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Die 5-Stunden Regel, die einen durchschnittlichen Menschen in einen erfolgreichen verwandelt

Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Arbeitsleben einem Hamsterrad gleicht? Sie schaffen und schaffen und irgendwie geht nichts so richtig voran?

Ihre Lösung könnte in einer 200 Jahre alten Regel liegen. Illustre Gestalten wie die Herren Gates und Zuckerberg, aber auch erfolgreiche Frauen wie Oprah Winfrey folgen tagein, tagaus dieser simplen Regel, die einen ganz normalen Menschen zu Erfolgen führen kann, die er zu Beginn nicht für möglich gehalten hätte.

Lesen Sie hier, was die 5-Stunden-Regel genau beinhaltet und wie Sie diese in Ihr eigenes Leben integrieren können.

 
 

"Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss."

Wilhelm Busch in: "Max und Moritz"

Die Regel lautet ...

 

Verwenden Sie 5 Stunden in der Woche darauf, konstant und gezielt etwas Neues zu lernen.
Eine Stunde an jedem Werktag.

 

Die 5-Stunden-Regel, die ihren Namen vermutlich Ian Chew verdankt verdankt, reflektiert die simple Idee, dass im Laufe der Zeit die intelligentesten und erfolgreichsten Menschen jene sind, die regelmäßig und bewusst (dazu-)lernen.

"Ich weiß, dass ich nichts weiß, wie auch alle anderen nichts wissen. Nur weiß ich, was die anderen und auch ich noch lernen müssen."

Novalis

 

benjamin franklin l 400Benjamin Franklin

 

Der Erfinder der Regel

Der Ursprung der 5-Stunden-Regel geht auf Benjamin Franklin zurück, einem der Gründungsväter der Vereinigten Staaten. Er war nur zwei Jahre in der Schule und arbeitete ab dem Alter von zehn Jahren im Seifen- und Kerzenladen seines Vaters. Als Teenager zeigte er kein spezielles Talent, nur eine ausgeprägte Liebe zu Büchern.

Darum umso erstaunlicher: Als er im Alter von 84 Jahren starb, galt Franklin als renommiertester Politiker der USA, als ihr berühmtester Erfinder (Blitzableiter, Schwimmflossen, Glasharmonika ...) und konnte zudem auf eine erfolgreiche Unternehmerkarriere zurückblicken.

 

Was geschah in diesen 74 Jahren?

"Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen."

Seneca d.J., De Brevitate Vitae 7, 3

Erfolgreich dank 5-Stunden-Regel

Sein Erfolg verdankte Franklin seiner Disziplin, jeden Werktag eine Stunde zu lernen und zu üben. Er ging u. a. folgendermaßen vor:

  • Stehe früh auf um zu lesen und zu schreiben.
  • Setze dir persönliche Lern- bzw. Wachstumsziele und kontrolliere deren Erfüllung.
  • Prüfe deine Ideen in Experimenten.
  • Nutze den Morgen und den Abend für Reflexionsfragen.

"Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen."

Benjamin Franklin, "The way to wealth", 1758 / Poor Richard

Mehr zu Benjamin Franklin auf Wikipedia.

Benjamin Franklin war ein sehr beschäftigter Mann. Woher nahm er die Zeit zur Weiterbildung? Jeden Moment, den er sich zum Lernen, Denken und Reflektieren nahm, konnte er nicht produktiv tätig sein. Dennoch tat er es einfach.

Auf lange Sicht war es wohl die beste Investition seiner Zeit, die er hätte machen können. Sein Fazit: "Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen."

 

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"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück."

Chinesisches Sprichwort, Laotse zugeschrieben

 

Weitere prominente 5-Stunden-Regel-Befolger

  • Bill Gates: liest 50 Bücher pro Jahr.
  • Oprah Winfrey: "Bücher waren mein Pass in die Freiheit."
  • Mark Zuckerberg: Liest alle 2 Wochen mindestens 1 Buch.
  • Warren Buffet: Liest jeden Tag 5 - 6 Stunden Tageszeitungen und Geschäftsberichte.

"Lernen ist Licht, Nichtlernen Finsternis."

Russisches Sprichwort

 

Ganzheitliche Sichtweise der 5-Stunden-Regel

Hier auf blueprints bemühen wir uns, immer auch die Kehrseite einer Medaille zu finden und dann näher zu betrachten. In diesem Fall lautet die Frage: "Was spricht gegen die Befolgung der 5-Stunden-Regel, so wie sie hier dargestellt wird?"

Folgende 5 Punkte könnte man nennen:

  1. Der Ruf nach "Mehr Lernen" hat das Geschmäckle von "höher, schneller, weiter". Wir würden stattdessen stets "das rechte Maß" propagieren.

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    Die Lernzeit sollte nicht dazwischengequetscht werden

  2. Das Bemühen um tägliches Lernen darf nicht in den Burnout führen. Das Lernen sollte deshalb nicht den üblichen Aufgaben "hinzugepackt" werden, der Wissbegierige sollte hierfür zeitliche Freiräume schaffen.
  3. Nicht immer sind Bücher die besten Quellen für das Erlernen neuen Wissens. Wir lernen auch über Menschen, Kurse, Ausprobieren, neue Erfahrungen, Reisen ...
  4. Jeder Mensch sollte beschließen dürfen: Ich möchte (momentan) nicht mehr dazulernen. Auch dies gehört zur menschlichen Freiheit.
  5. Für Tätigkeiten, bei denen Vorgehen und Ablauf von der Betriebsführung festgelegt sind ("Routinetätigkeiten"), bringt Lernen wohl keine Verbesserung in der momentanen beruflichen Aufgabe.

"Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet."

Richard David Precht in "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?"

 

Wie befolgen erfolgreiche Menschen die 5-Stunden-Regel konkret?

Die 3 Schritte der 5-Stunden-Regel

Grundbedingung für das Befolgen und Einhalten der 5-Stunden-Regel ist das Schaffen eines zeitlichen Freiraumes für das Lernen, siehe oben. Für viele Menschen haben sich die Morgenstunden als am praktikabelsten und geeignetsten herauskristallisiert. Siehe auch: Ein Buch am Morgen ...

"Sage nicht: 'Sobald ich Zeit (Muße) dafür habe, werde ich lernen';
vielleicht hast du nie dafür Zeit."

Sprüche der Väter, Talmud 2,5
(dort steht übrigens auch: "Wer nicht lernen will, stirbt ab; wer nicht weiter lernt, nimmt an Wissen ab.")

 

Eine erfolgserprobte Vorgehensweise beim Lernen wäre wie folgt:

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Lies

Viele erfolgreiche Menschen lesen Unmengen an Büchern. Doch lesen diese nicht irgendwas, sondern gezielt die Literatur, die ihnen bei ihren persönlichen Zielen weiterhilft. Hilfreich ist das schriftliche Ausarbeiten von Lernzielen. Dies ist mit "bewusstem" Lernen gemeint.

Welche persönlichen Ziele dies sind, definieren natürlich sie selbst. Diese Ziele dürfen von der Entwicklung der eigenen Spiritualität bis zum Führen eines Großkonzerns reichen – Bücher gibt es für alle erdenklichen menschlichen Pläne.

"Die Liebe zum Lernen ist der Weisheit verwandt."

Konfuzius

Siehe auch:

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Reflektiere das Gelernte

Ob beim Gehen (geradezu ideal dafür geeignet!), in speziellen Denk- und Reflexions-Meetings, mit einem Lernstoff-Austausch-Partner oder während des Abstaubens: Zum erfolgreichen Lernen gehört die Reflexion über den Lernstoff.

Idealerweise verfasse man eine schriftliche Zusammenfassung des Gelesenen und denke dann den Rest des Tages immer wieder darüber nach.

"Um Wissen produktiv zu machen, müssen wir lernen, sowohl den Wald als auch den einzelnen Baum zu sehen. Wir müssen lernen, Zusammenhänge herzustellen"

David Allen in "Wie ich die Dinge geregelt kriege"

 

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Erprobe den Lernstoff in der Realität

Als Erfinder nutzte Benjamin Franklin naturgemäß einen gewissen Teil seiner Zeit zum experimentellen Überprüfen gelesener Theorien. Doch auch heutzutage billigt beispielsweise Google jedem Mitarbeiter 20 Prozent seiner Arbeitszeit dafür zu, an neuen Projekten zu experimentieren.

Gehen Sie folgendermaßen vor: Formulieren Sie (regelmäßig!) eine (für Sie zielführende) These aus Ihrem Lernstoff und überlegen Sie sich ein Experiment, mit dem sich diese These im Alltag oder Berufsleben überprüfen lässt. Dann schreiten Sie zur Ausführung des Experiments. So wandelt sich der Lernstoff von grauer Theorie zu erfahrbarem Wissen.

"Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen."

Dalai Lama (14.)

 

Nutzen und Kraft der 5-Stunden-Regel

Viele Menschen richten bei der Erreichung Ihrer Ziele Ihren Fokus auf vermehrte Anstrengung und höhere Effizienz. Das Verbessern der eigenen Möglichkeiten (Mittel und Wege) kommt dabei zu kurz.

 

Die Geschichte von der Frau im Wald und dem Holzfäller zeigt dies anschaulich:

Eines Tages ging eine junge Frau durch den Wald und blieb beobachtend an einem Baum stehen, den ein Holzfäller im Begriff war zu fällen. Nach einer Weile fragte sie den Holzfäller, warum er die Axt, die er benütze, nicht schärfe.

Darauf entgegnete ihr der Holzfäller: "Dazu habe ich leider keine Zeit. Ich muss Bäume fällen!"

(Quelle: unbekannt)

 

Mit der 5-Stunden-Regel ändern Sie diese Priorisierung zu: Lernen first!

"Wissen wird erst zu Bildung durch die Persönlichkeit eines Menschen. Bildung ist mit Lernen verbunden, das kostet Zeit und Nerven, aber wissen Sie was?: Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen!"

Günther Jauch im Spiegel-Interview

 

Gewichten Sie das tägliche Lernen wie die tägliche Nahrungsaufnahme, vermeiden Sie Ausnahmetage ("... heute hat es wirklich nicht reingepasst."). Wenn Sie erfolgreich agieren wollen, vor allem im Berufsleben, sollten Sie sich das lebenslange Lernen mit täglicher Dosis zur Gewohnheit machen.

Vielleicht trifft dann diese Prophezeiung zur 5-Stunden-Regel ein:

Tägliches bewusstes Lernen im Sinne der 5-Stunden-Regel wirkt wie Rückenwind auf Ihrem Erfolgsweg und wandelt Sie auf diesem Pfad zur bestmöglichen Version Ihrer selbst.

Wenn Sie nach oben scrollen, finden Sie jeweils den Text markiert, der gerade vorgelesen wird.

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