Rätsel

 


Bewertung: 5 / 5

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Zwei Worte weiß ich, die einander Feind,
das eine sucht das andre zu verderben,
in beiden müssen viel Geschöpfe sterben;
und hast du sie zu einem Wort vereint,
eint sich auch ihre zehrend böse Kraft,
schon manchen Volksstamm hat es hingerafft.

Welches Wort wird gesucht?

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, * 1862, † 1918

Eine Scharade ist ein Wort- und Silbenrätsel, bei dem die einzelnen Silben bzw. Teile des zu erratenden Wortes umschreibend angedeutet werden.


Bewertung: 1 / 5

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Ich kenne einen guten Mann,
im Winter liebt ihn jedermann.
Doch, wenn die Sommerblumen blüh n, 
kümmert sich kein Mensch um ihn. 
Der Mann in vielen Stuben steht
und niemals von der Stelle geht.

Was ist gesucht? 


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Ich diene zum Fahren, doch hab' ich nicht Räder, 
Und dennoch fährt mich ganz gern ein jeder. 
Im Winter, wenn auf die Wiesen, das Feld 
Der Schnee in Flocken hernieder fällt, 
Dann zieht man mich schnell aus dem Winkel hervor 
Und spannt nicht nur Pferde, auch Knaben mir vor.

Was kann das sein?

Therese Antoinette Focking (Psyd. Tante Therese), deutsche Fröbelpädagogin, Kinderbuchautorin * 1828, † 1913

 


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Meine erste Silbe ist
Alt: sogar noch älter,
Als das alles was ihr wisst: 
Und die junge Zweite ist 
Hoher Schmuck der Wälder.
In dem schönen Hirtenstrauß
Jörgens für sein Lenchen,
Nimmt sie sich vortrefflich aus.
Und das Ganze bringt nach Haus
Manches Muttersöhnchen.
(1+1 Silben)

Isaak Maus, deutscher Schriftsteller, * 1748, † 1833

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Mit "an" beweist es Vornehmheit,
Mit "um" macht es dir Schwierigkeit,
Mit "hand" siehst du dich umgekehrt,
Im "unter" bleibst du unversehrt,
mit "ver" ist es ein kluger Sinn,
Mit "auf" Revolutionsbeginn,
mit "bei" wird Hilfe dir gebracht,
Mit "aus" wird kein Geschäft gemacht,
Mit "be" ist es Dauerhaftigkeit,
Mit "ab" gibt es an, wie nah, wie weit,
Mit "vor" ist es, wer die Leitung führt,
Wenn seinem "ver" dies Amt gebührt.

Ein Wort wird gesucht - welches?


Bewertung: 4 / 5

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  1. Wer war lange nicht beim Frisör?
  2. Wer sorgt für "Ski und Rodel gut"?
  3. Wo entgeht ein pensionierter Pfeifenraucher knapp dem Tod?
  4. Wo führt Tierquälerei zu einer Ehe?
  5. Wer macht gute Tauschgeschäfte?

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Das Erste.
Dem alten Deutschen Gerstensaft
Verdopple ich Wohlgeschmack und Kraft.

Das Zweite.
Seit Adam bin als Intendant
Der Pflanzenwelt ich anerkannt.

Das Ganze.
Ein großer Arzt und biedrer Freund
Von einem Königreich beweint.

Friedrich von Matthisson, deutscher Lyriker, Bibliothekar und Prosaschriftsteller, * 1761, † 1831


Bewertung: 5 / 5

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Mein Erstes ist ein Hund,
mein Zweites ist ein Junge,
mein Ganzes ist ein Dieb,
kein Hundejunge!

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, * 1862, † 1918


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Ich bin im ganzen Wasserreich,
Der einzige, der, Nachtigallen gleich,
Meist Abends seine Stimm' erhebet
Und so die tote Flur belebet.
Ich deute, was nicht jeder kann,
Der Zukunft dunkle Zeiten an.
Sehr vielen bin ich äußerst ekelhaft,
Jedoch, gut zugerichtet, schafft
Ein kleiner ekler Teil von mir,
Den besten Leckerbissen dir.

Jakob Glatz, lutherischer Pfarrer, * 1776, † 1831


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Die erste Silbe bedeutet etwas, womit Schiffe befestigt werden, die zweite Silbe ist ein Buchstabe; das ganze Wort ein Vogel.

Jakob Glatz, lutherischer Pfarrer, * 1776, † 1831


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Es bedeutet etwas, was man beim Schreiben gewöhnlich nötig hat; verwandelt man den ersten Buchstaben in einen anderen, so drückt das Wort dann etwas aus, was der Schuster nicht entbehren kann.

Jakob Glatz, lutherischer Pfarrer, * 1776, † 1831


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Den Bogen ich spann',
Mich China ersann,
Lieb's Unwetter nur
In seid'ner Montur.

Welcher Gegenstand wird gesucht?

Karl von Lützow, deutscher Kunsthistoriker, * 1832, † 1897 


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Wir tun es bei
Dem Papagei
Und, führen uns die Schritte
An unsers Freundes Haus vorbei,
Auch hier wohl als Visite.

Welches Homonym ist gesucht?

Franz Brentano, deutscher Philosoph und Psychologe, * 1838, † 1917


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Mit H: Frauenputz,
Mit L: Sonnenschutz,
Mit R: niedriges Verbrechen,
Mit T: Vögel, die nie sich rächen.

Albertine von Flotow, Konventualin, Schriftstellerin, * 1790, † 1849

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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In einer kleinen Hütte saßen
32 Kameraden ruhig und nett.
Sie tranken oft zusammen und aßen,
wurden doch nie betrunken noch fett.
Schneider und Müller waren dabei,
alle saßen reputierlich in doppelter Reih
und hatten einen Redner in der Mitte.
Es war weder Bank noch Tisch noch Hütte,
und sie war gebaut weder von Holz noch Stein,
doch war dran ein Flügeltor, rot und fein.

Welche fünf Wörter sind gesucht?

Carl Arnold Kortum, deutscher praktischer Arzt und Bergarzt, Schriftsteller, Königlicher Hofrat und Heimatforscher, * 1745, † 1824


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Der deutsche Philosoph Friedrich Schleiermacher (* 1768, † 1834) war einer der wichtigsten Autoren seiner Zeit. Er übersetzte unter anderem die Werke Platons ins Deutsche und gilt als Begründer der modernen Hermeneutik - also der Theorie der Interpretation von Texten und des Verstehens.

Er hatte aber auch Freude an Rätseln. Hier das Rätsel um den Weltbezwinger und Lebensüberwinder. 

In das Herz des größten Weltbezwingers
setze 'du' hinein,
und es wird der größte Leidensüberwinder
bezeichnet sein.

Können Sie es lösen?


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Das eine man gegen Grippe tut,
ein "sch" davor, und es gibt böses Blut.

Welche zwei Wörter sind gesucht?


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bretano fuchs apix

Der deutsche Philosoph und Psychologe Franz Clemens Brentano (* 1838, † 1917) war ein scharfer Denker und feinsinniger Geist. Er hatte Freude am Erstellen von Rätseln für seine Freunde und Bekannten.

Bei diesem Rätsel ist es hilfreich, die Zeit mit ihrer Sprache und den Sitten zu beachten. Können Sie es lösen?

Die Natter
Kennst du die Natter ohne Zahn?
Sie schmiegt sich erst dem Opfer an,
Dann plötzlich gibt sie Pein und Not, -
Ein Zucken noch, - es siegt der Tod.
Und stände gleich ein Arzt daneben,
Umsonst! Er rettet nicht das Leben.
Sie pflegt auf Bäume hoch zu steigen,
Doch birgt sich nicht in Laub und Zweigen;
Man weiß es, wo sie feindlich lauert,
Und Grauen drum das Herz durchschauert;
Man möchte fliehn, man kann nicht ziehn,
Man fühlet sich mit Macht gefesselt
Und gehet dennoch zu ihr hin.
Wohl keiner von den Schlangen allen
Sind so viel Opfer schon gefallen;
Und der sie anrührt unversehrt,
Der ist geschändet und entehrt.


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Das Wort ist der Name eines Nagetieres;
setzt man statt des ersten Buchstabens einen anderen,
so bedeutet dann das Wort einen äußeren Teil des menschlichen Körpers.

Jakob Glatz, lutherischer Pfarrer, * 1776, † 1831


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Das Gras tut's im Frühling,
Die Sonne tut's dem Grase,
Die Biene tut's dem Menschen,
Ins Meer tut's der Schiffer,
Mit Karten tut's der Spieler,
Der Fleischer tut's dem Kalbe,
In Kupfer tut's der Künstler,
Chirurge in Geschwüren,
Die alten Ritter taten es
Mit Lanzen in Turnieren.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862

Welches Wort ist gesucht?


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Mein Kopf ist klein, mein Hals ist lang
und groß mein Rumpf; zu Sprung und Gang
taugt aber nicht mein dünner Fuß,
weshalb man stets mich tragen muss.
Gestreichelt in die Kreuz und Quer,
schnarch ich und brumm ich wie ein Bär.
Kann dann auch aus dem ff singen,
dass mir die Sehnen fast zerspringen.
Doch zahnlos, kann ich niemand beißen:
Nun rat, wie mich die Leute heißen.

Wilhelm Güll, deutscher Dichter, * 1812, † 1879


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mondrian-kunst-raetsel-250

Dieses Bild wurde bei Christies am 14. Mai 2015 für 50,5 Mio. US-Dollar verkauft. Wissen Sie den Künstler und gar den Namen des Bildes? Gemalt wurde es 1929. 


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Dreisilbig bin ich, und bekannt
Als Liebling unter Menschenkindern.
Die ersten zwei seht ihr in vieler Hand,
Die Letzte unter manchem Hintern;
Das Ganze wohnt im Kopf, oft neben dem Verstand. 
(2+1 Silben)

Isaak Maus, deutscher Schriftsteller, * 1748, † 1833


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Man kann es nicht sehen, kann es nicht aufstöbern,
kann es nicht fressen und kann es auch nicht hören,
es liegt hinter den Sternen und unterm Gestein,
rieselt in alle Höhlen hinein,
kommt zuerst und folgt auch zuletzt,
löscht alles Leben, bis keiner mehr schwätzt.

Welches Wort ist gesucht?

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller


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Drei Freunde Michael, Peter und Ben fahren Motorrad. Aber jeder fährt mit dem Motorrad eines Freundes und hat den Helm des anderen Freundes auf. Derjenige, der Peters Helm trägt, fährt auf Bens Motorrad.

Wer fährt mit Michaels Motorrad?


Bewertung: 5 / 5

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In einem Schrank liegen 10 weiße und 10 schwarze Socken. Wie viele Socken muss man in einer dunklen Nacht maximal aus einem "Vorrat" herausholen, um ein gleichfarbiges Paar zu bekommen?


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Ich bin in einem fernen Land
Der Namen vieler Frauen,
Auch dort als riesig Silberband
Mit einem W zu schauen.

Heinrich von Levitschnigg, österreichischer Schriftsteller, * 1810, † 1862


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Auf dem Berge steht es,
durch die Haare geht es;
aber hängt sich schließlich er noch dran,
ruh ich selbst darin,
wenn ich müde bin,
und des Tages Mühen abgetan.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, * 1829, † 1893 

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Ihr Garten und Haus ist das Feld,
Sind klein und vortreffliche Kräuterkenner;
Jedoch gibt es in der übrigen Welt,
Auch große - wohl gar wie Männer.

Welches Homonym ist gesucht?

Isaak Maus, deutscher Schriftsteller, * 1748, † 1833


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Du gibst es aus, du nimmst es ein
und fristest so dein täglich Leben;
doch nicht im Beutel, nicht im Schrein
gedenkst du es je aufzuheben.
Wie ohne Dank und Denken du
es nimmst, so gibst du auch es wieder;
und doch, gebräch es dir - im Nu
schwebte der Tod auf dich hernieder.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, * 1829, † 1893


Bewertung: 5 / 5

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Mit dem a ist es erquickend,
Mit dem e häufig drückend,
Mit dem ie herzentzückend,
Mit dem o sinnbestrickend.

Carl Theodor Körner, deutscher Dichter und Dramatiker, * 1791, † 1813


Bewertung: 5 / 5

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In einer Familie hat jeder Sohn gleich viele Schwestern und Brüder. Jede Tochter hat aber doppelt so viele Brüder wie Schwestern.

Wie viele Söhne und Töchter hat die Familie?


Bewertung: 5 / 5

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Ob ich von hinten oder vorn genommen,
man wird bei mir stets auf das Trockne kommen;
sei es am Strande, an der grünen See,
sei es im Keller oder Portemonnaie.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


Bewertung: 5 / 5

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In eins-zwei-drei lebt ganz gemütlich
Herr Müller mit Herrn Schulze friedlich;
bis Müller einst, wer hätt's gedacht,
Anspruch auf Schulzes zwei-drei macht.
Da hörte man ein bös Geschrei:
So denk doch eins, mein Herr eins-zwei!
Ich muss stets alles zwei bezahlen,
kann nicht mit zuviel zwei-drei prahlen;
kommst du noch mal mir drum ins Haus,
ist's mit der guten eins-zwei-drei aus.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918

Eine Scharade ist ein Silbenrätsel, bei dem die einzelnen Silben bzw. Teile des zu erratenden Wortes umschreibend angedeutet werden.


Bewertung: 5 / 5

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Bei jeder Mahlzeit sind wir drei dabei;
Vertausche bei dem Ersten 5 mit 2,
So ist es rückwärts was es vorwärts war, -
Beim Zweiten und Dritten ist es anders zwar,
Hier wechsle 1 mit 6! - durch dies Verfahren
Sind rückwärts sie auch was sie vorwärts waren.

Carl Joseph von Adelsheim, 1790 - 1864


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In Not und Gefahr greife ich ein,
schmerzlich willkommen der Angst und der Pein;
lies mich von vorn, lies mich verkehrt,
immer der gleiche, geschmäht und geehrt.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Gruß, den einst ein Engel,
der nächste an der Gottheit, tat,
als er mit seinem Palmenstängel
vor eine keusche Jungfrau trat.

Kehrst du mich um, stellt sich ein Wesen,
gebrechlich, lüsterhaft dir dar,
in einem heil'gen Buch zu lesen,
das vielen Unheils Ursach' war.

Graf Platen, deutscher Dichter, 1796 - 1835


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Wenn man ein frohes Fest verbindet
mit einem Teil vom Baum,
Ergibt sich etwas, was man findet
in manches Schiffes Raum.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Bewertung: 2 / 5

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Ein Schmerz, ein Ausruf und ein ewig Nein,
Wird stets der Grund von aller Freundschaft sein.

Welches Wort (1+1+1 Silben) wird gesucht?

Franz Brentano, deutscher Philosoph, * 1838, † 1917


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin bei der Kirche angestellt,
Mein Wesen ist ganz erbaulich
Und über den Dingen dieser Welt
Mein Standpunkt hoch und beschaulich.
Mein Wort ist einfach, doch hat es die Macht,
Zur Andacht zu rufen die Frommen;
So dien' ich der Kirche bei Tag' und bei Nacht
Und bin doch hinein nie gekommen.

Gustav Theodor Fechner, deutscher Physiker und Philosoph,1801 - 1887


Bewertung: 5 / 5

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Ich lieg im Turm mit manchem Zimmer
und werde drin zum braunen Mohr,
und nie schau ich des Tages Schimmer,
sprengt nicht ein schneidend Schwert das Tor.
War dort mein Kerker klein und enge,
doch wünscht ich noch ein finstrer Haus;
dort grab ich unterirdsche Gänge
und komm als grüner Zwerg heraus.
Bald streckt der Zwerg sich in die Länge,
am Ende wird ein Riese draus.

Johann Friedrich Kind, deutscher Schriftsteller, 1768 - 1843


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Komet mit Kugel und Schweif,
Nur steig' ich nicht in die Luft;
Der Sommer macht mich zur Wanderung reif,
Und mich verkündet mein Duft;
Auch Glut und Brand bewirkt mein Erscheinen,
Ja, jedes Auge zwing' ich zum Weinen! -
Und dennoch bin ich in Land und Stadt
Ein viel willkommener Gast!
Mit Eifer sucht mich, wer mich nicht hat;
Nur Wen'gen bin ich zur Last,
Und will mit Blütenglanz ich mich schmücken,
Dann sehn selbst diese mich mit Entzücken.

Franz von Elsholtz, deutscher Dichter und Schriftsteller, 1791 - 1872


Bewertung: 1 / 5

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Es steckt so ziemlich männiglich am Bein,
doch ohne S im Kartenspiel allein;
noch T weg, dann sind nicht nur beide Ohren,
nein, dann ist schon der ganze Kopf verloren.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, 1829 - 1893


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Auf der höchsten Berge Rücken
ist es immer leicht zu finden,
wo die kleinen Gletscherbäche
schäumend sich zu Tale winden.

Tausch die Silben - ach, verlegen
steh ich vor gemischten Dingen,
Chemiker und Apotheker
mögen dir die Lösung bringen.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 4 / 5

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Mit a magst du dich dran erfrischen,
Mit e wag nicht es aufzutischen,
Mit i ist es am Fuße dein,
Mit o kann's an dem Mordstahl sein,
Mit u ist's an dem Schiff zu finden,
Nun rate, wirst es leicht ergründen.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


Bewertung: 5 / 5

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Ich steige aus der Erde Nacht
Ans Licht hervor mit stiller Pracht.
In reger Luft beweget sich
Mein goldnes Haupt dann wonniglich.
Vom Wasser werd ich umgetrieben,
Und allgemach zu Staub zerrieben,
Ja manchen leckern Bissen schafft
Zuletzt aus mir des Feuers Kraft.

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827


Bewertung: 3 / 5

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Man ruht darauf, man wohnt darunter,
und auch in Köpfen wächst es munter.

Otto Sutermeister, Schweizer Pädagoge, 1832 - 1901


Bewertung: 5 / 5

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An Frieslands Küsten siehest du
Das Erste blühend sich erstrecken,
Des Meeres Welle rollt herzu,
An seines Kleides Saum zu lecken.

Und in das Zweite gehet ein,
Was in den höchsten Höhen schwebet,
Was in den Tiefen mag sich freun
Und ich und du und was da lebet.

Ein hoher Titel ist das Ganze,
Doch hadre nicht mit dem Geschick
Wenn dir nichts ward von seinem Glanze,
Ein hoher Titel birgt kein Glück.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Bewertung: 5 / 5

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Eines ist tot und im roten wie im schwarzen bleibt kein Auge trocken.

Tipp: Die Lösung schmeckt salzig.

Vielen Dank an Bernd Fahrein für diese Gehirnjoggingaufgabe.


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Lateinisch ist mein Rätselwort;
doch hört man es auch hier und dort,
als wär es deutsch, im deutschen Lande;
dann ist's ein Mann vom Ehrenstande,
vor dem, wenn er dem Volk sich zeigt,
sich mancher wohl in Demut neigt.
Ein Zeichen nun hineingeschoben -
hört man's von jedem Wiener loben;
den Kopf geändert wird's ein Schlund
und eines Feuerdrachen Riesenmund.

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Die erste Silbe lehrt ein fremd' Gewicht dich kennen;
Was nur kein Unding ist, wird dir die zweite nennen;
Das Ganze lob' ich mir, wenn es ist gut geraten,
Es sei vor oder nach, nur nicht anstatt des Braten.

Gustav Theodor Fechner

Eine Scharade ist ein Wort- und Silbenrätsel, bei dem die einzelnen Silben bzw. Teile des zu erratenden Wortes umschreibend angedeutet werden.


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Mit G, mit W und Z - drei Worte:
mit G und W an hohem Orte,
mit Z am Ende stets und klein.
Welch Rätsel kann wohl leichter sein?

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Mit E ist es silbergleich,
mit I das Himmelreich,
mit O gar mild und weich.

Carl Theodor Körner, deutscher Dichter und Dramatiker, 1791 - 1813

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Von einem Schiff hängt eine Strickleiter herab. Von der Wasseroberfläche bis zur Reling des Schiffes kann man 22 Sprossen zählen. Die Reling befindet sich 11 Meter über der Wasseroberfläche. Nun kommt die Flut. Der Wasserspiegel steigt um 2 Meter und 50 cm.

Wie viele Sprossen kann man nun noch über dem Wasser herausragen sehen?

Vielen Dank an Bernd Fahrein für die Gehirnjoggingaufgabe.


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Sie stehen zusammen mit gleichen Zeichen,
doch nicht entfernt sie einander gleichen!
Sie ist vom Tempel übrig geblieben,
es hat sich vergnügt an ihr gerieben.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


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In geschickter Künstlerhand
Macht er schöne bunte Sachen;
Als ein ungeschickter Mensch
Lässt er alles mit sich machen.

Friedrich Rückert, deutscher Dichter, * 1788, † 1866


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Gepriesen soll das Hühnchen sein,
das legt ein Ei in Dreck hinein.
Denn wichtig ist der Gegenstand,
der aus dem Ei im Dreck entstand.
Die Architekten wissen das.
Auch wäre vielleicht Pythagoras
gestorben ohne Ruhm und Ehr,
Wenn in dem Dreck das Ei nicht wär.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


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Mich ruft die Lieb' ins Leben,
Bisweilen auch die Not:
Doch kaum beginn' ich aufzuschweben,
Bin ich schon wieder tot.

August Friedrich Ernst Langbein, ein vielgelesener deutscher Dichter, 1757 - 1835


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Mein schwarzer Kopf:
ein alter Topf,
und Arm und Bein
vier Stecken;
und mein Gewand
ein Allerhand
von Lappen, Lumpen, Flecken,
dem Spatzenflug
und Taubenzug
ein Schauder und ein Schrecken.

Friedrich Wilhelm Güll, deutscher Dichter, 1812 - 1879

Bewertung: 5 / 5

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Einfach bin ich der Schmuck des Weisen,
Und wo ich bin, wird man mich preisen;
Doch sucht ein Übermüt'ger sich
Mit meiner Mehrzahl stolz zu zieren,
So dürfte er darüber mich
In meiner Einheit leicht verlieren.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862


Bewertung: 5 / 5

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Welche drei geflügelten Worte bzw. Sprichwörter verbergen sich im "Wort-Salat"?

  • Tropfen, Wasserglas, den, im, meine, Stein, nicht, höhlt, Kreise, steter, störe, Sturm

Bewertung: 2 / 5

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Sie steht im Wald und zittert stets
und weiß doch nicht, warum und wie;
kommt nun ein W gar über sie,
dann an ein Taumeln, Schwirren geht's
und an ein Stechen, an ein Naschen
an reifen Früchten, süßen Flaschen,
so ungestüm und unerhört,
dass man sich kaum der eignen Haut erwehrt.

Otto Sutermeister, Schweizer Pädagoge, 1832 - 1901


Bewertung: 5 / 5

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Mein Körper ist von Kreuz- und Sternchen voll;
Nur weiß ich nicht so viel von guten Tagen,
Als meistens wohl die Herrn, die Kreuz' und Sterne tragen,
Man schafft mich bloß, damit ich leiden soll.

Doch dünkt mich nie mein Schicksal bitter;
Ich bin so redlich, treu und echt,
Wie vor Jahrhunderten der biedre, deutsche Ritter,
Der Damen Knecht!

Ich lasse mich zerstechen und zerritzen,
Um sie vor Wunden zu beschützen.

August Friedrich Ernst Langbein, ein vielgelesener deutscher Dichter, 1757 - 1835


Bewertung: 3 / 5

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Ich sitze oft in mir,
um meiner selbst zu pflegen,
und bin dann um mich selbst
recht herzlich oft verlegen.

Friedrich Schleiermacher, deutscher Philosoph, 1768 - 1834


Bewertung: 2 / 5

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Zweiunddreißig Schimmel auf einem roten Hang -
erst malmen sie, dann stampfen sie und warten wieder lang.

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


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Als der Mond am Firmamente
Heller als das Erste strahlte,
Gabst du mir von deinem Zweiten
Einst ein heilig Angedenken.
Dieses will ich treu bewahren,
Und an meinem Busen tragen,
Bis einst unser beider Zweites
Sich verwandeln wird zum Ganzen.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin es nicht, weil ich nicht Sklave bin.
Gibst eines du voran,
ist, was ich je begann,
noch immer nicht gemäß dem Ordnungssinn.
Noch eins: damit ich's noch nicht sei.
Denn von Geburt bin ich von der Verbindung frei.

Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874 - 1936

 

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


Bewertung: 5 / 5

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Am Haupt ist's ohne Hut,
Am Fuß ist's ohne Schuhe,
Besonders ist es gut
Am Geld in deiner Truhe.

Friedrich Rückert


Bewertung: 5 / 5

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Der Regen macht nass;
Fang' auf ihn im Fass,
So kann er die Wäsche dir bleichen;
Auch ich mache nass,
Doch find' ich schon blass,
Was meine Ströme erreichen.

Der Regen zerrinnt,
Ihn trocknet der Wind,
Und Klarheit erscheint aller Orten.
Mich trocknet kein Wind,
Die Zeit, die verrinnt,
Schließt meinen Quellen die Pforten.

Gustav Theodor Fechner


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Futteral,
Gemacht für das Pedal;
Doch bin ich nicht von Leder,
Sonst wüsst' es gleich ein jeder,
Im Winter bin ich jedem wert,
Im Sommer werd ich nicht begehrt.

Samuel Friedrich Sauter, dt. Dorfschullehrer und Volksdichter, 1766 - 1846


Bewertung: 3 / 5

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Was meint der folgende Satz den der eine Herr im Restaurant zum anderen sagt?

  • "Si sans eau goutte, dans d'y fils d'avec, si très d'ennemi!"

Tipp: Sie brauchen dazu keine Französischkenntnisse.

 

Vielen Dank an Britta Ross für die Einsendung!


 
 

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