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Ordnung

Ich liebe Freiraum und freien Raum! Sie auch?

Wer sein Leben vereinfachen möchte, sollte es einmal mit Entrümpeln und Ordnung schaffen probieren. Denn so entsteht Raum für Bewegung, neue Ideen, wertvolle Gegenstände und selbst neue Erfahrungen.

Der Schreibtisch, der Rechner, die Schränke, der Keller, der Dachboden, das Auto ... alle haben eins gemeinsam - sie neigen dazu, sich zu füllen. Und das häufig unbemerkt.

Die Zeit des Suchens nimmt zu, der nutzbare Platz schrumpft und das schlechte Gewissen wächst. Probieren Sie die folgenden Empfehlungen, um die befreiende und magische Wirkung zu erleben. Aber Vorsicht! Es könnte auch Argumente für Unordnung geben - einen Hinweis dazu finden Sie am Ende des Artikels.

Mögliche Effekte von Entrümpeln und Ordnung schaffen

  • Wir sparen Nerven und Zeit beim Suchen.
  • Es entsteht Platz für Neues.
  • Wir haben mehr Bewegungsfreiheit.
  • Wir können effizienter und effektiver arbeiten.
  • Wir sparen Zeit beim Saugen und Putzen.
  • Es muss weniger aufgeräumt werden, wenn Besuch kommt.
  • Wir lernen los zu lassen.

Ordnung, Präzision, Geschwindigkeit sind Eigenschaften, von denen ich täglich etwas zu erwerben suche.

Goethe

Gute Bereiche für einen Start

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Der Schreibtisch

Wer sich vom Volltischler zum Leertischler wandelt, verliert nicht nur Verstecke auf dem Schreibtisch, sondern gewinnt Zeit und Platz für Kreativität. Wer einen Schreibtisch nutzt, empfehlen wir die folgende Punkte auszuprobieren, um stressfreier und kreativer zu arbeiten. 

Siehe Beitrag "Vom Volltischler zum Leertischler".

 
 

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Die Schränke

Schränke sind geheimnisvolle Wesen. Sie neigen dazu, voller zu werden und Sachen zu verstecken. Lassen Sie das nicht zu und blasen Sie zur Attacke. Verwandeln Sie Ihre Schränke in Aufbewahrungsorte, die Ihnen helfen, Dinge zu verstauen und zu finden.

Bitte betrachten Sie zum Beispiel Ihren Kleiderschrank oder sind es gar Schränke?

  • Wäre ein wenig mehr Platz im Schrank angenehm?
  • Welche Kleidungsstücke tragen Sie häufig?
  • Wie viele Kleidungsstücke tragen Sie extrem selten oder gar nicht? (Rotes Kreuz etc.?)
  • Warum können Sie sich von manchen Stücken nicht trennen? (Loslassen lernen)

Seien Sie mutig und entscheiden Sie. Machen Sie anderen eine Freude mit Kleidung, die Sie nie wieder tragen werden. Secondhand oder Online-Verkauf wären weitere Möglichkeiten.

Nur durch Mut kann man Ordnung in sein Leben bringen.

Marquis de Vauvenargues

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Das Auto

Es transportiert nicht nur Insassen von A nach B, sondern häufig auch Gegenstände, die den Stauraum im Auto verkleinern, den Spritverbrauch erhöhen und die Reise für die Beifahrer nicht immer angenehmer machen. (Manche Außendienstlern scheinen nicht zu bedenken, dass manchmal auch Kunden einen Blick ins Auto werfen.) 

Anregung: Stellen Sie sich vor, Sie müssen morgen Ihren Vorgesetzten zur Arbeit mitnehmen oder fahren mit Ihrem neuen Schwarm ins Kino.

Was würden Sie tun, damit Ihr Auto ein wenig einladender aussieht? Damit Ihr Mitfahrer sich wohlfühlt - und Sie sich auch!

  1. Innenraum aussaugen und Armaturen abwischen
  2. Türtaschen leeren

  3. Handschuhfach aufräumen 

  4. Fächer der Mittelkonsole entrümpeln

  5. Den Kofferraum aufräumen ...

Machen Sie Ihr Auto zu einem Wohlfühlort, auch wenn Sie kein Autofan sind. Sich gut fühlen schadet Ihren Mitfahrern und Ihnen sicher nicht. ;-)

Hinweis: In einem Seminar sagte eine Teilnehmerin zu mir: "Ja, das ist sicher kein Nachteil aber ich muss dann immer an meinen Vater denken, der jedes Wochenend sein Auto perfekt säuberte, polierte, wienerte ...  das will ich nicht. Das schreckt mich ab. Da lass ich es lieber ein wenig unordentlich. Damit fühle ich mich wohler."

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Der Rechner

Am Rechner verbring so mancher extrem viel Zeit. E-Mails werden versandt, Artikel verwaltet, Bilder archiviert, Datenbanken genutzt, im Internet recherchiert, Videos bearbeitet, Musik heruntergeladen ...

Wir haben dem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet. Sie finden ihn hier: Ordnung im Rechner.

ordnung rituale apix 

Starten und ritualisieren

Wichtig ist es zu starten und die befreiende Wirkung für sich wahrzunehmen. Wer an diesen Punkt kommt, dem empfehle ich ein Ritual daraus zu machen. 

Hierzu stichwortartig einige Ideen:

  • Immer, wenn Sie bei einem Problem nicht weiterkommen ... räumen Sie den Rechner für 5 Minuten auf
  • Jeden Freitag, bevor Sie das Wochenende einläuten ... räumen Sie einen Bereich Ihres Arbeitsplatzes auf
  • Immer, wenn Sie Lampenfieber haben ... löschen Sie für 5 Minuten Bilder vom Smartphone
  • Jeden Samstag, bevor der Wagen in die Waschanlage ... 5 Minuten ... 

Unordnung kann auch Vorteile haben

In Untersuchungen an der Universität von Minnesota wurden auch Aspekte sichtbar, die für Unordnung sprechen könnten.

  • Die Lösungen von Teilnehmer in unordentlichen Räumen wurden von unparteiischen Jurymitgliedern als interessanter und kreativer bewertet.
  • Teilnehmer im unaufgeräumten Büro waren auch eher bereit sich für neue Produkte zu entscheiden. Sie konnte bewährte Produkt loslassen. Ein unordentliche Umgebungen könnte somit dazu inspirieren, sich von Traditionen zu lösen.

Wer Ordnung hält und dies übertreibt kann auch schnell als Pedant gesehen werden. Wer dann noch andere ständig zur Ordnung bekehren möchte, macht sich sicher wenig Freunde.

Wie bei allem, ist es wichtig, das richtige Maß zu finden. Dem muss jeder selber nachspüren und das eigene Maß an Ordnung zu finden.  

Hier ein weiterer Beitrag zum Thema sowie eines meiner Lieblingslieder. ;-)

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  • Präsentation und Auftreten: 10 Förderer und 10 Hemmer für Präsentationen
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