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Aufschieberitis besiegen: Zehn Ursachen und wie wir diese überwinden

Jeder kennt es – Aufgaben, die wir vor uns herschieben, obwohl wir wissen, dass wir sie erledigen sollten. Dieses Phänomen, oft als "Aufschieberitis" oder Prokrastination bezeichnet, kann unsere Produktivität und unser Wohlbefinden beeinträchtigen.

In diesem Artikel beleuchten wir die sechs häufigsten Gründe für Aufschieberitis und bieten praktische Lösungen, um sie zu überwinden. Nutze auch die 20 Merksätze am Ende des Artikels. Oder schiebe das Lesen lieber auf ;-)

Büro und ein Aufschiebeposter

Inhalt: Aufschieberitis-Gründe und was wir tun können

1. Warum es wichtig ist, Aufschieberitis zu überwinden

Aufschieberitis ist mehr als nur gelegentliches Zögern oder Verzögern. Es ist ein chronisches Muster, das sich in verschiedenen Lebensbereichen manifestieren kann, von kleinen Alltagsaufgaben bis hin zu wichtigen beruflichen Projekten. Interessanterweise zeigt die Forschung, dass Aufschieberitis nicht unbedingt mit Zeitmanagement oder Planungsfähigkeiten zusammenhängt. Es ist vielmehr ein komplexes Zusammenspiel von psychologischen Faktoren wie Angst, Perfektionismus und Selbstregulierung.

Die Verbreitung von Aufschieberitis ist bemerkenswert. Studien deuten darauf hin, dass etwa 20 % der Erwachsenen als chronische Aufschieber gelten. Bei Studierenden sind die Zahlen noch höher, hier zeigen Untersuchungen, dass bis zu 50 % regelmäßig Aufgaben aufschieben.

Die Gründe, warum es entscheidend ist, Aufschieberitis zu überwinden, sind vielfältig und tiefgreifend. Auf der persönlichen Ebene führt ständiges Aufschieben zu Stress, Angstzuständen und einem Gefühl der Unzulänglichkeit. Diese emotionalen Belastungen können sich negativ auf die mentale Gesundheit auswirken. Darüber hinaus kann Aufschieberitis zu schlechterer Leistung führen, sei es in der Schule, an der Universität oder am Arbeitsplatz. Die Qualität der Arbeit leidet oft unter dem Zeitdruck, der durch das Aufschieben entsteht.

In der heutigen schnelllebigen Welt, in der Effizienz und Produktivität hoch im Kurs stehen, ist es umso wichtiger, Strategien zu entwickeln, um Aufschieberitis zu überwinden.Wir können so nicht nur unsere Leistung verbessern, sondern auch unser allgemeines Wohlbefinden steigern.

trenner blanko

2. Zehn häufige Gründe für Aufschieberitis und wie man sie überwindet

Aufschieberitis, dieses allzu bekannte Phänomen, hat vielfältige Ursachen. Hier sind die zehn häufigsten Gründe, die uns davon abhalten, Dinge rechtzeitig zu erledigen.

  1. Unangenehmes schieben
  2. Große Aufgaben schieben
  3. Sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlen
  4. Überwindung von Perfektionismus
  5. Angst vor Misserfolg angehen
  6. Mangel an Motivation
  7. Entscheidungsschwierigkeiten
  8. Ablenkungen und mangelnde Konzentration
  9. Fehlende Zeitmanagementfähigkeiten
  10. Schieben aus Furcht vor Erfolg

Prokrastination (lat. procrastinare "vertagen")

Prokrastination bezeichnet eine Arbeitsstörung, die durch ein unnötiges Vertagen des Arbeitsbeginns gekennzeichnet ist. Das extreme Aufschieben bewirkt, dass das Fertigstellen der Aufgaben gar nicht oder nur unter starkem Druck zustande kommt.

Punkt bp 1

2.1. Unangenehmes schieben

Ein Konfliktgespräch, eine Beschwerde, die Matheklausur vorbereiten oder andere unliebsame Aufgaben sind natürliche Beigaben zu unseren Aufgaben.

Wenn diese Aufgaben wichtig für unsere Beziehungen oder unseren Erfolg sind, dann empfehle ich, diese Aufgaben als Training oder als Spiel zu sehen. Es sind Aufgaben, bei denen ich etwas über mich lernen oder etwas dazulernen kann. Und wenn es nur die Erkenntnis ist: "Ich kann mich überwinden!". Das führt häufig zu einem gestärkten Selbstwertgefühl.

Der Vorteil des Aufschiebens ist – wir gewinnen Zeit. Manchmal relativiert sich das Problem oder eine anfangs dringliche Aufgabe wird unwichtig. Leider fallen Matheklausuren selten komplett aus. ;-)   

Die Arbeitskollegin

"Seit einer Woche ärgere ich mich über meine Arbeitskollegin. Sie hat mich vor versammelter Mannschaft vorgeführt. Ich höre das Lachen immer noch. Heute werde ich es ihr sagen ... spätestens morgen."

Nachteil: Eine mögliche dauerhafte Beziehungsstörung. Vorteil: Wir reagieren weniger emotional, wenn wir es dann ansprechen. Außerdem kann es ein Einzelfall gewesen sein. Die Zeit wird dies zeigen.  

Punkt 2

2.2. Große Aufgaben schieben

Häufig werden Aufgaben nicht begonnen, weil sie so groß und unüberschaubar erscheinen. Die Motivation, diese großen Aufgaben zu erledigen ist klein, weil das Erfolgserlebnis so fern erscheint.

Deswegen solltest du diese Aufgabe in Teile zerlegen (Montag: 2 Stunden Informationen sammeln, Dienstag: 1 Stunde zum Thema telefonieren etc.). So bekommt deine Vorgehensweise eine Struktur und du hast "kleine Motivationsschübe", weil du Teilaufgaben erledigst. Mache aus einer großen Aufgabe mehrere kleine.

So ließe sich auch das Projekt "eigenes Buch" endlich starten. Der erste Schritt ist das Zerlegen des Buchprojekts in kleine Schritte. Dann den Kalender nutzen und dort die Salamischeiben eintragen.  

Lese hierzu auch über die Salamitaktik.

Beitrag: Salamitaktik: Schritt für Schritt vorgehen – so gelingt es

Salamitaktik: Schritt für Schritt vorgehen – so gelingt es

Magst du auch Salami in dünnen Scheiben? Ein Stück bzw. eine Scheibe abschneiden und dann ab in den Mund?

Ab heute kann dich die Salami auch an eine Taktik erinnern, die im Zeit- und Projektmanagement zu den Klassikern gehört - die Salami-Taktik. Um große Ziele zu erreichen, werden diese in kleine Teilschritte aufgeteilt. Was vorher noch unmöglich schien, wird so Stück für Stück Realität. 

Wenn du diese Taktik dann noch mit einer anderen Technik verbindest, hast du eine Vorgehensweise, mit der du jede Aufgabe und jedes Projekt zeitsparend und motiviert vollendest. Bonus zur Anleitung: ► Der Belohnungs-Trick ► Hilfreiche Beispiele ► Downloads.

Hier weiterlesen

 

Vorteil: Viele haben eh zu viel auf ihrem Aufgabenblock oder auf ihren To-do-Listen. Aufschieberitis verhindert hier eine weitere Überbelastung. 

Punkt 3

2.3. Sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlen

Diese Aufgabe wurde uns vielleicht delegiert oder die Umstände erfordern, dass wir uns dieser Aufgabe annehmen.

Auch in diesem Fall empfehle ich, die Aufgabe als persönliches Trainingsprogramm zu sehen. Diese Aufgabe bringt uns weiter, weil wir etwas dazu lernen dürfen und wir sie trotz Unsicherheit lösen müssen. Das Erfolgserlebnis wird also umso größer und wir haben uns wieder ein Stück weiterentwickelt.

Vorteil des Aufschiebens: Ich gewinne Zeit für die Vorbereitung der Aufgabe. Ich sammle Wissen und Ideen, um die Aufgabe zu realisieren.    

Probleme, die wir ignorieren, verschwinden leider selten. Meist holen sie sich Verstärkung.

Punkt 4

2.4. Überwindung von Perfektionismus

Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits treibt er uns an, unsere beste Leistung zu erbringen, andererseits kann er lähmend wirken. Perfektionisten neigen dazu, hohe Standards zu setzen, die oft unrealistisch sind. Die Angst, diese Standards nicht zu erreichen, kann dazu führen, dass sie Aufgaben aufschieben. Ein Beispiel hierfür ist ein Student, der eine Arbeit nicht beginnt, weil er befürchtet, dass seine Schreibfähigkeiten nicht gut genug sind, um eine perfekte Arbeit zu verfassen.

Werkzeuge und Techniken

Perfektionismus kann lähmend wirken. Um ihn zu überwinden ist es hilfreich, realistische Ziele zu setzen. Anstatt nach Perfektion zu streben, konzentriere dich auf Fortschritt und Verbesserung. Zeitgesteuerte Aufgaben können ebenfalls nützlich sein, um den Drang nach Perfektion zu begrenzen.

Setze dir eine feste Zeit für eine Aufgabe und halte dich daran, unabhängig vom Ergebnis. Auch Selbstmitgefühl ist wichtig. Erkenne an, dass niemand perfekt ist und Fehler Teil des Lernprozesses sind.

Hier findest du zum Thema "Perfektionismus" weitere Anregungen auf blueprints.

Beitrag: Perfektionismus überwinden – 12 Empfehlungen und wirksame Werkzeuge

Perfektionismus überwinden – 12 Empfehlungen und wirksame Werkzeuge

Die Verwendung des Wortes Perfektionismus ist nicht ungefährlich, denn zu leicht wollen wir damit verteufeln, verurteilen und kritisieren. Doch, wo wären wir ohne ihn. Es gab und gibt Menschen, deren Motor dreht mit dem Turbolader "Perfektion". Das ist für das Umfeld nicht immer angenehm, aber manchmal entstehen eben auch großartige Erfindungen und Produkte.

Deswegen möchte ich dich einladen in die Welt der Gefahren und Chancen des Perfektionismus. Wo ist er hilfreich und wo kann er gefährlich werden? Was kannst du tun, um ihn zu nutzen? Was solltest du vermeiden, um dich vor den Gefahren zu schützen? Außerdem begleitet dich in diesem Artikel Mirco mit seiner persönlichen Geschichte zum Thema. Er hatte ein massives Perfektionsproblem und arbeitet nach einigen unschönen Erlebnissen im Alltag an diesem Thema.

Hier weiterlesen

 

Fallbeispiele und Erfolgsgeschichten

Ein Beispiel ist der Fall eines Schriftstellers, der seinen ersten Roman schreiben wollte, aber durch seinen Perfektionismus blockiert war. Er begann, sich täglich nur eine Stunde dem Schreiben zu widmen, ohne das Geschriebene zu beurteilen. Mit der Zeit konnte er seinen Roman fertigstellen und fand dabei seinen eigenen Schreibstil. 

Ich schau nur nochmal schnell auf Facebook, was da so los ist. Dann starte ich aber wirklich.

Punkt 5

2.5. Angst vor Misserfolg angehen

Eng verbunden mit Perfektionismus ist die Angst vor Misserfolg. Viele Menschen schieben Aufgaben auf, weil sie befürchten, zu scheitern. Diese Angst kann so überwältigend sein, dass Nichtstun als der sicherere Weg erscheint. Ein typisches Szenario ist ein Angestellter, der zögert, ein neues Projekt zu starten, aus Angst, es könnte nicht den Erwartungen entsprechen.

Bewältigungsstrategien

Die Angst vor Misserfolg kann überwältigend sein. Eine effektive Strategie ist die Neubewertung von Misserfolgen. Sieh Misserfolge als Lernchancen und nicht als Katastrophen. Kleine Schritte zu machen und sich auf Teilerfolge zu konzentrieren kann auch helfen, die Angst zu reduzieren. Zudem ist es hilfreich, sich Erfolgserlebnisse zu visualisieren, um eine positive Einstellung zu bewahren.

Hier findest du zum Thema "Misserfolge und Erfolg" weitere Anregungen auf blueprints.

Beitrag: Misserfolge und Niederlagen verarbeiten: wie wir uns zum Erfolg scheitern

Misserfolge und Niederlagen verarbeiten: wie wir uns zum Erfolg scheitern

Die meisten von uns haben bereits Niederlagen und Misserfolge erlebt. Ob beruflich oder privat – Misserfolge gehören zum Leben dazu. Was den großen Unterschied ausmacht, ist der Umgang mit dem Misserfolg. Schwächt er mich oder stehe ich auf und gehe gestärkt weiter auf meinem Weg.

Wir sollten auch eines bei Misserfolgen und Niederlagen bedenken: Nicht selten sind sie der für uns fehlende Baustein zum Erfolg.

Hier findest du eine Vorgehensweise, Beispiele und Tipps, wenn du oder jemand in deinem Umfeld Misserfolg erlebt. Tanke Motivation, Inspiration und Ideen für den weiteren Weg.

Beispiele, Werkzeuge, Anregungen und Tipps rund um das Thema Misserfolge und Erfolge ► Misserfolge und Kopfkino ► Sich zum Erfolg scheitern in drei Schritten ► Beispiele aus der Geschichte ► Tipp aus dem Coaching ► Bücher und Videos ► Pareto-Tipp ► Bonus: Merk- und Reflexionskarte als Download

Hier weiterlesen

Ein wenig Inspiration?

Walt Disneys erste Kurzfilme waren erfolglos und ihm ging das Geld aus. Er fand keine Investoren, denn Filme mit sprechenden Tieren erschienen ihnen absurd! Über 300 Absagen erhielt Walt Disney, bis er einen Geldgeber fand und eine großartige Erfolgsgeschichte weiter geschrieben wurde.

„Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944), französischer Humanist und Schriftsteller

Punkt 6

2.6. Die Motivation steigern

Ein weiterer häufiger Grund für Aufschieberitis ist der Mangel an Motivation. Manchmal fehlt uns einfach die innere Antriebskraft, um mit einer Aufgabe zu beginnen, besonders wenn sie uns langweilig oder unwichtig erscheint. Dies kann oft bei Routineaufgaben der Fall sein, wie das Aufräumen des Hauses oder das Erledigen von Verwaltungsaufgaben.

Praktische Tipps

Um die Motivation zu steigern, ist es wichtig, klare Ziele zu setzen. Verstehe, warum eine Aufgabe wichtig ist und wie sie zu deinen langfristigen Zielen beiträgt. Belohnungen für das Erreichen von Zwischenzielen können ebenfalls motivierend wirken. Zudem kann das Aufteilen großer Aufgaben in kleinere, handhabbare Teile helfen, Überwältigung zu vermeiden und ein Gefühl der Leistung zu fördern.

Hier findest du zum Thema "Ziele setzen" weitere Anregungen auf blueprints.

Beitrag: Wie Ziele setzen? Das Geheimnis erfolgreicher Menschen

Wie Ziele setzen? Das Geheimnis erfolgreicher Menschen

Erfolgreiche Menschen sind nicht schlauer als andere, sondern sie beherrschen ein paar wichtige Prinzipien.

... so das Fazit einer Studie, die sich über 30 Jahre erstreckte.

Möchtest du gerne mehr Erfolg im Sinne von "Wunschziele setzen und diese auch erreichen" in deinem Leben verwirklichen? Viele glauben, dass hierfür große Intelligenz oder ein begütertes Elternhaus notwendig sind. Dem ist nicht so. Lies hier, welches Vorgehen sich beim Setzen von Zielen als besonders erfolgreich herausgestellt hat. 

Hier weiterlesen

Weitere motivationsfördernde Techniken

Techniken wie die Pomodoro-Technik, bei der Arbeit und Pausen abgewechselt werden, können die Motivation steigern. Hier findest du eine Anleitung zu dieser Technik auf blueprints:

Beitrag: Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Oder: Wie du die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden erfüllst

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen Empfehlungen des Erfinders Francesco Cirillo folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten. Wir schildern dir im Detail, wie du mit dieser Technik arbeiten und auf welche Punkte du besonders achten solltest.

Hier weiterlesen

Auch das Führen eines Erfolgstagebuchs, in dem du deine Fortschritte festhältst, kann motivierend wirken.

Beitrag: Tagebuch schreiben – Tipps zu einem großartigen Entwicklungswerkzeug

Tagebuch schreiben – Tipps zu einem großartigen Entwicklungswerkzeug

Viele berühmte Persönlichkeiten haben im Laufe ihres Lebens Tagebücher geschrieben und uns dadurch einen guten und sehr persönlichen Eindruck über die unterschiedlichen Epochen in der Menschheitsgeschichte hinterlassen. Aber nicht nur dazu dient ein Tagebuch. Es ist weit mehr, wenn wir es regelmäßig nutzen. Ein Tagebuch hilft zu begreifen, zu reifen, sich zu entwickeln, Selbstbewusstsein aufzubauen, Probleme zu erkennen und zu lösen ... STOPP... das liest sich langsam wie eine Verkaufsveranstaltung.

Lies bitte selbst, wer Tagebücher nutzte, was sie für uns bedeuten können und an was wir denken sollten. Du findest auch eine Merkkarte und eine Vorlage zum Thema.   

Hier weiterlesen

Punkt 7

2.7. Entscheidungen leichter treffen

Entscheidungsschwierigkeiten spielen ebenfalls eine große Rolle beim Aufschieben. Manche Menschen finden es schwer, Entscheidungen zu treffen, weil sie befürchten, die falsche Wahl zu treffen. Diese Unentschlossenheit kann dazu führen, dass sie Aufgaben aufschieben, in der Hoffnung, dass sich eine klarere Antwort oder ein einfacherer Weg von selbst ergibt.

Entscheidungshilfen

Um Entscheidungen leichter zu treffen, kann es helfen, Pro-und-Kontra-Listen zu erstellen. Dies bietet eine klare Sicht auf die verschiedenen Optionen. Auch das Setzen von Fristen für die Entscheidungsfindung kann hilfreich sein, um Unentschlossenheit zu überwinden. Manchmal kann es auch nützlich sein, Ratschläge von vertrauenswürdigen Personen einzuholen.

Hier findest du zum Thema "Entscheidungen" einen Beitrag auf blueprints.

Beitrag: Entscheidungen treffen lernen – die Geheimnisse guter Entscheidungen

Entscheidungen treffen lernen – die Geheimnisse guter Entscheidungen

Ein Problem der heutigen Gesellschaft ist, dass die meisten von uns vor immer mehr Wahlmöglichkeiten stehen. Ob Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten, die Wahl des Smartphones, die Wahl aus 40 Marmeladensorten oder die Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen … die Optionen sind größer als je zuvor – eigentlich positiv, doch häufig endet es in Stress oder sogar Ängsten – das nennt sich dann Decidophobie oder die Angst vor Entscheidungen.

In diesem Artikel erfährst du, was das Entscheiden mitunter so schwer macht und wie du Entscheidungen leichter treffen kannst.

Was ist der Nutzen, sich mit dem Thema zu beschäftigen?

  • Wir gewinnen Zeit und Energie.
  • Wir werden selbstbewusster.
  • Wir werden als selbstbestimmter Mensch wahrgenommen.
  • Wir treffen zumeist die bessere Entscheidung.
  • Wir übernehmen Verantwortung und gehen "unseren" Weg.

Entscheide bitte, ob du weiter lesen willst. ;-)  

So entscheidest du besser und/oder schneller ► Gründe für das Problem der Entscheidungsschwäche ► Die 11 Merksätze für das Entscheiden ► Beispiele aus dem Leben ► Pareto-Tipp zum Thema ► Literaturtipps

Hier weiterlesen

Beispiel für eine Entscheidungsfindung

Ein Beispiel ist ein Manager, der Schwierigkeiten hatte, zwischen zwei Marketingstrategien zu wählen. Durch das Erstellen einer detaillierten Pro-und-Kontra-Liste und das Einholen von Feedback seines Teams konnte er eine fundierte Entscheidung treffen.

Punkt 8

2.8. Ablenkungen minimieren und Konzentration stärken

In unserer heutigen, von Technologie dominierten Welt, sind Ablenkungen allgegenwärtig. Soziale Medien, E-Mails, Nachrichten – all dies kann unsere Aufmerksamkeit von wichtigen Aufgaben ablenken. Hinzu kommt, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, sich über längere Zeiträume zu konzentrieren, was das Aufschieben begünstigt.

Konzentrationsübungen

Konzentrationsübungen wie Meditation oder Achtsamkeitstraining können helfen, die Fähigkeit zur Fokussierung zu verbessern.

Beitrag: Was bewirkt Achtsamkeit? Gute Gründe und Übungen für mehr Ruhe, Übersicht und Gelassenheit

Was bewirkt Achtsamkeit? Gute Gründe und Übungen für mehr Ruhe, Übersicht und Gelassenheit 

Studien zeigen, dass Achtsamkeitsübungen sogar beim Umgang mit chronischen Schmerzen helfen und den Rückfall in die Depression verhindern können. Achtsamkeit ist in der Schulmedizin angekommen und ist inzwischen ein wesentlicher Baustein mehrerer moderner Behandlungskonzepte.

Achtsamkeit trainieren, um Ruhe und Gelassenheit zu erhalten ► Nutzen und Wirkungen von Achtsamkeit (mit Leserumfrage) ► Übung mit Download ► MBSR ► Videos und Pareto-Tipp

Hier weiterlesen

Beitrag: Wie erlernt man Meditation und warum ist sie so hilfreich für uns?

Wie erlernt man Meditation und warum ist sie so hilfreich für uns?

Im Artikel liest du, wie man Meditation erlernt, welche Vorteile sie bei regelmäßiger Anwendung bietet und wie jeder Meditation schnell erlernen kann.

Nutze auch die zwei MP3-Meditationsübungen samt Anleitung zum kostenfreien Download.

Hier weiterlesen

Das Schaffen ablenkungsfreier Zeit

Auch das Schaffen einer ablenkungsfreien Umgebung ist entscheidend. Schalte Benachrichtigungen aus und richte einen speziellen Arbeitsbereich ein.

Auch hier ist die Pomodoro-Technik eine hilfreiche Methode.

Beitrag: Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps und Praxis-Empfehlungen

Pomodoro Technik lernen: Anleitung, Tipps & Praxis-Empfehlungen

Oder: Wie du die Arbeit von 40 Stunden in 19,5 Stunden erfüllst

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Technik, die auf den ersten Blick kaum nennenswerte Auswirkungen auf die eigene Arbeitsproduktivität zu haben scheint. Wenn man aber einmal die Technik ausprobiert hat und dabei den feinen, aber so wirkungsvollen Empfehlungen des Erfinders Francesco Cirillo folgt, ist Arbeit anders als vorher.

Sogar ein Burnout-Vorbeuger und Rücken-Therapeut ist in der Technik enthalten. Wir schildern dir im Detail, wie du mit dieser Technik arbeiten und auf welche Punkte du besonders achten solltest.

Hier weiterlesen

Hier findest du einen Beitrag zum Thema "Konzentration verbessern" auf blueprints.

Beitrag: Besser konzentrieren: bewährte Tipps, Wege, Maßnahmen und Übungen

Besser konzentrieren: bewährte Tipps, Wege, Maßnahmen und Übungen

Wie konzentriere ich mich besser? Ob beim Lernen, beim Lesen, beim Lösen von Aufgaben oder beim Arbeiten, Konzentration ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch da sind so viele Ablenkungen, so viele kleine Störenfriede und vielfältige Verführer, die verhindern, dass wir voll und ganz bei einer Sache sind. "Mind-Wandering" also, wandernder Geist, nennen Psychologen dieses Phänomen. Teilweise ist das Umfeld die Erklärung, teilweise sind die Ablenkungen hausgemacht und viele können durch einfache Maßnahmen und Übung verhindert werden.

Wie schaffe ich es, in weniger Zeit bessere Ergebnisse zu erzielen? Wie schaffe ich es, mich auf eine Sache zu fokussierenGleichzeitig Fokus und geistige Ruhe während meines Tätigseins zu erfahren?

Lese hier, was wir tun können, um uns besser zu konzentrieren ► Störquellen erkennen und beseitigen ► Selbstorganisation ► Konzentration trainieren ► hilfreiche Beiträge von blueprints.de

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Technologische Hilfsmittel

Es gibt verschiedene Apps und Software, die dabei helfen können, Ablenkungen zu minimieren, wie Website-Blocker oder Zeitmanagement-Tools.

Morgen reicht auch noch

"Eigentlich sollte ich den Kunden anrufen. Das wird kein einfaches Gespräch und vielleicht hole ich mir eine schlechte Nachricht ab. Na ja, das reicht auch morgen Vormittag noch. Jetzt schreibe ich erst mal an meinem Artikel weiter." 

Punkt 9

2.9. Zeitmanagement verbessern

Schließlich sind oft fehlende Zeitmanagementfähigkeiten ein Grund für Aufschieberitis. Viele Menschen unterschätzen, wie lange eine Aufgabe dauern wird, oder sie wissen nicht, wie sie ihre Zeit effektiv einteilen können. Dies führt dazu, dass sie sich überfordert fühlen und Aufgaben aufschieben.

Um Aufschieberitis zu überwinden, ist es wichtig, diese Gründe zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um sie anzugehen. Ob es darum geht, realistischere Ziele zu setzen, Ängste zu konfrontieren, Motivation zu finden, Entscheidungen zu treffen, Ablenkungen zu minimieren oder Zeitmanagementfähigkeiten zu verbessern – es gibt viele Wege, um produktiver zu werden und das ständige Aufschieben hinter sich zu lassen. 

Zeitmanagement-Methoden

Effektives Zeitmanagement beginnt mit der Priorisierung von Aufgaben. Techniken wie das Eisenhower- und Pareto-Prinzip können dabei helfen, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu ordnen. Auch das Planen von Pufferzeiten für unvorhergesehene Ereignisse ist wichtig.

Das Eisenhower- und Pareto-Prinzip werden dir helfen einzuschätzen, ob es eine wirklich wichtige Aufgabe ist. Wenn es eine wichtige Aufgabe ist, dann könnten dir die folgenden Denkansätze und Werkzeuge helfen.

Beitrag: Das Eisenhower-Prinzip

Ein praktisches Hilfsmittel zur langfristigen Planung und zur Delegation ist das auf Dwight D. Eisenhower (1890 - 1969) zurückgehende Entscheidungsportfolio.eisenhower-prinzip-s

Hier werden die Aufgaben nach zwei Kriterien unterschieden:

  • Wichtigkeit
  • Dringlichkeit

Da heutzutage alles "ASAP" (as soon as possible) erfolgen soll, ist es ratsam zu prüfen, inwieweit eine Dringlichkeit tatsächlich besteht. Viele Dinge, die anfangs als sehr dringlich deklariert werden, erledigen sich auch von selbst.

Tun Sie das Wichtige vor dem Dringenden!

Wichtig sind die Aktivitäten, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen, und/oder das größte Erfolgspotenzial beinhalten.

Ein Vorlage für Ihre Planung finden Sie hier als Download.

Hier weiterlesen

Beitrag: Pareto-Prinzip einfach erklärt – wie du das Phänomen nutzt

Pareto-Prinzip einfach erklärt – wie du das Phänomen nutzt

Das Pareto-Prinzip, oder auch 80-zu-20-Regel, ist ein großartiges Denkmodell von Vilfredo Pareto, das hilft, Zeit zu sparen und Prioritäten zu setzen - und zwar beruflich wie privat.

Vereinfacht besagt das Prinzip, dass wir 80 % eines Ergebnisses mit 20 % des Gesamtaufwandes erreichen. Die letzten 20 % erfordern dann mit 80 % des Gesamtaufwandes die meiste Arbeit.

Erfahre in diesem Artikel, wie du das Prinzip für dich nutzen kannst. Der Nutzen ist groß, aber es ist auch Vorsicht geboten. Probiere es unbedingt aus. 

Hier weiterlesen

Weitere Zeitmanagementtechniken

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Erfolgreiche Fallstudien

Ein Beispiel ist ein Projektmanager, der durch die Anwendung der Eisenhower-Matrix und das Setzen realistischer Fristen in der Lage war, seine Projekte effizienter und stressfreier zu managen.

Indem du diese Strategien anwendest, kannst du die verschiedenen Aspekte der Aufschieberitis angehen und einen Weg finden, produktiver und zufriedener zu sein. 

Punkt 10

2.10. Schieben aus Furcht vor Erfolg

Klingt komisch, oder? Aber in meiner Coachingpraxis und in meinen Seminaren ist das ein ganz normales Thema.

Der US-amerikanische Psychologe Abraham Harold Maslow hat als einer der Gründerväter der Humanistischen Psychologie dieses Problem untersucht und ihm einen Namen gegeben: Jonas-Komplex! Lese hier über den Jonas-Komplex und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.

Wir leben in einer Gesellschaft mit einem Mittelmaß-Dilemma. Haben wir Erfolg, befürchten wir Neid und Missgunst, scheitern wir, befürchten wir Gesichtsverlust und Schadenfreude.

Ich wünsche viel Erfolg dabei zu erkennen, wo Aufschieben Vor- und Nachteile hat und da, wo es hilft, Aufschieberitis zu verkleinern. Ich selbst arbeite ständig daran, denn ich kenne meine Pappenheimer – ich kenne mich ;-)

trenner blanko

3. Umfrage zu den Ursachen von Aufschieberitis

 

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Ursachen für das Aufschieben von Aufgaben?

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen, die bisherigen User-Antworten erscheinen unmittelbar hier.

Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Die bisherigen Stimmen:

Fehlende Motivation 11 Stimmen
Zu viele Ablenkungen - mangelnde Konzentration 10 Stimmen
Unangenehme Aufgabe 10 Stimmen
Perfektionismus 9 Stimmen
Sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlen 9 Stimmen
Sehr große Aufgabe 7 Stimmen
Schlechtes Zeitmanagement 6 Stimmen
Entscheidungsschwierigkeiten 6 Stimmen
Angst vor Misserfolg 5 Stimmen
Furcht vor Erfolg 1 Stimme

Welche Ursache für Aufschieberitis fehlt hier deiner Meinung nach?

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen (die Antwort wird im Hintergrund abgesendet).

Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Antwort 1
Überlastung im Normalbereich gesundheitliche Probleme

trenner blanko

4. Über die Psychologie des Aufschiebens

Das Aufschieben ist nicht nur ein Zeitmanagement-Problem, sondern tief in unserer Psychologie verwurzelt. Um dieses Verhalten zu verstehen und zu überwinden, sollten wir die mentalen Prozesse erkunden, die dahinterstecken.

4.1. Verständnis der mentalen Prozesse

Aufschieberitis ist oft ein Symptom tiefer liegender psychologischer Probleme. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Verhalten nicht aus Faulheit oder mangelnder Disziplin resultiert, sondern aus komplexen mentalen Prozessen. Einer der Hauptfaktoren ist der Umgang mit unangenehmen Emotionen. Viele Menschen schieben Aufgaben auf, weil sie negative Gefühle wie Angst, Überforderung oder Unsicherheit vermeiden wollen. Dieses Vermeidungsverhalten kann kurzfristig Erleichterung bringen, führt aber langfristig zu mehr Stress und Angst.

Ein weiterer psychologischer Aspekt ist die Selbstregulierung. Aufschieber neigen dazu, Schwierigkeiten zu haben, ihre Impulse zu kontrollieren und Prioritäten zu setzen. Sie lassen sich leicht von angenehmeren, weniger wichtigen Aktivitäten ablenken. Dieses Muster ist oft verbunden mit einer verzerrten Wahrnehmung von Zeit und einer Tendenz, die Bedeutung von zukünftigen Ereignissen zu unterschätzen.

4.2. Der Einfluss von Stress und Angst

Stress und Angst spielen eine zentrale Rolle im Aufschiebeverhalten. Interessanterweise entsteht ein Teufelskreis: Aufschieben verursacht Stress und Angst, und diese Gefühle führen wiederum zu mehr Aufschieben. Chronisches Aufschieben kann zu signifikantem emotionalen Stress führen, da die aufgeschobenen Aufgaben und die damit verbundenen Sorgen sich anhäufen.

Angst, insbesondere die Angst vor Versagen oder negativer Bewertung, ist ein häufiger Auslöser für Aufschieberitis. Viele Menschen schieben Aufgaben auf, weil sie befürchten, dass ihre Leistung nicht gut genug sein wird. Diese Angst kann so lähmend sein, dass sie das Anfangen einer Aufgabe komplett verhindert.

Ein konkretes Beispiel hierfür ist das Verhalten von Studierenden vor Prüfungen. Anstatt zu lernen, verbringen sie Zeit mit weniger wichtigen Aktivitäten, um die Angst vor der bevorstehenden Prüfung und der Möglichkeit des Scheiterns zu vermeiden. Dies führt oft zu schlechteren Leistungen, was wiederum ihre Angst vor zukünftigen Prüfungen verstärkt.

Um Aufschieberitis effektiv zu bekämpfen ist es entscheidend, diese mentalen Prozesse zu verstehen und anzugehen. Dies beinhaltet das Erlernen von Techniken zur Emotionsregulierung, die Verbesserung der Selbstkontrolle und das Entwickeln von Strategien, um mit Stress und Angst umzugehen. Indem wir diese psychologischen Aspekte adressieren, können wir einen wichtigen Schritt machen, um das Aufschieben zu überwinden und ein produktiveres und zufriedeneres Leben zu führen.

Der Kollege

"Ein Kollege von mir will seit über 20 Jahren ein Buch schreiben. Zuerst war der Grund des Schiebens die Kinder, die erst die Schule beenden sollten. Danach war es seine Unterstützung der Kinder im Studium, dann die Jobsuche und mittlerweile ist es der Ruhestand, den er abwartet. Ich bin gespannt, was er dann als Erklärung parat hat, um das Buchprojekt zu verschieben."

trenner blanko 

5. Weiterführende Themen und interessante Fakten über Schieberitis

Aufschieberitis ist ein facettenreiches Phänomen, das durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Von der Rolle der Technologie bis hin zu kulturellen Unterschieden und berühmten Persönlichkeiten, die damit kämpfen – es gibt viele interessante Aspekte zu entdecken.

5.1. Der Einfluss von Technologie auf Aufschieberitis

Die Technologie hat eine zweischneidige Rolle in Bezug auf Aufschieberitis. Einerseits bietet sie Werkzeuge, die uns helfen können, produktiver zu sein, wie Zeitmanagement-Apps oder Blocker für ablenkende Websites. Andererseits kann sie eine Quelle der Ablenkung sein, insbesondere durch soziale Medien, Online-Spiele und endloses Browsen im Internet.

Interessanterweise hat die Technologie auch die Art und Weise verändert, wie wir über Aufschieben denken. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen und Unterhaltung hat unsere Erwartungen an sofortige Befriedigung erhöht, was das Aufschieben begünstigen kann. Gleichzeitig bieten neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen neue Wege, um Aufschieberitis zu analysieren und zu bekämpfen.

5.2. Aufschieberitis in verschiedenen Kulturen

Aufschieberitis ist kein Phänomen, das auf eine bestimmte Kultur beschränkt ist, aber die Art und Weise, wie sie erlebt und behandelt wird, kann sich von Kultur zu Kultur unterscheiden. In einigen Kulturen wird ein hoher Wert auf Pünktlichkeit und Effizienz gelegt, was zu einem stärkeren Bewusstsein und möglicherweise zu einer geringeren Toleranz gegenüber Aufschieberitis führen kann. In anderen Kulturen hingegen wird ein entspannterer Umgang mit Zeit und Fristen gepflegt, was dazu führen kann, dass Aufschieberitis weniger als Problem wahrgenommen wird.

Diese kulturellen Unterschiede sind wichtig, um zu verstehen, wie Aufschieberitis in verschiedenen Teilen der Welt wahrgenommen und behandelt wird. Sie zeigen, dass es keinen "One-Size-Fits-All"-Ansatz zur Bewältigung dieses Phänomens gibt.

5.3. Berühmte Persönlichkeiten und ihre Kämpfe mit Aufschieberitis

Es ist faszinierend und oft tröstlich zu erfahren, dass auch berühmte Persönlichkeiten mit Aufschieberitis kämpfen. Beispielsweise sprach der berühmte Schriftsteller Mark Twain offen über seine Neigung, Aufgaben aufzuschieben, und nutzte Humor, um mit diesem Aspekt seines Lebens umzugehen. Auch Leonardo da Vinci war bekannt für seine Prokrastination, die sich in der langsamen Fertigstellung seiner Werke widerspiegelte.

Diese Beispiele zeigen, dass Aufschieberitis Menschen in allen Lebensbereichen betrifft, unabhängig von ihrem Erfolg oder ihrer Berühmtheit. Sie unterstreichen auch, dass das Überwinden oder ein erfolgreiches Management von Aufschieberitis möglich ist und nicht unbedingt ein Hindernis für außergewöhnliche Leistungen darstellt.

Insgesamt bietet das Thema "Aufschieberitis" eine Fülle von interessanten Aspekten, die es wert sind, erforscht zu werden. Von den Auswirkungen der Technologie über kulturelle Unterschiede bis hin zu den Erfahrungen berühmter Persönlichkeiten – es gibt viel zu lernen und zu entdecken über dieses weit verbreitete Phänomen.

 trenner blanko

6. blueprints-Pareto-Tipp: Aufschieberitis besiegen

Ein blueprints-Pareto-Tipp fasst kurz und knapp zusammen, was die wichtigsten Anregungen zum Thema sind. Es ist eine Art Merksatz, an den wir bei verschiedenen Gelegenheiten in der Guten-Morgen-Gazette erinnern.

„Um Aufschieberitis zu überwinden, setze dir realistische, erreichbare Ziele und unterteile größere Aufgaben in kleinere, handhabbare Schritte. Nutze Techniken wie die Pomodoro-Methode, um deine Konzentration zu verbessern und regelmäßige Pausen einzuplanen, was die Produktivität steigert. Wichtig ist auch, Selbstmitgefühl zu üben und zu erkennen, dass Perfektion nicht immer erreichbar ist – Fortschritt und Bemühung sind ebenso wertvoll.“

trenner blanko

7. 20 bewährte Tipps, um Aufschieberitis zu begegnen

Diese Merksätze gelten auch generell, aber hier helfen sie, um Schiebe-Aufgaben zu reduzieren.

Reflektiere bitte, was der Satz für dich bedeutet. Was löst er in dir aus?

Weiter unten haben wir eine Version zum Downloaden hinterlegt, die du als Erinnerung ausdrucken kannst.

  1. Beginne sofort. Schaffe Fakten.
  2. Plane Aufgaben vor.
  3. Entscheide und setze Prioritäten.
  4. Reduziere Perfektionismus.
  5. Setze dich weniger unter Druck.
  6. Nutze die Salamitaktik.
  7. Räume auf, aber übertreibe es nicht.

  8. Nehme dir nicht zu viel auf einmal vor.
  9. Belohne dich.

  10. Schaffe Abwechslung beim Arbeiten.
  11. Starte den Tag mit einer Schiebe-Aufgabe.

  12. Immer nur eine Sache auf einmal.
  13. Sage auch mal bewusst NEIN.

  14. Weniger Facebook, Pinterest und Co.
  15. Vergesse die Pausen nicht.

  16. Was sind deine Ziele?
  17. Misserfolge gehören dazu.

  18. Hole dir Unterstützung.
  19. Bleib dran! Schritt für Schritt.

  20. Lass Erfolg zu!

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8. Umfrage zu Strategien zur Überwindung von Aufschieberitis

 Welche Methoden oder Techniken hast du erfolgreich angewendet, um Aufschieberitis zu bekämpfen?

 

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Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Antwort 1
Kleine Schritte machen. Belohnung und Freude zulassen.

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9. Videos zum Thema "Aufschieberitis besiegen"

9.1. Video: Prokrastination – Warum schieben wir so viel auf? | Quarks: Dimension Ralph

Länge: 9:45 Minuten

Youtube-Video

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Video: Prokrastination überwinden: So kannst du die Aufschieberitis besiegen | ARD Gesund

Länge: 10:34 Minuten

Youtube-Video

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„Es ist Zeitverschwendung, immer über das zu reden, was man tun sollte. Tu es einfach.“

Leonardo da Vinci

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10. Mehr zum Thema "Effizienter arbeiten"

Hier findest du weitere Beiträge, Werkzeuge und Tipps zum Thema "Effizienter arbeiten".

mehr zum Thema Effizienter arbeiten

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11. Mehr zum Thema "Ziele"

 Hier findest du weitere Beiträge, Werkzeuge und Tipps zum Thema "Ziele".

Geschrieben von

Michael Behn
Michael Behn

Michael arbeitet als Trainer und Coach im Bereich Kommunikationstraining und Selbstmanagement. Er arbeitet bundesweit für kleine und mittelständische Unternehmen. Schwerpunkt sind Führungstrainings, Verkaufstrainings und das Thema Zeit- und Selbstmanagement. Er ist Gründer von blueprints, was seit dem Jahr 2000 eine Leidenschaft von ihm ist.

https://www.blueprints.de

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