Rätsel

 


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Dieses Bild wurde bei Christies am 14. Mai 2015 für 50,5 Mio. US-Dollar verkauft. Wissen Sie den Künstler und gar den Namen des Bildes? Gemalt wurde es 1929. 


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Dreisilbig bin ich, und bekannt
Als Liebling unter Menschenkindern.
Die ersten zwei seht ihr in vieler Hand,
Die Letzte unter manchem Hintern;
Das Ganze wohnt im Kopf, oft neben dem Verstand. 
(2+1 Silben)

Isaak Maus, deutscher Schriftsteller, * 1748, † 1833


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Man kann es nicht sehen, kann es nicht aufstöbern,
kann es nicht fressen und kann es auch nicht hören,
es liegt hinter den Sternen und unterm Gestein,
rieselt in alle Höhlen hinein,
kommt zuerst und folgt auch zuletzt,
löscht alles Leben, bis keiner mehr schwätzt.

Welches Wort ist gesucht?

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller


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Drei Freunde Michael, Peter und Ben fahren Motorrad. Aber jeder fährt mit dem Motorrad eines Freundes und hat den Helm des anderen Freundes auf. Derjenige, der Peters Helm trägt, fährt auf Bens Motorrad.

Wer fährt mit Michaels Motorrad?


Bewertung: 5 / 5

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In einem Schrank liegen 10 weiße und 10 schwarze Socken. Wie viele Socken muss man in einer dunklen Nacht maximal aus einem "Vorrat" herausholen, um ein gleichfarbiges Paar zu bekommen?


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Ich bin in einem fernen Land
Der Namen vieler Frauen,
Auch dort als riesig Silberband
Mit einem W zu schauen.

Heinrich von Levitschnigg, österreichischer Schriftsteller, * 1810, † 1862


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Auf dem Berge steht es,
durch die Haare geht es;
aber hängt sich schließlich er noch dran,
ruh ich selbst darin,
wenn ich müde bin,
und des Tages Mühen abgetan.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, * 1829, † 1893 

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Ihr Garten und Haus ist das Feld,
Sind klein und vortreffliche Kräuterkenner;
Jedoch gibt es in der übrigen Welt,
Auch große - wohl gar wie Männer.

Welches Homonym ist gesucht?

Isaak Maus, deutscher Schriftsteller, * 1748, † 1833


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Du gibst es aus, du nimmst es ein
und fristest so dein täglich Leben;
doch nicht im Beutel, nicht im Schrein
gedenkst du es je aufzuheben.
Wie ohne Dank und Denken du
es nimmst, so gibst du auch es wieder;
und doch, gebräch es dir - im Nu
schwebte der Tod auf dich hernieder.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, * 1829, † 1893


Bewertung: 5 / 5

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Mit dem a ist es erquickend,
Mit dem e häufig drückend,
Mit dem ie herzentzückend,
Mit dem o sinnbestrickend.

Carl Theodor Körner, deutscher Dichter und Dramatiker, * 1791, † 1813


Bewertung: 5 / 5

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In einer Familie hat jeder Sohn gleich viele Schwestern und Brüder. Jede Tochter hat aber doppelt so viele Brüder wie Schwestern.

Wie viele Söhne und Töchter hat die Familie?


Bewertung: 5 / 5

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Ob ich von hinten oder vorn genommen,
man wird bei mir stets auf das Trockne kommen;
sei es am Strande, an der grünen See,
sei es im Keller oder Portemonnaie.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


Bewertung: 5 / 5

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In eins-zwei-drei lebt ganz gemütlich
Herr Müller mit Herrn Schulze friedlich;
bis Müller einst, wer hätt's gedacht,
Anspruch auf Schulzes zwei-drei macht.
Da hörte man ein bös Geschrei:
So denk doch eins, mein Herr eins-zwei!
Ich muss stets alles zwei bezahlen,
kann nicht mit zuviel zwei-drei prahlen;
kommst du noch mal mir drum ins Haus,
ist's mit der guten eins-zwei-drei aus.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918

Eine Scharade ist ein Silbenrätsel, bei dem die einzelnen Silben bzw. Teile des zu erratenden Wortes umschreibend angedeutet werden.


Bewertung: 5 / 5

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Bei jeder Mahlzeit sind wir drei dabei;
Vertausche bei dem Ersten 5 mit 2,
So ist es rückwärts was es vorwärts war, -
Beim Zweiten und Dritten ist es anders zwar,
Hier wechsle 1 mit 6! - durch dies Verfahren
Sind rückwärts sie auch was sie vorwärts waren.

Carl Joseph von Adelsheim, 1790 - 1864


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In Not und Gefahr greife ich ein,
schmerzlich willkommen der Angst und der Pein;
lies mich von vorn, lies mich verkehrt,
immer der gleiche, geschmäht und geehrt.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Gruß, den einst ein Engel,
der nächste an der Gottheit, tat,
als er mit seinem Palmenstängel
vor eine keusche Jungfrau trat.

Kehrst du mich um, stellt sich ein Wesen,
gebrechlich, lüsterhaft dir dar,
in einem heil'gen Buch zu lesen,
das vielen Unheils Ursach' war.

Graf Platen, deutscher Dichter, 1796 - 1835


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Wenn man ein frohes Fest verbindet
mit einem Teil vom Baum,
Ergibt sich etwas, was man findet
in manches Schiffes Raum.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Bewertung: 2 / 5

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Ein Schmerz, ein Ausruf und ein ewig Nein,
Wird stets der Grund von aller Freundschaft sein.

Welches Wort (1+1+1 Silben) wird gesucht?

Franz Brentano, deutscher Philosoph, * 1838, † 1917


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin bei der Kirche angestellt,
Mein Wesen ist ganz erbaulich
Und über den Dingen dieser Welt
Mein Standpunkt hoch und beschaulich.
Mein Wort ist einfach, doch hat es die Macht,
Zur Andacht zu rufen die Frommen;
So dien' ich der Kirche bei Tag' und bei Nacht
Und bin doch hinein nie gekommen.

Gustav Theodor Fechner, deutscher Physiker und Philosoph,1801 - 1887


Bewertung: 5 / 5

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Ich lieg im Turm mit manchem Zimmer
und werde drin zum braunen Mohr,
und nie schau ich des Tages Schimmer,
sprengt nicht ein schneidend Schwert das Tor.
War dort mein Kerker klein und enge,
doch wünscht ich noch ein finstrer Haus;
dort grab ich unterirdsche Gänge
und komm als grüner Zwerg heraus.
Bald streckt der Zwerg sich in die Länge,
am Ende wird ein Riese draus.

Johann Friedrich Kind, deutscher Schriftsteller, 1768 - 1843


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Komet mit Kugel und Schweif,
Nur steig' ich nicht in die Luft;
Der Sommer macht mich zur Wanderung reif,
Und mich verkündet mein Duft;
Auch Glut und Brand bewirkt mein Erscheinen,
Ja, jedes Auge zwing' ich zum Weinen! -
Und dennoch bin ich in Land und Stadt
Ein viel willkommener Gast!
Mit Eifer sucht mich, wer mich nicht hat;
Nur Wen'gen bin ich zur Last,
Und will mit Blütenglanz ich mich schmücken,
Dann sehn selbst diese mich mit Entzücken.

Franz von Elsholtz, deutscher Dichter und Schriftsteller, 1791 - 1872


Bewertung: 1 / 5

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Es steckt so ziemlich männiglich am Bein,
doch ohne S im Kartenspiel allein;
noch T weg, dann sind nicht nur beide Ohren,
nein, dann ist schon der ganze Kopf verloren.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, 1829 - 1893


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Auf der höchsten Berge Rücken
ist es immer leicht zu finden,
wo die kleinen Gletscherbäche
schäumend sich zu Tale winden.

Tausch die Silben - ach, verlegen
steh ich vor gemischten Dingen,
Chemiker und Apotheker
mögen dir die Lösung bringen.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 4 / 5

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Mit a magst du dich dran erfrischen,
Mit e wag nicht es aufzutischen,
Mit i ist es am Fuße dein,
Mit o kann's an dem Mordstahl sein,
Mit u ist's an dem Schiff zu finden,
Nun rate, wirst es leicht ergründen.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


Bewertung: 5 / 5

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Ich steige aus der Erde Nacht
Ans Licht hervor mit stiller Pracht.
In reger Luft beweget sich
Mein goldnes Haupt dann wonniglich.
Vom Wasser werd ich umgetrieben,
Und allgemach zu Staub zerrieben,
Ja manchen leckern Bissen schafft
Zuletzt aus mir des Feuers Kraft.

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827


Bewertung: 3 / 5

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Man ruht darauf, man wohnt darunter,
und auch in Köpfen wächst es munter.

Otto Sutermeister, Schweizer Pädagoge, 1832 - 1901


Bewertung: 5 / 5

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An Frieslands Küsten siehest du
Das Erste blühend sich erstrecken,
Des Meeres Welle rollt herzu,
An seines Kleides Saum zu lecken.

Und in das Zweite gehet ein,
Was in den höchsten Höhen schwebet,
Was in den Tiefen mag sich freun
Und ich und du und was da lebet.

Ein hoher Titel ist das Ganze,
Doch hadre nicht mit dem Geschick
Wenn dir nichts ward von seinem Glanze,
Ein hoher Titel birgt kein Glück.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Bewertung: 5 / 5

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Eines ist tot und im roten wie im schwarzen bleibt kein Auge trocken.

Tipp: Die Lösung schmeckt salzig.

Vielen Dank an Bernd Fahrein für diese Gehirnjoggingaufgabe.


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Lateinisch ist mein Rätselwort;
doch hört man es auch hier und dort,
als wär es deutsch, im deutschen Lande;
dann ist's ein Mann vom Ehrenstande,
vor dem, wenn er dem Volk sich zeigt,
sich mancher wohl in Demut neigt.
Ein Zeichen nun hineingeschoben -
hört man's von jedem Wiener loben;
den Kopf geändert wird's ein Schlund
und eines Feuerdrachen Riesenmund.

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Die erste Silbe lehrt ein fremd' Gewicht dich kennen;
Was nur kein Unding ist, wird dir die zweite nennen;
Das Ganze lob' ich mir, wenn es ist gut geraten,
Es sei vor oder nach, nur nicht anstatt des Braten.

Gustav Theodor Fechner

Eine Scharade ist ein Wort- und Silbenrätsel, bei dem die einzelnen Silben bzw. Teile des zu erratenden Wortes umschreibend angedeutet werden.


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Mit G, mit W und Z - drei Worte:
mit G und W an hohem Orte,
mit Z am Ende stets und klein.
Welch Rätsel kann wohl leichter sein?

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Mit E ist es silbergleich,
mit I das Himmelreich,
mit O gar mild und weich.

Carl Theodor Körner, deutscher Dichter und Dramatiker, 1791 - 1813

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


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Von einem Schiff hängt eine Strickleiter herab. Von der Wasseroberfläche bis zur Reling des Schiffes kann man 22 Sprossen zählen. Die Reling befindet sich 11 Meter über der Wasseroberfläche. Nun kommt die Flut. Der Wasserspiegel steigt um 2 Meter und 50 cm.

Wie viele Sprossen kann man nun noch über dem Wasser herausragen sehen?

Vielen Dank an Bernd Fahrein für die Gehirnjoggingaufgabe.


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Sie stehen zusammen mit gleichen Zeichen,
doch nicht entfernt sie einander gleichen!
Sie ist vom Tempel übrig geblieben,
es hat sich vergnügt an ihr gerieben.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


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In geschickter Künstlerhand
Macht er schöne bunte Sachen;
Als ein ungeschickter Mensch
Lässt er alles mit sich machen.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), deutscher Dichter

 


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Gepriesen soll das Hühnchen sein,
das legt ein Ei in Dreck hinein.
Denn wichtig ist der Gegenstand,
der aus dem Ei im Dreck entstand.
Die Architekten wissen das.
Auch wäre vielleicht Pythagoras
gestorben ohne Ruhm und Ehr,
Wenn in dem Dreck das Ei nicht wär.

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


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Mich ruft die Lieb' ins Leben,
Bisweilen auch die Not:
Doch kaum beginn' ich aufzuschweben,
Bin ich schon wieder tot.

August Friedrich Ernst Langbein, ein vielgelesener deutscher Dichter, 1757 - 1835


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Mein schwarzer Kopf:
ein alter Topf,
und Arm und Bein
vier Stecken;
und mein Gewand
ein Allerhand
von Lappen, Lumpen, Flecken,
dem Spatzenflug
und Taubenzug
ein Schauder und ein Schrecken.

Friedrich Wilhelm Güll, deutscher Dichter, 1812 - 1879

Bewertung: 5 / 5

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Einfach bin ich der Schmuck des Weisen,
Und wo ich bin, wird man mich preisen;
Doch sucht ein Übermüt'ger sich
Mit meiner Mehrzahl stolz zu zieren,
So dürfte er darüber mich
In meiner Einheit leicht verlieren.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862


Bewertung: 5 / 5

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Welche drei geflügelten Worte bzw. Sprichwörter verbergen sich im "Wort-Salat"?

  • Tropfen, Wasserglas, den, im, meine, Stein, nicht, höhlt, Kreise, steter, störe, Sturm

Bewertung: 2 / 5

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Sie steht im Wald und zittert stets
und weiß doch nicht, warum und wie;
kommt nun ein W gar über sie,
dann an ein Taumeln, Schwirren geht's
und an ein Stechen, an ein Naschen
an reifen Früchten, süßen Flaschen,
so ungestüm und unerhört,
dass man sich kaum der eignen Haut erwehrt.

Otto Sutermeister, Schweizer Pädagoge, 1832 - 1901


Bewertung: 5 / 5

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Mein Körper ist von Kreuz- und Sternchen voll;
Nur weiß ich nicht so viel von guten Tagen,
Als meistens wohl die Herrn, die Kreuz' und Sterne tragen,
Man schafft mich bloß, damit ich leiden soll.

Doch dünkt mich nie mein Schicksal bitter;
Ich bin so redlich, treu und echt,
Wie vor Jahrhunderten der biedre, deutsche Ritter,
Der Damen Knecht!

Ich lasse mich zerstechen und zerritzen,
Um sie vor Wunden zu beschützen.

August Friedrich Ernst Langbein (1757 - 1835), ein vielgelesener deutscher Dichter


Bewertung: 3 / 5

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Ich sitze oft in mir,
um meiner selbst zu pflegen,
und bin dann um mich selbst
recht herzlich oft verlegen.

Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834), deutscher Philosoph


Bewertung: 2 / 5

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Zweiunddreißig Schimmel auf einem roten Hang -
erst malmen sie, dann stampfen sie und warten wieder lang.

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


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Als der Mond am Firmamente
Heller als das Erste strahlte,
Gabst du mir von deinem Zweiten
Einst ein heilig Angedenken.
Dieses will ich treu bewahren,
Und an meinem Busen tragen,
Bis einst unser beider Zweites
Sich verwandeln wird zum Ganzen.

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin es nicht, weil ich nicht Sklave bin.
Gibst eines du voran,
ist, was ich je begann,
noch immer nicht gemäß dem Ordnungssinn.
Noch eins: damit ich's noch nicht sei.
Denn von Geburt bin ich von der Verbindung frei.

Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874 - 1936

 

Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


Bewertung: 5 / 5

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Am Haupt ist's ohne Hut,
Am Fuß ist's ohne Schuhe,
Besonders ist es gut
Am Geld in deiner Truhe.

Friedrich Rückert


Bewertung: 5 / 5

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Der Regen macht nass;
Fang' auf ihn im Fass,
So kann er die Wäsche dir bleichen;
Auch ich mache nass,
Doch find' ich schon blass,
Was meine Ströme erreichen.

Der Regen zerrinnt,
Ihn trocknet der Wind,
Und Klarheit erscheint aller Orten.
Mich trocknet kein Wind,
Die Zeit, die verrinnt,
Schließt meinen Quellen die Pforten.

Gustav Theodor Fechner


Bewertung: 5 / 5

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Ich bin ein Futteral,
Gemacht für das Pedal;
Doch bin ich nicht von Leder,
Sonst wüsst' es gleich ein jeder,
Im Winter bin ich jedem wert,
Im Sommer werd ich nicht begehrt.

Samuel Friedrich Sauter, dt. Dorfschullehrer und Volksdichter, 1766 - 1846


Bewertung: 3 / 5

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Was meint der folgende Satz den der eine Herr im Restaurant zum anderen sagt?

  • "Si sans eau goutte, dans d'y fils d'avec, si très d'ennemi!"

Tipp: Sie brauchen dazu keine Französischkenntnisse.

 

Vielen Dank an Britta Ross für die Einsendung!


Bewertung: 5 / 5

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Ein Haus voll Essen - die Tür vergessen!

 

Vielen Dank an Britta Ross für die Einsendung!


Bewertung: 5 / 5

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Wenn du es sagtest, wärest du nicht klug,
wenn du es hättest, wär's mehr als genug,
wenn du's entbehrtest, wärst du nicht glücklich,
wenn du es wünschtest, wär's nicht schicklich,
wenn du es glaubtest, wärst du zum Spott,
wenn du es könntest, wärst du ein Gott.

Franz Brentano


Vielen Dank an Britta Ross für die Einsendung!


Bewertung: 3 / 5

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Mit a ist's ein Vogel,
Mit o ist's ein Kleid,
Mit e wächst's am Rheine,
Mit ü auf der Heid'.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Logogriph werden Buchstaben- oder Worträtsel genannt, bei denen durch Hinzufügen oder Entfernen von Buchstaben bei Worten neue Begriffe mit anderer Bedeutung entstehen.


Bewertung: 5 / 5

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Kein Kluger hält mich für gering:
Ich bin ein unerträglich Ding!
Drum bringt mich nicht in eure Taschen,
wollt ihr noch etwas drin erhaschen!
Sonst fress' ich's weg und werde doch nicht satt:
Ich fresse immer mehr, je länger man mich hat.

Johann Peter Hebel

Vielen Dank an Britta Ross für die Einsendung!


Bewertung: 5 / 5

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Ein Wesen zwischen Luft und Wasser,
Halb Fisch, halb Vogel, sich bemühend,
Stets von sich selbst hinabgezogen,
Wie's aufzustreben sich erkühnt;
In seiner Arbeit kläglich stöhnend
Und unablässig Tränen sprühend,
Es darf in seiner Qual nicht rasten,
Als bis dadurch der Boden grünt.

Friedrich Rückert


Bewertung: 5 / 5

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Etwas, das alles und jeden verschlingt:
Baum, der rauscht, Vogel, der singt,
frisst Eisen, zermalmt den härtesten Stein,
zerbeißt jedes Schwert, zerbricht jeden Schrein,
Schlägt Könige nieder, schleift ihren Palast,
trägt mächtigen Fels fort als leichte Last.

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


Bewertung: 5 / 5

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Aus Tiefen komm ich her zu dir,
Des Meeres Welle spielt mit mir,
Doch nimmst du mir den Kopf, alsbald
Wacht' ich im frischen grünen Wald.

Stine Andresen, deutsche Schriftstellerin, 1849 - 1927


Bewertung: 2 / 5

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Dem Knaben bin ich oft zum Spielen gut,
dem Zornigen dien ich zur Kühlung seiner Wut.
Den Angegriffenen kann ich schützen,
die müden Greise unterstützen.

Johann Peter Hebel


Bewertung: 5 / 5

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Klärchen nähte an dem ersten
und war ganz die beiden zweiten,
denn sie durfte Sonntag reiten,
Leutnant Kurt wollt sie begleiten;
ihre Augen wurden groß,
müßig lag die Hand im Schoß.

Mutter näht am andern Fenster,
sah's und runzelte die Brauen:
Höre, Kind, Luftschlösser bauen
taugt nicht viel für fleißige Frauen,
weil man leicht die Pflicht vergisst
und zu sehr das Ganze ist.
Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 3 / 5

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Nur durch Eins vernehmt ihr, was ich sage;
Zwei und Drei sind süß, doch ohne Frage
möcht ich nicht sie kosten alle Tage:
und die Eins-Zwei-Drei zusammen gar
möcht ich nicht ein einzig Mal im Jahr.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, 1829 - 1893


Bewertung: 3 / 5

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Atemlos lebt es
kalt wie der Tod schwebt es
kennt keinen Durst
doch dennoch trinkt es
trägt ein Kettenhemd
doch nie klingt es

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


Bewertung: 5 / 5

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Mein Strom ergießt sich sickernd durch die Welt,
ich dring in Haus und Hütte, Schloss und Zelt.

Seitdem der Mensch Urkunden aufbewahrt,
sind Geist und Wille durch mich offenbart.

Ich schüre Gluten, wirke Herzeleid,
tief wird durch mich verdammt und hoch gebenedeit.

Versöhnung bring ich und entfache Streit,
zeig manchen töricht, manchen grundgescheit.

Doch sitzt du in mir, fühlst du dich geknickt;
vielleicht, dass dir durch mich die Rettung glückt.

Paula Dehmel, deutsche Schriftstellerin, 1862 - 1918


Bewertung: 5 / 5

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Die erste musst du haben zu dem zweiten,
soll dieses jene dir bereiten.
Das Ganze leider pflegt jedoch den Leuten
das Gegenteil von beiden zu bedeuten.

Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874 - 1936


Bewertung: 4 / 5

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Schreit ohne Stimme
fliegt ohne Schwinge,
beißt ohne Zahn,
murmelt und pfeift -
kein Mund hat's getan.

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


Bewertung: 5 / 5

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Das Auge im blauen Gesicht
sah ein Auge im grünen Gesicht.
"Sieht genau aus wie mein Auge",
sagte das erste Auge.
"Doch so tief unten blinzle ich nicht.
Ich steh droben im blauen Gesicht."

J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller, 1892 - 1973


Bewertung: 4 / 5

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Kennst du das Wort, das Herzen ewig bindet,
kennst du der Liebe treuliches Symbol,
das feste Band, das sich um Freunde windet,
des Fürsten Heil, des Vaterlandes Wohl?

An Stärke muss ihm Stahl und Eisen weichen,
doch hat es einen mächt'gen, stillen Feind;
streichst du des hohen Wortes erstes Zeichen,
hast du die finstere Macht, die ich gemeint.

So lang die Welt steht, liegen diese beiden
im Kampf um höchstes Leid und höchste Lust.
Halt fest am Ganzen, lass sie nimmer streiten
in deiner stillen und zufriednen Brust!

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller, 1802 - 1827


Bewertung: 5 / 5

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Ich saß bei einem Glase Wein,
da fiel ein kleines Tier hinein.
In was für Wein sagt dir das Tier allein!

Karl Henrici, deutscher Architekt, 1842 - 1927


Bewertung: 5 / 5

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Durch Hitze, nicht durch Frost vom Norden,
bin ich aus Wasser Schnee geworden.

Johann Peter Hebel, * 1760, † 1826

Was ist gesucht?


Bewertung: 3 / 5

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Dem schmucken Renner steht's wohl an,
und rückwärts, wohlgepflegt, dem Mann.

Jean Dufresne, deutscher Schachmeister und -autor, 1829 - 1893

Tipp: Es handelt sich um ein Palindrom!


Bewertung: 3 / 5

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Franz Brentano 300Franz Brentano

Der eine schlendert,
der andre geht schnell;
und doch bleibt der eine
des andern Gesell.
Nah hält sich der eine,
der andre zieht weit,
und doch gibt der eine
dem andern Geleit.
Und willst ob der Reise
die beiden du fragen,
wird jener dir mehr
als dieser dir sagen:
der immer flüchtig,
in seiner Eil -
beim Erzählen vergisst er
den wichtigsten Teil.

Wer sind die zwei?

Franz Brentano (1838 - 1917), deutscher Philosoph 


Bewertung: 4 / 5

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Lieber Freund, oh hör mir zu!
Ich bin ich, und ich bin du,
ich bin er, und ich bin sie,
aber etwas bin ich nie.
Ich bin mein, und ich bin dein,
ich bin ihr, und ich bin sein,
aber niemals allgemein.
Rate nun, was kann ich sein?

Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker, 1781 - 1862


 
 

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