholen

Hinterfrage im Abstand von einigen Monaten erneut deine Glaubenssätze, relativiere die Sätze und/oder finde neue. Bleibe achtsam, denn eine langfristige Verankerung gelingt selten auf Anhieb.

6.5. Die Geschichte von Hubert: Verankerung der Glaubenssätze

Hubert war begeistert von seinem neuen Glaubenssatz und er wollte sich stets daran erinnern. Auf seinem anpassbaren Mousepad standen nun drei Worte, die ihn an seinen neuen Satz erinnern sollten: "Freude, Stärken, Pausen". In seiner Geldbörse hatte er einen kleiner gelber Zettel, auf dem die gleichen Worte zu lesen waren.

Aber Hubert ging noch einen Schritt weiter und lies sich auf seiner Unterarm die drei Worte mit japanischen Schriftzeichen tätowieren.

(Der neue Glaubenssatz von Hubert: "Arbeite so, dass du auch Freude hast, deine Stärken einsetzt und Pausen machst, um deine Erfolge zu genießen.")

 

Punkt 7 

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7. Merk- und Reflexionskarte zum Thema

Hier findest du die Merk- und Reflexionskarte zum Thema. Die Karte ist im Quartettformat (6 x 9 cm), passt also bequem in die Jackentasche oder in die Geldbörse.

  • Du hast kurz und kompakt die wichtigsten Punkte zum Thema.
  • Du kannst die Karte als Gedankenstütze mitnehmen.
  • Durch die Kurzform merkst du dir das Wesentliche leichter.

Zum Download

Pfeil

PDF  Merkkarte: Glaubenssätze

  

„Alles was wir sind, ist das Resultat dessen, was wir gedacht haben.“

Siddhartha Gautama Buddha (weitere Buddha-Zitate und mehr hier auf blueprints), Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Chr.

Punkt 8

8. Bitte beachte das Gesamtbild  - die Ganzheiltichkeits-Einordnung

  • Wenn du Ziele erreichen willst, aber Glaubenssätze hast, die diesen im Wege stehen, erkenne und verändere die Glaubenssätze so wie hier im Artikel beschrieben.
  • Das gleiche gilt, wenn du unter einem Glaubenssatz in irgendeiner Form leidest oder ohne diese Überzeugung glücklicher wärst.
  • Glaubenssätze kommen nicht aus dem Nichts. Wir Menschen brauchen Orientierung im Leben. Diese ist zwangsläufig "unscharf", da die Welt nun einmal komplex ist. Somit gilt: Wenn dir ein Glaubenssatz nicht schadet, musst du diesen auch nicht unbedingt ändern. Im Gegenteil: Es gibt auch offenkundig (oder vermutlich) falsche Glaubenssätze, die uns aber im Leben stärken.
  • Übertreibe es nicht mit der Veränderung deiner Glaubenssätze. Wir können die Glaubenssatz-Optimierung auch für gesundheitsschädlichen Perfektionismus missbrauchen. Lass es gut sein, wenn es gut ist. Es muss nicht perfekt sein.

Punkt 9

9. blueprints-Pareto-Tipp: Glaubenssätze

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

„Erkenne deine Glaubenssätze und prüfe, ob sie zu deiner heutigen Einstellung und deinen Werten noch passen. Wenn ja, dann behalte sie, wenn nicht, dann ändere sie oder löse sie auf. Glaubenssätze sind hartnäckig. Aus diesem Grund solltest du am Thema dranbleiben und die Glaubenssätze immer wieder mal prüfen.“

Punkt 10

10. Bücher zum Thema

  

Punkt 11

11. Vertiefende Artikel und Übungen zum Thema 

Hier nun einige vertiefende Artikel und Übungen zum Thema auf blueprints. Vielleicht reicht ja schon dieser Beitrag, eventuell hast du aber Freude daran noch weiter zu "gehen".

Wie dem auch sei, wir wünsche dir Freude beim Lesen und viel Erfolg.

Beitrag: Stärken und Schwächen herausfinden - warum wir sie kennen sollten

Stärken und Schwächen herausfinden

Stärken und Schwächen

Stärken und Schwächen herausfinden - warum wir sie kennen sollten

Nein, nicht nur im Vorstellungsgespräch ist es wichtig sie zu kennen. Um generell selbstbewusster zu werden und zu reifen, erweist sich die Kenntnis der eigenen Stärken und Schwächen als überaus hilfreich.
 
Nicht immer sind uns diese bewusst. Einerseits, weil wir unsere Schwächen nicht wahrhaben wollen. Andererseits, weil wir zu wenig Rückmeldungen über unsere Stärken und Schwächen erhalten. Um das zu ändern, laden wir dich zu einer bewährten und hilfreichen Übung ein. Außerdem kannst du an einem kostenfreien Test der Universität Zürich teilnehmen und mehr über deine Charakterstärken erfahren. 

Beitrag: Wie und warum die Komfortzone erweitern? So vergrößern Sie mit Freude und ohne Überforderung Ihren Spielraum im Leben

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Komfortzone erweitern – 33 Challenges für mehr Erfolg

Es gibt einige Gründe, warum wir in der Komfortzone bleiben sollten aber es gibt auch viele gute Gründe, warum wir diese Zone immer wieder verlassen sollten. 

Das Problem mit der Komfortzone ist: Wir schränken unsere Möglichkeiten massiv ein. Wir beschränken uns selber und wir verhindern wertvolle Entwicklungen.  

In diesem Beitrag liest du, was können wir tun, um die Komfortzone zu verlassen und zu vergrößern. Du lernst das 3-Sektoren-Modell kennen,  persönliche Übungen und 33 mögliche Challenge, um innere Bremsen zu lösenÄngste zu verkleinern und die eigenen Erfolgsmöglichkeiten zu vergrößern.

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So manche Niederlage habe ich in meinem Leben erlebt. Ob beruflich oder privat - Misserfolge gehörten dazu.

Was den Unterschied ausmacht, ist der Umgang mit dem Misserfolg. Schwächt er mich oder stehe ich auf und gehe gestärkt weiter auf meinen Wegen. Hier eine Vorgehensweise, die mir immer wieder hilft.

 

 

 

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